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Hundeforum Der Hund
Katjass

Hilfe! Ich komme mit meinem Hund nicht klar

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Was genau den Hund bewegt wird man wohl auf die Ferne nicht abschließend beurteilen können. Allerdings kann man durchaus ein paar Dinge zu den Haltungsbedingungen sagen, wie sie hier geschildert werden, und davon ausgehend vermuten, was wahrscheinliche Ursachen sind. Daraufhin näher schauen muss der Halter dann schon selbst.

 

Zuerst mal, was die Kastration angeht: Ich bin mir sicher, viele Eltern pubertierender Jungs finden deren Verhalten ähnlich ätzend, gelle? Und wer diese Jungs bzw. jungen Männer mal "in freier Wildbahn" beobachtet hat wird auch daran zweifeln, ob daraus ernsthaft vernünftige Erwachsene werden sollen... Klappt aber, wenn das Umfeld ein wenig dazu beiträgt. Tja, und beim Hund ist das nicht viel anders. Eines jedenfalls würde ich auf keinen Fall wollen: Einen Hund, der möglicherweise genau in dieser Entwicklungsphase "stecken bleibt", weil man die Entwicklung eben da unterbrochen hat. Mal so gesagt: Ein Rüde ist vom Kopf her erst mit ca. drei Jahren wirklich erwachsen. Und das wäre der Zeitpunkt, wo ich im Zweifelsfall überlegen würde, ob eine Kastration angesagt ist. Denn ist sein Verhalten eine normale Entwicklungsgeschichte, dann sollte man es bis dahin mit entspechender Lenkung in den Griff bekommen haben. Und ist es wirklich einem deutlichen hormonellen Überschuss geschuldet, dann wird es sich auch dann noch normalisieren, wenn diese Übersteuerung wegfällt. Ich habe übrigens in bald dreißig Jahren, die ich nun allein schon durch die Vereinstätigkeit viel mit allen möglichen Hunden zu tun habe, erst ein einziges mal gehabt dass ich einer Halterin geraten habe, ihren Rüden kastrieren zu lassen. Und in diesem Fall war es eine echte Erleichterung für beide, denn dieser Hund war draußen null aufnahmefähig für irgendwas außer markieren und besteigen. Aber wie gesagt, das war ein einziger in all der Zeit!!

 

Was den Rest betrifft, dazu schreib ich später gerne mehr, muss jetzt erst mal arbeiten! ;)

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Was bedeutet "fidlen"? 

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(bearbeitet)

To fiddle about ist eine der Konfliktstrategien bei Hundebegegnungen. Sie versuchen mit spielerischen Albernheiten /übertriebenem Herumgehampel Spannung aus einer Situation zu nehmen, das kann, je nach Gegenüber zu Stress führen oder aber auch in tatsächliches Spiel überleiten.

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Kann mal einer einen guten Link raussuchen bitte. Hab keine Zeit mehr muss Kaffemaschinen putzen und Kaffe kochen gehen. ;)

 

fiddlen mit 2 de

 

Google mal 4 fs Hunde

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Ah, okay. Danke. 

Das Geschirr war tatsächlich ein Norweger Geschirr. Dann werde ich mir erst mal ein sicherheitsgeschirr zulegen. 

Oh man. Mit der Kastration und dem Testosteron war mir auch nicht klar... 

 

@Silkies vielen Dank für deine Antwort. Es würde mich freuen, wenn du später noch etwas dazu schreiben würdest :)

 

Kommt denn hier zufällig jemand aus der Nähe, der sich auskennt. Bis jetzt bin ich anscheinend immer an die falschen geraten. Es ist nur so, dass man denen natürlich erst mal alles glaubt, weil das ja "profis" sind. So dachte ich. Das ärgert mich, dass ich durch einige Dinge unserem Linus noch mehr Stress beschert habe :(

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Ich wohne in Köln, meine Eltern wohnen in Viersen. Wir können uns gern mal treffen. Ich bin allerdings kein Trainer. 

 

Was ich dir aber anbieten kann:

Ich besuche dich mal und lerne deinen Hund kennen. Vielleicht fällt mir noch was auf. Und du besuchst mich mal und ich kann dir zeigen, wie ich mit meinem Leinenpöbler relativ erfolgreich arbeite. 

Mit beiden zusammen können wir dann auch gerne mal machen. 

 

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Ich möchte empfehlen: https://www.hundeschule-rotter.de/

Ist leider nicht so ganz um die Ecke bei dir, aber wenn du am Wochenende schon immer so weit fährst, vielleicht eine Option. Ich finde die sehr sehr gut.

 

Etwas näher dran wäre Tine Schütt von 2for dogs in Aachen. Scheint gerade keine Homepage mehr zu haben. Das wäre in der Ecke meine zweite Wahl. Sie ist fachlich ganz gut.

 

Ist aber immer auch eine Sympathiefrage.

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So, hab wieder etwas Zeit, also weiter. :D

 

Am wichtigsten finde ich, herauszufinden was genau den Hund zu seinem Verhalten bewegt. Irgendwas daran lässt ihn das für eine gute Reaktion halten, und je nach dem sind verschiedene Vorgehensweisen sinnvoll. Stellt sich die Frage: Was genau will er erreichen? Und in wie weit fühlt sich das Ausrasten für ihn richtig an? Ich fabuliere nun mal, weil das zwei der gängisten Szenarien sind: Hund A ist überfordert, verunsichert. An der Leine kann er sich obendrein nicht richtig ausdrücken, nicht ausweichen. Er will vor allem eines: Die ganzen gefährlichen Sachen, Hunde vorneweg, sollen einfach weg! In diesem Fall tobt er los um damit die anderen zu verscheuchen. Und siehe da, funktioniert, also wird das immer mehr ausgebaut. Anders Hund B, der will eigentlich toben und kontakten und interagieren, kann das aber nicht. Vielleicht stellt er sich dabei auch einfach (noch) etwas ungeschickt an. Nun wird er immer gerade dann, wenn er eigentlich eeeendlich hin möchte, besonders eng gehalten, weg gezogen, darf nicht hin. Das ist ärgerlich, frustrierend, und diesem Frust macht er Luft. Bis er irgendwann tatsächlich nicht mehr gut auf andere Hunde zu sprechen ist, weil diese doofen immer die Ankündigung dafür sind, dass man Frust aushalten muss.

