Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
mouse85

Aggression ggü. anderen Hunden/Dummy als Alternativverhalten?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

 

Mein Hund zeigt (vermutlich seit einer unschönen Erfahrung mit Hunden) starkes aggressives Verhalten gegenüber Hunden. Sie bellt hysterisch und geht auf sie los. 

 

Nun habe ich bei den letzten Spaziergängen einen Dummy mitgenommen und sie ihn tragen lassen (sie ist ein 2 jähriger Jagdhund).

 

Das klappte recht gut, sie fixierte die Hunde zwar aber ließ den Dummy nicht los, und so kam es auch zu keinen großen, hysterischen Bellanfällen. Nur einmal ließ sie den Dummy fallen und machte Theater.

 

Ist das sinnvoll als alternatives Verhalten bei Aggression gegenüber fremden Hunden? Könnte es passieren, dass wenn ich den Dummy dann weglasse, sie weiterhin aggressiv bleibt bzw. mit dem Dummy, diesen beschützen möchte, und daher dennoch aggressiv reagiert?

 

Ich habe gemerkt, dass es mir Sicherheit gibt, wenn der Dummy da ist, weil ich mich ohne Dummy einfach nicht an anderen Hunden vorbeitraue, weil sie dann halt dieses Theater macht...

 

Viele Grüße

mouse85

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

Was meinst du denn mit “geht auf sie los“? Gab es schonmal eine Beißerei? Zeigt sie dieses Verhalten auch ohne Leine? Das muss keine Aggression sein, es kann auch Unsicherheit sein. Was für eine Situation ist euch denn passiert?

Ich kenne mich mit Dummyarbeit nicht aus. Es klingt aber so, als würde sie eben nur nicht bellen, sich aber weiterhin nicht gut fühlen bei Hundebegegnungen. Das Fixieren spricht dafür. Welche Rasse ist dein Hund?

 

Meiner wünscht sich mit seinem Ball im Maul alle anderen Hunde kilometerweit weg. :D Da wäre es eher kontraproduktiv.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erst mal:

IMG_1435.2.JPG.6570acda194c36f094a5413a38295ef0.JPG

 

Kann es sein, dass Dein Hund Deine Unsicherheit spürt und daher in den "Bewachermodus" übergeht?

Ähnlich kann sich das auch beim Dummy entwickeln, ich kenne eine Schäferhündin die sofort austickt wenn sich ein anderer Hund Ihrem Spielzeug nähert, wenn die HH das Spielzeug an sich nimmt ist die ganze Spannung wieder raus.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

 

mein Hund ist ein Jagdhund (Cocker).

 

Nein, es gab noch nie einen Beißunfall. Meistens beruhigt sie sich auch in dem Moment, wo sie dann "ran darf". Aber in gewissen Situationen ist sie an der Leine so "aggressiv" bzw. aufgeregt, dass ich sie halt natürlich nicht ranlasse. Es kann natürlich auch Unsicherheit bzw. Erregung sein. Ohne Leine kann sie auch mal knurren, aber rastet nicht aus.

 

Ja, es kann auch sein dass sie meine Unsicherheit spürt. Ich habe aber bisher noch keinen Weg gefunden, wirklich sicher an Hunden mit ihr vorbeizugehen. Immer habe ich Angst "Jetzt tickt sie aus". Daher hilft auch mir der Dummy etwas Sicherheit zu kriegen.

 

Mich hat interessiert, ob hier jdm. mit dieser Methode positive Erfahrungen sammeln konnte in Bezug auf Aggression gegenüber anderen Hunden.

 

VG

mouse85

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also nicht als 'Methode', aber wen mich überlege, hat es schon was.

Aber Wega trägt auch sehr gern was im Maul mit.

Bei Leinenbegegnungen kann es auch mal zu einem Gekeife kommen, da hilft etwas im Maul schon. 

