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Hundeforum Der Hund
MathildeDirt

Hund hat Angst vor der Katze... und Katze nutzt das aus.

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Hallöchen :)

Wie ein paar hier vielleicht schon wissen hab ich seit einem Monat einen (Angst-)Hund aus Rumänien zuhause. Wir machen täglich große Fortschritte und so richtig Angst hat er eigentlich nur noch vor herumfliegenden Tüten. Zumindest draussen.

Zuhause hat sich ein neues, viel größeres Problem entwickelt. Nämlich, dass sich Monty, der Hund, kaum noch vom Sofa runter traut, weil ihm dann immer die Katze nachstellt. 

Unser Kater ist seinen Kätzchenzeiten an bei uns und jetzt 5 Jahre alt. War immer allein mit uns und bei der Vorkontrolle war er immer freundlich und interessiert am Hund.  

Seit ca. 3 Wochen aber lauert er ihm immer auf, rennt ihm hinterher oder versteckt sich unter dem Wäscheständer um Monty zu tatzen (ohne Krallen) sobald er sich von der Couch bewegt. 

Nach dem Gassi gehen traut er sich kaum noch ins Wohnzimmer und läuft nur ganz klein geduckt zum Türrahmen um zu gucken ob die Katze in der Nähe ist. Dann schnell aufs Sofa und dort bleibt er auch, ausnahmslos. Das geht soweit, dass wir ihn jetzt schon auf dem Sofa füttern müssen. Das ist ja aber auch kein Zustand. 

Drum "sichert" jetzt immer einer den Kater beim Heim kommen, in dem wir ihn auf den Arm nehmen und streichelnd aus dem Fenster gucken. Also ablenken und das nachhause kommen mit etwas positiven verbinden. Klappt im Moment gut, wenn das aber mal nicht geht wird sofort wieder aufgelauert. Ein lautes "Nein", was immer hilft, verunsichert Monty nur noch mehr.

Soweit wir das beobachtet haben, ist es nie zu einer echten Auseinandersetzung gekommen, die beiden waren nie alleine ohne uns zuhause. 

Der Kater beobachtet aber jede Bewegung von Monty und kommt blitzschnell angerannt, sobald er sein Sofa mal verlässt. Mal mit aufgepuscheltem Schwanz, mal ohne. 

Wir geben dem Kater genau soviel Zuwendung wie vorher, er bekommt Leckerlies wenn Monty welche bekommt und auch sonst ist er munter und nett wie immer. 

Langsam gehen uns die Ideen aus und der Hund hat immer mehr Angst vor dem "was wäre wenn" und der hinter ihm herstürmenden Katze. 

Habt ihr Erfahrungen mit sowas? Alles wäre so schön, wenn der Kater den Familienfrieden nicht immer wieder boykottieren würde -_- 

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Ich bin kein Katzenhalter, aber ich würde dem Katzentier hier mal Einhalt gebieten.
Auch einer Katze sollte man beibringen können, dass hier eine Grenze überschritten ist ;)

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Ist der Kater ein Wohnugskater oder Freigänger?

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vor 1 Stunde schrieb benno0815:

Ich bin kein Katzenhalter, aber ich würde dem Katzentier hier mal Einhalt gebieten.
Auch einer Katze sollte man beibringen können, dass hier eine Grenze überschritten ist ;)

 

Genau das würde ich auch sagen. Katzen können auch lernen, wo Grenzen sind. Da euer Hund ihm noch keine Grenzen setzen kann, müsst ihr das übernehmen.

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Der Kater ist eine Wohnungskatze. Und er ist eigentlich sehr wohl erzogen. Er weiss im Grunde genau was er darf und was nicht. Da reichen teilweise schon Blicke und er zieht sich schuldbewusst, miauend vom Weg zum Kuchenteller zurück. Aber er will in dem Fall garnicht mitarbeiten. Es ist ja nicht so, dass wir ihn nicht "Einhalt gebieten". Das Problem ist aber eben das, dass der Hund sich davon angesprochen fühlt. Jede schnelle, laute oder massregelnde Aktion bezieht er auf sich und das aufstehen vom Sofa. Daher bis jetzt eher kontraproduktiv :unsure: 

 

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Habt ihr die Möglichkeit, die beiden vorübergehend räumlich zu trennen und die Begegnungen nur "dosiert" stattfinden zu lassen? Damit Monty auch anfängt, sich zuhause sicherer zu fühlen und Selbstvertrauen aufzubauen. Für einen ängstlichen Hund ist ja ein Zuhause, in dem er sich auch nicht sicher fühlt, ein echtes Problem.

