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Hundeforum Der Hund
Schnuppsi

Bin ich einfach nur egoistisch?

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@NannyPlum Finde ich gut, dass du Tacheles geredet hast. Wenn man sich auf etwas völlig Neues im Leben für Jahre festlegt, dann muss man sich selbst aber auch gut genug kennen und schonungslos ehrlich zu sich sein. Allein die Kotaufsammelei ist offensichtlich nicht jedermanns Sache :), ich finde das jedenfalls sehr ätzend an der Hundehaltung. Besonders bei Sturm und Durchfall. Zum Glück weiß ich ja auch, was ich an der Hundehaltung mag. Ich finde es deshalb immer sinnvoll mal den Ernstfall, das richtige Leben auszutesten - ohne sich sofort festzulegen, so wie bei Berufspraktika. Da weiß man ja auch nicht unbedingt, ob man z.B. abgetrennte Körperteile, Sterben, renitente Kinder oder Schichtdienst ertragen kann. Ich habe da immer besonders auf die Schattenseiten geschaut.

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vor 3 Stunden schrieb Schnuppsi:

Momentan kann ich mir noch gar nicht vorstellen wie sich die Situation mal zum positiven für ein Leben mit Hund entwickeln könnte, vielleicht sollte ich Lotto spielen

 

Eine Frage stellt sich mir, müsst ihr beide wirklich um 6Uhr zu arbeiten beginnen? Könnt ihr nicht etwas verschoben arbeiten?

Ich meine, wenn zb dein Partner erst um 8 beginnen müsste, wäre die Zeit bis zu deiner Mittagspause nicht mehr so lang.

 

Andererseits hätte ich einen Hund bei Vollzeit ausser Haus niemals halten können, es wär mir zuviel gewesen. Aber andere Menachen sind da belastbarer als ich.

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Haben wir damals auch so gemacht. Mein Mann hat um 10 Uhr angefangen, ich um 8 Uhr, und dann durfte ich 5 Stunden die Woche Home-Office machen. Mein Mann hat allerdings trotzdem 10 bis 12 Stunden gearbeitet, musste er halt hinten dran hängen. Auch darüber muss man sich im Klaren sein - die gemeinsame Zeit in der Partnerschaft ändert sich ebenfalls. Oder reduziert sich wir bei uns damals aufs Wochenende. 

 

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als ich vollzeit gearbeitet habe, bin ich auch an 3 tagen in der woche nachhause gefahren und an 2 tagen in der woche war mein hund und der hundepension. da hundepension soviel aktion für den hund war, hat er danach einen tag ruhe gebraucht..hat für meinen hund so sehr gut funktioniert. vielleicht auch eine option für euch??

 

ich denke mit einer guten organisation und dem entsprechenden willen kann man durchaus einen hund haben wenn man vollzeit arbeitet.

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Guten Morgen an Alle,

 

das mit den Arbeitszeiten verschieben geht nicht, sonst hätte ich das berücksichtig:)

Und den Hund mit ins Büro zu nehmen ist daher schwierig, weil wir mit unserem Büro im Lager sitzen und im Lager selber aber keine Hunde erlaubt sind. Des Weiteren hat mein einer Kollege der mit mir im Büro sitzt, Angst vor Hunden:blink: Demnach ist es schwierig für unseren Arbeitgeber da allen Seiten gerecht zu werden.

Und die Behauptung mit "wenn man so schnell aufgibt, dann will man das auch nicht wirklich" finde ich tatsächlich gemein, ehrlich gesagt. Ihr kennt mich schließlich nicht, und ich habe mich ja nicht nur hier informiert, ich habe schon vorher einige Dämpfer kassiert. Und ich bin emotional massiv angekratzt, man begräbt schließlich nicht jeden Tag einen lang gehegten Traum. Vielleicht fällt einem so eine Bemerkung auch leicht wenn man das Glück hat einen Hund halten zu können und einem alle Voraussetzungen dafür vor die Füße gelegt wurden.

Und dann wenn man eine Entscheidung im Sinne des Hundes trifft, also das er dann besser in ein Zuhause kommt wo man nicht so viel arbeiten muss, dann will man ja gar nicht wirklich einen Hund oder wie? :angry:

Hundesitter oder Hundepension ist für mich persönlich auch keine Option. Ich weiß auch nicht was dann daran wieder besser sein soll wenn man sich einen Wolf organisiert um Vollzeit arbeiten zu können und den Hund betreuen zu lassen, und einem die Zeit mit dem Hund aber fehlt und meiner Meinung nach auch für die Bindung nicht förderlich ist. Denn mein Hund müsste nun mal 5 Tage die Woche betreut werden. Und worin liegt da der Sinn mir einen Hund ins Haus zu holen nur um ihn unter der Woche ständig betreuen zu lassen? Geht für mich emotional einfach nicht.

