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Collie macht Theater

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Meins   

Meeto das gleiche Thema hatte meine Tochter mit ihrem Hund auch. Die Nachbarn hingen schon an den Fenstern, ein Spießrutenlauf . Sie wollte es super gut machen und hat bei ihrem Hund sehr auf Leinführigkeit geachtet. Vom Haus weg sollte er ordentlich gehen, ihr Trainer meinte sie hätte wohl übertrieben. 

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2010   
(bearbeitet)

Schön geschrieben.

Hunde dürfen sich " schlecht" benehmen. Und Hundehalter dürfen Fehler machen und einfach auch mal neune grade sein lassen. Wer diese Einstellung hat und dann noch mit Herz " trainiert" , der ist einfach richtig.

 

Mein Collie kann nicht leise ins Auto einsteigen. Na und. Ich manage das. Ich bin nicht perfekt. Und das ist gut so. 

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BVBTom   
(bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Bimbam:

meiner Meinung nach vielleicht sogar zu viel.

 

wollte es nicht schreiben, sehe es aber auch so.

 

Genau so wie man alle Kommandos und Spiele erlernen kann, so muss man auch Ruhe trainieren.

 

Bekommt er evtl. noch gutes Hochleistungsfutter? Das kann alles vielleicht wirklich zu viel des Guten sein. immer merh immer mehr...... Ich kenne richtige Trainingsjunkies, erst 2 h laufen, dann eine Stunde Fahrrad, dann hinter dem Ball her und und und, auch das kann man wirklich so antrainieren, manche benötigen es vielleicht, aber man kann ja nicht 6 Stunden täglich seinen Hund beschäftigen.

 

Du mienst es ja wirkliuch gut, machst super viel, möchtest ihn körperlich auslasten, alles auch gut, tolle Ansätze hast du da auch, aber versuch nun auch die Ruhe Phasen zu üben.

 

Ein Hund würde, wenn er alles alleine entscheiden könnte und alleine mit Artgenossen leben, ja auch nicht von morgens bis abends nur powern. Vielleicht ein blöder Vergleich.

 

Aber ich bin eher nicht der Collie Experte, dafür habe ich zu wenige kennen gelernt und mit Ihnen zusammen gearbeitet, ich teile die Aussagen von 2010, ich denke, er ist genau die richtige Person hier. Und wenn ich die Collies hatte, waren sie eher genau das Gegenteil von deinem Hund,

 

Noch ein Gedanke, du machst ja auch viele Suchspiele und so, für mich ist das Kopftraining fast wichtiger als das körperliche Training. Mein Hund ist nach kurzer Zeit mit suchen, finden, bringen, tauschen viele ausgelasteter, als wenn ich sie 1 Stunde über das Feld scheuche, ich glaube da bekomme ich den Ridgeback gar nicht platt ;-)

 

Du machst das schon, sei in Kommunikation mit deiner Trainerin, der scheinst du ja zu vertrauen. Und zum Schluß, Halti und so ist  gar nicht meins....

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Meins   
vor 33 Minuten schrieb BVBTom:

Bekommt er evtl. noch gutes Hochleistungsfutter? Das kann alles vielleicht wirklich zu viel des Guten sein. immer merh immer mehr......

 

Diesen Punkt hören viele Leute, zumindest die die ich kenne :) das Hochleistungsfutter sei verkehrt. Übrig bleibt der verwirrt Halter. Seltsamerweise hören das die Barfer nicht... Oder täusch ich mich da?

Ich kenne eine Frau die auf diese Ansage hin auf totales Billigfutter umstieg . Gebracht häts nichts. Was ist dran ? 

Der nächste Punkt ist dann die Schilddrüse 

 

 

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Bimbam   

@Meeto Ich wollte noch fragen, ob ihr die ganze Zeit über mit der selben Trainerin gearbeitet habt?

 

Wenn ja, würde ich euch raten euch nach einer anderen Trainerin umzusehen.

Sie hat euer Problem über die ganze Zeit nicht erkannt und konnte euch auch nicht helfen es in den Griff zu bekommen.

Nur mal so als Denkanstoß...

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BVBTom   
vor 29 Minuten schrieb Meins:

das Hochleistungsfutter sei verkehrt.

 

Nein, so nicht. Aber in machnchen Fällen vielleicht.

 

Wenn der Hund schon völlig unter Dampf steht, immer was machen will oder soll, brauche ich nicht unbedingt noch super Energie zuführen, ist aber ein eigenes Thema.

 

Würde jetzt auch nicht das Futter umstellen, evtl. später mal mit arbeiten.

 

Vergleich mit Hochleistungssportler, der braucht vor dem Wettkampf auch eine Ernährung dazu, viel Energie und Stoffe die er für seinen Hochleistungssport benötigt, nach dem Wettkampf wird er es wieder anpassen!