Allgemein glaube ich, dass etwas mittragen viele Hunde beruhigt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es kann sein, dass ihr das hilft zu lernen, andere Hunde sind ja harmlos, weil sie ruhig beobachten kann. Dann wäre das als Übergangslösung vielleicht sinnvoll. Kann aber auch sein, dass die Ressourcenverteidigung euch einen Strich durch diesen schönen Plan macht.

 

Verteidigt sie denn Spielzeug allgemein und speziell diesen Dummy?

Hat sie Hundekontakt, Hundekumpels, mit ihnen zusammen Freilauf?

Ich würde eher an der Ursache ihres Verhaltens arbeiten wollen, zusammen mit einem guten Trainer, als nur das Symptom zu unterdrücken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hatte mal einen jungen Setter in Pflege...

bei dem war das Fuss-gehen ein Riesenthema. Mit etwas zu tragen ging es gleich um Welten besser :)

 

Ich glaube ,miserables Verhalten bei Hundebegegnungen hat sehr häufig etwas mit dem Befinden (Unsicherheit/Aufgeregtheit) des Zweibeiners zu tun und dann hilft jegliche Trainingsmethode beim Hund nur bedingt. Daran würde ich versuchen zu arbeiten, notfalls mit Trainer, der erst mal vor allem dich im Focus hat.

 

Jeder meiner eigenen Hunde wurde mindestens einmal von einem anderen angegriffen - ärgerlich, aber passiert

Keiner hat daraus Negativverhalten entwickelt

 

Ice habe ich mit Leinenpöbelei, Autos/Fahrräder-jagen-wollen 5jähr. übernommen und mich gewundert, dass sie es so schnell abgelegt hat...

Die Trainingszeit war dafür eigentlich zu kurz. Da habe ich mich das erste mal gefragt, ob meine Ausstrahlung womöglich mehr damit zu tun haben könnte als das eigentliche Training ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am ‎05‎.‎02‎.‎2018 um 17:00 schrieb Freefalling:

Das muss keine Aggression sein, es kann auch Unsicherheit sein.

Das Eine schließt das Andere nicht aus. Aggression hat viele Motivationen.

 

Am ‎06‎.‎02‎.‎2018 um 07:07 schrieb mouse85:

Meistens beruhigt sie sich auch in dem Moment, wo sie dann "ran darf".

Da liegt die Lösung doch recht nahe, oder? Lass den Hund halt öfter hin.
Das Verhalten ist eine Stressreaktion in Form einer sgnt. "gegensätzlichen Handlung". Hier widersprechen sich zwei konträre Verhalten und das bewirkt ein inneres "Ungleichgewicht" beim Hund. Einerseits möchte sie scheinbar Kontakte haben und auf der anderen Seite ist sie vor diesen Kontakten verunsichert, da sie wohl die Reaktionen des Gegenüber nicht richtig einschätzen kann. Meist führt das zu einer spontanen Handlung, die mit beiden Ursprüngen nichts zu tun hat. Über den Dummy hat dein Hund die Möglichkeit in ein anderes - losgelöstes - Verhalten zu wechseln und ihren Fokus vom Problem abzuwenden. Das zeigen viele Hunde auch selbständig, indem sie z.B. dann Stöckchen aufnehmen, in die Leine beißen oder planlos schnüffeln (nur ein paar Beispiele ).

Such dir Hundepartner, die sozial und grundsätzlich freundlich gestimmt sind und forciere hier Hundebegegnungen. Idealerweise Hunde, die über eine gute Körperkommunikation verfügen. So kann deine Hündin lernen Begegnungen vorab einzuschätzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich erlebe das Tragen von Dingen oder Spielsachen bei manchen Hunden auch als sehr beruhigend und konfliktvermeidend. Die gehen dann stoisch ihren Weg oder weichen aus, wollen lieber ihr Ding tragen, knautschen vielleicht noch beruhigend darauf rum etc.

