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Hundeforum Der Hund
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Abgabealter bei Welpen - wann ist der richtige Zeitpunkt?

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vor 50 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

da im Eingangspost schon die Bloodhounds erwähnt wurden (mit positiver Erfahrung einer nicht zu späten Abgabe):

Bloodhounds gehören zu den Rassen die dafür bekannt sind, dass eine früher Beginn der Gewöhnung an die Umweltbedingungen in der sie später leben wichtig sind, da sie sonst  leicht zu Ängstlichkeiten neigen.

 

So hat uns der Züchter das auch erklärt. Dass es halt wichtig ist, den Hund an die Vor-Ort-Gegebenheiten früh zu gewöhnen und auch an den "Hundeführer", weil (so der Züchter) sich gerade Bloodies sehr stark an "ihren Menschen" binden und deswegen alles deutlich einfacher wäre, wenn man die frühzeitig nimmt (Er meint, dass eine enge Bindung zu ihm zwar nett, aber für den späteren Besitzer halt nicht nützlich ist). Er behält sie allerdings auch länger, empfiehlt das aber nicht. Er beginnt übrigens auch schon vor den 8 Wochen die Welpen an alles mögliche zu gewöhnen. 

Außerdem meinte er, dass bei 8 Wochen Abgabealter die Chance auf unverletzte Ohren stark steigt....:D

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vor 14 Minuten schrieb 2010:

Jetzt wirds kompliziert. Aber ein Züchter, der irgendwen "einspannen" muss, is ja nicht ein guter Züchter.

Ich möchte ja, den Hund vom Fachmenschen sozialisiert haben, nicht von Tante Emma, die mal aufpasst. Ich glaube die ARBEIT muss der Züchter ganz alleine machen.

 

Ich finde es eben gut, wenn ein Welpe auch mal andere Menschen als nur den 'Züchter' kennen lernt. Auch wenn es vielleicht nur mal ein bisschen spielen oder aufpassen ist. Sogar wenn die es nicht perfekt machen, das soll ein Hund ja auch aushalten können.

Die 'Arbeit', mal ins Auto, mal seltsamen Gestalten begegnen, sich überall anfassen lassen etc, kann ja der Züchter machen, aber auch dann fände ich es besser, wenn es mehr als eine Person ist.

 

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einen Welpen an die Vorort begegnungen zu gewöhnen,ins Auto heben, andere Gestalten sehen, unverletzte Ohren haben.

 

Ja, je früher an den "Hundeführer" gewöhnen, um so führiger....

 

Geht das vielleicht auch ab der 12.Lebenswoche?

 

Gut die "Hundeführer"diskussion geht am Besten bei einer Flaschenaufzucht  (böse Ironie, entschuldigung)

 

Aber was ist mit der nichtgenutzten Phase dieser Wochen von Welpen, hündische Interaktion zu erlernen???

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Hündische Interaktion müsste aber mit Fremdhunden passieren, ansonsten hast du einen Hund der zwar toll mit seinesgleichen kann, aber bei einer Rasse die recht anders kommuniziert, genauso auf dem Schlauch steht.

 

Wer es letztendlich macht, spielt vermutlich keine Rolle. Macht es der Züchter, habe ich als HH, einfach eine "Baustelle" weniger, macht es der Züchter, muss ich als HH eben mehr leisten.

 

Aber einem Züchter seine Kompetenz abzuerkennen, nur weil er u.U. keinen weiteren Monat für 10 Welpen und deren Sozialisierung investieren kann/will, halte ich für überzogen.

Soll ja Züchter geben, die ihr Geld auch noch mit Arbeit verdienen müssen und ihre rund 4 Wochen - 6 Wochen Urlaub für nur 1 Wurf im Jahr nehmen können.

Das mal Bekannte o.ä. vorbei kommen und sich kümmern, ist ja okay, aber 1 Monat lang? 

Interessant was da verlangt wird.. 

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Ich finde auch eine 24-Stundenaufsicht nicht nötig.

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vor 9 Minuten schrieb nyan:

Hündische Interaktion müsste aber mit Fremdhunden passieren, ansonsten hast du einen Hund der zwar toll mit seinesgleichen kann, aber bei einer Rasse die recht anders kommuniziert, genauso auf dem Schlauch steht.

