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Hundeforum Der Hund
MathildeDirt

Hund hat Angst vor der Katze... und Katze nutzt das aus.

Empfohlene Beiträge

vor 1 Minute schrieb Juline:

 

Wenn das schief geht, verknüpft die Katze den unangenehmen Schreckreiz mit dem Hund, und dann kann es sich zu einem richtig großen Problem entwickeln, wenn Katze zB zu der Meinung gelangt, den Hund aus ihrem Zuhause verjagen zu müssen. Nein, das ist nicht der richtige Weg.

 

Mathilde, welche Möglichkeiten der räumlichen Trennung hast du? Ich denke, zuerst muss der Hund zuhause sicher werden, das geht zur Zeit eben nur ohne Katze. Wie es dann weitergeht, muss man überlegen. Es gibt sicher eine Lösung.

Nein. Der "unangenehme Schreckreiz" (die Rede ist von einer Katze und keinem Hund!) ekelt die Katze einfach nur an. 

 

Die Katze konkurriert nicht mit dem Hund. Sie wird ihn nicht "aus ihrem Zuhause" verjagen wollen. 

 

Aber ich merke schon, das hier ist ein Hundeforum.

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@gatilkann dir anders berichten. Ihre Katzen betrachteten die Hunde als Konkurrenz und zogen es vor auszuziehen.

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vor einer Stunde schrieb Kleiner Wolf:

Nein. Der "unangenehme Schreckreiz" (die Rede ist von einer Katze und keinem Hund!)

 

"Unangenehmer Schreckreiz" ist kein Hundebegriff.

 

- - - 


Ich würde auch erst einmal zur räumlichen Trennung raten. Und die Vergesellschaftungen, solltet ihr das dann irgendwann probieren, immer in einer positiven, angenehmen, lockeren, ruhigen Atmosphäre halten. Ich würde auch ganz viel beim Hund gegenkonditionieren, nicht bloß bei der Katze. Aber erst einmal sollte der Hund sich auch mal wieder sicher und unbeschwert fühlen können, in meinen Augen.

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vor 7 Stunden schrieb Kleiner Wolf:

Total übertrieben. 

Also bevor meine Katzen zu solchen "Maßnahmen" greifen würde ich das machen.

Sowas kann auch durchaus schlimmer werden. Wasserpistole würde ich nicht ausprobieren. Wenn eine Katze eh schon ziegig ist, kann es das auch verschlimmern.

Man muss die räumliche Trennung ja nicht genau nach dem Shema vornehmen. Aber das halte ich für die beste Lösung. 

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(bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Kleiner Wolf:

Nein. Der "unangenehme Schreckreiz" (die Rede ist von einer Katze und keinem Hund!) ekelt die Katze einfach nur an. 

 

Die Katze konkurriert nicht mit dem Hund. Sie wird ihn nicht "aus ihrem Zuhause" verjagen wollen. 

 

Aber ich merke schon, das hier ist ein Hundeforum.

 

Ich merke auch was :D

 

Man kann jedem Säugetier einen aversiven Schreckreiz zufügen, auch einem Nashorn oder einem Delphin, und auch wenn es "nur" Ekel wäre, wäre es aversiv.

Die Reaktionen auf aversive Reize ähneln sich ebenfalls bei allen Säugetieren, und die Reaktion "versöhnlich, nett, freundlich reagieren" gehört im Allgemeinen nicht dazu.

 

Und Katzen Konkurrenz- und Territorialverhalten abzusprechen... ähm, wie soll ich sagen.... ach, lies doch mal ein bisschen in Katzenforen.

 

:mellow:

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Kleiner Wolf:

 

Die Katze konkurriert nicht mit dem Hund. Sie wird ihn nicht "aus ihrem Zuhause" verjagen wollen. 

 

Doch, genau das will der Kater. 

 

Ich würde die Beiden auch erstmal trennen und dann kleinschrittweise die Annäherung schaffen.

 

Erst komplett abtrennen, ohne Sichtkontakt, dann mit Sichtkontakt und dann langsam die Trennung aufheben, immer verbunden mit feinen Leckerchen für Beide.

Das braucht Geduld und Zeit, die dem Hund die Möglichkeit gibt sich zu Hause sicher zu fühlen.

Wichtig ist aber auch der Katze so viel Aufmerksamkeit zu schenken, dass sie sich nicht zurückgesetzt fühlt.

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vor 14 Stunden schrieb MathildeDirt:

Hallöchen :)

Wie ein paar hier vielleicht schon wissen hab ich seit einem Monat einen (Angst-)Hund aus Rumänien zuhause. Wir machen täglich große Fortschritte und so richtig Angst hat er eigentlich nur noch vor herumfliegenden Tüten. Zumindest draussen.

Zuhause hat sich ein neues, viel größeres Problem entwickelt. Nämlich, dass sich Monty, der Hund, kaum noch vom Sofa runter traut, weil ihm dann immer die Katze nachstellt. 

Unser Kater ist seinen Kätzchenzeiten an bei uns und jetzt 5 Jahre alt. War immer allein mit uns und bei der Vorkontrolle war er immer freundlich und interessiert am Hund.  

Seit ca. 3 Wochen aber lauert er ihm immer auf, rennt ihm hinterher oder versteckt sich unter dem Wäscheständer um Monty zu tatzen (ohne Krallen) sobald er sich von der Couch bewegt. 

