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Hundeforum Der Hund
lifeofjuna

Leinenaggression

Empfohlene Beiträge

vor 12 Minuten schrieb lifeofjuna:

@Spike88 Solche Ansätze habe ich heute auch mal versucht, als ich gesehen habe, dass ein anderer Hund kommt, hab ich erstmal tief durchgeatmet, bin dann stehen geblieben und habe versucht ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen (war wenig erfolgreich), sie hat sich zuerst hingesetzt und dann hingelegt, aber stets den Blick auf den Hund fokussiert.

Ich war erstaunt, sie blieb ruhiger als gewohnt, wofür ich sie selbstverständlich gelobt habe. 

Bei einem ist sie erst ausgeflippt als dieser anfing zu knurren. 

Ansonsten muss ich zugeben, war es heute seit langem wieder ein recht angenehmer Spaziergang.

also wenn ich  mit meinen Zweien unterwegs bin und ich sehe vor mir einen Hund, der liegt, meine fokussiert,

 

dann bin ich echt  angespannt.

 

Fokussieren geht gar nicht, finde ich.

 

 

Laufen, Hunde ignorieren und einfach vorbei laufen, finde ich echt gut.

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vor 57 Minuten schrieb lifeofjuna:

Ansonsten muss ich zugeben, war es heute seit langem wieder ein recht angenehmer Spaziergang.

 

 

:91_thumbsup:

vor 58 Minuten schrieb lifeofjuna:

Ich war erstaunt, sie blieb ruhiger als gewohnt, wofür ich sie selbstverständlich gelobt habe. 

 

Timing ist hier ganz wichtig. wenn sie dich anschaut, dann muss das Leckerchen sitzen und das Lob, wenn sie schon wieder zum Hund schaut, ist es falsch und du würdest dann den Blick zum Hund belohnen. Muss leider genau passen, sonst lieber nur mit Stimme loben wenn sie schaut.

 

du machst das schon, berichte weiter und auch nicht jetzt nur hier trainieren, ihr wollt ja auch Spaß haben und der Hund soll ja auch Hund sein dürfen-sollen ;-),

 

einfach am Ball bleiben, dann wird auch das bald bestimmt klappen und udu freust dich iirgendwann auf jede Hundebegnung.

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(bearbeitet)
vor 48 Minuten schrieb agatha:

also wenn ich  mit meinen Zweien unterwegs bin und ich sehe vor mir einen Hund, der liegt, meine fokussiert,

 

dann bin ich echt  angespannt.

 

Fokussieren geht gar nicht, finde ich.

 

 

Laufen, Hunde ignorieren und einfach vorbei laufen, finde ich echt gut.

dieses "einfach vorbei laufen", ist natürlich am Anfang super schwer.

 

Aber meine Erfahrungen sind nun mal so,  an Hunden vorbei laufen!

 

Diese sich hinlegen finde ich echt falsch.

 

 

Gerade eben schrieb agatha:

 

 

 

 

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(bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb BVBTom:

Mein Ridgeback stellt sich auch dazwischen und will mir signalisieren, andere Hunde müssen nicht zu dir, finde ich blöd. Aber auch das musste mein Hund lernen, ich entscheide hier, auch wenn mein Hund es nicht so toll findet, muss sie es lernen!

Das meint sie sehr wahrscheinlich nicht, es ist eine eine deeskalative Maßnahme (guck mal bei den Calming Signals), die sehr oft als Eifersucht fehlinterpretiert wird. Damit tut man dem Hund unrecht. Er macht das als Sicherheitsmaßnahme für den Halter und nicht, weil er Kontakt verbieten will.

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vor 3 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Er macht das als Sicherheitsmaßnahme für den Halter und nicht, weil er Kontakt verbieten will.

 

genau so, sorry, Danke dir für den Hinweis. Dann hatte ich mich unverständlich ausgedrückt.

 

Aber sie würde mich hier beschützen, egal was kommen würde, wenn ich es ihr nicht beigebracht hätte, dass es nicht notwendig ist, es genügt ein kurzes "ist gut" von mir.

 

Aber das ist doch auch ein tolles Verhalten, wenn mir jetzt wirklich jemand mal was wollte, egal ob Mensch oder Tier, wäre sie da, genau so ich für meinen Hund, ein Team halt. Nur muss man  es handlen denke ich, sonst können ungewollte Probleme daraus entstehen.

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Femo steht immer dabei, wenn ich andere Hunde streichle. Wenn die in seinen Augen zu wild sind, drängt er sie schonmal ab. Ansonsten findet er das ok. 

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Meiner versucht die anderen zu verbellen, die ich streichle, was harmlos ist da es sowieso seine Kumpels sind. Aber wehe die knurren mich an(spielerisch war mal der Fall), dann kracht es.

Dass ein Hund einen beschützt mag schon toll klingen, aber in der Hundesprache heißt es doch "mein Frauchen/Herrchen ist schwach" also muss ich ran. Dass ein Hund an der Leine aggressive reagiert, aber ohne Leine ehe das weite sucht oder sogar, mit dem vermeintlichen Feind, spielt. Sagt uns nur das dass andere Ende der Leine ein schwacher Führer ist. Man muss auch an sich arbeiten. Ein Hund der Beschützt sollte es nur auf Kommando tun bzw. nur bei ernsthafter Gefahr und nicht wenn ihm irgendwas blöd vorkommt.

