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Hundeforum Der Hund
Laikas

Hunde wollen keine Gespräche?

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Ich rede sehr wenig mit meinen Hunden. Unterwegs praktisch überhaupt nicht. Auch sonst nicht. Es gibt nur ein paar kurze Befehle, wenn nötig.

Ansonsten.....Eigentlich bekommen sie immer dasselbe zu hören. Wortwörtlich.

Kissy: "Du bist die Feinste, so ein feines Hundi. Die Schönste..."und dann leine ich sie an und sie wedelt ein bisschen. Mehr muss man zu diesem Hund nicht sagen, sie ist perfekt. Sie weiß immer schon, was zu tun ist und tut es.

Phoebe: "Ich seeeehe dich!!!!"  und: "Feines Fiiiiibiiiii".

Carlos: "Nicht schon wieder! " und "Du Hund du". Wenn er wieder mal sein Ding durchzieht, d. h. die Bremse reinhaut, seine Scheiße frisst, bei schlechtem Wetter nach Hause laufen will.

Und "so ein feines Carlos" wenn er wunderbar und völlig richtig auf fremde Hunde reagiert. Er läuft hin und freut sich, begrüßt wedelnd. Ist der andere Hund aber nicht so drauf, bleibt er stehen, kommt zurück oder er läuft einen Bogen und geht nicht hin. Ich finde, er reagiert immer richtig. Wie er das gelernt hat, wo er sonst nichts kann, würde mich sehr interessieren. Vielleicht, weil man ihn auch da völlig unerzogen gelassen hat?

 

Trotzdem glaube ich, dass wir sehr eng zusammen leben. Mit sehr viel Körperkontakt. (Kissy nicht so).

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Ich bin Multitasking fähig. Ich kann mit meinem Hund reden und mich auf seine Körpersprache einlassen. 

 

Er bekommt immer eine freundliche Begrüßung mit einem neuen Kosenamen "na mein flauschiges kuchenstück" "Hallo mein zuckerperlchen" u.ä.

 

Ich erzähle ihm wie lieb und toll er ist und das da hinten Enten sind während ich drauf zeige. 

 

Finde ich normal:D werde und kann ich gar nicht unterlassen 

 

Edit: ich spreche sogar für ihn :D "Hey wirf den Ball bitte wirf den ball" "Fang mich schwarzer mini Hund" und sowas 

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Ich rede mit meinen Hunden und immerhin einer von beiden antwortet auch so gut wie immer. :B)

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Ich rede auch mit den Hunde. Eher hochdeutsch und in "Kindersprache" in ganzen Sätzen.:) Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass sie mich verstehen. Außer vielleicht den Tonfall.;)

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Ich hab irgendwo gelesen, dass Hunde etwa 200 Wörter auseinander halten und verstehen können. Insofern kann es nicht unbedingt falsch sein, mit ihnen zu sprechen. Wenn die richtigen Schlüsselwörter dabei sind, und man nicht gerade "quasselt wie ein Wasserfall", werden sie es auch verstehen. Ganz sicher aber entnehmen sie die Stimmung dem Wortbrei.

 

Ich rede relativ wenig mit meinem Hund. Kommandos sind oft in ganze Sätze oder Halbsätze verpackt - immer dann, wenn es nicht unbedingt ein Kommando ist, dass unbedingt befolgt werden soll. Wenn ich wirklich erwarte, dass er etwas Bestimmtes macht, gibt es nur das Schlüsselwort und ich schaue ihn an und warte ggf. Das versteht er sehr gut.

 

Noch etwas zu verbaler Kommunikation: ich lebe allein mit meinem Hund, also quasselt normalerweise nur der Fernseher. Wenn ich aber telefoniere, kommt er sofort, lümmelt sich auf meinen Schoß und will "mitreden". :o

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Ich rede auch mit Esmi! Nicht ständig, nur wenn ich Redebedarf habe :P Esmi hat manchmal auch Redebedarf. Dann führen wir sowas wie eine Unterhaltung. 

 

Ich rede mit ihr, wenn der nachmittägliche Spaziergang ansteht. Das kennt wohl jeder... Ich sage "Wollen wir raus gehen?" Sie antwortet "Jawohl, ja... ich bin schon seit zwei Stunden bereit!" 

 

Wenn wir nachhause kommen, beginnt SIE die Unterhaltung. Ich glaube, sie sagt irgendwas in der Art..."Ey, zieh mal schneller die Schuhe aus!!! Du musst jetzt meinen Rücken schrubbeln und mir dann ein Leckerli geben!!!" Ich sage dann "Mach ma ruhig - ne alte Frau is doch keine Rakete" Sie dann wieder: "SCHNELLER!!!" Ich so: "Boah, du bist voll die Nervensäge!" Sie dann: "Is mir Wurscht... mach jetzt mal Ballett!" 

 

Und so zieht sich unsere Unterhaltung bis ich endlich so weit bin, dass ich ihren Grundbedürfnissen Folge leisten kann  :D Ich sage etwas und sie antwortet... 