 

Meiner trägt leider nicht zuverlässig, sonst hätte ich das auch mal als Beruhigungspille versucht :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 6.2.2018 um 07:07 schrieb mouse85:

Ja, es kann auch sein dass sie meine Unsicherheit spürt. Ich habe aber bisher noch keinen Weg gefunden, wirklich sicher an Hunden mit ihr vorbeizugehen. Immer habe ich Angst "Jetzt tickt sie aus". Daher hilft auch mir der Dummy etwas Sicherheit zu kriegen.

 

 

Hier liegt dein Ansatz. Erst musst du erst mal deine Einstellung hin bekommen, erst dann ist dein Hund zusammen mit dir an der Reihe.

 

Vielleicht kennt du einen anderen ausgeglichenen Hundehalter, der dies mit dir üben kann.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Problemverhalten und Aggression beim Hund (HSG Franken Schnauzen)

      Seminar: Problemverhalten und Aggression am 22 September 2019   Anmeldung und weitere Infos unter: manuela.bablitschky@t-online.de   HSG Franken Schnauzen e.V. (Lauf 91207 / bei Nürnberg) http://www.franken-schnauzen.de https://www.facebook.com/hsg.frankenschnauzenev/   Anmeldung und weitere Infos unter: manuela.bablitschky@t-online.de

      in Seminare & Termine

    • Rassetypische Spielaufforderung oder Aggression?

      Hi,    hier gibt es ja Besitzer vieler unterschiedlicher Rassen. Nun fällt mir folgendes auf: Manchmal erzählt mir ein fremder Hunde Halter, dass Bellen und Knurren seines Hundes an der Leine eine Spielaufforderung sei.    Nun meine Einschätzung: Beide Male war es in meinen Augen deutliche Aggression. Besitzer dann eingeschnappt, dass ich es anders sehe. Einmal DHS, einmal Rotti. Verhält sich ein Labbi so, bin ich mir zu 100% sicher, dass es Aggression ist.   I

      in Aggressionsverhalten

    • Hochgradige Aggression beim Tierarzt

      Hallo,   wollte mal so in die Runde fragen, ob noch jemand so ein Problem hat.   Wir haben einen Malinois. Er war bis vor 4 Jahren weitgehend problemlos beim Tierarzt. Misstrauisch und aufmerksam, aber der Tierarzt konnte ihn noch untersuchen. Dann kam ein Tag wo er in einen Bach sprang und sich an der Vorderpfote den Ballen fast abriss. Er wurde dann unter Vollnarkose operiert und das wars dann mit Tierarzt. Den Verbandswechsel konnte er schon nicht mehr machen. De

      in Aggressionsverhalten

    • Miro zeigt Territoriales Aggression gegen Besuch

      Hallo ihr Lieben  Seit Knut von uns gegangen ist lebt Miro bei uns, seit April 17 Vorher war er Kettenhund in Spanien, Miro war hinter unserem Zaun schon von Anfang an ein wenig Aggressiv,  aber wir konnten mit Besuch rein und raus und es ging gut er hat nicht geknurrt nicht die Zähne gezeigt er wahr nur Nervös, Miro ist auch  etwas ein Kontroller , aber eher bei anderen Hunden, Wenn wir Spazieren gehen zeigt Miro keine Aggression gegen Menschen auch an der Leine nicht

      in Aggressionsverhalten

    • Aggression gegenüber Besuchern

      Hallo Zusammen,   wir sind neu hier im Forum und haben bisher nur still mitgelesen. Ich hoffe, dass ich hier einige hilfreiche Tipps erhalten kann. Ich bin Bianca und bin knapp 42 Jahre alt und habe eine französische Bulldoggenhündin, die jetzt knapp über 2 Jahre alt ist. Sie ist als Welpe zu mir gekommen und wir haben seitdem viel zusammen erlebt und auch viel gelernt. Sie lernt sehr gerne und hört immer sehr gut. Sie ist nicht mein erster Hund. Über 11 Jahre hinweg hatte ich bereits

      in Aggressionsverhalten


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.