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Hundeforum Der Hund
Schnuppsi

Bin ich einfach nur egoistisch?

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vor 16 Minuten schrieb Holo:

Du sprichst da absolut wichtige Punkte an. Welcher Hundesitter der richtige ist, ist nicht leicht raus zu finden- da muss man vorallem auf den Hund hören.

Unsere Maus geht in eine "Hunde-Kita". Ich war da und fands ganz schrecklich. Zu viele Hunde auf zu wenig Platz für meinen Geschmack, irgendwie alles ein bisschen vermenschlicht (Hunde-Kita, Hunde-Spielplatz...). Wenn nur meine Meinung gezählt hätte, würde sie da nicht hingehen. Aber sie liebt es dort. Es ist scheinbar genau das, was ihr gefällt. Die Leute die dort arbeiten mögen sie gern und gehen auf ihre Bedürfnisse ein. Die meisten Hundesitter erziehen die Hunde nicht (das würde ich mir ebenfalls nicht gefalle lassen) sondern beschweren sich eher bei dir über deine erzieherischen Versäumnisse ;) Das ist ein bisschen wie mit einem Kindergartenkind. Der Pauli hat eine geringe Frusttoleranz, das muss er noch üben, Die Susi hat noch nicht verstanden das sie nicht immer so weit weglaufen soll, Fritzchen hört nicht wenn man ihn ruft, Hanni teilt ihr Spielzeug nicht mit den anderen und Nanni spielt zu grob...

Hunde empfinden Tagesbetreuung auch nicht als einen Vertrauensbruch (vorausgesetzt sie fühlen sich da wohl) und binden sich auch nicht stärker an ihre Hundesitter als an ihre Halter. Sie sind da halt, es ist ganz nett, aber ganz ganz super ist es wieder abgeholt zu werden. 

Selbst muss man den Hundesitter natürlich auch einigermaßen leiden können, aber ich persönlich finde es wirklich wichtiger, dass der Hund denjenigen mag und (wichtig!) auch der Hundesitter den Hund.

 

Bei der Hunde- Kita musste ich schmunzeln, ich wußte gar nicht das es sowas gibt :D Ja die Chemie sollte zwischen Hundesitter und Hund auf jeden Fall stimmen, unabhängig von meiner Sympathie dem Sitter gegenüber :)

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vor 25 Minuten schrieb Schnuppsi:

reicht das nun wirklich für den Hund aus?

 

Das kommt auch immer sehr auf den Hund an. Was deine Planung angeht fällt mir jedenfalls eine kleine Diskrepanz auf, wo du vielleicht Abstriche machen musst: Auf der einen Seite möchtest du Agility machen, Radfahren - dafür braucht es einen fitten Hund mit Bewegungsdrang. Auf der anderen soll er lange ruhig und möglichst zufrieden auch allein bleiben und auch mit vergleichsweise kurzen Runden zufrieden sein - dafür braucht es einen eher genügsamen Hund. Hier müsstest du noch mal überlegen, was dir wichtiger ist. Und da das im Zweifelsfall wohl eher der Alltag sein dürfte kann es sein, dass du vielleicht eher einen Hund wählen solltest der etwas weniger Beschäftigungs- und Bewegungsdrang hat. Was in der Folge bedeutet, dass vielleicht Wandern mit ihm geht, Radfahren aber eher weniger. (Es sei denn du nimmst einen kleineren Hund, der dann halt im Korb mitfahren kann.) Und dass er im Agility vielleicht mitmacht, aber eher auf reinem Funniveau - oder sogar beschließt, dass das nicht seine Welt ist. Denn einen Hund zu finden, der während der Woche mit wenig Programm völlig ausgeglichen und zufrieden ist, am Wochenende dann aber die Kondition und Energie hat für richtig Sport - das ist schon ein wenig die eierlegende Wollmilchsau.

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vor 1 Stunde schrieb Schnuppsi:

Die Fragestellung nach dem "Wozu meint man einen Hund zu brauchen" verstehe ich nicht so ganz; ich will mir ja kein Tier anschaffen um eine Leere in meinem Leben zu füllen sondern um es zu bereichern. Und es gibt ja nicht nur Hundebesitzer die sich einen Hund anschaffen weil ihnen irgendwas fehlt, oder? :huh: Des Weiteren brauch mein Leben ja nicht nur aus Arbeit bestehen :)

 

Wie dem auch sei, ich glaube ich werde mich wirklich schweren Herzens von dem Traum ein Frauchen zu sein verabschieden müssen, dem Hund zuliebe.

