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Hundeforum Der Hund
Katjass

Hilfe! Ich komme mit meinem Hund nicht klar

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb Katjass:

Aber das 1. Problem ist, dass er alles anbellt was sich bewegt, egal ob in der Wohnung oder ausserhalb. Und er bellt dann nicht nur, er rastet regelrecht aus, zerrt an der Leine, kläfft, knurrt, versucht wirklich mit ALLEM was er hat zu dem Objekt seiner Begierde zu gelangen. Wenn er dann dort angekommen ist, ist von einer Sekunde auf die andere Ruhe. Wenn man ihn allerdings wieder weg holen möchte, geht das ganze wieder von vorne los. Er hört draussen auch überhaupt nicht. Drinnen hört er aufs Wort und ist sogar sehr unterwürfig  (da komme ich später noch drauf zu sprechen).

 

Verhält dein Hund sich mit jedem Menschen, der mit ihm spazieren geht, gleich? Ich kenne hier bei uns einen sehr unsicheren kleinen Rüden, der mit der Frau der Familie sehr nach vorne geht, Rüden angreift, den Macker macht und sie womöglich beschützt. Geht der Mann mit ihm raus, sieht man ihn nur ganz friedlich zurückgenommen, mit angelegten Ohren - und er sucht etwas Schutz hinter dem Mann. Beide sind sehr freundlich zu ihm und lieben ihn, sie sagen aber, er sei ein extrem unsicherer Tierheimhund und mache das alles aus Angst.

 

Daran erinnert mich dein Hund. @colu schrieb es schon, was ich auch raten würde:

 

vor 3 Stunden schrieb colu:

Erst mal würde ich dir dringend raten, den Hundetrainer zu wechseln. Rangreduktionsmaßnahmen, wie sie dir empfohlen werden, sind nicht förderlich für deinen Hund. Der Hund braucht Sicherheit, Routine, Selbstbewusstsein und vor allem braucht er genügend Zeit und Platz, um sich mit Auslösern auseinander setzen zu können.

Wenn du uns sagst, wo du wohnst, kann dir hier jemand einen Trainer oder eine Trainerin empfehlen, die auf die Bedürfnisse deines Hundes eingehen und euch dabei helfen, Sicherheit zu bekommen. je mehr positive Erfahrungen dein Hund sammeln wird, desto selbstsicherer wird er werden.

 

 

Zitat

Wenn ich jedoch abends mit ihm draussen war ( inzwischen gehe ich erst ab 23 Uhr, damit ich bloss keinem begegne), kommt es häufig vor, dass er in der Nacht einfach in die Wohnung kackt. Keine Ahnung warum er das macht. Er kommt dann morgens wenn wir aufstehen auch gar nicht ans Bett um uns zu begrüssen, da er genau weiss, dass er Mist gemacht hat.

 

Wenn er regelmäßige Zeiten beim Füttern hat, dann muss er sich auch zu bestimmten Zeiten lösen. Ich weiß jetzt nicht, wie lange welches Futter (roh, Dose, etc.) braucht, bis es wieder ausgeschieden wird, hängt auch vom Hund und den gewohnten Gassizeiten ab (Rituale), die aber dementsprechend zeitlich darauf abgestimmt werden sollten, wenn es eben fällig ist, sonst hat er ja keine Chance. Wenn dein Hund dann aber draussen Angst hat, dann wird er sich vermutlich gar nicht lösen können (ich denke da mal an Silvester, meine Hündin konnte sich da beim Gassigehen einfach nicht entspannen und sich mal lange genug sicher fühlen, um sich hinzuhocken). Oder er "vergisst" das Lösen, weil er sich draußen so aufregt. Hört sich fast so an, als wolle er alles, was sich bewegt, kontrollieren. Ist er nah dran, kann er es einschätzen, bei Entfernung und im Rücken, fühlt er sich womöglich wieder verunsichert. Das würde ich mal jemandem zeigen, der sich mit Hunden gut auskennt.

