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Hundeforum Der Hund
Schnuppsi

Bin ich einfach nur egoistisch?

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Eine (nicht böswillige) Frage, die sich mir beim Lesen deines Posts stellt:

Eure Tage sind eigentlich ausgefüllt mit euren Berufen. Dazu kommen die anderen täglichen Notwendigkeiten,

die auch Zeit kosten.

Und nicht vorhersehbare Ereignisse, die zeitlich vlt. schwer zu puffern sind.

So - jetzt die Frage:

Wozu bitte, meint ihr einen Hund zu brauchen?

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Mal abgesehen davon, dass ich sechs Stunden zu viel finde um einen Hund alleine zu lassen, möchte ich dir sagen, dass es auch gar nicht so einfach ist seinen Hund alleine zu lassen. Auch wenn das vielleicht jetzt noch ganz easy peasy klingt. Da können einem richtige Horrorstories durch den Kopf gehen und dann fühlt man sich erst recht wie der verantwortungsloseste Mensch auf dem Planeten.

 

Sucht euch einfach einen Hundesitter oder wenigstens Gassigänger, der innerhalb der sechs Stunden nochmal den Hund bespaßt. Dann ist die Sache doch geritzt :)

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Hallo an Alle,

 

ich bedanke mich ganz herzlich bei Euch für eure netten Antworten und das ihr Euch Zeit für mich genommen habt :)

 

Die Fragestellung nach dem "Wozu meint man einen Hund zu brauchen" verstehe ich nicht so ganz; ich will mir ja kein Tier anschaffen um eine Leere in meinem Leben zu füllen sondern um es zu bereichern. Und es gibt ja nicht nur Hundebesitzer die sich einen Hund anschaffen weil ihnen irgendwas fehlt, oder? :huh: Des Weiteren brauch mein Leben ja nicht nur aus Arbeit bestehen :)

 

Wie dem auch sei, ich glaube ich werde mich wirklich schweren Herzens von dem Traum ein Frauchen zu sein verabschieden müssen, dem Hund zuliebe. Man kann vermutlich so viel planen und organisieren wie man will, irgendwas Unvorhergesehenes kann immer passieren. Wie Silkies zum Beispiel mit dem Durchfall schrieb. Das könnte ich mir nie verzeihen wenn so etwas los geht nachdem ich das Haus verlassen habe und das arme Kerlchen sitzt dann da :(

Und das mit dem Hundesitter ist an sich eine tolle Sache, aber für mich persönlich ist das nichts. Ich würde die Zeit lieber selber mit meinem Hund verbringen :blush:

 

Autschi, ich hab jetzt erstmal was zu verdauen.

 

Ich wünsche euch und euren Fellfreunden von Herzen alles Gute für die Zukunft :wub:

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vor 2 Minuten schrieb Schnuppsi:

Das könnte ich mir nie verzeihen wenn so etwas los geht nachdem ich das Haus verlassen habe und das arme Kerlchen sitzt dann da :(

 

So ähnlich würde es mir auch gehen - aber da spielt auch die Länge der Zeit mit rein. Passieren kann das immer, auch wenn du nur mal zum Zahnarzt musst und zwei Stunden weg bist. Das ist dann zwar blöd, aber mehr weil dir der Hund leid tut und du zudem die Bude putzen darfst. Die Schwierigkeit liegt eher darin, wenn du weißt der Hund hat Durchfall, musst aber gehen weil die Arbeit ruft. Und ihn dann stundenlang allein zu lassen, das würde ich zumindest halt nicht so ohne weiteres über mich bringen. Deshalb mein beharren auf einem Plan B. Also nicht nur den normalen Alltag planen, sondern auch wissen was man tun kann, wenn es mal eng wird. Hat man dann jemanden im Hintergrund, der einspringt? Oder kann einer von euch in so einem Fall auch kurzfristig frei nehmen? Denn auch was das angeht: Natürlich ist das Leben niemals wirklich planbar, mit manchem kann man einfach nicht rechnen - wer ständig alle Horrorszenarien mit einkalkulieren will springt irgendwann von der Brücke. Aber Dinge wie mal ein heftiger Durchfall, das gehört zur Hundehaltung ungefähr so dazu wie mal ein krankes Kind. Und sollte deshalb mit einkalkuliert werden. Braucht man es dann nicht, um so besser!

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vor 35 Minuten schrieb Schnuppsi:

Und das mit dem Hundesitter ist an sich eine tolle Sache, aber für mich persönlich ist das nichts. Ich würde die Zeit lieber selber mit meinem Hund verbringen :blush:

 

Das finde ich jetzt ziemlich merkwürdig. Ein Hundesitter verbringt nur dann Zeit mit dem Hund, wenn du nicht kannst. Sprich arbeiten, Termine etc. Somit nimmt der Hundesitter dir nichts von deiner Zeit mit dem Hund weg.

 

Ich finde es schade, dass du dich nun so einfach hast abbringen lassen von deinem Wunsch. Hund und Arbeit lässt sich vereinbaren.