 

Wer es letztendlich macht, spielt vermutlich keine Rolle. Macht es der Züchter, habe ich als HH, einfach eine "Baustelle" weniger, macht es der Züchter, muss ich als HH eben mehr leisten.

 

Aber einem Züchter seine Kompetenz abzuerkennen, nur weil er u.U. keinen weiteren Monat für 10 Welpen und deren Sozialisierung investieren kann/will, halte ich für überzogen.

Soll ja Züchter geben, die ihr Geld auch noch mit Arbeit verdienen müssen und ihre rund 4 Wochen - 6 Wochen Urlaub für nur 1 Wurf im Jahr nehmen können.

Das mal Bekannte o.ä. vorbei kommen und sich kümmern, ist ja okay, aber 1 Monat lang? 

Interessant was da verlangt wird.. 

nicht böse  sein,aber das ist Unsinn.  Finde ich.

Und auch nicht böse nehmen, ich schreibe von sensiblen Phasen, Verhaltensbiologie.

 

Auch ein Kleinstkind hat eine sensible Sprachphase,  so meine ich das.

Natürlich kann jeder Mensch Sprachen lernen, nur, er muss sich außerhalb dieser Phase sehr viel mehr bemühen.

 

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Meine Maus kam von einem Züchter wo es noch mehrere(!) andere gut sozialisierte und erwachsene Hunde gab, die in der Zeit wo die Welpen selbständiger wurden den Welpen ein tolles Fundament mitgegeben haben was hündische Interaktionen betrifft. Ich hatte meine Maus dort auch erst mit gut 10 Wochen geholt - es hat ihr gut getan.

 

Weitere geeignete Alt-Hunde zur Sozialisierung der Welpen bis zur 12. Woche haben aber längst nicht alle Züchter und das Muttertier alleine kann dies gerade bei großen Würfen unmöglich leisten und zieht sich häufig auch von den Welpen zurück!

 

Ein Welpe der mit 8-9 Wochen zu einem Hundehalter kommt wo schon ein anderer gut sozialisierter Hund ist und/oder regelmäßig Kontakt zu anderen geeigneten Hunden geboten werden kann, lernt da unter Umständen mehr ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Schnüffelmaus:

 

Das wäre dann wohl der ideale Ausnahme-Züchter und nicht nur ein "guter Züchter" ... ;) 

 

Dann haben wir wohl 2x richtiges Züchterglück gehabt :).

2007 haben wir Aaron u. Nikita mit 12 Wochen vom Züchter abgeholt, wobei wir sie schon vorher besucht und ausgesucht hatten.

Wir hätten sie auch schon mit 10 Wochen haben können, aber der Abholtermin mit Osterfeiertagen hat so gut gepasst.

Die zwei Wochen länger haben beiden nicht geschadet, ganz im Gegenteil wir bekamen dadurch zwei ausgeglichene und tolle Hunde,

weil sich die Züchter wirklich bemüht haben.

 

bei Mexx 2017 war es den Umständen (Import aus USA) geschuldet, dass wir ihn erst mit 16 Wochen abholen konnten.

Auch da hat sich die Züchterin sehr viel Mühe gegeben und die längere Zeit bei seiner Mutter und einer seiner Schwestern (die beim Züchter blieb), zusammen mit 4 Tanten, dem Vater, 2 Onkels und einer Omi, auf einer kleinen Farm mit allen möglichen Tieren hat auch bei ihm bewirkt, dass er ausgesprochen ausgeglichen und selbstsicher ist.

 

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Ich weise nochmal daraufhin, dass die ab 8-Wochen-Abgabe nach TschG

seine Berechtigung hat.

 

Man muss in erster Linie auch mal die natürliche Entwicklung der Welpen

sehen. Genau wie beim Menschen, entwickeln sich heutige Würfe immer

ein bisschen schneller, eher und sind reifer, als die Babys vor 20/30 Jahren.

Habe ich früher in der 5. Woche Brei zugefüttert, ist es heute die 4.Woche.

