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"Urtümliche Hunde" gibt es sie, und wenn ja, welche sind es?

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@Nebelfrei Behaupte ich doch gar nicht, könnte man bei einem Hund mit WTP viel eher. Ich hab von einigen Vermittlern damals eine Absage bekommen, weil "kein Anfängerhund, da braucht's schon Hundererfahrung für, vermitteln wir nicht" und das war nicht nur in 2 oder 3 Fällen so. Ich vermute stark, daß dieses "kein Anfängerhund" daher rührt, daß sie sich eben nicht einfach rumkommandieren lassen. Suhna hat sich gestern abend zum Beispiel meine Hausschuhe geschnappt um darauf rumzukauen, ich durfte ihr sehr deutlich machen, daß das meine sind und ich die gern ganz behalten möchte. Wenn sie merkt, mir ist das wirklich wichtig, lenkt sie auch ein, wenn's eigentlich egal wäre würd sie das merken.

Ich verlange von ihr aber auch nicht, Dinge zu unterlassen die eigentlich unwichtig sind.

 

Bezüglich Loyalität kann ich zumindest zu den Malamutes sagen, daß die in enger Symbiose mit ihren Menschen lebten, beide Seiten waren aufeinander angewiesen und beide wußten das auch, einer konnte ohne den anderen nicht überleben. Ich denke schon, daß sowas Auswirkungen auf einen Schlag hat.

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ich bleib noch bei der Frage, was bedeutet loyal bei einem Hund

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vor 2 Minuten schrieb Nebelfrei:

ich bleib noch bei der Frage, was bedeutet loyal bei einem Hund

???

Steht doch eigentlich schon oben.

Zitat

Bezüglich Loyalität kann ich zumindest zu den Malamutes sagen, daß die in enger Symbiose mit ihren Menschen lebten, beide Seiten waren aufeinander angewiesen und beide wußten das auch, einer konnte ohne den anderen nicht überleben. Ich denke schon, daß sowas Auswirkungen auf einen Schlag hat.

Unter solchen Lebensumständen ist gegenseitige bedingungslose Loyalität meines Erachtens nach unabdingbar. Loyalität heißt doch einfach, die Werte des anderen zu teilen und zu vertreten für ein gemeinsames höhere Ziel.

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und was unterscheidet das von anderen Hunden?

 

Also für mich hat 'loyal' nichts mit 'urtümlich' zu tun. Loyal säh ich eher bei anderen Rassen.

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@Zurimor, weiter vorne schreibst du, dass für dich urtümliche Hunde eine gewisse Unabhängigkeit mit sich bringen, so nach dem Motto "Alder, ich komme ohne dich aus" - ist nicht ganz genau zitiert (siehe S. 2 dein Kommentar). Dann schreibst du das:

 

vor 26 Minuten schrieb Zurimor:

Bezüglich Loyalität kann ich zumindest zu den Malamutes sagen, daß die in enger Symbiose mit ihren Menschen lebten, beide Seiten waren aufeinander angewiesen und beide wußten das auch, einer konnte ohne den anderen nicht überleben. Ich denke schon, daß sowas Auswirkungen auf einen Schlag hat.

 

Was denn nu?

 

Zudem ist mir neu, dass Mischlinge zu den urtümlichen Hunden gehören. Du sagst, du hast einen urtümlichen Hund - dein Hund ist ein Mischling. 

 

Außerdem setzt du Will-to-please mit Kommandieren gleich.

 

Ich bin immer ziemlich verwirrt von deinen Beiträgen.

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@Nebelfrei Was soll immer die Frage, was das von anderen Hunden unterscheidet? Klar, gibt es auch bei anderen Hunden und bei anderen Rassen. Wahrscheinlich findest du auch in jeder Rasse einen Hund der ähnlich ist. Auch hinsichtlich Apportieren, Jagen, Hüten, Schwimmen...  Also nichts.

Auf der Basis braucht man aber gar nicht erst Unterscheidungen zu versuchen, die Frage führt zu nicht.

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vor 5 Minuten schrieb KleinEmma:

@Zurimor, weiter vorne schreibst du, dass für dich urtümliche Hunde eine gewisse Unabhängigkeit mit sich bringen, so nach dem Motto "Alder, ich komme ohne dich aus" - ist nicht ganz genau zitiert (siehe S. 2 dein Kommentar). Dann schreibst du das:

 

 

Was denn nu?

 

Zudem ist mir neu, dass Mischlinge zu den urtümlichen Hunden gehören. Du sagst, du hast einen urtümlichen Hund - dein Hund ist ein Mischling. 

 

Außerdem setzt du Will-to-please mit Kommandieren gleich.

 

Ich bin immer ziemlich verwirrt von deinen Beiträgen.

