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polar-chat.de  Der Hund
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Hund kommt nicht heran, wie verhalte ich mich am sinnvollsten

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Verlustängste zu schüren finde ich jetzt auch nicht optimal. Mein Hund muss sich darauf verlassen können, dass ich immer in seiner Nähe bin oder auf ihn warte oder eben zu ihm gehe und ihn "abhole".

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Mit dem Buddeln mache ich es übrigens auch so, dass ich es eine zeitlang zulasse (wenn es die Situation erlaubt), mich auch dafür interessiere, aber dann weitergehe. Ich locke ihn dann zum Teil weiter oder interessiere mich sehr für einen Stock oder ein Grasbüschel. ;)

Mir ist es auch schon passiert, dass ich weit weg war, bevor er nachkam (ohne Rufen, ich erwarte dass er den Anschluss nicht verliert). Deswegen gehe ich mittlerweile nur noch maximal 20m weiter.

 

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Am 30.1.2018 um 23:49 schrieb Freefalling:

Deswegen gehe ich mittlerweile nur noch maximal 20m weiter.

 

DAS @Freefalling habe ich dann gleich gestern auch mal probiert. Meine Schleppleine hat 15 Meter, ich war nie mehr als maximal 20 Meter entfernt ... und ich habe den ganzen Spaziergang über keinen Kontrollverlust erlitten.

Und heute habe ich das Thema "verschwunden im Wald" unserer Hundetrainerin vorgestellt. Sie meinte, habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr den Aktionsradius eures Junghundes generell erst einmal (auf Schleppleinendistanz) einschränkt. Der Hund muss nicht neun- von zehnmal sondern zehn- von zehnmal herankommen. Bevor er das nicht 100%-ig beherrscht, muss geübt und geübt und geübt und geübt werden.

Und sie meint, je nachdem, wie viel Anteil von der im Wald verschwundenen 1/2 Stunde schon einem eventuellen Jagen zugekommen ist, haben wir vielleicht schon eine unerwünschte Baustelle eingerichtet. :-(

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(bearbeitet)

Wir brauchen ja keine Schlepp. Aber das ist doch der ursprüngliche Sinn des Schleppleinentrainings: Radius einhalten. Oder?

 

Welcher Radius für welches Team der geeignete ist, ist sehr individuell. Ich hab jetzt mal ca. 20m genannt, weil das ein Radius ist, den er generell von sich aus einhält. Nicht miteingerechnet: Sprints über die Wiese o.ä., da rennt er riesige Kreise. Aber 20m weit schnüffeln und bummeln ist normal.

Das ist natürlich sehr weit, aber da es funktioniert, ist das für mich ok. Für einen Hund, der tendenziell schnell mal im Gebüsch und dann weg ist, ist das vielleicht zu weit. Da geht es ja nicht um Abrufbarkeit, sondern - wie du sagst - um Kontrolle. 

Die Gebirgsschweißhündin, die mit uns ne zeitlang gegangen ist, hätte ich NIE so weit weg gelassen. 10m maximal. Wenn die sich weiter entfernt hat, hatte sie was in der Nase. Und dann wars zu spät. 

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So sind wir in der Regel unterwegs:

 

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Es handelt sich hier um einen Jungspund von 6 Monaten.

 

Meine Auffassung ist: Bis zur Pubertät können diese Jungspunde schon unglaublich viel - aber nichts davon ist sicher.

 

In der Pubertät ... na ja, Pubertät ist DIE CHANCE, um die Beziehung zu festigen und ihr Qualität zu geben - aber ich gehöre ja auch zu den Menschen für die ein Glas grundsätzlich halbvoll und nicht halbleer ist. Pubertät ist die Zeit wo ich meine Ansprüche auf die allerwesentlichsten Fakten zurückschraube und mich mit dem Hund so bewege, dass situativ-hormoneller Gehörverlust keine Schaden anrichten kann... Geduld, Nachsicht, Vorausschauend agieren - und auf ganz wenig bestehen, aber das mit freundlicher, aber glasklarer Konsequenz durchsetzen.

 

Nach der Pubertät stellst du dann fest, welchen Hund du hast, und worauf du dich verlassen kannst ... und wo du verlassen wirst. Letzteres sollte möglichst wenig Raum einnehmen und gut und praktikabel händelbar sein. Perfekt ist kein Hund.

 

Jetzt im Moment: Da laufen lassen, wo ein Fehler keine Schaden anrichten kann und die Wahrscheinlichkeit eines funktionierenden Rückrufs sehr hoch ist.

Da wo Fehler Schäden anrichten (und ein Verschwinden des Hundes für eine halbe Stunde ist ein großer Schaden) den Hund besser kontrollieren, z. B. mit der Schlepp.

Für ganz viele Situationen sorgen, die du loben kannst.