Auch laufen sie mit abgeschlossener 3.Woche aus dem Nest die Umgebung

erkunden. Mit 4-7 Wochen bekommen sie ihre ersten Zähnchen und in der

8.Woche sind sie bei TF-Fress'chen. Alles angepasst der entspr, Entwicklung

heutiger Babys. Milch gibt es mit Zähn'chen bei Mama schon lange nicht mehr.

Warum, ist selbsterklärend.

Ich spreche jetzt von Kleinhunden, bei mittleren und großen Rassen kann das etwas

abweichen, tendenziell kann man aber davon ausgehen.

Die 8. Wochen sind kein 'muss', aber eine 'Richtschnur, denn jeder Wurf und Baby

ist individuell und so wird es  Abweichungen immer geben.

 

Man kann also einen 'guten Züchter' nicht daran festmachen, wie lange er den Wurf

behält. Wenn also jemand meint, 10 o. 12 Wochen seien sinnvoll, sollte man das

fachlich, sachlich auch begründen können. Von der Entwicklung und vom Gesetzgeber

ist es anders vorgesehen und möglich.

 

Die 24-Std.-Betreuung mindert die Todesfälle in den ersten Stunden bis ca. 3 Wochen,

insbes. bei Erstlingshündinnen. Danach kann man mit kluger Trennung adulter Tiere

und Babys auch mal Besorgungen machen.

Gehe ich arbeiten und ziehe im Rest der Zeit einen Wurf auf,  muss man auch mit den

Konsequenzen leben. Das nichts passiert, davon kann man nicht ausgehen. Leider.

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vor 7 Minuten schrieb Nadja1:

Ich weise nochmal daraufhin, dass die ab 8-Wochen-Abgabe nach TschG

seine Berechtigung hat.

 

Man muss in erster Linie auch mal die natürliche Entwicklung der Welpen

sehen. Genau wie beim Menschen, entwickeln sich heutige Würfe immer

ein bisschen schneller, eher und sind reifer, als die Babys vor 20/30 Jahren.

Habe ich früher in der 5. Woche Brei zugefüttert, ist es heute die 4.Woche.

Auch laufen sie mit abgeschlossener 3.Woche aus dem Nest die Umgebung

erkunden. Mit 4-7 Wochen bekommen sie ihre ersten Zähnchen und in der

8.Woche sind sie bei TF-Fress'chen. Alles angepasst der entspr, Entwicklung

heutiger Babys. Milch gibt es mit Zähn'chen bei Mama schon lange nicht mehr.

Warum, ist selbsterklärend.

Ich spreche jetzt von Kleinhunden, bei mittleren und großen Rassen kann das etwas

abweichen, tendenziell kann man aber davon ausgehen.

Die 8. Wochen sind kein 'muss', aber eine 'Richtschnur, denn jeder Wurf und Baby

ist individuell und so wird es  Abweichungen immer geben.

 

Man kann also einen 'guten Züchter' nicht daran festmachen, wie lange er den Wurf

behält. Wenn also jemand meint, 10 o. 12 Wochen seien sinnvoll, sollte man das

fachlich, sachlich auch begründen können. Von der Entwicklung und vom Gesetzgeber

ist es anders vorgesehen und möglich.

 

Die 24-Std.-Betreuung mindert die Todesfälle in den ersten Stunden bis ca. 3 Wochen,

insbes. bei Erstlingshündinnen. Danach kann man mit kluger Trennung adulter Tiere

und Babys auch mal Besorgungen machen.

Gehe ich arbeiten und ziehe im Rest der Zeit einen Wurf auf,  muss man auch mit den

Konsequenzen leben. Das nichts passiert, davon kann man nicht ausgehen. Leider.

Hilfe ich flüchte,!!!

 

Ignorieren von wissenschaftlichen Erkennnissen scheint echt zu helfen.

Und wenn wir weiter so in der Entwicklung der Welpen machen, können sie sofort alleine leben.

 

Und natürlich mache ich die schnellreife Entwicklung am Brei fest.

 

jeder Welpe ist "fertig" entwickelt, wenn er Brei frisst---- klar, super

 

 

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