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Hundeforum Der Hund
anonym12

Den Hund geschlagen

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Dann müsste er aber auch während dieser Zeit ausreichend Flüssigkeitszufuhr erhalten.

 

Aber auch hier: Beim Menschen lautet die Empfehlung, die Flüssigkeitszufuhr gleichmäßig über den Tag zu verteilen, um eine regelmäßige/gleichmäßige Nierenfunktion zu gewährleisten.

 

Ein Mal am Tag 2 Liter Flüssigkeit auf einen Rutsch zu trinken, oder zwei Mal am Tag jeweils 1 Liter in einem Rutsch ist weniger gesund als die 2 Liter auf 10 Portionen gleichmäßig verteilt zu trinken.

 

Übrigens: Durst ist ein Warnsignal des Körpers für unzureichende Flüssigkeitszufuhr. Unzureichende - heißt: Der Körper hat schon einen Mangel!

 

Dieser Mangel sollte erst gar nicht aufkommen. 

 

Ich hol mir jetzt mal ein Glas Wasser ... :whistle

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ich schließe mich voll der Meinung von Marcolino an.

Der Hinweis von gebemeinensenf, die zwei Gassigänge auf  je 3 Std. auszudehnen, halte ich für eine rein theoretische Alternative. Wer kann zuverlässig regelmäßig jeden Tag 6 Std. mit dem Hund draußen sein. Dem Hund ist, meiner Meinung nach, mit mehreren kürzeren Gassigängen mehr gedient. Wenn dann Zeit für lange Spaziergänge ist um so besser.

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vor 4 Stunden schrieb marcolino:

In dem Fall (ich beziehe mich übrigens auf den Fall der TE, für den auch die obige Aussage gilt), hatte es VOR DIESEM VORFALL keine Situation gegeben, die irgendeinen Hinweis auf die Reaktion des Hundes BEI DEM VORFALL hätte geben können.

 

Ein Hund, der schon länger mit seinem Menschen zusammenlebt und noch nie vorher gedroht hat, reagiert sehr heftig, wenn er dann das erste mal nicht nur droht, sondern der (nicht wirksamen) Drohung eine Beschädigung folgen lässt.

 

Tatsächlich finde ich das überhaupt nicht "heftig". Der Hund hat überdeutlich gedroht, geknurrt, die Zähne gefletscht und dann geschnappt, als der Halter übergriffig wurde. Die Reaktion war absolut vorhersehbar.

 

Und ob es ihm nicht schon viel länger unangenehm war, weiß doch hier keiner. Und spielt auch keine Rolle, denn das Übergehen der Hinweise in der konkreten Situation haben vollkommen ausgereicht um die Situation so ausgehen zu lassen. Und ich betone nochmal: man kann froh sein, dass es bei einem Abschnappen geblieben ist.

 

Es ist aber spannend, dass das hier mehrere als "sehr heftig" und/oder überraschend empfinden. 

 

@Alle paar Stunden für paar Minuten Spazieren gehen:

Halte ich nichts davon. Haben die Hunde auch wenig von.

Für die mehreren Spaziergänge müsste man ja auch IMMER die Zeit haben, kann also kein Argument gegen 2x3 Stunden sein.

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vor 16 Minuten schrieb Amaterasu:

 

Es ist aber spannend, dass das hier mehrere als "sehr heftig" und/oder überraschend empfinden.

 

Überraschend für den Halter, weil der Hund noch niemals zuvor eine Drohung gezeigt hat.

 

Über die anderen, begleitenden Umstände, auch über den Umgang, gibt es zwar Anhaltspunkte, die MÖGLICHERWEISE auf bestimmte Aspekte im Umgang hinweisen - aber keine tatsächlichen Fakten.

 

"Sehr heftig" bezogen auf den Hund, denn es war KEIN ABSCHNAPPEN (was nicht taktil wäre), sondern eine Beschädigung (was taktil ist).

 

Mich wundert, dass eine Beschädigung (blutige Verletzung an der Hand plus Schwellung) so bagatellisiert wird :think:

 

Echt jetzt - also wenn einer meiner Hunde eine solche Reaktion zeigen würde, dann würde ich sofort an einen Hirntumor denken.

Hier wird nicht gedroht, geschweige denn beschädigt. Weder durch die Hunde, noch durch mich.Das haben wir nicht nötig. Also unter uns.

Drohen können meine Hunde trotzdem, bei Interaktionen mit anderen Hunden. Haben sie aber auch da meistens nicht nötig, weil sie andere Konfliktbewältigungsstrategien beherrschen.

 

 

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Auf Eskalation folgt Eskalation, dabei wurde keine Stufe übersprungen der Hund ist völlig berechenbar.

Ein Schlag ins Gesicht finde ich wiederum nicht besonders nachvollziehbar. Ein Anschreien, Schitt nach vorne/körperliches Abdrängen  das schon in dem Affektmoment - am natürlichsten wäre wohl der Griff ins Halsband/Geschirr (bzw. zum Halsband, falls der Hund weder Geschirr noch Halsband trug). Es ist total unratsam, sich mit dem Hund ernsthaft zu prügeln- das enthemmt auf beiden Seiten, dabei ist es völlig egal "wer gewinnt". Es verlieren beide nur dabei.

