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trivium

Wiedererkennen nach 1 Jahr?

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Hallo liebe Community,

 

ich wohne zusammen mit meinem mittlerweile 1,5 Jahren Mischlingshund Balou und meiner Mutter in einem Haus.

 

Hauptbezugsperson bin ich, obwohl meine Mutter aufgrund Pension untertags auf ihn schaut. Aber sobald ich zu Hause bin, zähle nur noch ich bzw hört er mehr auf mich :P

 

Nun habe ich die Möglichkeit meinen größten Traum wahr werden zu lassen. Ein Jahr mit dem Rucksack auf Weltreise :wub:

 

Leider plagt mich noch etwas das schlechte Gewissen. Ich kann mir gar nicht richtig vorstellen Balou so lang zurück zu lassen. Er würde natürlich bei meiner Mutter bleiben. 

 

Ich weiß, jeder Hund ist unterschiedlich, aber habt ihr Erfahrungen, ob ein Hund aein Frauchen/Herrchen nach einem Jahr wieder erkennt? Bzw. wie es mit der Bindung zwischen ihnen dann ausschaut?

 

Muss nämlich dazu sagen, dass mein Balou aus Griechenland kommt, wir haben ihn mit ca 6 Monaten bekommen und es hat fast ein dreiviertel Jahr gedauert bis wirklich eine Bindung da war und er z.b. mal richtig zu einem gelegen ist... 

 

Danke für eure Erfahrungen :)

 

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Du hast doch super Voraussetzungen - der Hund kann in seinem Umfeld bleiben!

Erfülle dir deinen Traum - mach die Reise!

Der Hund ist gut versorgt, bei einer Bezugsperson und wird sich freuen, wenn du wiederkommst!:)

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Sicherlich ist jeder Hund anders. Ich kann nur von meinem Erlebnis gestern berichten. Ich habe per Zufall einen Hund nach 6 Jahre wieder getroffen, den ich in seiner Jugendzeit häufiger als Gast bei mir hatte. Er ist dann in eine entferntere Stadt gezogen, so dass wir keinen Kontakt mehr hatten. Gestern hat er mich innerhalb von Sekunden wiedererkannt und ist fast explodiert vor Freude. :D

Den Traum einer Rucksackweltreise würde ich mir nicht entgehen lassen. 

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Hallo,

ich hatte mit meiner Hündin ca 1,5 Jahre lang keinen Kontakt (aus persönlichen Gründen).

Und sie hat mich danach sofort wiedererkannt, es war gar keine Frage für sie. Sie ist vor Freude fast explodiert als sie mich wiedergesehen hat, wich mir nicht mehr von der Seite und definitiv, es war als wäre ich nie weggewesen. Die Bindung zwischen uns war unverändert super gut, es war klar das zwischen uns etwas besonderes war, was auch nach langer Zeit nicht verschwindet. Da war kein Vergessen, sie hat mich sogar mit ihrem 'Bell-Geheul' begrüßt, mit dem sie eigentlich nur mich begrüßt hat. Auch meine Schwester war zwischen zeitlich für einige Monate im Ausland und kam zurück und wurde sehr lieb  begrüßt und wie zuvor behandelt, obwohl die Hündin als sie ging noch ein Welpe/Junghund war. 

Hunde vergessen ihre geliebten Personen nicht. 

Wenn du wirklich diesen Lebenstraum erfüllen kannst würde ich es an deiner Stelle tun. Wie es sich anhört vertraust du deiner Mutter, dass sie sich in der Zeit gut um deinen Hund kümmern wird. 

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Super, danke!

 

Diese Erfahrungen beruhigen mich schon mal ein bisschen :)

Wie es dann wirklich ist, werd ich eh erst dann wissen. Aber es heißt ja immer, dass ein Hund nicht vergisst...

 

Meiner Mutter vertrau ich absolut, sie ist mit Hunden groß geworden. 

 

Ich war letztes Jahr bereits für fast vier Wochen weg. Bei meiner Rückkehr hat er mich sehr freudig begrüßt und sofort erkannt :) war halt einiges kürzer als ein Jahr...

Nur die ersten 3 Tage wo ich weg war, hat er nichts gefressen, dann hat er sich allerdings dran gewöhnt... 

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ich habe da leider nichts Beruhigendes erlebt.

 

ich habe vor Jahren auf einen Bauernhof in Kappeln gearbeitet.

Das war einTherapiehof . Ich habe dort einen Schäferhund kennengelernt.

Er wurde von seiner Familie dort "zwischen geparkt".

Sie kamen wie verabredet nach einem Jahr aus Afrika wieder, wollten ihren

Hund holen.

Nix da, Hund weigerte sich mit zu kommen.

 

Ich habe mir auf eine Anonce reagierend vor Jahren meinen Schäferhund Lux

im Alter von 11 Monaten zu mir geholt.

ER kam aus einer Familie, die ihn liebte, aber sich aus beruflichen Gründen

trennen mussten.

Sie wollten ihn nach drei Monaten bei mir besuchen.

Er ließ sie nicht mehr auf mein Grundstück,drohte, knurrte und zeigte die

Zähne.

So was von Ablehnung habe ich nie wieder gesehen.

Lux hatte auch vorher Wochen an der Tür gelegen,auf seine Familie gewartet.

Bis es ihm reichte und er nie wieder auf diesen Platz an der Tür gelegen hat.

 

Er wurde ein super Familienhund für mich.

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb agatha:

ich habe da leider nichts Beruhigendes erlebt.

 

ich habe vor Jahren auf einen Bauernhof in Kappeln gearbeitet.

Das war einTherapiehof . Ich habe dort einen Schäferhund kennengelernt.

Er wurde von seiner Familie dort "zwischen geparkt".

 

Oje, das beunruhigt mich wieder ein bisschen...  Obwohl es einen Unterschied gibt, Balou kann in seinem gewohnten Umfeld und bei meiner Mutter bleiben...

 

Denke das macht vielleicht einen Unterschied, bzw will ich mir das grad ein wenig einreden, da genau das meine Befürchtung ist...

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Also Pünktchen hat sogar die Stimme eines Bekannten noch nach Jahren wiedererkannt, als sie die auf einem Video gehört hat. Von daher siehst du das glaub ich schon richtig, das vertraute Umfeld macht da einen wesentlichen Unterschied. Denn man sollte auch nicht vergessen, in den o.g. Beispielen waren die Hunde jeweils aus allem rausgerissen worden was ihnen vertraut war, und so was kann auch einen Hund durchaus traumatisieren.

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Mach die Reise, der Hund darf ja bei deiner Mutter in der gewohnten Umgebung, mit der gewohnten Bezugsperson bleiben, er wird nicht 'zwischengeparkt', und er wird sich riesig freuen, wenn du wieder auftauchst.

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Es gibt doch so viele Videos von Soldaten die nach einer sehr langen Zeit dann wieder auf ihren Hund am Flughafen treffen:) 

 

Und da dein Hund ja in seinem normalen Umfeld bleibt, wird das sicher kein Problem. Er muss sich ja nicht groß umhewöhnen. 

 

 

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