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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Frage an die Profis unter euch? Hundehalter Training

Empfohlene Beiträge

vor 4 Stunden schrieb Renegade:

Wenn du allerdings nur "Profi" antworten willst, dann war's das für mich....:)

 

sorry, so sollte das nicht rüber kommen, auf keinen Fall.

 

mach bitte weiter, teile sehr deine Einschätzung danke dafür.

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vor 3 Stunden schrieb piper1981:

Ja,  viele Hundetrainer  haben unglaublich  viel  Wissen- über  Hunde,  aber  es  fehlt  das  Talent und/oder  das Wissen  wie  man es  dem Mensch beibringt.

 

Genau da ist mein Ansatz, passt auch zu den Kommentaren von saicdi und nyan.

 

Eigentlich will man sich ja mit dem Hund abgeben als Hundetrainer und nicht die halbe Zeit oder mehr den Psychologen für den Menschen spielen. Leider oder auch nicht leider, liegt hier aber der Schlüssel zum Erfolg. Darum setze ich mich hier ein und übernehme halt den Part mit dem Menschen, zusammen evtl. mit dem Hundetrainer. er bereitet den Hund für die Aufgaben vor, ich den Menschen, so wird ein Schuh raus. Mcht super Spaß für alle, zumindest in der Regel ;-)

 

Problem, der Mensch, der Hundehalter muss schon auch wollen, das Ganze mus spielreisch im Zusammenspiel gehen. Gerade Männer sind hier eher etwas reservierter, so nach dem Motto, ich kann eh schon alles, der Kerl soll nur meinem Hund was beibringen. Leider liegt ihr, liegen wir Männer hier oft daneben. Frauen sind meist viel sensibler und hören auch zu, ist beim Mann oft erst mal ein Weg dahin, geht aber alles ;-)

 

Danke schon mal für die bisherigen Antworten, freue mich auf weitere Kommentare von euch.

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vor 16 Minuten schrieb BVBTom:

Eigentlich will man sich ja mit dem Hund abgeben als Hundetrainer und nicht die halbe Zeit oder mehr den Psychologen für den Menschen spielen. Leider oder auch nicht leider, liegt hier aber der Schlüssel zum Erfolg.

 

Wie gesagt - ich bin zusammen mit meiner Hündin die "Trainierte".

Vielleicht bin ich auch noch nicht genügend herumgekommen im weiten Feld des Hundetrainings - doch kenne ich es nur so, dass wir, mein Hund und ich, zusammen trainiert werden.

Wir müssen ja auch zusammen unsere Hausaufgaben machen, also weiter trainieren, wenn wir alleine sind.

Wie soll das gehen, wenn der Trainer "sich mit dem Hund abgibt" und ein anderer den "Psychologen für mich spielt"?

Wie wird daraus wieder etwas Ganzes?

Wichtig: ich spreche von der angewandten Theorie, Theorie alleine ist natürlich nur für mich! :D

Kannst du dies mal an einem konkreten Beispiel verdeutlichen, bitte?

 

Und noch was: der "Psychologe" stört mich nicht wenig in diesem Zusammenhang.

Warum? Laienpsychologen sind mir genauso suspekt wie Laienhundetrainer! :rolleyes:

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Ganz ehrlich? Für mich hört sich das ein wenig danach an, als würde sich jemand sein eigenes Geschäftsfeld schaffen wollen. Aber vielleicht täusche ich mich da auch, und es steht der reine Idealismus dahinter und die unterstützende Tätigkeit soll in irgendeinem Verein ehrenamtlich dem Training zu Gute kommen?

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(bearbeitet)

Naja, hat das Problem nicht jeder, der anderen etwas vermitteln möchte? Wenn jemand selbst super englisch spricht oder toll Flöte spielt, ist das schonmal die Grundlage, wenn er das vermitteln möchte. Hinzubekommen, dass es ein anderer auch lernt, dafür sind doch immer noch ein paar weitere Qualitäten notwendig. Auch in diesen Beispielen ist ein gewisses theoretisches Wissen wichtig, aber auch in der Praxis braucht man jemanden, der genau da ansetzen kann, wo es hakt. Zuviel Theorie kann (!) auch verkrampft machen. Genauso im Umgang mit dem Hund. 

Ich finde das ganz normal, dass man sich sowohl mit der Theorie als auch mit der Praxis beschäftigt, wenn man etwas lernt. Nicht immer ist es sinnvoll, das total zu trennen...

 

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vor 4 Minuten schrieb Renegade:

Kannst du dies mal an einem konkreten Beispiel verdeutlichen, bitte?

