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Hundeforum Der Hund
MathildeDirt

Hund hat Angst vor der Katze... und Katze nutzt das aus.

Empfohlene Beiträge

Diese Katze beobachtet hat den Hund die ganze Zeit und kommt angerannt, wenn der Hund das Sofa verlassen will.

 

Passt für mich einfach nicht zum Spielverhalten.

 

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Hier mein Erlebnis mit Katze und Hund:

 

Meine Katze war schon 10 als ich den Hund bekam und lebte schon als Kitten bei mir.

 

Als ich mich dann für einen Hund entschied, war es natürlich eine Bedingung, dass der Hund katzenverträglich ist. Die Orga hat es mir zugesichert, also haben wir den Hund geholt.

Ich habe die Katze auch zuerst in eigenen Räumlichkeiten untergebracht, um den Hund mal ankommen zu lassen. Man kann davon ausgehen, dass wirklich alles nach der Katze roch, als er kam.

Wir haben dazu auch diverse Ratgeber gelesen, da hieß es den Hund anleinen, Katze kann sich den Hund so ruhig ansehen ect.

 

Als wir die beiden "vorstellten" war es eine Katastrophe. Der Hund ist komplett ausgerastet und ich hatte wirklich den Eindruck, dass er sie töten würde, wenn ich ihn ließe. Die Katze hätte Interesse gehabt, sie ist eine ganz friedliche und sehr sanft. Sie hat aber natürlich wegen seines extremen Gebells jedes Mal total Angst bekommen und ihn gefürchtet. 

 

Das war alles im Sommer und die Katze war die meiste Zeit draußen oder in einem anderen Raum. Die Türen hielten wir verschlossen, ohne Aufsicht konnte man die beiden nicht zusammen lassen. Ich musste sogar eine Glastür abkleben, damit er sie nicht sehen konnte (da das schon reichte um durchzudrehen).

 

Das ging mehrere Monate so. Das Gebell ließ aber mit der Zeit nach und er wollte sie "nur" mehr jagen, allerdings begleitet mit einem bösen Knurren. 

 

Ab da haben wir begonnen die beiden öfters zusammenzulassen und das Jagen zu unterbinden. Das hat funktioniert. Der Hund mag die Katze aber immer noch nicht.

 

Hauptproblem: Die Katze läuft immer weg, sie verhält sich eben wie eine Beute und der Hund kann sich schwer beherrschen. Würde sie ihm mal eine wischen, dann würde er das ganz schnell aufhören. Sie droht ihm aber maximal nur, indem sie das Kratzen andeutet und faucht. Allerdings versteht er das auch und zieht sich dann auch zurück.

 

Heute habe ich kein Problem mehr sie in einem Raum zu lassen, sie verstehen sich aber noch immer nicht wirklich. Aber sie lassen sich die meiste Zeit in Ruhe.

 

Wirklich Fortschritte machten wir aber erst als die beiden öfters zusammen waren. Dieses "sie können sich riechen" ist zwar nett, deshalb mögen sie sich aber noch lange nicht.

 

Häufiges Problem bei Hund und Katze ist auch, dass sie charakterlich zusammen passen müssen. Wenn einer aber gerne mobbt, der andere aber Angst hat und wegläuft, dann ist es viel schwieriger, als wenn beide selbstbewusst sind.

 

Diese Katze der TE scheint mir sehr frech, aber nicht aggressiv. Eine aggressive Katze verhält sich schon anderes gegenüber einem Hund, den sie nicht mag.

 

Trennt man nun beide für längere Zeit, wird die Katze ihre Spielgewohnheiten nicht einfach ändern.

 

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Danke für eure Antworten :) 

Also zum dauerhaft räumlich trennen eignen sich unsere Räumlichkeiten nicht wirklich. 

Wenn Monty auf dem Sofa oder mit im Bett liegt kommt der Kater auch mal vorsichtig ran und schnuppert an seinen Ohren. Geht dann aber auch wieder, ohne weitere Aktionen. 