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vor 20 Minuten schrieb Naschkatze:

 

Das finde ich jetzt ziemlich merkwürdig. Ein Hundesitter verbringt nur dann Zeit mit dem Hund, wenn du nicht kannst. Sprich arbeiten, Termine etc. Somit nimmt der Hundesitter dir nichts von deiner Zeit mit dem Hund weg.

 

Ich finde es schade, dass du dich nun so einfach hast abbringen lassen von deinem Wunsch. Hund und Arbeit lässt sich vereinbaren.

 

Ich bin jetzt auch nur ein Laie, aber mir fällt die Vorstellung sehr schwer meinem Hund regelmäßig einem fremden Menschen zu überlassen. Grade wenn man Laie ist, woran soll man erkennen ob der Hundesitter qualifiziert genug ist? Was ist wenn dieser eine andere Meinung von Hundeerziehung hat und mit seinen Methoden meiner Arbeit zerstört indem er den Hund verwirrt? Mein Hund soll schließlich Vertrauen zu mir haben. Ich möchte Niemandem auf den Schlips treten und ich habe mich wirklich noch nie mit Hundesittern beschäftigt, aber ich denke mir das eher so: entweder ist die Person nicht qualifiziert genug oder sie ist übermotiviert und hält sich für besonders qualifiziert und wendet irgendwelche Methoden nach ihrem Ermessen an. Klingt vielleicht bescheuert, aber solche Gedanken mache ich mir halt auch. Und für mich ist ein Hund nicht etwas was man anderen Leuten einfach so in die Hand drückt, schon gar nicht wenn ein regelmäßiger Kontakt notwendig ist.

Und mich einfach davon abbringen lassen habe ich mich auch nicht, ich will es schließlich auch nicht riskieren mich zu sehr in die Sache zu versteifen und das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Wir sprechen hier ja nicht über einen Autokauf :)

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vor einer Stunde schrieb Silkies:

 

So ähnlich würde es mir auch gehen - aber da spielt auch die Länge der Zeit mit rein. Passieren kann das immer, auch wenn du nur mal zum Zahnarzt musst und zwei Stunden weg bist. Das ist dann zwar blöd, aber mehr weil dir der Hund leid tut und du zudem die Bude putzen darfst. Die Schwierigkeit liegt eher darin, wenn du weißt der Hund hat Durchfall, musst aber gehen weil die Arbeit ruft. Und ihn dann stundenlang allein zu lassen, das würde ich zumindest halt nicht so ohne weiteres über mich bringen. Deshalb mein beharren auf einem Plan B. Also nicht nur den normalen Alltag planen, sondern auch wissen was man tun kann, wenn es mal eng wird. Hat man dann jemanden im Hintergrund, der einspringt? Oder kann einer von euch in so einem Fall auch kurzfristig frei nehmen? Denn auch was das angeht: Natürlich ist das Leben niemals wirklich planbar, mit manchem kann man einfach nicht rechnen - wer ständig alle Horrorszenarien mit einkalkulieren will springt irgendwann von der Brücke. Aber Dinge wie mal ein heftiger Durchfall, das gehört zur Hundehaltung ungefähr so dazu wie mal ein krankes Kind. Und sollte deshalb mit einkalkuliert werden. Braucht man es dann nicht, um so besser!

Danke für dein erneutes Feedback ^_^

Spontan frei machen sollte auf jeden Fall bei mir kein Problem sein. Vielleicht könnte man den Hund auch mit ins Büro nehmen, aber auf sowas kann ich mich nicht verlassen das dies jemals umgesetzt wird, denn da hängt bei uns auf der Arbeit eine verdammte lange Kette von Entscheidungsträgern hinter. Deswegen sehe ich das gar nicht erst als Option.

Ich bin jetzt auch zutiefst verunsichert, selbst wenn man relativ flexibel bei der Arbeit ist, reicht das nun wirklich für den Hund aus? Ich weiß es einfach nicht. Und ich stelle mir auch vor das man dafür in Zukunft wohl öfters angefeindet werden könnte und ich wollte mich ja schon mit meinem Hund in der Gesellschaft von Hundefreunden bewegen (Hundeschule, Agility- Verein etc.)

Und ich muss nun mal arbeiten und ein Teilzeitjob ist keine Option:(

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vor 2 Minuten schrieb Schnuppsi:

Ich bin jetzt auch nur ein Laie, aber mir fällt die Vorstellung sehr schwer meinem Hund regelmäßig einem fremden Menschen zu überlassen. Grade wenn man Laie ist, woran soll man erkennen ob der Hundesitter qualifiziert genug ist? Was ist wenn dieser eine andere Meinung von Hundeerziehung hat und mit seinen Methoden meiner Arbeit zerstört indem er den Hund verwirrt? Mein Hund soll schließlich Vertrauen zu mir haben. Ich möchte Niemandem auf den Schlips treten und ich habe mich wirklich noch nie mit Hundesittern beschäftigt, aber ich denke mir das eher so: entweder ist die Person nicht qualifiziert genug oder sie ist übermotiviert und hält sich für besonders qualifiziert und wendet irgendwelche Methoden nach ihrem Ermessen an. Klingt vielleicht bescheuert, aber solche Gedanken mache ich mir halt auch. Und für mich ist ein Hund nicht etwas was man anderen Leuten einfach so in die Hand drückt, schon gar nicht wenn ein regelmäßiger Kontakt notwendig ist.