Und wenn es zu solchen Situationen kommt, vielleicht solltet ihr die lautlichen Maßregelungen lassen, wenn Monty das (nachvollziehbarer Weise) auf sich bezieht und dem Kater durch Körpersprache Einhalt gebieten (dazwischengehen, ihn wegdrängeln, oder ihn schlicht hochnehmen und woanders hinsetzen). Aber von Katzenpsychologie habe ich ehrlich gesagt wenig Ahnung, insbesondere, wenn es um selbstsichere Katzen geht (hatte bisher nur mit scheuen Katzen zu tun).

 

Liebe Grüße von mir und meinem Angsthasen, ebenfalls ein Monty! :)

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Wenn ich Katzen mit anderen Katzen vergesellschaftet habe, habe ich sie zuerst räumlich voneinander getrennt und das auch mehrere Tage. 

Also die neue Katze, in einen Raum mit Katzenklo, Fressen und Kratzbaum und Tür zu. Die alte Katze im Rest der Wohnung. Nach zwei Tagen erster Kontakt, nur kurz, dann die Katze wieder weg..

Nach dem Prinzip würde ich es in dem Fall auch machen. Katzen sind manchmal etwas eigensinnig, was neue Mitbewohner angeht. Das könnte man durchaus auch jetzt noch machen. Ich würde der Katze einen sicheren Rückzugsort ermöglichen, wo sie sich unbedingt wohl fühlt. Nach einem Tag die Tür durch eine Plexiglasscheibe ersetzen, so dass die Katze alles sehen kann. Danach durch ein Gitter ersetzen, so dass sie schnüffeln kann.... Und so weiter...

So kenne ich es von Katzen und das hat sogar bei "Terror Katzen" Erfolg gezeigt. Da die Katze das Problem ist, würde ich es von dem Punkt angehen.

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Katze mit Katze ist aber etwas anderes als Katze mit Hund.

Ein Hund ist keine Konkurrenz für eine Katze.

 

Ich habe das umgekehrte Problem, mein Hund bedrängt meine leider sehr defensive Katze.

 

Allerdings scheint eure Katze mit ihm spielen zu wollen, kann das sein? Was passiert, wenn ihr die Katze mit zum Hund zB aufs Sofa nehmt, sie hält (damit sie ihm nichts tun kann) und ihn schnuppern lässt?

 

Ansonsten würde ich es mal mit einer Wasserpistole bei der Katze probieren.

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vor 38 Minuten schrieb Juliawo:

Wenn ich Katzen mit anderen Katzen vergesellschaftet habe, habe ich sie zuerst räumlich voneinander getrennt und das auch mehrere Tage. 

Also die neue Katze, in einen Raum mit Katzenklo, Fressen und Kratzbaum und Tür zu. Die alte Katze im Rest der Wohnung. Nach zwei Tagen erster Kontakt, nur kurz, dann die Katze wieder weg..

Nach dem Prinzip würde ich es in dem Fall auch machen. Katzen sind manchmal etwas eigensinnig, was neue Mitbewohner angeht. Das könnte man durchaus auch jetzt noch machen. Ich würde der Katze einen sicheren Rückzugsort ermöglichen, wo sie sich unbedingt wohl fühlt. Nach einem Tag die Tür durch eine Plexiglasscheibe ersetzen, so dass die Katze alles sehen kann. Danach durch ein Gitter ersetzen, so dass sie schnüffeln kann.... Und so weiter...

So kenne ich es von Katzen und das hat sogar bei "Terror Katzen" Erfolg gezeigt. Da die Katze das Problem ist, würde ich es von dem Punkt angehen.

Total übertrieben. 

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vor 7 Minuten schrieb Kleiner Wolf:

Ansonsten würde ich es mal mit einer Wasserpistole bei der Katze probieren.

 

Wenn das schief geht, verknüpft die Katze den unangenehmen Schreckreiz mit dem Hund, und dann kann es sich zu einem richtig großen Problem entwickeln, wenn Katze zB zu der Meinung gelangt, den Hund aus ihrem Zuhause verjagen zu müssen. Nein, das ist nicht der richtige Weg.

 

Mathilde, welche Möglichkeiten der räumlichen Trennung hast du? Ich denke, zuerst muss der Hund zuhause sicher werden, das geht zur Zeit eben nur ohne Katze. Wie es dann weitergeht, muss man überlegen. Es gibt sicher eine Lösung.

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