Jedoch ist die Theorie das eine die Praxis schaut dann meistens anders aus;)

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@Spike88   Wieso streichelst du andere Hunde?

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(bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb Spike88:

Dass ein Hund einen beschützt mag schon toll klingen, aber in der Hundesprache heißt es doch "mein Frauchen/Herrchen ist schwach" also muss ich ran. Dass ein Hund an der Leine aggressive reagiert, aber ohne Leine ehe das weite sucht oder sogar, mit dem vermeintlichen Feind, spielt. Sagt uns nur das dass andere Ende der Leine ein schwacher Führer ist.

 

 

grundsätzlich korrekt. Vielleicht galt der Hinweis auch nicht mir ;-)

 

Deshalb schrieb ich ja auch, ein kurzer "ist gut" von mir genügt.

 

Dennoch finde ich es sehr positiv, wenn man sich gegenseitig auf etwas hinweist. Mein Hund zeigt mir, alles ok bei dir, hast du die Situation oder im Griff, oder muss ich ran?

Genau so geht es bei uns auch umgekehrt, wir weisen uns Gegeseitig den Hinweis zu, optimaler kann ich es mir nicht vorstellen.

 

Ich bin aber bei dir Spike 88, man sollte hier die Grenzen kennen und kennen lernen, aus einem echten Beschützer können auch Probleme entstehen. Alle eine Sache der Einstellung und der Übung.

 

Klar, es ist jetzt einfacher meinen Ridgeback so zu erziehen, dass er es jetzt regelt, dass will aber niemand denke ich. Für meine Dame ist es dann auch völlig ausreichend, dass Kommando "ist gut" kam, der Alte hat also alles im Griff, dann ist ja alles gut für alle.

 

So, gleich um 17.30 Uhr erst mal wieder Hundeschule, ein fester Termin für uns auf den wir uns zusammen freuen und an und immer und immer weiter arbeiten, macht einfach nur Spaß ;-)

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@BVBTom 

vor 14 Minuten schrieb Nebelfrei:

@Spike88   Wieso streichelst du andere Hunde?

 

ist durchaus ernst gemeint

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      Anfangs war ich guten Mutes, dass wir das relativ rasch in den Griff bekommen, da Duko schnellt lernt und eigentlich sehr kooperativ ist. Leider besteht das Problem jedoch immer noch. Ich habe anfangs versucht, bei Hundesichtung den Blickkontakt zu mir zu bestärken, was recht gut klappte, jedoch nur bis zu einer gewissen Distanz. 
       
      Ich war dann bei verschiedenen Hundetrainern, aber die Trainerin, deren Ansatz mir am besten gefiel, hatte nach dem Erstgespräch wochenlang keine Termine mehr frei. Daraufhin gab ich die Trainersuche entnervt auf und stellte das Leinenaggressionstraining gänzlich ein. Wir gingen eine Zeit lang nur noch in einsamen Gebieten spazieren und wenn irgendwo doch ein Hund auftauchte, machte ich rechts umkehrt. Dukos Leinenaggression hatte sich inzwischen verschlimmert und er rastete schon auf grosse Distanzen aus.
       
      Im Spätsommer wagte ich dann doch nochmals einen Trainerversuch und habe auch tatsächlich eine gute Trainerin gefunden. Sie arbeitet nach Cumcane und ich hatte mehrere Einzelstunden bei ihr, während denen wir die langsame Annäherung an andere Hunde geübt haben (zuerst auf sehr grosse Distanz ruhigen Blickkontakt zum anderen Hund bestärken und bei Ausrastern umdrehen oder Geschirrgriff). Wenn er es schaffte, bis zu einer gewissen Distanz ruhig zu bleiben, durfte er als Jackpotbelohnung manchmal auch Kontakt mit dem anderen Hund aufnehmen.
       
      Die Trainerin hat einmal pro Woche eine Gruppenstunde und die letzten paar Mal habe ich mit einer zweiten Trainerin zusammen dort mit Duko geübt. Wir näherten uns dem Hundeplatz aus verschiedenen Richtungen und ich bestärkte Duko immer, wenn er es schaffte, die Hunde ruhig zu beobachten. Das lief mehrheitlich sehr gut und er orientierte sich nach dem Markersignal meist sofort um. 
       
      Wir scheinen im Grossen und Ganzen also auf einem guten Weg zu sein, aber auf den Spaziergängen sind Hunde, die plötzlich auftauchen, immer noch ein grosses Problem. Wenn Duko und ich einen Hund frühzeitig sehen und ich ihn von Anfang an sehr schnell und hochwertig für den Blick zum Hund belohne, ist alles paletti und wir kommen ziemlich nahe an den Hund ran. (Um zu kreuzen, muss ich allerdings immer noch einen sehr grossen Bogen machen.) Wenn ein Hund plötzlich auftaucht, rastet Duko dagegen sofort aus und ich habe keinerlei Möglichkeit mehr einzuwirken. Dann gebärdet er sich wie eine Wildsau, was bei einem 30kg-Hund natürlich überhaupt nicht witzig ist. Der Geschirrgriff, den ich sehr oft positiv mit ihm übe, funktioniert in solchen Extremsituationen nicht mehr und zackig umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung gehen ist oft auch nicht durchführbar (z.B. weil da ein Zaun, Gebäude o.ä. ist).
       
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