Für meinen nun 6 Monate alten Junghund (Bordercollie-Husky) möchte ich ein zweites Mal ein Thema eröffnen ... und nebenbei erwähnen, dass der quälende "Welpenblues" zum Glück lange, lange überstanden ist. In der Forensuche habe ich irgendwie nichts passendes gefunden, bzw. soll ich zu oft warten, bis ich erneut suchen kann. Folgende Situation: Das Hündchen ist zu meiner Überraschung erstaunlich gut abrufbar. Selbst aus der Gegenwart anderer Hunde heraus flitzt es auf Pfiff oder Zuruf heran, dass es eine wahre Freude ist und für den späteren Freilauf als erwachsener Hund hoffen lässt. Auch viele andere Erziehungsziele sind altersgemäß super erreicht, finde ich. Gleichwohl hängt der Hund gelegentlich auf einem Feld fest und findet beispielsweise Maulwurfhaufen derart interessant, dass es seinen Menschen nicht mehr zu geben scheint. Aktuell hatte ich mich bei erfolglosem Heranrufen spaziermäßig bewusst immer weiter entfernt und irgendwann aus einer Distanz von ca. 200 Metern heraus gewartet und gewartet, 15/20 Minuten etwa. Das hat den Hund nicht dazu veranlasst, von selber wieder Anschluss zu suchen. Ich bin dann ebenso spaziermäßig zurück, habe mich möglichst belanglos in seine Nähe begeben, so, als sei es das Normalste von der Welt, dass ich mich da nun auch gerade aufhalte, habe ihn kommentarlos und unaufgeregt angeleint und bin mit ihm weiter, von nun angeleint bis zum Ende des Spaziergangs. Habe ich mich halbwegs richtig verhalten, bzw. wie verhält man sich nun korrekt, ohne dass solch ein Verhalten bestärkt wird und ohne die Chance zu verschenken, dass solch ein Verhalten irgenwann mal ausbleibt? Danke für eure Einschätzungen!