Irgendwie kann man es sowieso nicht Jedem Recht machen<_<

Aber das muss ich ja zum Glück auch gar nicht und ich stehe hinter meiner Entscheidung:B)

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vor 9 Minuten schrieb Schnuppsi:

ich stehe hinter meiner Entscheidung:B)

 

Das ist auch gut so.

Mich hat es ehrlich gesagt auch ein wenig befremdet, dass deine wohlüberlegte Entscheidung in eine negativ gefärbte Richtung gezogen wurde.

Du kannst ganz sicher sein, auch anders herum hättest du etwas zu lesen bekommen....! ;)

Das ist halt so in den Foren.

 

Einen schönen Tag für dich!

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vor 21 Minuten schrieb Renegade:

 

Das ist auch gut so.

Mich hat es ehrlich gesagt auch ein wenig befremdet, dass deine wohlüberlegte Entscheidung in eine negativ gefärbte Richtung gezogen wurde.

Du kannst ganz sicher sein, auch anders herum hättest du etwas zu lesen bekommen....! ;)

Das ist halt so in den Foren.

 

Einen schönen Tag für dich!

 

Dankeschön, dir auch :)

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Ist jetzt nur eine Utopie, weshalb ich da auch keine Anwort drauf erwarte oder gar "erzwinge"... sondern einfach nur mal zum Nachdenken:

 

Stell dir vor, du findest morgen an einer Autbahnraststätte einen angebundenen, sichtbar ausgesetzten Hund.

Du kommst auf Anhieb mit ihm klar, sozusagen beiderseitige "Liebe" auf den ersten Blick, und packst ihn ein, meldest ihn als Fundhund an, stehst dann vor der Wahl: Sofort ins Tierheim ... oder ... ihn erst mal für den nächsten Arbeitstag in die Hundepension geben, wo dir die Bedingungen und Menschen gefallen haben, und den Hund anschließend wieder zu dir nach Hause holen.

Es meldet sich niemand für diesen Hund in den folgenden Tagen - und du stellst fest, dass der Hund super mit der Pension klarkommt, du die Bedingungen dort ideal findest - und der Hund sich immer mega freut, wenn du ihn abholst und es dir eine totale Freude ist, deinen Feierabend dann mit Hund zu gestalten ...

Und dann erst die Wochenenden komplett mit dem Hund :)

 

Irgendwann stellst du dann fest: Huch - jetzt sind schon 4-5-6 Wochen rum, irgendwie hat sich das so ganz hervorragend etabliert ... würdest du dir dann immer noch die Frage stellen, ob der Hund nicht doch besser ins Tierheim geht, weil DU nicht klarkommst mit einer dauerhaften Betreuung durch eine Pension?

 

Vielleicht magst du ja mal als Gassigänger in einem Tierheim in deiner Nähe Erfahrungen sammeln, nur erst mal für dich, wie sich die "Verpflichtung Hund" überhaupt anfühlt :)

 

Deine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt verstehe und begrüße ich - aber manche Träume lassen sich auch mit Engagement und Zähigkeit zu einem späteren Zeitpunkt realisieren.

 

Bei mir hat es mit dem ersten Hund im zarten Alter von 38 Jahren gepasst. Wobei "alleinerziehend" zu dem Zeitpunkt nicht wirklich ideal war. Dafür passten aber andere Rahmenbedingungen, die ich als Nicht-Alleinerziehende nicht gehabt hätte :)

 

Nur Mut und nicht aufgeben :)

 

 

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Mein Beitrag:

 

Am 27.1.2018 um 17:56 schrieb Laikas:

Ist vielleicht etwas gemein, aber mir fällt gerade ein Sprichwort ein: "Wer sich so schnell von einer Sache abbringen lässt, will es nicht wirklich." Denk ruhig nochmal darüber nach. ;) Wenn ein eigener Hund nicht geht: Hundesharing oder selber Hundesitten fällt mir noch ein oder mach eine Ausbildung zum Hundetrainer und hilf als Praktikantin in der Hundeschule mit. - Ich fand es sehr, sehr anstrengend in Vollzeit zu arbeiten und abends einen Hund zu bespaßen. Das waren 10 Stunden Arbeit und 8 Stunden Schlaf. 3 Stunden für den Hund und nur 3 Stunden für Putzen, Einkaufen, Leute treffen, Telefonieren, Wohnung renovieren, kleine Reparaturen, Arztbesuche. 3 Stunden sind fast nichts, ein Spielfilm dauert 1,5 Stunden. In den schlechtesten Zeiten habe ich eine Woche gebraucht, um einen Film vollständig anzusehen, immer 10 Minuten. Kann aber auch an meinem miesen Zeitmanagement liegen. :D

 

Deine Antwort:

 

vor 4 Stunden schrieb Schnuppsi:

Und die Behauptung mit "wenn man so schnell aufgibt, dann will man das auch nicht wirklich" finde ich tatsächlich gemein, ehrlich gesagt. Ihr kennt mich schließlich nicht, und ich habe mich ja nicht nur hier informiert, ich habe schon vorher einige Dämpfer kassiert. Und ich bin emotional massiv angekratzt, man begräbt schließlich nicht jeden Tag einen lang gehegten Traum. Vielleicht fällt einem so eine Bemerkung auch leicht wenn man das Glück hat einen Hund halten zu können und einem alle Voraussetzungen dafür vor die Füße gelegt wurden.