 

 

Hier ging es ja um 2x 45min Rausgehen- das finde ich auch viel zuwenig, wir sind meist ca. 5h am Tag unterwegs.Mehrmals kurz wäre für meinen Hund ziemlicher Stress . Man ist damit auf einen begrenzten Radius festgelegt- wir könnten so die Strecken nicht variieren-es wäre langweilig und der Hund hätte sehr eingeschränkten Erfahrungsspielraum. Gerade ein junger Hund will viel erleben, Artgenossen treffen und lernen, das geht für uns eindeutig besser ohne zeitlichen Druck in abwechslungsreichem Gebiet.Wir haben so auch nie das Problem gehabt, daß der Hund sich weigert wieder nach Hause zu gehen. Das ist sicher individuell unterschiedlich, aber mein Hund befände sich bei mehrmaligen kurzen Spaiergängen in ständiger Erwartungshaltung, wann wir wieder rausgehen. Bei langen Gängen kann sie dazwischen ruhen und auch das Alleinebleibenüben klappt besser.

 

 

 

Ich würde das übrigens auch als Abschnappen bezeichnen. Durch die Wucht nach vorne zu gehen entstehen dabei schonmal Kratzer und blaue Flecke. Beschädigungsbeißen hat ganz andere Folgen.

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Ich bagatellisiere doch überhaupt nicht die Verletzung, würdest du mit solchen Unterstellungen bitte aufhören? :) Danke dir. Ich sagte nur, dass es auch schlimmer hätte ausgehen können.

 

vor 3 Minuten schrieb marcolino:

Echt jetzt - also wenn einer meiner Hunde eine solche Reaktion zeigen würde, dann würde ich sofort an einen Hirntumor denken.

 

Wenn du deine Hunde bedrohen würdest und sie sich das nicht gefallen ließen, würdest du an einen Hirntumor denken? Warum? 

 

Der Akita hat völlig normal reagiert. Und dabei sind Akitas schon gutmütig. Fühlt sich ein Akita aber erst einmal herausgefordert, ist ein bedrohlicher Ausfallschritt nach vorne eine denkbar ungünstige Lösungsstrategie. 

 

Der Hund hat nur abgeschnappt, meinst du nicht auch, dass bei ernsthafter Beschädigungsabsicht mehr zu verbuchen wäre, als eine geschwollene Hand?

 

vor 5 Minuten schrieb marcolino:

 

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vor 9 Minuten schrieb Amaterasu:

Ich bagatellisiere doch überhaupt nicht die Verletzung, würdest du mit solchen Unterstellungen bitte aufhören?

 

Lass doch bitte diese ad-hominem-Argumentation, ich unterstelle nicht sondern beziehe mich auf deine Aussagen, die eine Aktion des Hundes mit Verletzungsfolge als "Abschnappen" bezeichnet.

 

Dazu mal die Stufen der Eskalation laut Feddersen-Petersen in ihrem Buch "Hundespychologie":

 

Stufe 1: Drohungen ohne Körperkontakt (beinhaltet Unterstufen 1 und 2, zu Stufe 2 gehört "Abwehrschnappen")

 

Stufe 2: Drohungen mit Körperkontakt (beinhaltet Unterstufen 3 und 4)

 

Stufe 3: Beschädigung (beinhaltet Unterstufen 5 und 6; zu stufe 5 zählt gehemmtes Abwehrbeißen, gehemmtes Beißen).

 

 

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Okay, wenn du dich "auf meine Aussagen beziehst", dann missverstehst du sie eben. ;) Ich bagatellisiere nicht! Das brauchst du mir auch kein zweites Mal unterstellen.

 

Warum würdest du an einen Hirntumor denken, wenn sich deine Hunde nicht von dir bedrohen oder übergriffig behandeln ließen?

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Klar, schlimmer geht immer. Dennoch empfinde ich es nicht mehr als einfache Geste, wenn eine deutliche Verletzung dabei entsteht. Das ist kein Abschnappen mehr, sondern ein Biss. Vielleicht kein ernstgemeintes Beschädigungsbeißen, ganz sicher keine Tötungsabsicht, aber dennoch ein Biss. Klar sehe ich da auch einen Zusammenhang mit der vorherigen Behandlung. Von daher ist das sogar ein Stück weit verständlich. Verständlich - aber nicht ok, genauso wenig wie danach der Schlag verständlich, aber nicht ok war.

 

Was mich ein wenig irritiert: Ich bin ja durchaus immer der Ansicht, dass Übergriffigkeiten und Gewalt dem Hund gegenüber ein NoGo sein sollten. Aber ehrlich gesagt beruht das m.E. auf Gegenseitigkeit: Genauso empfinde ich auch Übergriffigkeiten und Gewalt des Hundes gegenüber seinem Menschen als NoGo. In beiden Fällen kann es mal vorkommen, kann nachvollziehbar sein, ist aber deshalb weder normal noch eine Bagatelle.

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Wäre es ein Biß gewesen, hätte eine Ambulanz aufgesucht werden müssen. Wenn ein großer schwerer Hund nach vorne geht, reicht schon die Kollision für "blutig und geschwollen", da muß er gar nicht zubeißen. Ist uns beim Spielen schon häufiger passiert.

Es bleibt spekulativ, aber ich halte es für wesentlich wahrscheinlicher, daß der 11monatige Hund nicht genau abschätzen kann, wie sehr die Wucht des Aufpralls verletzen kann- beim beißen würde er das wohl eher wissen. Das hätte ganz andere Verletzungen ergeben. Außerdem hat die erstellerin von Schnappen geschrieben.

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