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Hundeforum Der Hund
anonym12

Den Hund geschlagen

Empfohlene Beiträge

Am 21.1.2018 um 11:37 schrieb Kiki2411:

@colu wir wohnen im PLZ Bereich 44xxx

Das Buch hatte ich schon mal in Betracht gezogen.

Ebenso hat mir eine Freudin eine Bekannte empfohlen, deren Hündin wohl schon bei manchen Hunden als Therapiehund fungierte. Ausserdem arbeitet diese Bekannte mit auffälligen "Kampfhunden". 

Vielleicht kann sie mir weiterempfehlungen geben. 

Aber die Idee einen männlichen Trainer meinen Mann mal aufzuklären ist ne gute Sache. 

Wendet Euch bitte an Gerrit Stephan (Fave Canem). Dort seit Ihr in allerbesten Händen, es ist ein Mann und er kann mega toll erklären!

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Gerrit ist eine gute Wahl :91_thumbsup:

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Der TE war gar nicht mehr online.. Hoffentlich schaut er hier noch mal rein.

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Hallo ihr 3.

Ich war krankheitsbedingt nicht online. Danke für den Tipp.

Werde gleich mal googeln.☺

Was heisst eig TE ?

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ThemenErstellerin. :)

 

 

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Ich muss wirklich nochmal unterstreichen, dass dieser Hund laut den Schilderungen NICHT "aus dem Nichts" geschnappt hat! Er hat eine überdeutliche Warnung gegeben, vielleicht gab es davor auch weitere lautlose Warnungen? Ich weiß es nicht, aber möglich ist es. Augen, Ohren, Lefzen, Tasthaare, Körper, ... alles sendet Signale aus. Auch ein Erstarren ist ein Signal.

 

Dass der Hund direkt danach gespielt hätte, bezweifle ich. Möglicherweise eher ein fiddlen, also Beschwichtigung. Was passiert ist, ist passiert. Man kann es nicht mehr rückgängig machen. Aber allerspätestens jetzt sollte ein Umdenken stattfinden. Der Umgang ist einfach nicht in Ordnung. Hunde wollen einen nicht dominieren, sie wollen keine Weltherrschaft an sich reißen. Lernen, den Hund zu lesen. Lernen, den Hund zu respektieren. Einen Ausfallschritt nach vorne zu machen, während der Hund einen gerade bedroht, ist ... äußerst ungeschickt? Respektlos.

Man kann froh sein, dass es bloß bei einem leichten Abschnappen blieb. 

 

Warum der Hund das Signal nicht ausführen wollte, keine Ahnung. Vielleicht herrscht ein Kasernenton und er hat keine Lust mehr darauf. Vielleicht hatte er in dem Moment auch schlicht keine Lust dazu, dahin geschickt zu werden. Warum wird er überhaupt dahin geschickt? 

Nicht im Selbstmitleid zergehen, nicht grämen, lieber das eigene Handeln reflektieren. Das wird viel mehr helfen, beiden.

 

Und: bitte gib doch dem Hund einfach sein Futter, ohne stumpfe "Befehle" oder sonstwas von ihm zu verlangen.

Die Trainerin konnte nicht darauf hinweisen, dass man den Hund hätte respektieren sollen? 

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vor 1 Stunde schrieb Amaterasu:

Hunde wollen einen nicht dominieren, sie wollen keine Weltherrschaft an sich reißen. Lernen, den Hund zu lesen. Lernen, den Hund zu respektieren.

Dem möchte ich noch hinzufügen, daß Hunde einfach nur ein schönes Leben wollen. Je mehr du für deinen Hund tust und je mehr du auf ihn eingehst, desto mehr tut der Hund auch (gerne) für dich. Ist zumindest meine Erfahrung, Suhna wird immer dann ein wenig "schwierig", wenn ich zu wenig auf ihre Wünsche eingehe (das kann auch durchaus sein, daß wir den ganzen Tag nicht mal einen Weg gegangen sind, den sie gehen wollte. Oder mal quer durch den Wald und Gestrüpp. ^^). Ich mag das an ihr.

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@Estray danke für die Aufklärung :-)

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Am 21.1.2018 um 01:59 schrieb marcolino:

Gerade in diesem Fall gab es ja vorher keinerlei Situationen, die auf diese spezielle, heftige Reaktion des Hundes hingewiesen hätten.

 

Ich finde es sehr heftig, dass ein Hund von jetzt auf gleich bei seinem Menschen so zupackt, dass dieser eine blutige und geschwollene Hand hat.

Ich betone nochmal: Im Kontext lesen!

 

In dem Fall (ich beziehe mich übrigens auf den Fall der TE, für den auch die obige Aussage gilt), hatte es VOR DIESEM VORFALL keine Situation gegeben, die irgendeinen Hinweis auf die Reaktion des Hundes BEI DEM VORFALL hätte geben können.