Du sprichst da absolut wichtige Punkte an. Welcher Hundesitter der richtige ist, ist nicht leicht raus zu finden- da muss man vorallem auf den Hund hören.

Unsere Maus geht in eine "Hunde-Kita". Ich war da und fands ganz schrecklich. Zu viele Hunde auf zu wenig Platz für meinen Geschmack, irgendwie alles ein bisschen vermenschlicht (Hunde-Kita, Hunde-Spielplatz...). Wenn nur meine Meinung gezählt hätte, würde sie da nicht hingehen. Aber sie liebt es dort. Es ist scheinbar genau das, was ihr gefällt. Die Leute die dort arbeiten mögen sie gern und gehen auf ihre Bedürfnisse ein. Die meisten Hundesitter erziehen die Hunde nicht (das würde ich mir ebenfalls nicht gefalle lassen) sondern beschweren sich eher bei dir über deine erzieherischen Versäumnisse ;) Das ist ein bisschen wie mit einem Kindergartenkind. Der Pauli hat eine geringe Frusttoleranz, das muss er noch üben, Die Susi hat noch nicht verstanden das sie nicht immer so weit weglaufen soll, Fritzchen hört nicht wenn man ihn ruft, Hanni teilt ihr Spielzeug nicht mit den anderen und Nanni spielt zu grob...

Hunde empfinden Tagesbetreuung auch nicht als einen Vertrauensbruch (vorausgesetzt sie fühlen sich da wohl) und binden sich auch nicht stärker an ihre Hundesitter als an ihre Halter. Sie sind da halt, es ist ganz nett, aber ganz ganz super ist es wieder abgeholt zu werden. 

Selbst muss man den Hundesitter natürlich auch einigermaßen leiden können, aber ich persönlich finde es wirklich wichtiger, dass der Hund denjenigen mag und (wichtig!) auch der Hundesitter den Hund.

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@Schnuppsi Solche Gedanken sind auch wichtig, aber ein Hundesitter muss keine wildfremde Person sein. Bevor du etwas so rigoros ablehnst solltest du dich erstmal damit befassen und schauen welche Möglichkeiten dir offenstehen. Es bleibt ja auch immer noch der Gassigänger. Das könnte zB auch ein Nachbar von dir machen, der viel Zeit zu Hause verbringt und dann "nur" mal mit dem Hund ne halbe Stunde rausgeht zum lösen. Das ist auch wesentlich günstiger als ein Hundesitter.

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Ich kann dich sehr gut verstehen in Bezug auf den Hundesitter. Könnte ich mir auch nicht vorstellen. Jeder hat doch seine eigene Vorstellung und so gibt  es z.B. viele die leinen ihre Hunde ab obwohl ich das in dieser Situation nicht machen würde oder füttern den ganzen Weg Leckerlies usw. 

 

Bei mir hätte es in deinem Alter auch nicht gepasst einen Hund anzuschaffen. Jetzt 15 Jahre später habe ich dafür mehrere. Wer weiß was deine Zukunft so bietet, evtl. reicht es den Traum zu verschieben.

 

Was mir noch beim Lesen deines ersten Textes durch den Kopf gegangen ist, ist das Thema ob sowohl du als auch dein Partner wirklich bereit wärt die freie Zeit die nach der Arbeit bleibt voll dem Hund zur Verfügung zu stellen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr belastend sein kann für eine Beziehung wenn da auf Dauer keine Übereinstimmung herrschen würde. Ich muss jetzt meine Hunde fast nie länger alleine lassen, wenn es dann aber mal wie letzte Woche, 5 Stunden sind, habe ich ein schlechtes Gewissen und hetze nach Hause. Niemals würde ich dann an so einem Tag auch noch abends weg gehen. Da ich jetzt alleine lebe kann ich das für mich entscheiden und mein Leben voll nach den Hunden richten. Wäre mit Partner schwieriger.

 

2 Stunden Spazierengehen würde meinen Hunden reichen. Das sehe ich nicht als zu wenig. Meine Hunde wollen aber am liebsten den ganzen Tag um mich sein. Sie würden wohl akzeptieren wenn sie regelmäßig lange alleine wären, schön fänden sie es aber sicherlich nicht. Was du bei deinem Plan mit den Spaziergängen auch bedenken musst, es ist oft kalt, nass, dreckig, heiß usw. Wenn ich mittags mal eine kleine Runde mit den Hunden mache, ziehe ich mich oft davor oder danach um. Oder ich kaufe nicht mehr auf dem Weg nach hause ein wenn ich schon länger unterwegs bin sondern fahre dann am nächsten Tag  extra. All das kostet Zeit und eine unglaublich straffe Organisation. Machbar ist viel, man sollte sich aber gut überlegen ob man wirklich bereit ist das zu investieren.       

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