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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Kognitive Fähigkeiten: Was Wolf kapiert, kapiert Hund noch lange nicht!

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Verzerrend wird da doch wahrscheinlich die Erziehung/Komnditionierung von Hunden wirken. Wenn z.B. Futter erst nach Freigabe verabnreicht wird.

Und Hunde haben natürlich ihre Strategien entwickelt, um sicherszustellen daß sie belohnt werden. Insofern wäre es denkbar, daß der entsprechend komnditionierte oder auch erfahrene Hund auf bestehende Methoden zurückgreift, sei es Betteln (der eine Hund fiept), sei es einen TRick zeigen oder auch nur Warten bis jemand das Futter freigibt,

Außerdem kommt noch hinzu, daß man viele Hunde-erst recht mit entsprechender Konditionierung auf den Strafreiz Scheppern- mit dem Scheppergeräusch erschreckt.

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Hunde haben doch ganz einfach keinen Grund mehr, Ursache und Wirkung so genau (bei dem Aufbau) zu erkennen.

 

Dafür haben sie andere Fähigkeiten erworben, die der Wolf "noch lange nicht hat".

 

Auch wurden nicht alle Hundetypen getestet. 

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Genau.

Da Hunde ständig mit menschlicher Interaktion konfrontiert sind, könnte ihnen dieses langweilige "Spiel" genau eben langweilig vorkommen, vor allem wenn sie sonst bessere Spiele gewohnt sind, bzw. wenn man sie mit Spiel besser belohnen kann als mit Futter.

 

Oder sie greifen wie schon gesagt wurde auf bestehende Methoden zur Belohnung zurück, die Wölfe gar nicht haben weil sie diese dank fehlender Interaktion nicht erarbeiten mußten.

Außerdem sind diese Wölfe vermutlich solche "langweiligen" Versuchsaufbauten etwas gewohnter. Die Kriterien zur Auswahl der Hunde sind in dem Artikel nicht benannt.

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ich kenne diese Aussage genau anders herum. "was Hund kapiert, kapiert Wolf noch lange nicht".

 

Aber das ist doch auch klar.

Wie soll es auch gehen, Wolf lebt in einer ganz anderen Welt als der Haushund.

Wölfe jagen gemeinsam (puhh, Wort "Rudel" umgangen:ph34r:)

Sie teilen ihr Futter.

 

Hunde verlassen sich auf den Menschen, lesen seine Mimik und Gestik, wollen alleine fressen. (jjjjaaaaa, unsere Hunde natürlich nicht, sind ja oft zu Zweit)

 

Aber das wissen hier ja alle, denkeich.

 

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Außerdem sind diese Wölfe vermutlich solche "langweiligen" Versuchsaufbauten etwas gewohnter. Die Kriterien zur Auswahl der Hunde sind in dem Artikel nic

 

Da das in Ernstbrunn durchgeführt wurde, kann ich dies tatsächlich sagen:

 

Sowohl die Wölfe als auch Hunde wurden gleich aufgezogen und sind eben neben den Trainingseinheiten gleichermaßen autonom. 

Ich war dort. Kann ich empfehlen. 

 

Die Hunde sind verschiedene Mischlinge, die seit Welpenbeinen in Gruppenhaltung in Gehegen leben (ich glaube aus Ungarn?).   Die Wölfe stammen aus Nordamerika, gleiche Grundvoraussetzungen.

 

Kann man sicherlich auf der WSC-Seitr nachlesen. 

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Die Frage ist eben ob unter diesen Bedingungen die Fähigkeiten von Hunden auch entsprechend ihres Potentials ausgebildet werden. So daß sie ihre Stärken ausspielen könnten.

Und Individualfaktoren muß man eben auch berücksichtigen, es ist ja nun eine begrenze Anzahl von Tieren.

 

Neophiliemangel denke ich ist bei domestizierten Hunden vor allem auf die Haltung zurückzuführen. Insbesondere wenn "Unauffälligkeit" als Erziehungsziel gepusht wird.

Je weniger ein Hund darf und je härter die Konsequenzen für Vergehen sind desto eher getraut sich der Hund nicht mehr und sein Interesse verkümmert. Verhaltensstereotypien entwickeln sich meist auf diesem  Boden.

Weil ein Hund z.B. nicht Klauen oder Rangeln darf oder Sachen suchen etc, sondern nur Apportieren, fällt dem Hund u.U. irgendwann nichts mehr ein, als zu warten bis wieder geschleudert wird.

 

Meinem Hund ist beispielsweise nie langweilig und das Neue ist immer erstmal interessanter, ich kenne auch zig Hunde, die immer wieder zum Bewährten greifen. Das ist zu einem großen Teil durch Erziehung konditioniert aber auch vererbt.

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vor 4 Stunden schrieb Hoellenhunde:

Hunde haben doch ganz einfach keinen Grund mehr, Ursache und Wirkung so genau (bei dem Aufbau) zu erkennen.

 

 

 

Vielleicht ein bisschen Ot, aber meinst du, das gilt für jeden Hund, auch für deprivierte? 

Weil ich das Gefühl hatte/habe, das gerade da das auseinander "fitzeln" in kleinste Segmente erst die Möglichkeit gab, Situationen zu verstehen. Oder ist das generell sogar so, nur sehen wir Menschen das gar nicht mehr?

Wie z. B. lernt ein Welpe? 

Dann, wenn das Schema sitzt, lernt der Hund mit gleichem Aufbau schneller und später, wenn das ganze System verstanden wurde und der Hund geübt ist,

 kann man auch mal ein Stück der Erklärung weg lassen und der Hund weiß, was gemeint ist. Da kommt dann eben die Erfahrung durch das zuvor erlernte dazu. :) 

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Hier ein interessanter Film über ein Forschungsobjekt wo genau die Verhaltensweisen von Wolf und Hund verglichen werden.

 

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Das Video habe ich mir angeschaut @Tazi

Da bin ich gespannt, wie es weiter geht, mit dem Vergleich Hund/Wolf.  

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