 

Zitat

Wo wir bei dem nächsten Problem wären. Wenn man dem Hund gegenüber die Stimme nur leicht erhebt, fängt er an zu zittern und zu pinkeln. Ich vermute das hat mit seiner Vergangenheit zu tun, aber muss das denn nicht irgendwann auch mal aufhören? Er wurde von uns noch nie gehauen oder so etwas! Andererseits verstehe ich wirklich nicht, wie er einerseits drinnen wirklich Angst vor Ärger hat und draussen ist ihm alles scheiss egal, ob man meckert oder Leckerli dabei hat, interessiert ihn überhaupt nicht.

 

Ich vermute, er ist draußen komplett überfordert, reizüberflutet und mit seinen Problemen beschäftigt. Da kommt man dann mit Worten und Futter nicht mehr durch und es hört sich so an, als würde er euch nicht als Schutz begreifen, sondern meinen, auf sich allein gestellt zu sein. Ich würde ihn zwischendurch mal zu völlig langweiligen, ruhigen Orten fahren, wo nichts und niemand ist, damit er sich dort löst und auspowert. Dann sehr kleine Schritte bei der Gewöhnung an schwierige Situationen und Auslöser, am besten mit einem Trainer, der euch hilft und der den Fortschritt sieht und das Training entsprechend anpasst. Und viel Geduld haben.

 

Ich würde auch schauen, ob er gesund ist, sind die Augen und Ohren ok? Wenn da was nicht stimmt, macht das auch sehr angreifbar und unsicher.

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@Katjass Oh - Entschuldigung :blush: - ich konnte mir gerade nicht verkneifen, den vorigen Beitrag von mir zu schreiben ... dabei geht es doch in diesem Thread um deinen Hund und dich :(

 

Darf ich dir am Abend noch etwas dazu schreiben?

Ich möchte da nicht einfach lapidar drauf eingehen, dazu benötige ich etwas mehr Zeit.

 

Lieber Gruß

Moni

 

 

 

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Was für ein Hund ist es denn, Rasse oder Mischling? Und falls Mischling, eine Idee, was drin stecken könnte?

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vor einer Stunde schrieb Kleiner Wolf:

Je ängstlicher der Hund ist, umso wirksamer ist die Dose. Es wird gibt auch Hunde, denen ist so eine Dose egal.

 

Ich muss es wissen. Mein Hund ist bei jeder Hundebegegnung dermaßen ausgerastet, dass man glauben konnte, er möchte den anderen fressen. Es wurden auch Passanten angebellt, vor allem Männer und alte Menschen. Sogar Autos wurden "attackiert".

 

Wir waren bei einer Trainerin, die mit dem Clicker umkonditioniert. Nach jeder Stunde war es ein bisschen besser, das heißt, wir wichen sehr großräumig aus und er blieb ruhig. Aber wir durften uns dabei nicht bewegen, andernfalls ging es wieder los. Der Effekt war aber nach einem Tag wieder weg. Ich konnte oft gar nicht so weit ausweichen, da hätten wir uns in Luft auflösen müssen.

 

Nachdem wir viele Stunden bei der Trainerin waren, jedes Mal 50 € dort gelassen haben und man kaum eine Besserung sah, wollte ich nicht mehr hingehen. Das Gassi gehen war eine große nervliche Belastung für uns und für den Hund.

 

Bin dann zu einem anderen Trainer: Bevor der Hund bellt, also wenn er den anderen schon fixiert, wird ein Wort gesagt wie "Ruhe!" und dann wird die Dose auf den Boden geworfen. Der Hund soll sich erschrecken. Beim nächsten Hund wieder das Gleiche. Eigentlich reichen dafür ein paar Begegnungen aus. Bei uns ging es ca 3 Tage, man muss die Hunde ja erst mal treffen.

 

Heute: Wir können an jedem Hund vorbei, ich weiche aber trotzdem aus, gehe zB. auf die andere Straßenseite. Wenn das mal nicht geht, auch ok.

Wenn ein anderer Hund ihn anbellt, dann schaut er mich an und erwartet sich von mir etwas zu tun.

