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polar-chat.de  Der Hund
Spike88

Zerrung oder doch das Kreuzband?

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Hallo zusammen

 

Danke für die Aufnahme:D

Ich brauche gleich euren Rat. Ungefähr Mitte Dezember 2017 fing der Spike an zu Humpeln und zwar hinten rechts, er hinkt nur nach langen Spazierengehen mit Spielen und erst nach einer kurzen Ruhephase. Wir sind dann eine Woche lang weniger gegangen, an der Leine, ungefähr 30min pro Spaziergang. Als ich merkte das er nicht mehr gehumpelt hat habe ich ihn wieder abgeleint und laufen/springen lassen, zuhause nach einer kurzen Pause humpelte er wieder. Wir sind zum TA er meinte zuerst das es ein Kreuzbandriss sein könnte der Schubladentest ist jedoch negative, die Röntgenaufnahmen waren auch negative auf den Kreuzbandriss, jedoch ist eine leichte Entzündung(Ansammlung) im Knie zu sehen. Mit Schmerzmitteln sind wir nach hause. Er humpelte dann die nächsten Wochen nicht und ich leinte in wieder ab. Das humpeln kam wieder. Wir sind dann nach München zur Tierklinik gefahren. Er wurde nochmal Untersucht, aber ohne meiner Anwesenheit da er total verspannt wenn ich dabei bin und es wurde nochmal geröntgt. Der Befund ergab: bei der Untersuchung zeigt er keine schmerzen an(Schmerzmittel hat er seid ca. zwei Wochen nicht mehr bekommen gehabt) Schubladentest negative, die Röntgenaufnahmen von der Wirbelsäule und Hüfte zeigten keine besondere auffälligkeiten, die man auf das Humpeln zurück führen könnte, das Knie hat eine leichte Entzündung(Ansammlung) und der Meniskus ist evtl. leicht lädiert. Trotzdem wird mir zur OP geraten da es das Kreuzband sein kann! Die Ärztin(Orthopädin) meinte das es zwar keine Eindeutigen Anzeichen sind jedoch vermutet sie einen Kreuzbandanriss und wollte sofort operieren was uns dann ungefähr 2200Euro kosten würde. Ich habe mich entschieden erstmals wieder 14Tage lang zu schonen mit Schmerzmitteln. Heute ist es genau eine Woche her nach der Untersuchung und der Hund humpelt nicht mehr und will Spielen was ich aber unterbinde. Ich weiß einfach nicht weiter, nur wegen einer Vermutung gleich OP? Kann es nicht doch sein das es eine Zerrung ist oder so in die Richtung, die Zerrung hat übrigens unser TA vermutet.

Hatte einer schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

P.S. Er dehnt und streckt sich übermäßig viel.

 

 

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Erst mal:

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Bist Du aus dem Raum München? (wg. Tierklinik München)?

Es gibt in der Umgebung gute Orthopäden, die ich zur Abklärung bei unserer Nikita (links im Bild) in Anspruch genommen habe.

Auch unsere Physiotherapeutin hat uns sehr geholfen, Niki läuft nun seit fast 1 Jahr  wieder rund :wub:

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Unsere schon etwas ältere Hündin hatte sich im letzten Urlaub auch eine Kreuzbandzerrung zugezogen. Röntgen zeigte ein intaktes Kreuzband, Knie leicht entzündet.

Bis das Humpeln nach Beslastung komplett weg war (abgesehen von ihrer schon vorher bestehenden Arthrose), hat es fast 3 Monate gedauert. Schonung, großzügig Schmerzmittel und Muskelaufbau war der beste Weg bei uns.

Tobeeinheiten schmissen sie sofort wieder in der Genesung zurück.

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auf eine Vermutung hin würde ich ein Kreuzband auch nicht sofort operieren lassen ...

(... und auch nicht unbedingt für ca € 2200,-  ;) )

 

Unsere Schäferhündin hatte zwei mal einen Kreuzbandriss, beides mal OP ... aber immer nach klarer Diagnose.

Die Symptome waren jeweils erst über längere Zeit unklar - und gingen auch wieder vorübergehend durch Schonung und Schmerzmittel weg, aber bei uns hatte sich der anfängliche Verdacht auf Kreuzband dann doch leider irgendwann eindeutig bestätigt.

Da sie ein großer Hund war (32 kg) hatten wir das auf beiden Seiten operieren lassen (bei einem Knie war neben dem Kreuzband auch der Meniskus kaputt ... )

 

Erzähl mal noch etwas mehr: wie alt ist Dein Hund, wie groß/schwer und welche Rasse ... ?

Ich wünsche Deinem Hund gute Besserung und dass es vielleicht doch nur eine einfache Zerrung ist, die auch so wieder ganz ausheilt!