Nach dem Gassi gehen traut er sich kaum noch ins Wohnzimmer und läuft nur ganz klein geduckt zum Türrahmen um zu gucken ob die Katze in der Nähe ist. Dann schnell aufs Sofa und dort bleibt er auch, ausnahmslos. Das geht soweit, dass wir ihn jetzt schon auf dem Sofa füttern müssen. Das ist ja aber auch kein Zustand. 

Drum "sichert" jetzt immer einer den Kater beim Heim kommen, in dem wir ihn auf den Arm nehmen und streichelnd aus dem Fenster gucken. Also ablenken und das nachhause kommen mit etwas positiven verbinden. Klappt im Moment gut, wenn das aber mal nicht geht wird sofort wieder aufgelauert. Ein lautes "Nein", was immer hilft, verunsichert Monty nur noch mehr.

Soweit wir das beobachtet haben, ist es nie zu einer echten Auseinandersetzung gekommen, die beiden waren nie alleine ohne uns zuhause. 

Der Kater beobachtet aber jede Bewegung von Monty und kommt blitzschnell angerannt, sobald er sein Sofa mal verlässt. Mal mit aufgepuscheltem Schwanz, mal ohne. 

Wir geben dem Kater genau soviel Zuwendung wie vorher, er bekommt Leckerlies wenn Monty welche bekommt und auch sonst ist er munter und nett wie immer. 

Langsam gehen uns die Ideen aus und der Hund hat immer mehr Angst vor dem "was wäre wenn" und der hinter ihm herstürmenden Katze. 

Habt ihr Erfahrungen mit sowas? Alles wäre so schön, wenn der Kater den Familienfrieden nicht immer wieder boykottieren würde -_- 

Ein Kater allein als Hauskatze.

 

Ich denke, Euer Kater ist begeistert vom neuem Zeitvertreib.

 

Er versucht spielerisch den Hund als "Katerspielkumpel" zu anemieren, eben aber wie ein Kater, nicht wie ein Hund.

Kater spielen recht anders als Kätzinnen (Außnahme bestätigt die Regel).

Kater raufen gerne, sie verstecken sich, überfallen und raufen mit intensivem Körperkontakt.

Kätzinnen verstecken sich auch gerne, aber sie mögen lieber Rennspiele.

(Katzenforum ---- konnte ich auch viel über meine Katzen lernen)

 

Ich würde den Kater spielerisch mehr auspowern.

Dann stelle ich mich immer zwischen die Tiere, wenn ich den Kontakt beenden will.

Bei mir musste ich die Katze vor dem Jagdhund schützen.

Geduld, ganz viel Geduld.!!! Und Konsequenz.

Der Hund muss im Hause Plätze haben, wo er in Ruhe gelassen wird.

(Kater würde ich da vertreiben--- bei mir reicht ein Dazustellen)

 

Ich würde in dem Falle Hund und Kater nicht trennen, es sei ich muss beide alleine lassen!!!

Dann würde ich den Hund schützen, so wie ihr es schon macht.

Ruhesituationen nutzten, mit Kater viel spielen, Hund darf vom Sofa zusehen.

 

Viel Geduld wünsche ich Euch.

 

 

 

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Ich sehe das genau wie agatha. Dem Kater ist etwas langweilig und er versucht mit dem Hund zu spielen. Wenn er ihn angreifen würde sieht das ganz anders aus. Als erstes wird da mit ausgefahrenen Krallen agiert, sich aufgebürstelt und auch geknurrt.

 

Seit vergangenem September wohnt auch bei uns ein junger Kater. Unser Kuvasz ist 7 Jahre alt und war nicht sonderlich begeistert von dem Zuwachs. Mittlerweile funktioniert das aber ganz gut zwischen den beiden.

Obwohl Katerchen Freigänger ist versucht er auch immer wieder, genau wie der Kater von Mathilde, mit dem Hund zu spielen. Das heißt, aus einem Hinterhalt vorpreschen, den Hund anspringen, in seinem Fell wuscheln usw. Der Unterschied ist nur, unser Hund hat keine Angst und zeigt durch Knurren wenn ihm das zu viel wird. 

 

Ich denke, Trennen bringt nichts. Der Kater braucht mehr Abwechslung und der Hund muss beim Aufbau von Selbstbewusstsein unterstützt werden. 

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vor 15 Stunden schrieb MathildeDirt:

 

Der Kater beobachtet aber jede Bewegung von Monty und kommt blitzschnell angerannt, sobald er sein Sofa mal verlässt. Mal mit aufgepuscheltem Schwanz, mal ohne. 

 

 

Für mich klingt das nicht nach spielen wollen.

 

Ich kenne genau diese Situation. Meine Katze war Prinzessin und dann kam ein Pflegekater dazu. Er sollte 4 Wochen bleiben.

Meine Katze hat diesen Kater nicht aus den Augen gelassen, er durfte nur auf einem bestimmten Stuhl liegen.

Sobald er sich von dort weg bewegen wollte, hat sie ihn attackiert, einmal sogar in die Ecke gedrängt verdroschen.

Zum Glück war ich zu Hause und konnte das schnell trennen.

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ich hatte mal ein Katzenkind und einen ausgewachsenen Doggen-Rotweiler-Mix.

Das Katzenkind sass dem Riesenhund quer im Gesicht.

Und der  Maus wäre nie eingefallen,ihre Krallen bei den Abwehrreaktionen NICHT auszufahren.

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