Oder wir gehen raus und treffen auf zwei Hunde, die sich gerade anbellen. Früher hätte er da gleich mitgemacht. Heute sieht er nur zu mir hoch als würde er sagen wollen "mach doch was!". Dann gehen wir ruhig weg von den Hunden in eine andere Richtung.

Ich kann ihn auch an der Leine zu anderen Hunden lassen.

 

Und es werden keine Menschen mehr angebellt! Ich habe die Dose bei Menschen aber nie angewendet. Autos werden auch nicht mehr attackiert.

 

Wir können heute ruhig und entspannt spazieren gehen und müssen nicht fürchten jemanden zu treffen.

 

Ps: Die Dose brauchen wir nicht mehr, das Wort "Ruhe" reicht.

Ganz abgesehen davon, daß ich von solchen Methoden überhaupt nichts halte, hast du mal daran gedacht, daß davon ja auch der jeweils andere Hund betroffen ist?

Der kriegt den Lärm ja auch mit und wird womöglich dadurch traumatisiert. Nein, absolut nicht empfehlenswert, weder für den eigenen Hund noch für die Umwelt! Und obendrein wirklich rücksichtslos und unverantwortlich, wenn man sowas bei fremden Hunden macht.

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(bearbeitet)

Nach Schutzverhalten hört sich das nicht sehr an- eher nach Unsicherheit Aufregung oderje nach Anlaß Frust und Neugier.

Schutzverhalten würde direkt vorm Auslöser nicht einfach abgestellt, außerdem ist der Hund bereits angegriffen worden von  fiesen Menschen- ein Hund der die Unsicherheit des Halters spürt, der schon viele negative Erfahrungen mit Menschen gemacht hat (er riecht außerdem aggressive Haltung, da muß es gar nicht zur Aggressionshandlung kommen) und der Schutzverhalten mitbringt, würde nicht aufhören wollen, diese Personen zu vertreiben.

Die Leinenpöblerin aus der Nachbarschaft war ähnlich, sie wußte nicht, wie sie sonst ihre Interessen vertreten sollte. Erst als Artgenossenkontakt zugelassen wurde und sie frei laufen durfte wurde es wirklich besser. Ich gehe  davon aus, daß der Hund keinen Freilauf hat. Das steigert nochmal den Druck und er kann den Stress nicht über Bewegung und Spiel abbauen.

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vor 10 Minuten schrieb Zurimor:

Ganz abgesehen davon, daß ich von solchen Methoden überhaupt nichts halte, hast du mal daran gedacht, daß davon ja auch der jeweils andere Hund betroffen ist?

Der kriegt den Lärm ja auch mit und wird womöglich dadurch traumatisiert. Nein, absolut nicht empfehlenswert, weder für den eigenen Hund noch für die Umwelt! Und obendrein wirklich rücksichtslos und unverantwortlich, wenn man sowas bei fremden Hunden macht.

DAS war sogar das einzige Problem. Und da ich kein rücksichtsloser Mensch bin, habe ich die Flasche nie geworfen, wenn uns ein Hund nahe kam. Ich habe dann die Flasche nur geschüttelt. Manche Hunde haben wir auch unangeleint getroffen. Das wäre mir zu gefährlich gewesen, dass der vielleicht auf uns losgeht.

 

Ich habe es immer aus einer größeren Entfernung gemacht, da wir ja immer ausgewichen sind, zB auf die andere Straßenseite.

 

Wie gesagt, lange mussten wir es sowieso nicht machen.

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@Kleiner Wolf Wie du selbst schon festgestellt hast, die besseren Wege brauchen länger als nur ein paar Tage. Wochen, Monate oder sogar Jahre. Aber es ist die Zeit wert!

Ich würde keinen Hund haben wollen, der immer noch das gleiche Problem hat und nur aufgrund von Angst vor den Folgen ruhig ist, nichts anderes hast du erreicht.

