Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Fiona01

Kognitive Fähigkeiten: Was Wolf kapiert, kapiert Hund noch lange nicht!

Empfohlene Beiträge

Verzerrend wird da doch wahrscheinlich die Erziehung/Komnditionierung von Hunden wirken. Wenn z.B. Futter erst nach Freigabe verabnreicht wird.

Und Hunde haben natürlich ihre Strategien entwickelt, um sicherszustellen daß sie belohnt werden. Insofern wäre es denkbar, daß der entsprechend komnditionierte oder auch erfahrene Hund auf bestehende Methoden zurückgreift, sei es Betteln (der eine Hund fiept), sei es einen TRick zeigen oder auch nur Warten bis jemand das Futter freigibt,

Außerdem kommt noch hinzu, daß man viele Hunde-erst recht mit entsprechender Konditionierung auf den Strafreiz Scheppern- mit dem Scheppergeräusch erschreckt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hunde haben doch ganz einfach keinen Grund mehr, Ursache und Wirkung so genau (bei dem Aufbau) zu erkennen.

 

Dafür haben sie andere Fähigkeiten erworben, die der Wolf "noch lange nicht hat".

 

Auch wurden nicht alle Hundetypen getestet. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Genau.

Da Hunde ständig mit menschlicher Interaktion konfrontiert sind, könnte ihnen dieses langweilige "Spiel" genau eben langweilig vorkommen, vor allem wenn sie sonst bessere Spiele gewohnt sind, bzw. wenn man sie mit Spiel besser belohnen kann als mit Futter.

 

Oder sie greifen wie schon gesagt wurde auf bestehende Methoden zur Belohnung zurück, die Wölfe gar nicht haben weil sie diese dank fehlender Interaktion nicht erarbeiten mußten.

Außerdem sind diese Wölfe vermutlich solche "langweiligen" Versuchsaufbauten etwas gewohnter. Die Kriterien zur Auswahl der Hunde sind in dem Artikel nicht benannt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich kenne diese Aussage genau anders herum. "was Hund kapiert, kapiert Wolf noch lange nicht".

 

Aber das ist doch auch klar.

Wie soll es auch gehen, Wolf lebt in einer ganz anderen Welt als der Haushund.

Wölfe jagen gemeinsam (puhh, Wort "Rudel" umgangen:ph34r:)

Sie teilen ihr Futter.

 

Hunde verlassen sich auf den Menschen, lesen seine Mimik und Gestik, wollen alleine fressen. (jjjjaaaaa, unsere Hunde natürlich nicht, sind ja oft zu Zweit)

 

Aber das wissen hier ja alle, denkeich.

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Außerdem sind diese Wölfe vermutlich solche "langweiligen" Versuchsaufbauten etwas gewohnter. Die Kriterien zur Auswahl der Hunde sind in dem Artikel nic

 

Da das in Ernstbrunn durchgeführt wurde, kann ich dies tatsächlich sagen:

 

Sowohl die Wölfe als auch Hunde wurden gleich aufgezogen und sind eben neben den Trainingseinheiten gleichermaßen autonom. 

Ich war dort. Kann ich empfehlen. 

 

Die Hunde sind verschiedene Mischlinge, die seit Welpenbeinen in Gruppenhaltung in Gehegen leben (ich glaube aus Ungarn?).   Die Wölfe stammen aus Nordamerika, gleiche Grundvoraussetzungen.

 

Kann man sicherlich auf der WSC-Seitr nachlesen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Die Frage ist eben ob unter diesen Bedingungen die Fähigkeiten von Hunden auch entsprechend ihres Potentials ausgebildet werden. So daß sie ihre Stärken ausspielen könnten.

Und Individualfaktoren muß man eben auch berücksichtigen, es ist ja nun eine begrenze Anzahl von Tieren.

 

Neophiliemangel denke ich ist bei domestizierten Hunden vor allem auf die Haltung zurückzuführen. Insbesondere wenn "Unauffälligkeit" als Erziehungsziel gepusht wird.

Je weniger ein Hund darf und je härter die Konsequenzen für Vergehen sind desto eher getraut sich der Hund nicht mehr und sein Interesse verkümmert. Verhaltensstereotypien entwickeln sich meist auf diesem  Boden.

Weil ein Hund z.B. nicht Klauen oder Rangeln darf oder Sachen suchen etc, sondern nur Apportieren, fällt dem Hund u.U. irgendwann nichts mehr ein, als zu warten bis wieder geschleudert wird.