 

Deine Entscheidung und vor allem die Tatsache, dass du dich gründlich informierst, finde ich sehr gut.

 

Meine Frage, die du oben wiederholst, bezog sich darauf, dass ihr in eurem täglichen Leben zeitlich sowieso schon ziemlich verplant seid und euch einen rein theoretischen Plan ausgedacht habt, wie da irgendwie noch ein Hund 'reinpassen könnte.

Sofern der Hund sich nach euren Vorstellungen richtet. Was alles an Unvorhergesehenem passieren kann, wurde ja besprochen.

 

Dass dein Leben nur aus Arbeit bestehen soll, habe ich nicht gemeint. Jeder braucht etwas anderes dazu, woran er Freude hat, ist ja klar.

Aber so ein Hund hat auch ein Leben, und auch so ein Hundeleben soll dem Hund gerecht werden können und nicht  zu großen Teilen aus Warten bestehen.

Das meinte ich: deinen (für mich sehr nachvollziehbaren !) Wunsch nach einem Hund von beiden Seiten aus betrachten und dann erst die Entscheidung treffen.

Was du ja getan hast - finde ich super.

Vielleicht ergibt sich im Leben ja irgendwann doch noch die Situation zu einer Hundehaltung für dich - dann hast du schon einen großen Erkenntnisvorsprung!

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vor 2 Stunden schrieb Silkies:

 

Das kommt auch immer sehr auf den Hund an. Was deine Planung angeht fällt mir jedenfalls eine kleine Diskrepanz auf, wo du vielleicht Abstriche machen musst: Auf der einen Seite möchtest du Agility machen, Radfahren - dafür braucht es einen fitten Hund mit Bewegungsdrang. Auf der anderen soll er lange ruhig und möglichst zufrieden auch allein bleiben und auch mit vergleichsweise kurzen Runden zufrieden sein - dafür braucht es einen eher genügsamen Hund. Hier müsstest du noch mal überlegen, was dir wichtiger ist. Und da das im Zweifelsfall wohl eher der Alltag sein dürfte kann es sein, dass du vielleicht eher einen Hund wählen solltest der etwas weniger Beschäftigungs- und Bewegungsdrang hat. Was in der Folge bedeutet, dass vielleicht Wandern mit ihm geht, Radfahren aber eher weniger. (Es sei denn du nimmst einen kleineren Hund, der dann halt im Korb mitfahren kann.) Und dass er im Agility vielleicht mitmacht, aber eher auf reinem Funniveau - oder sogar beschließt, dass das nicht seine Welt ist. Denn einen Hund zu finden, der während der Woche mit wenig Programm völlig ausgeglichen und zufrieden ist, am Wochenende dann aber die Kondition und Energie hat für richtig Sport - das ist schon ein wenig die eierlegende Wollmilchsau.

 

Du hast Recht, das habe ich nicht richtig ausgeführt. Der Hund soll natürlich nicht ein Allround- Talent und in der Woche ruhig und am Wochenende ein Energiepaket sein. Ich hätte mich dann auf die Bedürfnisse und den Charakter des Hundes eingestellt. Da wir ja ein Kerlchen aus dem Tierheim adoptieren wollten und man vorher ja nicht genau weiß wie der Hund so wird. Ich hatte gedacht das das mit dem Agility dann schön wäre wenn der Hund Spaß an der Bewegung und dem Lernen hätte und auch das man immer mit Hundefreunden zusammen ist. Irgendwann ist man ja mit der Hundeschule auch durch, oder? Und mit dem Agility wäre nur zum Spaß gewesen, ich hatte keine Absichten an Wettbewerben oder so teilzunehmen:)  

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vor 3 Stunden schrieb Renegade:

 

Deine Entscheidung und vor allem die Tatsache, dass du dich gründlich informierst, finde ich sehr gut.

 

Meine Frage, die du oben wiederholst, bezog sich darauf, dass ihr in eurem täglichen Leben zeitlich sowieso schon ziemlich verplant seid und euch einen rein theoretischen Plan ausgedacht habt, wie da irgendwie noch ein Hund 'reinpassen könnte.

Sofern der Hund sich nach euren Vorstellungen richtet. Was alles an Unvorhergesehenem passieren kann, wurde ja besprochen.

 

Dass dein Leben nur aus Arbeit bestehen soll, habe ich nicht gemeint. Jeder braucht etwas anderes dazu, woran er Freude hat, ist ja klar.

Aber so ein Hund hat auch ein Leben, und auch so ein Hundeleben soll dem Hund gerecht werden können und nicht  zu großen Teilen aus Warten bestehen.