 

Gerne: und du scheinst bei einer guten Trainerin schon mal zu sein :-)

 

Beispiel 1, ganz am Anfang, junger Hund, erster Hund für den Halter. Das anlegen des Halsbandes und der Leine stellt ein Problem da, der Hund wird festgehalten und das Halsband irgedwie befestigt, klar, muss man erst mal lernen. Der Hundetrainer zeigt wie es geht, sieht bei ihm ganz einfach aus, o.K. Hund ist ruhig, Halsband wird angelegt. Zurück zum Halter, Hund gestresst klappt nicht, evtl. mit dem Trainer zusammen dann irgendwann ganz gut, aber zuhause die gleiche schreckliche Prozedur, Hund hat kein Bock auf Halsband und Leine, ist Stress für das Tier und der Halter wird auch immer genervter.

 

Hier muss ich nicht mit dem Hund üben, sondern dem Halter die Prozedur erklären, wie ich den Hund rufe, wie wir ganz entspannt das Halsband und die Leine anlege. Ich muss den Halter motivieren und aufbauen, es ihm halt zeigen, nicht unbedingt mit seinem kleinen neuen Hund, der es auch noch nicht kann. Wenn er jetzt meine Ridgeback Dame Luna da ganz locker sitzen hat, das Schlaufenhalsband ihr vor den Kopf hält und sie dann dort ganz alleine rein schlüpft, was meist du was passiert. Der Halter ist stolz wie Oskar, chacka ich schaff das , ganz easy ist das ja, das lerne ich auch . Die Grundhaltung ist jetzt positiv, kein Frust, der Halter weiss wie es gehen kann, jetzt ist etwas üben angesagt mit dem eigenen Hund und schon ist diese Prozedur erledigt, locker , mit Spaß.

 

Beispiel 2: Vorbereitung zum Gassi gehen. Ich lass die Prozedur mit anleinen jetzt mal weg, gehe davon aus, dass haben wir jetzt gelernt. Der Hund macht aber immer Terz vorher, bellt vielleicht, überschlägt sich vor Freude, völlig aufgeregt vor der Tür. Leine schon im Haus erst mal stramm, wer weiss was draussen so los ist, Hund völlig aufgeregt, Halter auch, Stresssituation pur. Das kann doch dann draussen auch nicht wirklich klappen oder? Warum nicht ohne Panik, locker anleinen, Hund sitz an deiner Seite vor der Tür, die Tür geht auf, super, der Hund sitzt trotzdem neben dir, du kommunizierst kurz mit ihm, jetzt bgehen wir raus, ein kurzer Blick, ohne stramme Leine, ihr geht durch dir Tür, alles ist gut. Wenn er jetzt vielleicht meine  Hund  dort vor der Tür hat, sie ganz ruhig sitzt, die Tür aufgeht und mein Hund ud eher anschaut un dauf das Kommando wartet, wir man wieder ein positives Ergebnis aufzeigen. So einfach ist das, so ruhig kann das sein, super, das will ich auch. Er kennt das Ziel, der Rest ist etwas Übung und Training. Spaß haben beide, Halter und Hund!

 

Beispiel drei: großer Hund, Leinenführigkeit gleich null, fast imemer bellend. Der Halter geht zum Hundeplatz, völlig genervt schon von dem Verhalten seines Hundes. Der Hundetrainer übernimmt den Hund, zeigt dem Halter wei man Ruhe rein bringt, auch Leinenführiglkeit wird in einigen Trainingseinheiten geübt. Das sieht auf dem Platz alles schon viel besser aus, beim Trainer geht der noch vor kurzen so schlimme Hund schon fast bei Fuß. Kennt das einer von euch? Und nun, zuhause, wer glaubt denn nun dass es dort auch so klappt. Leider in den wenigsten Fällen. Die Sicherheit vom Hundeplatz und vom Trainer ist weg, der Halter wieder fast so nervös wie früher. Völlig überforfert. Hier muss man den Halter in die Position bringen, dass er auch an sich glaubt und es umsetzten kann danach.

 

 

Der Hundehalter muss es einfach erst einmal lernen, für sich, er muss auf die kommenden Aufgaben vorbereitet sein. Wer kann von sich behaupten, dass er nicht angespannt ist wenn der Hund immer zieht,  bei anderen Hunden bei der Gassi Runde  wird es noch schlimmer, wie soll man jetzt ganz locker bleiben als wenn nichts wäre, ein Teufelkreislauf leider.  Das ist aber alles eine innere Einstellung, man muss und kann das lernen, cool sein, Freude ausstrahlen..... klar, zu Beginn alles viel zu viel, aber es geht eigentlich recht schnell es umzusetztn und das Training dann mit dem Hund wird erheblich einfacher und leichter.

 

In meinem Job habe ich auch viel mit Azubis zu tun, oft ist die Einstellung, das lerne ich nie. Es Ihnen dann zu zeigen und zu motivieren ist due Gabe...... Oder mit Konfliktbewältigung mit evtl. Kunden und Handwerkern, beide auf 180, schreien sich an, kommen die zu einem Ergebnis, niemals. Hier muss einer schlichten, coachen, erst mal DRuck aus der ganzen Sache nehmen, dann kann man nach Lösungen suchen, alles kein Problem.

