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Hundeforum Der Hund
Laikas

Hunde wollen keine Gespräche?

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Hier ist ein älterer Artikel zum Thema, ob man mit Hunden reden sollte ->  Hunde wollen keine Gespräche: Ergebnisse aus neuen Tier-Studien

Ich rede oft und gern mit meinem Hund und bin überzeugt, dass das eine Variante der Kommunikation von mehreren ist, die meine Hunde verstehen und die ihnen im Zusammenleben mit mir hilft. Im TV sah ich oft, das die Halter gebeten werden, den Hund nicht vollzuplappern. Mich befremdet das immer etwas, denn wenn ich meine Aktionen kommentiere, habe ich auch die echte Mimik dazu. Ich käme mir komisch vor, wie ein Pantomime, sollte ich nur noch schweigend mit einem Hund kommunizieren.

 

Was denkt ihr darüber? Ab wann stört das Menschengelaber, wann ist es nützlich?

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Also ich quatsche oft und viel mit Ani. Egal ob ich ihr beim Spaziergang sage  : "oh schau mal, da hinten kommt dein Hundekumpel " oder ich kommentiere, wenn ich ihr die Infusion gebe oder Tabletten...ich laber sie ständig voll, ganz normal und nicht in einem albernen Baby-Slang. Finde das ganz normal und habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht 

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Ich kenne jemand der den Hund wirklich ständig zutextet. Vom Arbeitstag erzählt, vom Familienstreß, vom... da tut mir der Hund schon leid. 

 

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Natürlich rede ich mit meinem Hund :D

Ich glaube, ich habe nur ein einziges Kommando, das aus nur einem Wort besteht und das ist "Warte". Alles andere ist mehr oder weniger in ganze Sätze verpackt wie "Komm mal hier her", "Geh auf deinen Platz" oder "jetzt lass doch mal den Mist bleiben". 

Neben dieser Art der Kommunikation, mit der ich ja etwas von Leni möchte, gibt es einfach noch  das liebe Worte Sagen. Zum Loben, aber meistens einfach nur so beim Kuscheln. Und das mag sie richtig gerne.

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Kannst du bitte die Studie verlinken, bzw. hast du Infos bezüglich Studiengröße/-aufbau, Rassen etc.? Evtl. berachten sie Fiddlen gar als freundliche Erregtheit?

Ene neuere Studie erstmals veröffentlich im November 2014- also ein paar Monate danach- schreibt den Hunden außerordentliches Sprachverständnis zu

Das haben wir hier mal besprochen

 

Vermutlich kommt es stark auf den Hund- dessen Sozialisierung und persönliche Vorlieben- und natürlich den Informationsgehalt der Rede an. Daß Hunde sich gerne von Fremden anfassen lassen trifft vielleicht bei Retrievern zu, andere Rassen sind da nicht so angetan (Ausnahmen gibt es bei den Retrievern genauso wie beim Rest).

Ich vermute Schwächen im Studendesign bei der älteren, je nachdem, ob mit einem Hund viel trainiert wurde, gemeinsam in Absprache agiert wird, oder je nach Rasse (oder je nach...).entwickelt sich ein Hund anders, als wenn ihm nur Kosenamen zugerufen werden und der Hund nur nebenher gehalten wird.

Mein Hund schätzt es, wenn er die Stimme von Leuten hört, weil sie aus Tonfall, satzmelodie und einzelnen Worten erkennen kann, ob ein Mensch wohlgesonnen ist. Schnuppern wäre noch wichtig. Würde der Mensch gleich anfassen wollen wäre sie nicht besonders aufgeschlossen, würde bestenfalls fiddlen aber eher abwehren..

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Naja, ich gebe zu, ich rede schon wie mit einem Kleinkind, besonders wenn sie krank sind oder tüdelig, so würde ich nie mit einem Erwachsenen reden :ph34r:. Mir ist aber auch schon mal Folgendes passiert, als ich bei jemandem mit meiner Hündin in dessen Haus zu Gast war. Ich werkelte abends am Hundefutter unten in der Küche und etwas kam die Treppe herunter vom 1. Stock. Ich sah nicht genau hin, die Hausbesitzer waren schon in ihren Schlafzimmern, und ich sagte so nebenbei "Naaa, du warst doch wohl nicht bei den Meerschweinchen??" (Die hatten oben ein eigenes, verschlossenes Zimmer und meine Hündin lief mit ihrer Freundin frei im Haus rum. Sie fand, das ist ein toller Snack und sie durfte dort nicht rein.) Plötzlich höre ich jemanden von der Treppe ernsthaft entrüstet: "Sag mal, wie redest du denn mit mir???" Ich musste wirklich lachen. :) Er nicht. Scheinbar rede ich doch ganz normal mit meinen Hunden. :lol:

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Ich hab immer ein kleines Problem damit, wenn aus einer statistischen Tendenz eine allgemeine Aussage gebastelt wird. Das verstellt für meinen Geschmack zu sehr den Blick auf das Individuum. Wenn ich zu dieser Fragestellung hier allein nur meine eigenen Hunde durchgehe hab ich beides dabei gehabt: Auf Pünktchen hätte das zugetroffen, was die Studie behauptet. Sandor ist das krasse Gegenteil, er mag es sehr wenn man freundlich mit ihm spricht, aber anfassen mag er nur von ganz wenigen Personen und auch dort keineswegs immer.

 

Wenn Hunde den ganzen Tag zugetextet werden tun die mir auch oft ein wenig leid, vor allem wenn mitten in den ganzen Erzählungen dann immer noch mal Aufforderungen versteckt werden, die der Hund filtern muss. Selbst handhabe ich das so, dass ich die meiste Zeit des Tages mit meinem Hund innig schweigen kann. Selbst unterwegs plaudere ich ihn nicht zu. Denn die meisten "Gespräche" zwischen uns laufen völlig wortlos ab. Blicke können wirklich sehr viel sagen, eine kleine Mimik oder Geste dazu, das sagt oft mehr als tausend Worte. Zwischendurch quatsche ich natürlich auch mit ihm, das unterteilt sich grob in drei Kategorien: Manchmal geht es einfach ums Gefühl von Zuneigung, um die Beziehung. Darauf antwortet er mit Wedeln, manchmal kommt er dann auch für eine Schmuserunde - je nach Laune. In anderen Fällen geht es mir um die Stimmungsübertragung, dann sind das auch ganze Sätze, und Sandor antwortet meist passend. Und wenn ich ihn klar zu etwas auffordern möchte, dann sind das einzelne, isolierte Signalwörter - wieso sollte ich es ihm unnötig schwer machen?

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Ich finde es immer schrecklich, gräßlich wenn Hunde mit deutscher

Sprache zugeschüttet werden. Sie verstehen es eh nicht.

Kurze Kommandos kann man konditionieren, das war's auch schon.

Ansonsten interpretiert der Hund alleine und heraus kommt ein

Produkt von möglichen Fehlverhalten.

 

Ich mache sehr viel 'NonVerbale' und lerne von ihnen, wie sie es gerne

hätten und es ist erstaunlich, was sie mir alles sagen mit Augen, Kopf,

Schwanz und Zunge, also alles was sich bewegt. Das würde mir alles

entgehen, wenn ich meine Sprache in Vordergrund schiebe.

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Ich rede mit meinen Hunden.

Das habe ich schon immer getan, allerdings nicht non stop. Ich bediene mich aber schon der Sprache, um etwas zu verdeutlichen, nutze dann aber auch die Stimmlage entsprechend dazu. Dadurch haben es meine Hunde leichter, sich in Situationen zurechtzufinden. Ich fände es auch irgendwie häßlich/doof nur kurze Anweisungen zu geben, wie z. B. die Platzansage: "Korb"

Da hört es sich doch viel schöner an, wenn ich sie bitte mit: Geh in dein Körbchen, ab in die Heia, oder ähnliches. Den Klang der Stimme kann ich in einem Wort nicht unterbringen, aber in Sätzen, wie diesen, schon. 

Umgekehrt und in Situationen, die doof sind, kann ich auch mit: "Kannst du Hornochse das mal sein lassen?", stimmlich entsprechend unterlegt, auch viel deutlicher klar machen, was gemeint ist.

Und da ich für solche Alltagsgegebenheiten immer Wörter benutze, haben meine Hunde ein recht großes Repertoir an Wörtern, die sie kennen. Das Wiederum kann ich dann auch in Situationen wieder anwenden, die meinen Hunden womöglich mal unheimlich waren, in dem ich durch zeigen und benennen Wörter plausibel gemacht habe, wie z. B. für Kinder das Wort "lieb". 

Also Sprache funktioniert hier sehr gut. Wir haben aber auch ganz viele Gassigänge, die gar keine Sprache benötigen, nicht das jemand meint, ich texte die Hunde zu. :) 

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Minyok: "Cheffe redet nur Blech! smilie_frech_019.gif"

Tuuli: "Hätte er was zu sagen, wäre er Literat geworden! smilie_girl_141.gif"

 

so weit

Maico

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