Gestern Abend wollte er ihn wieder auf dem Weg ins Bett in großen Sätzen verfolgen, da sind wir dann dazwischen gesprungen und haben ihn wiederwillig in sein "stilles Häuschen", verfrachtet. Das ist eine Höhle auf seinem Kratzbaum in das er immer muss, wenn er zuviel Blödsinn macht. Er wird da nicht eingesperrt, darf aber auch nicht raus ehe wir es "genehmigen", wenn er raus kommt, wird er direkt zurückgepackt. Für ca. eine Viertelstunde. Dann sagen wir ihm, er darf wieder rauskommen und das macht er dann auch oder pennt weiter (er hat allgemein keine Scheu vor der Höhle, er schläft da auch gern freiwillig drin). Jedenfalls scheint das schonmal einen Effekt gebracht zu haben, heute morgen musste ich nur mit dem Finger schnippen und er hat vom Monty-Beobachtungsritual abgelassen. War aber auch das erste mal. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 

Das mit dem Auspowern werden wir mal versuchen, er ist ein kleiner Raufbold und wir kampeln schon immer zusammen.

Vielleicht wäre es das beste, jetzt jedesmal vor der Gassirunde eine Spielrunde einzulegen.   

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Noch was:

 

Ihr habt den Hund erst seit einem Monat. Das ist aus Sicht auf die Gewöhnung Katze+Hund eigentlich noch gar nichts. Das kann noch lange dauern.

 

Der Hund muss noch erst richtig ankommen und die Katze muss sich auch erst an die neue Spezies gewöhnen. 

 

Mit der Zeit wird der Hund auch verstehen, dass ihm die Katze nichts tut. Sie tut ihm ja eigentlich nichts, denn mit der Pfote ohne Krallen eins draufhauen ist ja nicht schlimm. Aber er ist noch gestresst und erschreckt sich, das ist normal. Da der Hund sowieso ängstlich ist, wirkt sich das hier noch mehr aus.

 

Also einfach mal abwarten und vielleicht dazwischen gehen, die Katze wegnehmen, wenn sie zu ihm rennt. Aber ohne Schimpfen und Schreien, ganz ruhig, damit der Hund auch sieht, dass das nicht schlimm ist.

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vor 4 Minuten schrieb MathildeDirt:

Danke für eure Antworten :) 

Also zum dauerhaft räumlich trennen eignen sich unsere Räumlichkeiten nicht wirklich. 

Wenn Monty auf dem Sofa oder mit im Bett liegt kommt der Kater auch mal vorsichtig ran und schnuppert an seinen Ohren. Geht dann aber auch wieder, ohne weitere Aktionen. 

Gestern Abend wollte er ihn wieder auf dem Weg ins Bett in großen Sätzen verfolgen, da sind wir dann dazwischen gesprungen und haben ihn wiederwillig in sein "stilles Häuschen", verfrachtet. Das ist eine Höhle auf seinem Kratzbaum in das er immer muss, wenn er zuviel Blödsinn macht. Er wird da nicht eingesperrt, darf aber auch nicht raus ehe wir es "genehmigen", wenn er raus kommt, wird er direkt zurückgepackt. Für ca. eine Viertelstunde. Dann sagen wir ihm, er darf wieder rauskommen und das macht er dann auch oder pennt weiter (er hat allgemein keine Scheu vor der Höhle, er schläft da auch gern freiwillig drin). Jedenfalls scheint das schonmal einen Effekt gebracht zu haben, heute morgen musste ich nur mit dem Finger schnippen und er hat vom Monty-Beobachtungsritual abgelassen. War aber auch das erste mal. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 

Das mit dem Auspowern werden wir mal versuchen, er ist ein kleiner Raufbold und wir kampeln schon immer zusammen.

Vielleicht wäre es das beste, jetzt jedesmal vor der Gassirunde eine Spielrunde einzulegen.   

Das ist doch schon super. Ich bin mir sicher, dass sich die beiden bald verstehen werden. Glaub mir, es könnte so viel schlimmer sein.

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