 

 

 

 

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vor 11 Stunden schrieb Freefalling:

So sind wir in der Regel unterwegs:

 

 

:91_thumbsup::91_thumbsup::91_thumbsup:

 

bei dir möchte ich auch Hund sein :8_laughing:

 

so sieht es bei uns auch aus, mein Hund hat di ca. 15 - 20 m recht fest drin, geht sie schon mal weiter da sie was in der Nase hat und dreht sich dann um und es ist weiter, dann erschreckt sie sich schon fast und kommt zu mir.

 

Ich kann sie aber auch abrufen und gebe ihr, wenn es die Situation erlaubt auch gerne viel freireaum. Geht aber erst, wenn alles sitzt und bei einem Jungen Hund würde ich dies erst mal begrenzen.

 

Schlepp finde ich gut, nur auf den Ruck bitte achten. wenn der Hund richtig los rennt, muss man sich schon auch bewegen um das Ende der Schleppleine nicht mit einem heftigen ruck zu finden, sondern eher sanfteres stoppen. Aus diesem Grund halte ich Leder Schleppleinen für gut, klar sind teuer, aber auch gut. Nur für ein paar mal vielleicht nicht nötig, wenn man sie aber oft enutzt oder immer, lohnt sich hier eine Investition.

 

Un mach die beim zurückrufen ruhig zum Deppen, hinhocken, Arme ausbreiten, ja komm, super, hallilulilalalu...... das klappt, auch wenn vielleicht manche anderen Zuschauer denken der oder die hat doch ein Problem ;-)

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vor 6 Minuten schrieb BVBTom:

Un mach die beim zurückrufen ruhig zum Deppen, hinhocken, Arme ausbreiten, ja komm, super, hallilulilalalu...... das klappt, auch wenn vielleicht manche anderen Zuschauer denken der oder die hat doch ein Problem ;-)

 

Hast du mich schon mal live gesehen?????

 

:D

 

 

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(bearbeitet)

Einfach nur mal so den derzeitigen Stand berichtet:

 

Unsere, so finde ich, sehr kompetente Hundetrainerin hat empfohlen, die nächsten Wochen konsequent die Schleppleine und die damit einhergehende Einschränkung der Entfernungsmöglichkeit einzusetzen. Ausnahme, der Hund befindet sich in freilaufender Gesellschaft anderer Hunde bei gleichzeitig unkritischem Gelände. 

 

Das klappt auch sehr gut, es fällt mir aber etwas schwer, denn von zehnmal heranrufen hat es ja acht-, neunmal geklappt, aber eben das eine Mal nicht. Zur Erinnerung: ich ließ das Hündchen sehr oft frei laufen, und plötzlich war es für eine knappe halbe Stunde im Wald verschwunden.

 

Außerdem soll das eine Wort, in unserem Fall ein freundliches aber eindeutiges HIERHER, nur dann eingesetzt werden, wenn es entweder zu 100 % befolgt werden wird, wenn es als Verstärkung für den ohnehin schon sicher heranstürmenden Hund dienen kann oder wenn ein Trainieren und letztliches Befolgen durch die Schleppleine abgesichert ist.

 

Keinesfalls sollen wir das Wort einsetzen, wenn die Befolgung nicht sicher ist. Nach diesen Kriterien bin ich jetzt einige Tage vorgegangen, und ich bin erstaunt, wie irgendwie anders im positiven Sinn das Verhalten des Hundes ist, ... er kommt anders und konsequenter, als er  bisher eher spielerisch auf ein Rufen herangekommen ist, bis eben das eine Mal im Wald. -_-

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vor 4 Stunden schrieb MBPunkt:

Außerdem soll das eine Wort, in unserem Fall ein freundliches aber eindeutiges HIERHER, nur dann eingesetzt werden, wenn es entweder zu 100 % befolgt werden wird, wenn es als Verstärkung für den ohnehin schon sicher heranstürmenden Hund dienen kann oder wenn ein Trainieren und letztliches Befolgen durch die Schleppleine abgesichert ist.

 

Keinesfalls sollen wir das Wort einsetzen, wenn die Befolgung nicht sicher ist. Nach diesen Kriterien bin ich jetzt einige Tage vorgegangen, und ich bin erstaunt, wie irgendwie anders im positiven Sinn das Verhalten des Hundes ist, ... er kommt anders und konsequenter, als er  bisher eher spielerisch auf ein Rufen herangekommen ist, bis eben das eine Mal im Wald. -_-

bearbeitet vor 4 Stunden von MBPunkt

So erziehe ich meine meine Hunde auch!

Damit lässt man NIE zu, dass der Hund einen Fehler macht. Er kann gar nicht anders als das richtige tun. Und das ist ganz wichtig. Später kann man ein Störkommando einfügen.....(AVERSIV huuuiiii :) )

 

Aber erstmal muss der Hund bis in die letzte Gehirnfaser immer fest glauben, wenn man Ruft, gibt es nur einen Weg: Hin zum Rufenden. ;)

 

 

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