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Collie macht Theater

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black jack   

. Pinkeln und koten ist ja nicht generell verboten. Geht ja auch gar nicht

 

 

An dem Punkt möchte ich darauf hinweisen dass zuerst körperliche Kontrollfähigkeit einsetzten muss.

 

 

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Freefalling   

@Gerhard

Ich habe schon häufig überlegt, das zu trainieren. Wie mache ich das denn, wenn mein Hund eigentlich nur in unerwünschten, stressigen Situationen bellt? Also bei Hundesichtung oder gruseligen Menschen (selten, fast nur bei rennenden Kindern in “seinem“ Radius). Das sind Situationen, die ich abbrechen, nicht bestätigen will. Da geht er auch in die Leine, das Bellen ist da Nebensache. 

 

Zu Hause bellt er fast nie. Mit Ausnahme, wenn er draußen einen Hund sieht und hört. Da wir im ersten Stock wohnen und nur das Schlafzimmer zur Straße geht und wir das Fenster in der Regel zu haben, ist das weniger als einmal im Monat. Wenn er dann bellt, kann man ihn rufen und loben, dann hört er auf. 

 

Selten bellt er in der Aktion mit anderen Hunden, dann eher frustriert maulend, damit weitergespielt wird. 

 

Bellen ist also kein Problem bei uns. An / Aus fände ich aber praktisch. ;)

 

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2010   
(bearbeitet)

Ich habe mich damit sehr beschäftigt und muss ein Veto einlegen.

 

vor 2 Stunden schrieb Gerhard:

Ist zwar OT, aber dennoch: das ist ein weitverbreitetes Märchen. Hüten hat mit Jagen nichts zu tun.

 

Alle Sequenzen der wölfischen Jagd zeigt ein Border Collie, ausser der Endhandlung. Man nennt/nannte es auch "angewölft", was "angeboren" meint, (was auch schon wieder ein veralteter Begriff ist :) ).  Die Entwicklung, auch der Sprache geht weiter.

 

Zitat

 

Es kommt im Ursprung aus einer ganz anderen Triebgruppe ( ich weiß: das Wort "Trieb" mögen hier viele auch nicht ).

 

Man spricht heute von Motivation. Das ist erstmal ungewöhnlich, das fand ich auch erst "komisch", weil ich auch noch die "Trieblehre" gelernt habe.  Und als grobes Raster ist es ja hilfreich...aber eben nicht mehr gebräuchlich. Und an vielen Stellen auch ein zu einfaches Modell. Es ist doch nur WEITERentwickelt, und nicht abgeschafft.

 

Zitat

Schon seit zig Jahrzehnten und Jahrhunderten ( in der Literatur z.B. ) wird für Hunde, die an Herden arbeiten, die Begriffe "Hüten" und "Treiben" genutzt.

 

Ja klar. "Hüten" und "Schäfer"-Hunde, gibt es auf der ganzen Welt. Und je nach Region haben die so unterschiedlichen Hunde auch unterschiedliche Fähigkeiten haben müssen.

Der Begriff "Hütehunde und Treibehunde" ist, je tiefer man in die Materien einsteigt ein zu plakativer Begriff. Das ist beim "Jagdhund" nicht anders.

In der Rassenomenklatur der FCI bilden sich Jagdhunde besser ab. Man findet dort keine Gruppe: "Jagdhund"! gibts nicht.

 

Und so wie sich "Jagdthunde" in der FCI Nomenklatur in den Gruppen 3, 4, 6, 7 , 8 und 10 tummeln (wenn ich nicht was vergessen habe = sorry..) So gibt es für "HÜTEHUNDE" mit ihren so unterschiedlichen Aufgaben und Fähigkeiten und Schlägen, genau eine Gruppe. Mit 2 Sektionen.

Wohingegen es DEN Jagdhund als Gruppe gar nicht gibt. Aber in den Gruppen Terrier, Apportier/Stöber Wasserhund und so weiter je mindestens 2  oder oder bis zu 4 Sektionen gibt.

So könnte man heute auch die "Hütehunde" in mehrere Gruppen bringen.

Ich glaube, die FCI Nomenkatur ist dafür gar nicht unbedingt geschaffen...weiss ich aber nicht...

 

vor 2 Stunden schrieb Gerhard:

Die Handlungsketten der Jagd sind beim arbeiten an Herden eher störend.

 

Ich bleibe bei meinen Leisten: Der Bordercollie macht bis auf das Töten exakt die Handlungsketten wie ein jagender Wolf und er (der BC) macht es "angeboren" auch genauso gerne mit mehreren Hunden gemeinsam.