Und dann wenn man eine Entscheidung im Sinne des Hundes trifft, also das er dann besser in ein Zuhause kommt wo man nicht so viel arbeiten muss, dann will man ja gar nicht wirklich einen Hund oder wie? :angry:

 

Ich wollte dich gewiß nicht verletzen oder nochmal in die Kerbe reinhauen, dass bei euch die Hundehaltung nicht so einfach, vielleicht sogar unmöglich ist, im Gegenteil. Nach den eher warnenden Beiträgen, als dein Kopf schon traurig herunterhing, wollte ich dich eher ermutigen, dir deinen Lebenstraum doch noch irgendwie, wenigstens im Ansatz wahr zu machen, denn ich selbst habe es so gemacht. Ich finde mit 50 Jahren, dass der Satz "Wer sich so schnell von einer Sache abbringen lässt, will es nicht wirklich." eine Menge Wahrheit in sich trägt, gerade weil mir selbst nicht viel im Leben hinterhergetragen wurde. Ich habe auch oft die Lebensgestaltung anderer Menschen mit einem Staunen beobachtet, gerade wenn es Opfer kostete oder schwer und wagemutig war. Der Kern, den ich dabei für mich immer erkenne - das, was sie antreibt - ist eben das, was sie wirklich wollen - und dann damit ins Reine zu kommen, was dann leider nicht geht. Für mich selbst ist Hundehaltung 50% meines Lebens und Denkens und der Rest wird drum herum organisiert, wie ich es eben als Mensch, der ich nunmal bin, so hinbekomme. Wäre ich eine Bergsteiger-Natur wie der Messner, würde ich ganz genauso alles daran setzen, auf die Berge zu kommen. Im Rückblick, wenn ich mal sterbe, dann sind die gemeinsamen Zeiten mit meinem Hund die besten, die ich im gesamten Leben hatte. An einige dieser Momente werde ich mich bei meinem letzten Atemzug erinnern, da bin ich ganz sicher, obwohl ich auch viele tolle Ereignisse im Leben ohne Hund hatte.

 

Etwas möglichst gut zu machen finde ich aber auch wichtig. Wenn dann die Hundehaltung wirklich einfach nicht geht, tut es mir sehr, sehr leid für dich. Ich wünsche dir aber viele andere Dinge, an die du dich als alte Frau mit einem Lächeln und mit Sehnsucht zurückerinnern kannst (so entscheide ich jedenfalls, was ich wirklich im Leben will). Manches ist vielleicht auch gerade nur ohne Hund möglich, wenn man mit sich im Reinen bleiben will, aber vielleicht genauso wichtig und schön. Und du hast ja noch ein ganzes Stück Leben vor dir ;).

 

 

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vor 6 Stunden schrieb marcolino:

Ist jetzt nur eine Utopie, weshalb ich da auch keine Anwort drauf erwarte oder gar "erzwinge"... sondern einfach nur mal zum Nachdenken:

 

Stell dir vor, du findest morgen an einer Autbahnraststätte einen angebundenen, sichtbar ausgesetzten Hund.

Du kommst auf Anhieb mit ihm klar, sozusagen beiderseitige "Liebe" auf den ersten Blick, und packst ihn ein, meldest ihn als Fundhund an, stehst dann vor der Wahl: Sofort ins Tierheim ... oder ... ihn erst mal für den nächsten Arbeitstag in die Hundepension geben, wo dir die Bedingungen und Menschen gefallen haben, und den Hund anschließend wieder zu dir nach Hause holen.

Es meldet sich niemand für diesen Hund in den folgenden Tagen - und du stellst fest, dass der Hund super mit der Pension klarkommt, du die Bedingungen dort ideal findest - und der Hund sich immer mega freut, wenn du ihn abholst und es dir eine totale Freude ist, deinen Feierabend dann mit Hund zu gestalten ...

Und dann erst die Wochenenden komplett mit dem Hund :)

 

 

Utopie, ja. Doch auch diese Einzelfälle  gibt es :)

Unsere Ani ist so in etwa in unser Leben geplumpst...okay ohne Autobahn. Doch wir sind völlig ungeplant und unvorbereitet auf den Hund gekommen. Beide Vollzeit, wenig Zeit. Doch der Hund klebte an uns. Beidseitig Liebe. Wir haben es so organisiert und passend gemacht, dass sie bleiben konnte. (ihre Alternative wäre das TH gewesen)

Wer will, findet Wege. Wer nicht, findet Gründe. :)

Soll nicht heißen, dass man blindlings auf biegen und brechen seine Wünsche durchsetzen soll. Doch einfach nochmal wohlüberlegt in sich gehen, ob nicht doch irgendwo an ein paar Schrauben gedreht werden könnte.

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