 

Meinem Hund ist beispielsweise nie langweilig und das Neue ist immer erstmal interessanter, ich kenne auch zig Hunde, die immer wieder zum Bewährten greifen. Das ist zu einem großen Teil durch Erziehung konditioniert aber auch vererbt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Stunden schrieb Hoellenhunde:

Hunde haben doch ganz einfach keinen Grund mehr, Ursache und Wirkung so genau (bei dem Aufbau) zu erkennen.

 

 

 

Vielleicht ein bisschen Ot, aber meinst du, das gilt für jeden Hund, auch für deprivierte? 

Weil ich das Gefühl hatte/habe, das gerade da das auseinander "fitzeln" in kleinste Segmente erst die Möglichkeit gab, Situationen zu verstehen. Oder ist das generell sogar so, nur sehen wir Menschen das gar nicht mehr?

Wie z. B. lernt ein Welpe? 

Dann, wenn das Schema sitzt, lernt der Hund mit gleichem Aufbau schneller und später, wenn das ganze System verstanden wurde und der Hund geübt ist,

 kann man auch mal ein Stück der Erklärung weg lassen und der Hund weiß, was gemeint ist. Da kommt dann eben die Erfahrung durch das zuvor erlernte dazu. :) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hier ein interessanter Film über ein Forschungsobjekt wo genau die Verhaltensweisen von Wolf und Hund verglichen werden.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Video habe ich mir angeschaut @Tazi

Da bin ich gespannt, wie es weiter geht, mit dem Vergleich Hund/Wolf.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Läufigkeit - Wie lange aufnahmefähig?

      Hallo zusammen,   wir hatten heute vormittag ein Erlebnis, was mich zur oben genannten Fragen geführt hat.   Und zwar war meine Hündin vor kurzem läufig, der erste Tag, an dem wir es gemerkt haben war der 12.12.2016. Seit Heiligabend wurde der Ausfluss dünner/wässrig, wir sind nur noch an entlegenen Stellen spazieren gegangen und haben auch keinen getroffen. Erst an Silvester kam die nächste Rüdenbegegnung, da ist mein sonst so liebes Mädel völlig explodiert, als der Herr der Schöpfung auch nur gewagt hat, sie anzusehen. in der ersten Januarwoche spielte sich alles wieder ein, sie war wieder normal und auch die Rüden gingen wieder gerade an ihr vorbei. Seit drei Tagen lasse ich sie wieder mit anderen spielen, da waren auch unkastrierte Rüden bei, alles kein Problem.   Nur heute vormittag nicht... Sie hat mit einem Hund (einjähriger, unkastrierter Rüde) gespielt, die zwei hatten Spaß. Dann jedoch, innerhalb von Sekunden, kippte das ganze, er schmiss sie auf dem Rücken, stellte sich über sie und fing an zu rammeln. Der Halter war innerhalb von fünf Sekunden da und hat ihn runter genommen. Der Gute war nichtmal an der richtigen Stelle und wahrscheinlich sind einfach seine Pubertätshormone mit ihm durchgegangen (wir haben das auch schon mal fernab von jeglicher Läufigkeit erlebt!).   Trotzdem kam mir die Frage in den Sinn: Wenn er jetzt alles richtig gemacht hätte... wäre innerhalb dieser fünf Sekunden und vier Wochen nach Beginn der Läufigkeit überhaupt was möglich gewesen?   LG Geli

      in Gesundheit

    • Mein Welpe hält sehr lange ein

      Hallo!  Ich habe seit einer Woche meinen 12 Wochen alten Sheltiewelpen. Er ist wunderbar!  Ich bringe ihm die Stubenreinheit bei indem ich ihn zum spielen, kuscheln, lernen und gassi gehen raushole und sehr gut beobachte.  In den Ruhephasen kommt er in seine Box in der er auch ohne Widerworte einfach pennen geht.  Ich bin die ersten Tage und Nächte alle paar Stunden mit ihm raus. Mittlerweile meldet er sich von alleine falls er rausmuss. Das aber sehr selten.  Denn wenn ich mit ihm einfach so rausgehe würden wir stundenland nur dastehen. Er macht nur, wenn es sehr dringend ist. Wenn ich mit Ihm mit dem Bus fahre und zu meiner Arbeit (ruhiger eigener Laden in dem er Im hinteren Raum einfach pennt solange ich arbeite, es wird jede Stunde nach ihm gesehen, ist er ganz entspannt und macht alles mit. Allerdings muss er höchstens einmal morgens um 7 raus, sein großes Geschäft erledigt er nur ein bis zweimal am Tag. Manchmal pinkelt er bis zu 10 Stunden am Stück garnicht.  Also alles sehr extreme Zeitspannen. Ich mache mir Sorgen dass er das Wetter gerade zu ungemütlich findet, da er schnell wieder rein will, und drinnen darf er ja nicht pinkeln (leider beim Züchter haben die das auf den Fliesenboden im wohnzimmer überall hinmachen dürfen).  Ist das ungesund für den Kleinen so wie er es jetzt handhabt? Er hatte auch extreme Probleme wenn zuviel los war, zu machen. Aber bei uns gibt es kaum ruhige Ecken, es laeuft immer mal Jemand vorbei oder ein Auto fährt vorbei. Das hatte ihn immer gestört dabei. aber wir dachten er muss es lernen auch bei sowas machen zu können. Haben wir ihm damit zuviel Stress zugemutet indem wir verharrt sind und solange gewartet haben bis er gemacht hat?    lg

