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Frage an die Profis unter euch? Hundehalter Training

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piper1981   

Nein,  dem ist  nicht  immer so... 

Ich  fände  es  aber  sinnvoller. 

Meiner  Meinung nach hat  der HT  dann  seinen Beruf  verfehlt  und/oder  noch  nicht gelernt,  wie  man  mit  verschiedenen Menschen umgeht.

gibt  doch  auch  Fortbildungen, wo  man  den  Umgang  mit  dem Kunden oder Lehrertätigkeiten  lernen kann.

 

Den  Umweg  über  dich  bei  deinen Beispielen fände  ich aus  meiner Hundehaltersicht  komisch. Ich  will doch mit  meinem Hund  zurechtkommen und  nicht sehen,  dass  es  bei anderen klappt.

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BVBTom   

Vielleicht reden wir hier gerade aneinander vorbei?

 

Den Weg in eine Hundeschule finde ich gut, wichtig und richtig. Wenn dort alles klappt gut.

 

Ich lerne aber auch viele Leute kennen, die mal in der Hundeschule waren, so nach dem Motto, der Trainer kann mir in 3-4 Stunden mal eben alles zeigen und gut ist. Kommen dann nicht wieder und haben dennoch Probleme.

 

Wir Hundeerfahrenen wissen, dass es halt ein Prozess ist, auch länegere Zeit alles dauert, viele sehen das aber nicht so, viele gehen ja auch gar nicht erst in eine Hundeschule, leider.

 

Dennoch haben die Ihre Probleme auf der Strasse, zuhause und kommen nicht weiter. Hier würde ich gerne den Einen oder Anderen motivieren wollen und ihm mit Kenntnissen weiter helfen, damit er dann evtl. zu einem Hundetrainer geht und so viel Spaß dabei hat und mit seinem Hund wie ich selber bei meier Hundetrainerin.

 

Oh ja, ich gehe da auch hin, auch nach  über vier Jahren, es macht einfach Spaß, es ist halt unser Hobby, von mir und meiner Hündin Luna.

 

PS.: Dennoch. Hundetrainer ist ja nun kein Beruf der über 3 Jahre gelehrt wird. Selbst wenn dem so wäre, wie in meinem Beruf, werden Kenntnisse hier eher wenig vermittelt in Bezug auf Pädagogik, Menschekenntnisse, Motivationstraining. Passt woh heute nicht mehr in die hektische und globalisierte Welt. Völlig falsch in meinen Augen.......

 

 

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piper1981   
vor 15 Minuten schrieb BVBTom:

Vielleicht reden wir hier gerade aneinander vorbei?

 

 

Kann  sein ...

 

Ich hatte  dich so  verstanden,  dass du  mit  Hundeschulen zusammen  arbeiten  willst.

Der  Trainer  kümmert sich um den Hund, du  dich ums  Herrchen/Frauchen und  am Ende  pappt  man  beide  zusammen... ;-) (grob  vereinfacht ;-)  )

 

Zitat

PS.: Dennoch. Hundetrainer ist ja nun kein Beruf der über 3 Jahre gelehrt wird. Selbst wenn dem so wäre, wie in meinem Beruf, werden Kenntnisse hier eher wenig vermittelt in Bezug auf Pädagogik, Menschekenntnisse, Motivationstraining. Passt woh heute nicht mehr in die hektische und globalisierte Welt. Völlig falsch in meinen Augen.......

Das  weiss ich,  aber  man muss  sich mittlerweile zertifizieren  lassen  und  da  könnte  man/der  Gesetzgeber solche Fortbildungen  durchaus  zur  Pflicht  machen....bzw  sollte  der  HT da  von  selbst  nen Augenmerk  drauf  haben

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BVBTom   

Ich gebe mal ein anderes konkretes Beispiel aus der letzten Zeit, vielleicht ist das greifbarer.

 

Ein recht hoher Manager aus einer größeren Firma, Familienvater, drei Kinder und ein Hund. Er ist nun seit zwei Jahren mit Burn out außer gefecht.

 

Ich sehe ihn auf der Strasse, es regnet, er hat einen Schirm, das Handy am Ohr und einen mittelgroßen Hund. Das er die ganze Situation nicht im Griff hatte, war offensichtlich, die Leine Straff, alles schlim anzusehen für einen neutralen Hundebesitzer mit etwas Erfahrung, der tritt nach dem Hund kam dann natürlich auch, weil er zog und immer in die andere Richtung ging.