 

vor 17 Minuten schrieb Bimbam:

Wenn ja, würde ich euch raten euch nach einer anderen Trainerin umzusehen.

 

hmm, es immer direkt am Trainer so fest zu machen, weiß nicht.....

 

Ich würde das Thema mit ihr mal erörtern und sie fragen, sie wird den Hund besser kennen als wir hier mit einer Ferndiagnose!

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Bimbam   
(bearbeitet)

@BVBTom Die TE hat geschrieben, dass sie von Welpenalter an in die Hundeschule geht und Einzeltraining machen.

Ein Welpe ist normalerweise noch unverdorben, wenn er aus guter Haltung kommt, also hat er sich das Verhalten während der Trainingszeit in der Hundeschule angeeignet. 

Die Trainerin hat keine passende Idee dieses Verhalten zu ändern....

Spricht für mich nicht gerade für die fachliche Kompetenz der Trainerin.

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BVBTom   

@Bimbam

 

gebe dir da gerne recht, aber Meeto fühlt sich da wohl wohl, alles auf einmal jetzt zu ändern?

 

Ich würde die Trainerin erst einmal darauf ansprechen, mal sehen was sie meint.

 

Aber jemanden anderes auch zu fragen, kann auch nicht schaden.

 

Ich gehe auch auch zu zwei Trainern, nicht um sie zu vergleichen oder so, der eine hat hier seine Stärken, die Andere dort. Verschiedene Sichtweisen erweitern meinen Horizont und ich entscheide selber, was ich dann teile und was ich verfolge. Ich teile auch nicht alles immer zu 100%, lerne dennoch sehr viel.

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Cony   

Hallo,

 

wir hatten/haben ja die Problematik einen Australian Shepherd mit Hüftgelenkdysplasie auszulasten. Da kommen doch einige Sachen schon der Gesundheit wegen nicht in Frage

- zumindest mal aus meiner Sicht, denn ich wollte meinen Hund so lange wie möglich ohne zusätzliche körperliche Belastung gut leben lassen.

 

Auch hier ein Hütehund. Dieses aufgeregte Winseln, Fiepen, nervöses Getänzel hat/hatte auch er. Geholfen haben feste Regeln: wir gehen erst zur Türe raus, wenn er sich beruhigt hat

und neben mich setzt. Was uns sehr geholfen hat ist geistige Auslastung - speziell Klickertraining, immer nur mal 5 Minuten zwischendurch und auch hier darauf achten, dass der

Hund nicht zu überdreht agiert. Hierbei wurde auch gezielt das Kommando "Schau" trainiert, damit sich der Hund auch auf mich konzentriert, wenn es Ablenkung gibt.

 

Ein Spaziergang mit Suchen, Spielen, Apportieren ist sicher schön für den Hund - es sollte aber auch Abschnitte geben, in denen der Hund einfach mal nur trödeln, schnüffeln und

mit Artgenossen spielen darf. Und nach Training, Spaziergang etc. gehören wichtigerweise immer ausgiebige Ruhezeiten dazwischen.

 

Ein früherer Hundetrainer meinte mal zu mir, dass manche Hundebesitzer meinen, sie müßten ihren Hund mit joggen, radfahren und weiteren sportlichen Betätigungen

so lang auslasten bis diese ruhiger werden - das wirkliche Produkt wäre dann aber ein Hund, der zum Profisportler wird und dessen Auslastungsgrenze immer noch höher wird.

Mit dem Ende, dass die Besitzer ihren Hund abgeben, weil sie ihrem Hund nun gar nicht mehr gerecht werden können.

 

Da gilt es einiges zu überdenken - manchmal ist die goldene Mitte anzustreben bevor Hund oder Halter einen "Burnout" bekommen. Schade, dass Hunde nicht sprechen können und ihre wahren Bedürfnisse mal sagen können.

 

Du bist auf einem guten Weg, denn Du machst Dir ja Gedanken über das Wohl Deines Hundes!

 

Liebe Grüße

 

Cony

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BVBTom   
vor 20 Minuten schrieb Cony:

Ein früherer Hundetrainer meinte mal zu mir, dass manche Hundebesitzer meinen, sie müßten ihren Hund mit joggen, radfahren und weiteren sportlichen Betätigungen

so lang auslasten bis diese ruhiger werden - das wirkliche Produkt wäre dann aber ein Hund, der zum Profisportler wird und dessen Auslastungsgrenze immer noch höher wird.

Mit dem Ende, dass die Besitzer ihren Hund abgeben, weil sie ihrem Hund nun gar nicht mehr gerecht werden können.

 

kein schlecheter Trainer ;-)

 

Teile hier die Meinung, wie immer, ein ausgewogenes Programm ist immer gut,

 

Und ja, der Hund muss auch mal Hund sein dürfen, auch sehr wichtig, wird oft etwas vernachlässigt, Ist ja keine Machine, wir ja auch nicht ;-)

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