Das meinte ich: deinen (für mich sehr nachvollziehbaren !) Wunsch nach einem Hund von beiden Seiten aus betrachten und dann erst die Entscheidung treffen.

Was du ja getan hast - finde ich super.

Vielleicht ergibt sich im Leben ja irgendwann doch noch die Situation zu einer Hundehaltung für dich - dann hast du schon einen großen Erkenntnisvorsprung!

 

Dankeschön für dein Feedback ^_^

Momentan kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie sich die Situation mal zum positiven für ein Leben mit Hund entwickeln könnte, vielleicht sollte ich Lotto spielen :D

 

Ich denke auch nochmal darüber nach im Tierheim zu helfen, aber ich muss erstmal alles etwas sacken lassen, im Moment würde mich das glaube ich eher traurig machen:blush:

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Ist vielleicht etwas gemein, aber mir fällt gerade ein Sprichwort ein: "Wer sich so schnell von einer Sache abbringen lässt, will es nicht wirklich." Denk ruhig nochmal darüber nach. ;) Wenn ein eigener Hund nicht geht: Hundesharing oder selber Hundesitten fällt mir noch ein oder mach eine Ausbildung zum Hundetrainer und hilf als Praktikantin in der Hundeschule mit. - Ich fand es sehr, sehr anstrengend in Vollzeit zu arbeiten und abends einen Hund zu bespaßen. Das waren 10 Stunden Arbeit und 8 Stunden Schlaf. 3 Stunden für den Hund und nur 3 Stunden für Putzen, Einkaufen, Leute treffen, Telefonieren, Wohnung renovieren, kleine Reparaturen, Arztbesuche. 3 Stunden sind fast nichts, ein Spielfilm dauert 1,5 Stunden. In den schlechtesten Zeiten habe ich eine Woche gebraucht, um einen Film vollständig anzusehen, immer 10 Minuten. Kann aber auch an meinem miesen Zeitmanagement liegen. :D

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vor 12 Minuten schrieb Laikas:

Kann aber auch an meinem miesen Zeitmanagement liegen. :D

 

Oder an deinen Prioritäten? ;)

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Ich habe so eierlegende Wollmilchsäue :)

Aber selbst an Tagen mit Schmalspurprogramm sind sind sie max.4-5 Stunden allein ,mehr nicht.

 

Meine Hunde sind einfach gerne in "Gesellschaft".

Ob jemand am Tisch Hausaufgaben macht oder, oder ist nicht das Problem.

Hauptsache jemand ist da :)

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vor 6 Stunden schrieb Schnuppsi:

Vielleicht könnte man den Hund auch mit ins Büro nehmen, aber auf sowas kann ich mich nicht verlassen das dies jemals umgesetzt wird, denn da hängt bei uns auf der Arbeit eine verdammte lange Kette von Entscheidungsträgern hinter. Deswegen sehe ich das gar nicht erst als Option.

 

Das wäre aber eine Möglichkeit, anstatt sich aufs Lotto spielen zu verlassen! Ob's eine Option ist, wirst du solange nicht wissen, bis du die Kette der Entscheidungsträger nicht abgeklappert hast! Selbst wenn sich bei dem Gang andere Alternativen auftun, z.b. zwei Tage Homeoffice oder Hund kann nur vormittags mitkommen oder was weiß ich... hätte sich der Versuch doch schon gelohnt. Und wenn's gar nichts wird, hast zu zumindest Gewissheit. 

 

Ich würde es versuchen, wenn der Wunsch so groß ist. Ich weiß zwar nicht, was du arbeitest, aber was soll schon passieren? 

 

Versuch macht klug! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! 

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All' das, was ihr gerade geschrieben habt, fällt für mich unter das "man muss es wirklich wollen". Dann kriegt man die Organisation, den Plan B und den Verzicht auf Dinge auch hin. Ich werde nie vergessen, was mir ein Bekannter mal zu meinen Ausführungen bezüglich seines Hundewunsches sagte. " Warum machst du das denn so schlecht? Du hast doch selber einen Hund?!" Und ich daraufhin nur meinte, wenn er das als Schlechtmachen empfinden würde, er sich wohl lieber keinen Hund anschaffen sollte. Ich hatte eigentlich nur von meinem Alltag mit Hund erzählt. Und dazu gehören nun mal auch Gassigänge im Regen, Tierarztkosten, Hundehaare überall und eben Betreuung und Organisation.

Wenn mich das abschreckt, sollte ich besser auf einen Hund verzichten.

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