Vielleicht arbeitest du ja nochmal an den zugrunde liegenden Problemen anstatt an Symptomen, dem Hund zuliebe. :)

 

P.S.: Da hat mein Hund ja Glück, daß er meist unangeleint läuft, scheint ja ein gewisser Schutz vor slchen Maßnahmen zu sein. :)

Ich find's traurig sowas zu lesen und das dann auch noch als "Lösung" (bewußt in Anführungsstrichen, denn es löst das Grundproblem nicht) vorzuschlagen.

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(bearbeitet)

Mit Schreckreizen kamen sie der Leinenpöblerinhalterin auch. Kam von der Hundeschule (die wohl eigentlich ein aversiver Verein war).

Da liefen dann die Kinder mit der Wasserpistole im Anschlag herum, damit der Hund sich bloß nicht beschwert. Sofort habe ich die freudig angesteuert und der Druck wich vom Hund UND sichtlich von den Kindern. Der Hund war völlig in Ordnung hatte aber ganz viel nachzuholen, kennenzulernen und Frust abzubauen.

 

Der Hund, der regelmäßig mit Schreckreizen traktiert wird, der wird ins Meiden geschickt und damit traumatisiert. Für den Hund eines Passanten ist das kein Trauma, es fällt ja immer mal irgendwo etwas herunter und ist laut- erst das systematische Verknüpfen mit einer Handlung und einem Wort und der drohenden Stimme macht es. Trotzdem- egal für wen, es bleibt Sch***** die zu nix gut ist.

Sehr schade übrigens, daß wir euch nicht getroffen haben. Die Dose wäre weg gewesen. Mein Hund würde außerdem noch gerne diese Wasserpistolen klauen . Und ich bestärke sie darin.

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vor 3 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 Für den Hund eines Passanten ist das kein Traum, es fällt ja immer mal irgendwo etwas herunter und ist laut- erst das systematische Verknüpfen mit einer Handlung und einem Wort und der drohenden Stimme macht das trauma. Trotzdem- egal für wen, es bleibt Sch***** die zu nix gut ist.

Sehr schade übrigens, daß wir euch nicht getroffen haben. Die dose wäre weg gewesen. Mein HUnd klaut auch gerne diese Wasserpistolen. Und ich bestärke sie darin.

Das würd ich so allgemein nicht sagen, ein einmaliges losgehen eines Böllers in der Nähe kann ja bei manchen Hunden dazu führen, daß sie den Rest ihres Lebens bei lauten Knallgeräuschen erschrecken. Keine Ahnung, wie das bei Klapperdosen ausschaut, kann mir aber zumindest vorstellen, daß das bei besonders sensiblen Hunden ähnlich ist, deshalb find ich den Teil ein wenig zu allgemein formuliert. :)

Ansonsten stimme ich dir aber absolut zu.

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Mit Schreckreizen kamen sie der Leinenpöblerinhalterin auch. Kam von der Hundeschule (die wohl eigentlich ein aversiver Verein war).

Da liefen dann die Kinder mit der Wasserpistole im Anschlag herum, damit der Hund sich bloß nicht beschwert. Sofort habe ich die freudig angesteuert und der Druck wich vom Hund UND sichtlich von den Kindern. Der Hund war völlig in Ordnung hatte aber ganz viel nachzuholen, kennenzulernen und Frust abzubauen.

 

Der Hund, der regelmäßig mit Schreckreizen traktiert wird, der wird ins Meiden geschickt und damit traumatisiert. Für den Hund eines Passanten ist das kein Trauma, es fällt ja immer mal irgendwo etwas herunter und ist laut- erst das systematische Verknüpfen mit einer Handlung und einem Wort und der drohenden Stimme macht es. Trotzdem- egal für wen, es bleibt Sch***** die zu nix gut ist.

Sehr schade übrigens, daß wir euch nicht getroffen haben. Die Dose wäre weg gewesen. Mein Hund würde auch gerne diese Wasserpistolen klauen (die könnte man weder damit, noch mit der Dose erschrecken). Und ich bestärke sie darin.

Moment mal (stehe eventuell auf dem Schlauch)? Du bestärkst deine Hund darin anderen Leuten was weg zu nehmen?  Oder worin bestärkst du deinen Hund ? 

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