 

Überhaupt ist sie sehr redselig. Ich glaube, ich habe sie anfänglich sehr darin bestärkt, dass sie auch bellen, Knurren, grummeln, säufzen und schnauben darf, wenn ihr danach ist. Und das zieht sie jetzt mit aller Konsequenz durch und kommentiert oft und sehr differenziert, was ich tue oder was ich zu tun habe. Ich mag das sehr und ich muss oft lachen über ihre schrägen Laute. 

 

Es gibt aber Situationen, in denen nur ich rede... einfach weil ich das schon immer so gemacht habe. Ich sage zum Beispiel vor dem schlafen gehen: "Schlaf schön, meine Schneckimaus, träum was schönes. Wir sehen uns morgen wieder. Ich hab dich lieb!" Und dabei kuscheln wir noch mal. Das habe ich bei all meinen Hunden so gemacht und alle fanden es toll. Bei Esmi zunächst nur aus der Entfernung, weil sie sich nicht anfassen ließ und Angst hatte, habe ich aber vom ersten Tag an durchgezogen. Jetzt macht sie sich nochmal extra lang im Körbchen, damit ich auch an alle Stellen des Bauches komme während ich meinen Monolog ablasse. 

 

Genauso sage ich auch: "Guten Morgen Schneckischneck! Hast du schön geschlafen?" Und sie freut sich einfach still, dass ich endlich wach bin und wir die erste Runde des Tages starten können. Gekuschelt wird dann natürlich auch kurz, bevor ich ins Bad verschwinde und mich bereit für die Menschheit mache. 

 

"Ey du Arsch..." kennt sie aber auch :ph34r:. Ich sag's mal so... kuscheln tun wir dann nicht! 

 

Ich erzähle ihr also nicht, was ich so erlebt habe oder was mich bedrückt, aber ich erzähle ihr, was als nächstes passiert, oder wenn sie was gut gemacht hat. Ich verabschiede mich von ihr und ich begrüße sie. Ob sie es versteht weiß ich nicht, jedenfalls ist es ihr nicht unangenehm. Das reicht mir. Mir ist es ja auch nicht unangenehm, wenn sie sich mehr oder weniger laut artikuliert. Ganz im Gegenteil. Vielleicht kichert sie ja auch insgeheim über meine merkwürdigen Laute und denkt sich dann, was ich wohl für eine schräge Tante bin?! 

 

Solange wir uns beide wohl dabei fühlen, ist es für mich okay und wenn's auf Fremde psycho wirkt ist das deren Problem... Wir verstehen uns... mal mit Worten bzw. Lauten, mal ganz ohne Worte und Laute und nur mit Gesten... Das geht auch gut. 

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@Lissy-und-Missy Das klingt bei uns ganz ähnlich :lol: (Erstaunlicherweiße mit fast den selben Worten) :o

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@Lissy-und-Missy Schön beschrieben! :)

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Schönes Thema! :)

Mein Mann und ich, wir reden auch mit unseren Hunden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass der eine von beiden uns ganz genau und der andere, eventuell weil er noch jünger ist, uns mindestens im wesentlichen versteht. Der jüngere kennt eine Menge "Redewendungen" wie z.B. "wir gehen jetzt da und da hin und Ihr passt in der Zwischenzeit gut auf das Haus auf, ja?" Dann flitzen sie beide ins Körbchen, wissend, dass sie nicht im Eingang herumstehen müssen, weil sie eben nicht Geschirr und Leine anbekommen, sondern zu Hause bleiben. Ich sage immer, wie lange wir etwa wegbleiben und wann wir zurückkommen. Mindestens einer steht dann am Fenster und erwartet uns schon. Verspäten wir uns, ist der ältere ziemlich beleidigt und lässt sich nur durch eine sehr gründliche Streicheleinheit darüber hinwegtrösten. :D Und er ist derjenige, von dem ich mir ziemlich sicher bin, dass er sogar Gedanken lesen kann...

Sage ich ihm, wie lange es noch dauert, bis das Frühstück für die pelzigen Herren aufgetaut ist, entspannt er sich solange. Und genau nach Ablauf dieser Zeit steht er parat und erinnert mich daran. Gehen wir normalerweise rechts herum auf unserer Runde, brauche ich es nicht einmal zu sagen, dass ich heute links herum möchte. Er läuft auch dahin, wenn er vor mir ist. 

Natürlich gibt es jede Menge Schlüsselwörter, die beide Hunde einfach kennen, ohne dass wir das irgendwie geübt hätten. "Autofahren", "Besuch", "Kaustange" usw. Aber ich bin überzeugt davon, dass sie in irgendeiner Weise die Bilder verstehen, die wir im Kopf haben. Zumindest wenn wir nicht ohne Sinn und Verstand los quasseln. Ich kenne das auch öfter mit meinem Mann. Einer sagt das, wae der andere gerade dachte. Gedankenübertragung eben. Warum sollten denn Hunde, die so eng mit uns leben, das nicht können? :blink:

 

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vor 19 Stunden schrieb Nadja1:

Ich finde es immer schrecklich, gräßlich wenn Hunde mit deutscher

Sprache zugeschüttet werden.

 

Na ein Glück, ich spreche meistens Englisch mit den Hunden - dann ist ja gut.

 

 

 

 

 

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