Leg doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage, hätte auch schreiben können nach dem Motto "Ey, laß mich mein Ding machen, das ist grad wichtiger". Besser? ;)

Ich hab einen Mischling aus zwei Rassen die als urtümlich gelten/galten. Und wir haben ja auch gelernt, daß der Eurasier, der ein Mischling ist als urtümlicher Hund gilt. :P

Und ich setze WTP nicht mit kommandieren gleich, sondern schrieb, daß Hunde mit WTP sich eher (Disclaimer: das heißt auch nicht alle und nicht immer *seufz*) kommandieren lassen, heißt doch nicht, daß man das auch tut.

 

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Also... eigentlich müsste ja der Schlag "Dorfmix" doch das ursprünglichste Hundewesen sein, oder? :think: Immerhin müssen ja die Schläge/Rassen erstmal irgendwie entstanden sein ;)

 

Von daher - ursprünglicher als "Mischling" geht gar nicht :D

 

 

@Nebelfrei Annili schrieb doch

 

Loyal ist sie auf jeden Fall, aber besonders loyal, also im Sinne von „mehr als andere Rassen“? Glaube ich nicht.

 

in bezug auf ihren Shiba. Ich wüsste jetzt auch nicht, ob Loyalität wirklich einer Rasse stärker zugeschrieben werden kann als einer anderen.

Wenn man Loyalität per Wiki definiert dann bedeutet sie
 

Zitat

Loyalität bedeutet, im Interesse eines gemeinsamen höheren Zieles, die Werte (und Ideologie) des Anderen zu teilen und zu vertreten bzw. diese auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt, solange dies der Bewahrung des gemeinsam vertretenen höheren Zieles dient. Loyalität zeigt sich sowohl im Verhalten gegenüber demjenigen, dem man loyal verbunden ist, als auch Dritten gegenüber.

 

Sprich, Mensch und Hund müssten ein gemeinsames Ziel haben und um dieses zu erreichen vertritt man eben auch mal Dinge die man nicht vollumfänglich selber so sieht.

Da wäre jetzt also ein Herdenschutzhund, der das Ziel "Schafe bleiben sicher" auch gegenüber Hündinnen vertritt, selbst wenn er eigentlich gerne mal schäkern würde.

Oder der Jagdhund, der die Ente wieder abgibt nachdem er sie aus dem Teich gezogen hat anstatt sie selber zu fressen.

Oder eben der jagende Shiba, der... keine Ahnung was Shibas so machen auf der Jagd :D

 

Von daher sind doch eigentlich alle Hunde die einen "Job" haben loyal, wenn sie gemeinsam mit ihrem Herrchen arbeiten obwohl sie das Ziel an Futter zu kommen auch - und oft sogar schneller - alleine erreichen könnten.

 

Ob nun ein Husky loyal ist, wenn er einen Schlitten zieht weiß ich nicht so ganz, da ich nicht weiß inwieweit die Hunde verstehen warum ein Umzug in ein neues Territorium nun ein gemeinsames Ziel darstellt. Aber da ich nicht weiß wie Hunde denken, weiß ich auch nicht wie Hunde die Ziele der Menschen gewichten :D

 

 

Mein Hund wäre glaube ich nicht als loyal zu bezeichnen... :think: 

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Das Wort loyal beinhaltet ja Integrität, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Respektieren, so verstehe ich auch den Gebrauch von Annali mit Linnie (sehr schön, was Du über Dich und Deinen Hund schreibst :)).
Will to please wird in der Regel übersetzt mit (seinem Menschen) gefallen wollen. Für mich sind das 2 völlig unterschiedliche Dinge.
Ein loyaler Hund wäre für mich der, der mir vertraut und es auch akzeptiert, wenn ich Dinge mache, die ihm nicht gefallen, weil er mir zugesteht, dass ich sonst meist anders bin, ich darf mir aus seiner Sicht Fehler erlauben, das tut unserer Beziehung keinen Abbruch.
Im Gegensatz dazu würde ein Will to please-Hund von sich aus etwas gegen seine eigene Überzeugung tun, um mir einen Gefallen zu tun, bzw. mir zu gefallen. Die Anerkennung ist seine Belohnung. Daher bietet er immer wieder Dinge an, von denen er weiß, dass er dafür des Menschen Anerkennung bekommt.
Ein loyaler Hund würde dies nicht tun, er respektiert meine Ausfälle, aber er verliert nie seine eigene Würde. Er tut nichts, um mir zu gefallen, höchstens etwas von dem klar ist, dass er sich gerade herablässt, um mir aus der Patsche zu helfen :D Anerkennung ist ihm nicht wichtig, er macht ohnehin sein Ding.
So würde ich den Unterschied sehen ;)

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@benno0815 Seh ich ganz ähnlich, ergänzend zu

Zitat

"Er tut nichts, um mir zu gefallen"

Er tut was, um dir einen Gefallen zu tun. Hattest du ähnlich geschrieben, möcht ich aber nochmal hervorheben.  Die Motivation ist eine ganz andere, es geht nicht um die Anerkennung ist die Belohnung sonder eher "Ach komm, dir zu Liebe mach ich das mal". Ist schon eine andere Art von Beziehung zueinander. Anerkennung mag Suhna allerdings, kann aber, wenn ihr anderes wichtiger ist auch gut darauf verzichten. ;)

 

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