Er zeigt Auge...

Er umkreist die Beute, er erstarrt, er pirscht sich an, er hält die Beute mit dem Auge fest, er kesselt ein, er kann einzelne Tiere aus der Gruppe rausholen.....

 

Der Schäferhund hat ganz andere Aufgaben an der Herde und dann kommen noch die klassischen "Treibehunde" hinzu.

 

Zitat

 

Darin werden seit Festlegung der Rassen(zucht) die einzelnen "Hüte- und Treibhunde" ( FCI Gruppe 1 ) eingeteilt. Auch das, was man heute neudeutsch als "Herdenschutzhund" bezeichnet, ist falsch benannt. Diese Hundetypen sind "Hütehunde" Hüten ist im sprachlichen Zusammenhang mit "Einhüten", "Behüten", "ich hüte dein Haus / deine Kinder", usw.. Klassische Treibhunde sind z.B. DSH, BC usw.

Natürlich wurden auch Rassen gezüchtet, die beides so lala miteinander vereinbarten. Aber die Masse ist auf einen der beiden Verwendungsziele ausgerichtet.

Es gibt Herdengebrauchshund, darunter fallen auch die Koppelgebrauchshunde und es gibt Herdenschutzhunde, das sind die Hunde, die mit dem Vieh sozialisiert werden, um es dann als ihresgleichen im Sozialverband zu beschützen.

Die Herdengebrauschhunde beWACHEN  Eigentum. Oder sind als Koppelgebrauchshunde, wie der BC eben Spezialisten bei der Arbeit auf kleinen Raum (hier in Deutschland) oder als feine "wilde Schafe Einfänger" in Grossbritanien... Wobei der BC NIE BEWACHT.

Der SCHÄFERHUND ist ein Allrounder, der BC ein Fachidiot.

Und dann gibts auch noch mehr und jede Rasse hat ihre Bestimmungen usw.....

Da macht eine Gruppe und 2 Sektionen genausowenig Sinn, als würde man versuchen die Arbeitsweise, des GR mit  einem Windhund oder einem Bauhund vergleichen.....oder einem Terrier..

 

 

LG Heike

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Meeto   

@Gerhard 

 

Das ist ein toller Ansatz, unseren Jack Russel, hatten wir das auch bei gebracht. 

Stimmt, man lenkt dann das Bellen in bestimmte Bahnen. 

Vielleicht könnte ich beides kombinieren? auf 'bellen' oder 'gib laut' folgt 'still'. 

Wäre das was? 

 

Wir spielen gerade mit ihm und gehe gleich mit ihm raus. 

 

 

 

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Gerhard   
vor 1 Stunde schrieb Meeto:

Vielleicht könnte ich beides kombinieren? auf 'bellen' oder 'gib laut' folgt 'still'. 

Wäre das was? 

Genau das meine ich.

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Meeto   

Schönen guten Tag, 

 

ich wollte mich mal wieder bei euch melden und Berichten was sich so getan hat. 

 

Das erste was ich Festellte war, das Fiepen und ziehen an der Leine dort schlimm war, wo läufige Hündinnen gewesen sein mussten, dann fing er vor Wochen an im Haus zu Markieren und seit 2 Wochen Fiept er im Haus ununterbrochen. 

 

Ich fing ein Training an, in dem ich sein Barffutter (alles) backte, was sehr gut ging und riesige Portionen mitnahm. 

Ich lief absofort extrem langsam (komisch aber das half besonders gut) und wenn ein Mensch, Hund oder Pferd kam blieben wir stehen, wenn er mich anschaute und ruhig blieb gab es leckerchen. 

 

Desweiteren, bleibt er jetzt an langen Schleppleine und stellenweise muss er sich meinem Schritt anpassen (sehr langsam oder ich blieb stehen). 

 

Seit dem Training ist es deutlich besser geworden, das Fiepen ist immer noch da, aber nicht mehr so extrem, sondern ganz leise und er läuft besser. Auch lässt er sich in bestimmten Situationen viel schneller beruhigen, was voher nicht möglich war. 

 

Wir waren beim Tierarzt und lassen ihn nach einem langen Gespräch Kastrieren. 

 

Am Montag geht sein Einzeltraining wieder los. 

 

Fazit. Auch wenn es schwierig war es hat sich gelohnt. Auf jeden Fall sind wir beide deutlich entspannter. 

 

Liebe Grüße und schönen Sonntag 

 

 

 

 

 

 

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