 

So gesehen wird vielleicht klarer, weshalb es so wichtig ist die jeweilige Motivation zu erkennen. Denn Hund A würde sehr davon profitieren, wenn man ihm zunächst immer ausreichend Abstand ermöglicht, und ihm in diesem Sicherheitsabstand dann neue Wege zeigt, mit der schwierigen Situation umzugehen. Während das gleiche Vorgehen Hund B nur noch immer mehr frustrieren würde; diesem würde es helfen, ihm eher viele gute(!) Kontakte zu ermöglichen, damit er ein angemessenes Verhalten im Freilauf üben kann. Und ihm dann langsam zu zeigen, dass auch ein Anleinen, Wegrufen etc nicht unbedingt das Ende des Spaßes bedeuten.

 

Das sind aber, um das noch mal zu betonen, nur zwei Beispiele! Es gibt natürlich auch noch andere Szenarien, und oft sind die Motivationen auch gemischt. Deshalb empfehlen hier ja auch viele einen guten Trainer, der eben nicht sein Schema F durchzieht, sondern erst mal genau analysiert was eigentlich los ist.

 

 

Ganz generell und egal welche Motivation nun dahinter steht gilt aber: Ein Hund, der in sich ausgeglichen und zufrieden ist, hat eine viel höhere Stresstoleranz als ein unzufriedener. Es ist deshalb gerade bei Hunden mit Problemverhalten ganz enorm wichtig, ihre generelle Zufriedenheitsbilanz einmal unter die Lupe zu nehmen. Was für Bedürfnisse hat dieser spezielle Hund, und in welchem Umfang werden diese erfüllt? Klar, einige Bedürfnisse sind bei allen Hunden ähnlich, andere dagegen individuell sehr unterschiedlich. Wichtig ist, dass der Hund da keinen nennenswerten Mangel empfindet - das EMRA-System spricht da sehr anschaulich vom "Wohlfühlbudget". Vielleicht kennst du das ja auch von dir selbst: Im Urlaub, wenn man sich ringsum gut und entspannt fühlt, kann einen so schnell nix aus der Ruhe bringen. Selbst richtig blöde Momente schafft man entspannt. Während einen in stressigen Zeiten, wo alles was man eigentlich gern tut zu kurz kommt, schon Kleinigkeiten aus der Haut fahren lassen. Tja, und für Hunde ist das gar nicht so sonderlich anders. Buchempfehlung zu diesem Aspekt: https://www.cadmos.de/emotionen-einschaetzen-hunde-verstehen.html

 

 

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@Katjass

 

viele Gute Ratschläge hast du schon bekommen, wahrscheinlich zu viele, wie sollst du die Filtern.

 

Du benötigst dennoch Hilfe von jemanden, der sich gut auskennt. Alleine kannst du das nicht alles schaffen, dafür sind es einfach auch zu viele Themen die du erarbeiten must.

 

Dein Hilferuf klingt dringlich, du wirst auch nicht mit 3-5 Terminen bei einem Profi alles in den Griff bekommen, aber das solltest du unbedingt angehen.

 

Es gibt bestimmt jemand in deiner Nähe. such dir jemanden der zu dir paßt, zu dem du Vertrauen aufbauen kannst. So ein paar Tips zwischen Tür und Angel helfen dir nicht wirklich.

 

Klar, ist immer auch mit Kosten verbunden bei Profis, keine Ahnung ob das möglich ist.

 

Such dir aber eine Person erst mal, die alles sich erst mal in Ruhe anschaut und dir dann Ratschläge geben kann, so auf die Ferne ist das unmöglich denke ich.

 

Ich hoffe ich konnte dir ein ganz wenig hiermit weiter helfen.

 

Bitte bleib dran, es wird sich lohnen, schieb den Frust und Ärger erst mal zur Seite, dein Hund möchte es lernen, du auch, das werdet ihr schaffen wenn ihr es angeht.

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Hallo habe mich gerade angemeldet.

 

mein Hund kommt aus Spanien,ist 4 Jahre alt,musste mich richtig umstellen.Auch beim füttern.aber jetzt habe ich es ziemlich gut hin bekommen,

Auch spielen in der Wohnung ist gut.Ich fütter Ihn ab 6.30 Uhr gehe aber mit Ihm um 6.00Uhr jeden Morgens raus.Danach lasse ich Ihn in ruhe.streichel Ihn.oder wir legen uns gemeinsam für eine stunde hin.

Danach bin ich für ca.3-4 std raus .Ohne ihn ab und zu nehme och ihn mit,er fährt sehr gerne Auto.Wenn ich wieder komme machen wir eine größere Runde ca.1,5 std.

Danach spielen wir.In der wg,fütter hin ein wenig.halbe std wieder ruhe.Aber ihn zu beachten.Er ist sehr ruig draussen.Kein gebelle,anmachen von Spaziergänger und keine Radfahrer.

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