 

sorry, aber ich kann das alles nicht in einigen Sätzen auf den Punkt bringen. Es ist sehr Situationsabhängig auch. Anfänger, Fortgeschrittene, normal Erziehung oder Themen, die völlig aus dem Ruder laufen.  Man muss es nur zusammen angehen!

 

Wichtig ist nur eins. Das Ziel. Egal wer und welcher Hund, es soll zusammen klappen, beide sollen Freude haben, ein tolles Team sein, nicht der Idealfall sein, sondern der Normalfall, dass ist mein Ziel und meine Motivation.

 

vor 32 Minuten schrieb Renegade:

Und noch was: der "Psychologe" stört mich nicht wenig in diesem Zusammenhang.

Warum? Laienpsychologen sind mir genauso suspekt wie Laienhundetrainer!

 

 

geb ich dir gerne recht, nimm gerne ein anderes Wort, ganz sicher bin ich aber kein Hobbypsychologe oder so, es gibt schon eine recht umfangreiche pädagogische Ausbildung bei, mir, eher aber für den Menschen ;-)

 

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vor 36 Minuten schrieb Silkies:

Ganz ehrlich? Für mich hört sich das ein wenig danach an, als würde sich jemand sein eigenes Geschäftsfeld schaffen wollen. Aber vielleicht täusche ich mich da auch, und es steht der reine Idealismus dahinter und die unterstützende Tätigkeit soll in irgendeinem Verein ehrenamtlich dem Training zu Gute kommen?

 

 

Wäre das verwerflich?

 

Sorry, aber ich bin 51 Jahre, seit 30 Jahren selbständig . Ich suche kein neues Geschäftsfeld. Aber auch wenn, wäre es dann schlimm?

 

Ich freue mich über jeden einzelnen Fall, wo ich jemanden vielleicht helfen konnte und es ihm zeigen wie man vieles in Ruhe schaffen kann.

 

Ich geh selbst ein-zweimal die Woche in eine Hundeschule, weil wir zusammen viel weiter lernen und unglaublich viel Spaß haben. Auch das kostet Geld, es ist mein Hobby und ich bezahle meine Hundetrainerin gerne dafür. Es ist ihr Beruf, sie lebt von den Einnahmen. Ich sehe hier kein Problem.

 

Ehrenamtlich werde ich keinem Verein so einfach helfen, dass ist nicht mein Thema, aber jedem Kind der vielleicht mit dem Hund Probleme hat und jedem, der vielleicht Angst vor Hunden hat und jedem der einfach mal Fragen hat, wo ich gerne helfe, mit Rat und auch mit Tat wenn es gewünscht ist.

 

Aber leider ist mein Zeitfenster auch recht eng.....

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vor 23 Minuten schrieb BVBTom:

ganz am Anfang, junger Hund, erster Hund für den Halter. Das anlegen des Halsbandes und der Leine stellt ein Problem da, der Hund wird festgehalten und das Halsband irgedwie befestigt, klar, muss man erst mal lernen. Der Hundetrainer zeigt wie es geht, sieht bei ihm ganz einfach aus, o.K. Hund ist ruhig, Halsband wird angelegt. Zurück zum Halter, Hund gestresst klappt nicht,

 

Übrigens eine beliebte Situation um zu zeigen, das der Hundehalter zwingend genau diesen Trainer braucht. Kann man mit vielen anderen Beispielen weiterführen.

 

Der Hauptgrund warum der Hund plötzlich hört / ruhig hält wird jedoch meist verschwiegen. Der Trainer ist für den  Hund gerade am Anfang nicht einschätzbar. Somit ist die Unsicherheit und der Respekt des Hundes der Grund, warum er beim Trainer "alles macht".

 

Ist bei uns das gleiche...

Bitte ich einen Halter seinen Hund mal zur Untersuchung festzuhalten geht das meist schief. Macht es einer aus dem Team steht der ruhigste Hund auf dem Tisch....

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HM,  vielleicht hab  ich  deine  Beispiele  ja nicht  richtig  verstanden, aber ich erwarte  von  einem Hundetrainer,  dass er in der Lage  ist,  mir  beizubringen, wie  ich meinem Hund  etwas  beibringe.

Deine  Beispiele klingen eher so, als  würde  der  Trainer dem Hund  etwas beibringen und ich  muss  es nur noch "mit Ruhe und Spaß"  nachmachen ?

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vor 4 Minuten schrieb piper1981:

HM,  vielleicht hab  ich  deine  Beispiele  ja nicht  richtig  verstanden, aber ich erwarte  von  einem Hundetrainer,  dass er in der Lage  ist,  mir  beizubringen, wie  ich meinem Hund  etwas  beibringe.

 

 

Dann ist ja auch alles gut und es wird keinerlei Probleme geben.

 

Ist dem wirklich immer so?

 

Ist der Hundetrainer immer in der Lage auch die Menschen so zu schulen, dann ist es perfekt, man braucht keine weiteren Ansätze dann.......

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