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Danke für die schnelle Antwort.

Wir waren in Haar (wir kommen aus Rosenheim), wir wollten eigentlich MRT machen lassen jedoch wollte die Ärztin erst Röntgen das MRT ist dann total in den Hintergrund gerutscht, es war ja auch schon Feierabend in der Klinik.

Mein kurzer(Spike) ist ein Spitz Mischling mit etwas kurz geratenen Beinchen. Wiederriss 42cm Gewicht 19kg (grenzwertig aber nicht Übergewichtig laut TA) 5Jahre alt.

Elchifan hatte Niki dann einen Kreuzbandriss?

beowoelfchen wie habt ihr die Muskeln aufgebaut ohne Belastung, Schwimmen?

Schnüffelmaus was habt ihr bezahlt für beide Beinchen und wie viel Zeit ist zwischen den OP's vergangen?

Wie wurde bei euch genau festgestellt das es doch das Kreuzband ist?

Unser Hausarzt meinte das beim Spike die OP ohne Probleme verlaufen sollte da er gut bemuskelt ist(bei ihm würde die OP 700Euro kosten), aber ich damit rechnen kann das in kurzer Zeit (1-2Jahre) das andere Kreuzband auch reißen wird. Wir sind beide dran gewohnt pro Tag 12-20km zu gehen und seid Wochen sind wir am schonen, bis auf die male wo ich ihn ableinte, er ist jetzt schon total frustriert und ich am Heulen da er mir total leid tut und ich nicht weiß was ich machen soll. Wenn wir genau wüssten was er hat dann könnten wir uns darauf einstellen aber so regt es mich total auf mein Geld diesen Tierärzten in den Rachen zu schieben, ohne eine richtige Diagnose zu bekommen. Mir wurde eine Klinik in Kufstein empfohlen, im März haben wir Urlaub und wir dachten, wenn es bis dahin nicht besser wird machen wir dort einen Termin aus. Die ganzen Röntgenaufnahmen habe ich alle da, also hoffe ich das die in Kufstein ohne neue machen zu müssen auskommen können. Die in Kufstein sollen gleich MRT machen und wenn es sein muss gleich OP, auch vom Preis her sollen die Akzeptable sein. Weiß jedoch noch nicht genau welche Klinik damit gemeint wurde, muss noch recherchieren.

 

Ich habe auch gehört das Traumeel und Zeel gut sein soll, bei Arthrose wie auch für Gelenke zur Schmerzlinderung, überlege die ganze Zeit ob ich es ihm geben soll, wenn die Tabletten vom TA wieder aus sind.

 

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Hier sind ein paar gute Tipps, besonders auch die Stützmanschette von Petsupport, dort sehr gute Beratung am Telefon. Lohnt sich, wenn man nicht operiert hat.

 

Unser Hund hatte die OP im Juni, wurde wochenlang von der Pflegestelle massiv geschont - auch in der Box - und auch wir haben ihn versucht zu schonen. Über 6 Monate.

Er hatte dann, nachdem er nur noch selten sein Bein hochgenommen hat, eine Reizung der Patellasehne und nimmt es nun wieder oft hoch, wenn er rennt. Wenn er aber sprintet, läuft er auf allen Vieren.

Nachdem er durch ungeheures Muskelverkrampfen kaum untersucht werden kann und eine Betäubung braucht, nur um auch die Schublade auszuprobieren, lassen wir es so, wie es ist nun. Es stört ihn nicht und er steht auch drauf beim Beinheben etc..

Der Tierarzt meinte u.a. , das Gehumpel sei auch bei Hunden gerne Gewöhnung.

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Der Muskelabbau war bei unserer alten Lady erschreckend schnell. Wir haben unter Kontrolle der Nierenwerte Whey Proteine zugefüttert.

Dann gezieltes Training der Hinterhand. Dosiertes, langsames Bergaufgehen, langsam über Hindernisse, Vorderläufe auf eine erhöhte Treppenstufe und den Po etwas bewegen... 

Schwimmen ging leider aufgrund des kalten Wetters und einer Nichtschwimmerin nicht, hätte aber zur Not auf ein unterwasserlaufband zurückgegriffen.

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Was ich noch erwähnen kann:

unser Hund hatte 8!!! kg, als er sich den Bänderriss zuzog, heute hat er 5. Das finde ich wirklich wichtig, dass der Hund abnimmt.

 

Ansonsten: wenn man das Thema goggelt, wird auch oft von der OP abgeraten. Aber Schonung muss sein.

 

Die OP Methode war die nach Meusteege. Dies hat unsere Tierärztin als besonders gut erachtet. Und der erste Befund danach bei uns war auch bestens.

