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Hundeforum Der Hund
Zerri

Zweithund - Fragen zum Verhalten - Lösungsansätze?

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Was soll der Kauartikel genau bringen? Wir spielen ja draußen und nicht drinnen. Drinnen wäre dafür auch gar kein Platz.

 

Und wir geben täglich en Stück Rinderkopfhaut mit oder ohne Fell ... Aber eben nach dem spaziergang.

Das ist allerdings in 5 Minuten weg ... manchmal frag ich mich, was für Hunde manche haben :D die für ne Rinderkopfhaut ne halbe Stunde brauchen. Bei uns hält nichts länger als maximal 10 Minuten.

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@Zerri Manchmal steckt eben auch ein Kaubedürfnis dahinter und kauen beruhigt. Wobei das draußen allerdings schwierig sein dürfte, aber würd ich im Hinterkopf behalten. Vielleicht zu Haus mal mehr Kauartikel?

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Wir wollen sogar jetzt die Ration verringern. Nur noch 2x die Woche Rinderkopfhaut geben. Aus dem Grund, dass er Blähungen davon bekommt, wenn er sie täglich bekommt.

 

Gut er kaut auf allem rum.

Bälle macht er kaputt, Spielzeug wird ebenfalls direkt zerstört und zerkaut. Stöcke ja wie gesagt ebenfalls, was wir jetzt aber seit gut ner Woche erfolgreich verhindern konnten.

 

Ich glaube er würde am liebsten den ganzen Tag kauen würde es nach ihm gehen.

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Torgaswurzel ;)

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Gerade eben schrieb benno0815:

Torgaswurzel ;)

mögen meine Hunde überhaupt nicht.

Habe sie weiter verschenkt, aber auch da liegen sie nur rum.

 

Bei uns werden Hirschgeweihstücke ewig und gerne beknappert.

Das Geld hat sich gelohnt, die Stücke halten ewig.

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Aus Zeitgründen habe ich nun nicht alles gelesen:

 

Ja, das Verbuddeln kann ein Zeichen dafür sein, dass der Hund Angst um sein Objekt der Begierde hat. Ayumi verteidigt hier mit Bent nichts (mehr), hat noch NIE etwas vergraben - nun war ich eine Woche woanders und am ersten Abend wollte sie ein Kauteil unbedingt vergraben. War total im Stress. Und verteidigte es vor anderen Hunden, auch Bent. Auch ihren Napf hat sie erneut verteidigen wollen. Die Unsicherheit kam einfach durch die neue Situation. 

Wichtig ist, dass du den Hund respektierst. Ein "Das lasse ich mir natürlich nicht bieten" ist fürchterlich destruktiv! Ein Knurren ist nichts "Böses", nichts "Verbotenes". Nur ein (deutliches) Kommunikationsmittel des Hundes um seiner Umwelt zu sagen "So nicht!".

Der Hund braucht da einfach mehr Vertrauen und Sicherheit. 

 

Du könntest deine Annäherung positiv belegen (z.B. zusätzliche Leckerli hinschmeißen), du könntest ein Tauschen etablieren (ein Kauteil für ein großes Würstchen abgeben oder so...) und dafür sorgen, dass der Hund auf jeden Fall ungestört kauen darf. 

 

Warum könnte der Hund so einen großen Durst haben? Ist das medizinisch abgeklärt? 

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Also, medizinisch ist soweit alles abgeklärt. Ich befürchte halt echt, auch unsere Tierärztin, dass er der letzte aus dem Wurf war und der schwächste. Und jetzt eben alles aufholen will.

 

Sowie sie meint, dass in der Prägungszeit eben einiges schief lief, was nun trainiert werden muss!

Das wir ihm zeigen sollen, dass ihm hier nichts von einem anderen Hund weg genommen wird. Gerade was auch das normale fressen angeht.

 

In der ersten Woche, war er ja so auf das Futter fixiert. Hat bald en Purzelbaum geschlagen und in einer Sekunde war der Napf leer. Jetzt läuft das ganze so ab, dass er auf seinem Platz wartet, er in die Küche kommt, wenn er gerufen wird. Und wir ihm dann die Schüssel hinhalten, wenn er für 2 oder 3 Sekunden auch mal den Blickkontakt hält. Warum halten? Da macht er wenigstens etwas langsamer. Und inhaliert das fressen nicht. Was in der 1. Woche nämlich dazu geführt hatte, dass er unter bauchschmerzen litt, da er zuviel Luft im Bauch hatte.

 

Sehr sehr viel arbeit. Er versteht eigentlich ansich schnell was man von ihm will. Aber er vergisst es derzeit auch gerne mal wieder. :D Wie so Teenager eben sind.

 

Das ist ja auch die Frage, macht er die Pubertät aufgrund seiner frühen kastration überhaupt durch? Ich kenne es so, dass wenn ein Hund zu früh kastriert wurde, er immer ein Kind bleibt vom Kopf her. Demnach würde es eine Pubertät ja eigentlich ausschließen.

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Natürlich können auch kastrierte Hunde erwachsen werden. Die Haupschweierigkeiten bestehen da eher im Umgang mit Artgenossen, weil sie anderes wahrgenommen werden und es fällt ihnen unter Umständen schwieriger, darauf zu reagieren. Den Hunden wurde ja nicht die Fähigkeit genommen zu lernen, sondern die Möglichkeit für bestimmte automatische potentiell prägende Erfahrungen, das "automatisch" fällt dann weg, läßt sich aber dennoch nachholen.

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      in Hundeerziehung & Probleme


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