 

Ein Hund, der schon länger mit seinem Menschen zusammenlebt und noch nie vorher gedroht hat, reagiert sehr heftig, wenn er dann das erste mal nicht nur droht, sondern der (nicht wirksamen) Drohung eine Beschädigung folgen lässt. Dass der Mensch auf diese Dominanzklärung eingegangen ist und mit seiner Reaktion dafür gesorgt hat, diese zu gewinnen, halte ich auch für völlig natürlich.

 

Dass diese Dominanzklärung deutlich besser hätte gelöst werden können, steht auf einem anderen Blatt.

 

Die Ursache für diese heftige Reaktion des Hundes ist vermutlich eine Kombination aus dem üblichen Umgang mit ihm (Vorerfahrung) und dem mentalen Umbau (Pubertät) der hormongesteuert ist und tatsächlich erst dazu geführt hat, eine Dominanzklärung herbeizuführen. *siehe Edit

 

Ruppiger Umgang erzeugt ruppige Verhaltensweisen - nicht immer dem eigenen Menschen gegenüber, aber sie zeigen sich im allgemeinen Umgang mit anderen sozialen Lebewesen.

 

@Kiki2411 Ich habe jetzt aktuell deine Beschreibungen nicht noch mal durchgelesen; Bitte gleiche selber ab, was an diesem post auch auf dich zutrifft, und was nicht :)

 

@anonym12 (der hier am 20. Januar das letzte Mal mitgelesen hat), aber eben auch für die Mitleser hier:

 

Ein Hund, der nur zwei Mal am Tag seine Blase entleeren kann, ist in meinen Augen eine ganz arme Socke.

Begründung: Die Blase ist ein Hohlorgan, die dem Sammeln von gefilterter Körperflüssigkeit dient. Sie hat ein maximales Fassungsvermögen, weshalb eine 100%ige Kontrolle des Harndrangs nie möglich ist. Ein Organismus kann sich aber bedingt auf die zur Verfügung stehenden Pinkelbedingungen einstellen.

Einmal durch Änderung der Trinkgewohnheiten. Es wird einfach weniger getrunken - und das heißt zwingend: Weniger, als der Körper eigentlich benötigt! - wodurch die Blase eben nicht so schnell und auch viel gefüllt wird.

Zum Anderen sorgt die "biologische Uhr" dafür, dass im Schlaf durch bestimmte Botenstoffe die Harnproduktion sowohl gedrosselt läuft, als auch "eingedickt" wird. So wird Harndrang während der Schlafphase vermieden, der Körper bekommt die Möglichkeit einer ausreichenden Ruhephase.

Das ist eine nicht willentlich gesteuerte Funktion, heißt aber auch: Die normale Nierenfunktion (gedrosselt durch entsprechende Botenstoffe in der Nacht, dafür erhöhte Ausscheidung den Tag über) ist dauerhaft gestört, was dauerhaft zu Nierenfehlfunktionen führt. Bewusst: Führt - und nicht "führen kann".

 

Ein Hund, der dauerhaft bröckchenweise gefüttert wird, ist in meinen Augen eine ganz arme Socke.

Ein Hund, dem dauerhaft die Zuverlässigkeit einer ausreichenden Mahlzeit entzogen wird, giert permanent nach Futter. Das haut dauerhaft den Hormonhaushalt durcheinander (Dauerstress), was wiederum gesundheitliche Folgen hat, sich aber zuerst am Verhalten zeigt.

 

Statt jetzt irgendwie hochwissenschaftlich hormonelle Zusammenhänge aufzuzeigen - versucht es doch mal mit dieser empathischen Vorstellung:

 

Wie würde es euch gehen, wenn ihr nur zwei Mal am Tag zur Toilette gehen dürftet/könntet, und euer Essen konstant in kleinen Happen von jemand Anderem zugeteilt wird?

 

 

Edit: *Deshalb würde ich auch keinen Notfallplan für die "nächste Dominanzklärung" zurechtlegen, sondern den grundsätzlchen Umgang in Augenschein nehmen und dort die nötigen Änderungen vornehmen. 

 

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vor 19 Minuten schrieb marcolino:

Ein Hund, der nur zwei Mal am Tag seine Blase entleeren kann

Aber doch nur, wenn das kurze Phasen sind, oder? Wenn der Hund 2x am Tag jeweils 3h rauskommt, hat er ja die Möglichkeit sich öfter zu entleeren. Während dieser Phase steigt ja auch die Aktivität und damit Stoffwechselleistung. Wenn ich dann rechne, daß 18h am Tag ein normales Ruhe/Schlafbefürnis von Hunden ist,kann das doch passen.

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