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(bearbeitet)

Bei dem ersten Knie war unsere Hündin 8,5 Jahre alt, beim zweiten 10 Jahre alt.

Die zweite OP war auch eine Kapselstraffung nach Meustege, Kosten ca € 800,- (großer Hund, Sommer 2016).

Die erste Knie-OP war eine TPLO, Heilungsverlauf und Ergebnis waren bei uns super, allerdings ist diese OP viel invasiver und mit höherem Risiko verbunden (und deutlich höheren Kosten). Daher beim zweiten Knie die einfachere Variante, da unsere Hündin da schon 10 Jahre alt war.

 

Bei großen Hunden wie meiner - über 30 Kilo - wird in der Regel noch zur OP geraten, bei kleineren Hunden teilen sich die Meinungen und Erfahrungen ob eine OP oder konservative Behandlung besser ist. (Bei gleichzeitigem Meniskusriss kommt man allerdings um eine OP kaum herum ... )

 

Was die Diagnostik zur Feststellung des KB-Riss bei uns betraf:

Die Art der Lahmheit/Gangbild war verdächtig auf Knieverletzung und das Gelenk beim Abtasten geschwollen.

Röntgenbild: zeigte jew. Veränderungen im Knie die auf eine Knieschädigung hinwiesen (vermehrte Gelenkflüssigkeit, beginnende Arthrose...) .

Schubladentest: positiv, - setzt aber einen erfahrenen TA voraus und dass der Hund sich bei der Untersuchung nicht so doll verkrampft!!

 

MRT haben wir nicht gemacht, hat auch keiner der behandelnden Tierärzte empfohlen bzw. für nötig erachtet:

Bei einer OP - wie bei uns - guckt der Chirurg ja eh ins Knie und sieht was genau gemacht werden muss.

 

 

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Der Spike ist nicht der dünnste, das stimmt schon, deshalb sind wir auch gerade am Abspecken. Leider haben die Tierärzte unterschiedliche Meinungen, einer sagt der hat 2-3kg zu viel der anderer meint er ist Perfekt. Aber wenn es helfen sollte die OP irgendwie zu umgehen in dem die Gelenke und Bänder durch das Gewichtsverlust entlastet werden, dann ziehen wir es durch und specken auf 17kg runter. Wir haben schon damit angefangen, da er durch Mangel an Bewegung sogar zunahm auf 20kg, aber das gestaltet sich sehr schwer. Normalerweise Koche ich für ihn, die Ration betrug 300g pro Tag, was sowieso schon zu wenig ist. Er nahm nicht ab also stieg ich auf hochwertige Nass und Trockenfutter um(kann man nur im Inet bestellen), damit lässt es sich besser Kontrollieren. Leider fängt er an vom Nassfutter zu hündeln deshalb ist er seid zwei Tagen nur auf Trockenfutter. Laut Hersteller soll ich ihm 220g pro Tag Füttern, laut Rechner im Internet 183g, ich gib ihm 150g. Die Diät machen wir seid Wochen, seid dem nur 200g weniger auf der Wage. Übrigens Nassfutter hätte ich 600g füttern müssen. Wir haben aber Nass120g Morgens, 60g Trofu Mittag, und Nass120g Abend gefüttert, er nahm nicht ab. Deshalb 150g Trofu gerade. Bis Ende März wäre es schon Super, wenn er wenigstens auf 18kg kommt.

Muskeln Technisch ist er schon sehr Muskulös und das betroffene Bein nimmt an Muskelmaße auch nicht ab. Was uns den Zeichen gibt das er nicht so große schmerzen hat.

Wenn ich eure Beiträge so durchlese würde ich dann für uns schlussfolgern das wir bis März schonen und Abspecken und wenn das Humpeln bleibt, bei leichter Steigerung der Gassi Runde, dann OP. (Die ich, wie schon erwähnt, vermeiden möchte)

Wie ist es bei kleineren Hunden ohne OP die haben doch schmerzen und bekommen auch Arthrose so wie die großen, was ist da anders? Ich verstehe das die eine andere OP Methode brauchen aber das es ohne OP auch gehen soll?

Und wenn wir doch nicht operieren lassen dann ist der Hund doch sein leben lang gehandicapt, oder?

Auf Youtube habe ich zwei fälle angeschaut wo nicht operiert wurden ist. Ein Berger Blanc Suisse und ein Labrador Mischling, beide konnten nach einem halben Jahr wieder normal Laufen, wieso wird dann die OP von den Tierärzten regelrecht aufgezwungen?

In Menschlichen fällen wird ja auch zu einer OP geraten.

Ich bin hin und her gerissen.

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