      in Hundewelpen

    • Wie lange Hunde alleine lassen?

      Hi, wie lange sollte ein Hund eurer Meinung nach regelmäßig maximal alleine sein und wie regelt ihr das im Alltag?   Ich frage, weil ich selber schon lange nicht mehr arbeite oder nur von zuhause aus und jetzt überlege wieder eine Beschäftigung von 20 Stunden pro Woche anzunehmen.   Es gibt gewisse Aktivitäten, die ich dann den Hunden zuliebe aufgeben würde wie Sportverein, Gitarrengruppe oder Ehrenamt. Aber ich treffe mich für gewöhnlich auch rund 20 Stunden die Woche mit Freunden auswärts, was ich natürlich nicht einschränken möchte. Hinzu kommen ja noch so Dinge wie Einkaufen, Tierarzt, Geburtstage, etc. was ja auch nur bedingt mit Hunden möglich ist.   Daher würde mich mal interessieren wie ihr das seht bzw. wie das bei euch so abläuft. Ist es für den Hund was anderes, wenn es 3x täglich für 3 Stunden alleine bleibt als 1x täglich für 9 Stunden? Also jetzt mal abgesehen davon, dass man 3 Stunden ohne pinkeln besser aushält als 9 Stunden. Fühlt sich ein Hund bei 3x 3 Stunden großartig alleine?   MfG

      in Plauderecke

    • Ruckdämpfer Frage zu Länge und ein paar andere Sachen

      Mein Ruckdämpfer ist endlich angekommen. Nun sollen die Teile ja nicht auf dem Boden hängen, sieht die Länge so okay aus:      Der Ruckdämpfer ist das dickere Teil in der Mitte. Als unwissender Ersthundehalter würd ich sagen, ist in Ordnung so, oder? Die andere Frage wäre, das Teil ist relativ straff, Madame bekommt es schon gedehnt, muß dafür aber schon ordentlich ziehen, kann ich davon ausgehen, daß es auf Dauer durch Benutzung noch ein wenig lockerer wird? Madame wird ja auch noch ein paar Kilo zunehmen.

      in Hundezubehör

    • Wie lange is alleine bleiben ok?

      Hallo ich werde mit der Frage wahrscheinlich eine Diskussion lostreten. Hab schon mal im Internet etc gesucht. Dazu gibt es 1000 Meinungen die unterschiedlichen nich sein könnten. Ich hab einen 11 Jahre alten Belgischen Schäferhund den ich aus der Not heraus vor 5 Jahren zuhause aufgenommen ,er war früher 23std am Tag alleine in einem Zwinger und hat auch heute keine Probleme alleine zu bleiben. Natürlich muss er nih mehr im Zwinger sein. Er hat den Zwinger gegen 100 Decken ,seinem Bett und einen VIP-platz auf der Couch eingetauscht 🙂Ich hab damals noch Vollzeit gearbeitet und haben mein komplettes Leben umgestellt und arbeite jetzt noch halbtags. Aktuell s er 4x die Woche für 7 Std alleine. Er is super entspannt wenn ich gehe und komme und hat sonst keine Verhaltensauffälligkeiten. Bin ca 2 Std mit ihm unterwegs. Im Garten spielen wir und ich denke ihm  geht's gut.  Was meint ihr denn? Sind 7 Std zu Viel? Von 2-9 Std hab ich alles schon gehört.  Ich möchte nach ihm definitiv wieder einen Hund aber nur wenn alle damit gut und glücklich leben können. Ich bin psychisch etwas labil und ohne meinen Hund würde ich das alles gar nicht hin bekommen ich will aber auch nich egoistisch sein denn mir kann es nur gut gehen wenn es meinem Hund gut geht. Und so drehen sich meine Gedanken immer wieder im Kreis. Ich würde mich freuen eure Meinung zu hören 

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.