 

Da ich den Mann aber kannte, hielt im mit meinem Wagen an und fragte ihn, ob ich ihm evtl. helfen könne mit dem Hund. Mit erstaunten Gesicht sah er mich an und fragte, wieso das denn. Ich sagte, dass es für mich so aussieht, als wenn er etwas Probleme mit dem Hund hat und sagte iihm, sorry, aber dies treten geht so gar nicht. Ich kürze es jetzt mal ab, er selbst hat das mit seinem Hund gar nicht wahrgenommen, er sagte auch zu beginn, ich trete meinen Hund ganz sicher nicht, ich sagte doch, das tun sie und nicht nur heute!

 

Das er nicht umgekippte ist, war alles, es war ihm überhaupt nicht bewusst, auch nicht die drei mal um die Hande gewickelte Leine, und das bei einem Labbi! Er war so traurig dann.

 

Ich gebe ihm jetzt noch nicht einmal die Schuld, möchte ihn darauf hinweisen und fragte nach, ob der Hund evtl. woanders besser untergebracht wäre, oder ob er sich vielleicht helfen lassen wolle mit dem Hund.  Ich habe ihm einfach die Augen auf gemacht und ihn sensibilisiert. Er war tod ünglücklich und traurig über sich selbst und ihm tat sein Hund leid.

 

Er übt nun bewusst, nimmt seinen Hund war, er lernt mit ihm zusammen. Durch seine Krankheit ist er noch nicht ganz so weit für die Hundeschule, aber das ist sein Ziel.

 

Was will man denn noch mehr erreichen. Er geht schon viel entspannter mit seinem Hund, das Handy ist bei der Runde nicht mehr dabei.

 

Ich bin stolz auf ihn und freue mich für den Hund und den Hundehalter.

 

Es läuft leider nicht immer so, habe auch schon viel einstecken müssen. Die meisten reagieren eher so, was wollen sie denn von mir, das geht sie gar nichts an, schade, aber ich habe es dennoch versucht. Machen müssen die Leute das dann schon selber.

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BVBTom   
vor 1 Minute schrieb piper1981:

ch hatte  dich so  verstanden,  dass du  mit  Hundeschulen zusammen  arbeiten  willst.

Der  Trainer  kümmert sich um den Hund, du  dich ums  Herrchen/Frauchen und  am Ende  pappt  man  beide  zusammen... ;-) (grob  vereinfacht ;-)  )

 

fast so!

 

Der Hundetrainer macht sein Programm wie immer, er vermittelt sein Fachwissen an die Kunden. Ich beobachte eher aus der Entferung, wie die Menschen darauf reagieren und es umsetzen. Sehe ich jemanden, wo ich denke er hat es nicht verstanden, gehe ich hin, bin unterstützend tätig, farge evtl. hast due es verstanden was der Trainer vermitteln möchte. Oft kommt dann ein nein, nicht wirklich, ich zeige es evtl. dann noch einmal oder frage nach beim Trainer, sorry Frau Herr x y hat noch mal kurze ien Frage dazu.

 

Oder ich sehen jemanden, der wieder die Hand völlig verkrampft hat an der Leine, dann gehe ich da hin, und frage freundlich, sorry, darf ich kurz einen Hinweis geben, versuch doch mal die Leine ganz locker zu lassen, Arm ganz locker nach unten, hier kann ja gar nichts passieren.

 

Ich wiederhole mich, früh erkennen und Selbstsicherheit und Motivation üben. Es ist schon so, chacka du schaffst das, ist schon ein Ansatz.

 

Wie viele sind denn so Selbstbewust und stellen in einer Gruppe dann die Frage, sorry Trainer Uwe, der Thomas oder wie auch immer, dass habe ich nicht vertsnaden, kannst du es mir noch mal erklären. Die die so reagieren würden, haben in der Regel auch keine Problem, die sind oft gefestigt, nehmen Hinweis auf und setzten sie auch um.

 

Genau so wie ein Hundetrainer schon im Augenwinkel den Hund erkennt der die Ohren nach vorne streckt und die Rute hoch geht, und es in diesem Keim sofort erstickt weil er direkt reagiert, es kommt gar nicht erst zu weiteren Ansätzen, genau so muss man es aber auch beim Menschen sehen und sofort reagieren. Sonst baut sich schnell was auf!

 

Sorry noch mal, das es immer so lange wird, aber man kann es nicht in zwei Sätzen schildern. Möchte als Neuling im Forum hier auch keine Unruhe rein bringen!

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