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Hundebegegnung , Hund legt sich hin

Empfohlene Beiträge

Grete93   

Das Verhalten ist gar nicht so selten. Mein Hund macht das auch öfters.

Es ist zwar nervig, aber ich lasse ihn. Er fixiert, geht einige Meter gebückt, legt sich bei einigen Hunden schon in einiger Entfernung hin und wenn wenn diese nur noch ein paar Meter entfernt sind, springt er auf und rennt hin - bzw. versucht hin zu rennen, ist jedoch oft dabei an der Leine.

 

Da ich das Verhalten kenne, habe ich mich darauf eingestellt.  Er macht es bei Hundefreunden, bei denen er hochspringt und sie freudig begrüsst, aber es kann auch passieren, dass es unkastrierte Rüden sind und dann geht auch schon mal ein Gekläffe von beiden Seiten los. Ich gehe dann einfach mit dem Hund an der Leine weiter.

 

Was auch immer der Grund dafür sein mag, jeder hat so seine Macke. Meiner darf auch eine haben.

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Tyrshand   

Es ist auf jeden Fall ein Zeichen eines inneren Konfliktes. Aus welcher Motivation heraus er auch entsteht, in dem Hund geht etwas vor, Was er nicht anders zu kompensieren vermag.

 

So interpretiere ich das.

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NannyPlum   

Also ich kenne das von Leni auch. Es gibt da 2 Varianten - einmal freilaufend  als Spielaufforderung mit bekannten kleineren Hunden (sie rennt dann knapp dran vorbei und lässt sich verfolgen). 

Angeleint bei ihr unbekannten Hunden, da ist es Unsicherheit. Wir haben deshalb  das "Schau" intensiv geübt, also bei Hundesichtung Blickkontakt zu mir. Das klappt bei uns prima. Sie scheint selber froh darüber zu sein, sucht mittlerweile sogar den Blickkontakt zu mir wenn wir einen Hund sehen ohne dass ich was gesagt habe  und reagiert dann auch nicht, wenn der andere Hund bellt.

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marcolino   
(bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb BVBTom:

 

Mal eine Größenordung wie oft es so ist. bei ca. 3 % der Hunderunden vielleicht, also kein Drama, aber mir fehlt hier in der Tat völlig der Ansatz für eine Lösung.

 

Lass dir das mal auf der Zunge zergehen ... 3%!

 

Da stehen 97% gegen, wo dich gar nix nervt ;)

 

Wenn ich das richtig lese, dann passiert das deiner Beobachtung nach dann, wenn die Hunde sich schon aus weiter Distanz sehen und aufeinander zugehen.

 

Zunächst einmal signalisiert dir deine Luna mit diesem ungewöhnlichen Verhalten, dass irgendetwas an dieser Situation ein anderes Verhalten erfordert, als es normalerweise bei euch üblich ist.

 

Es scheint etwas damit zu tun zu haben, dass hier eine lange Distanz bis zur Annäherung zurückgelegt werden muss.

Hat das möglicherweise etwas mit der Perspektive zu tun? In weiter Ferne sieht etwas erst klein aus und wird größer, je näher man kommt. Luna macht sich bei der Annäherung Stück für Stück kleiner.

Bei so einer großen Distanz ist auch nicht eindeutig erkennbar, ob man sich jetzt frontal nähert, oder auf Ausweichkurs ist.

 

Das sind so spontane Gedanken, die aber eher einem Blick in die Glaskugel gleichen.

Wobei deine Beschreibung, wie sie bei einem Kontakt reagieren würde - nämlich unaggressiv - da schon eine gewisse Richtung vorgeben.

Das mag eine körperliche Verhaltensweise sein, die aus dem Jagdverhalten kommt - aber deiner Beschreibung der Endhandlung nach (beschnüffeln lassen und möglicherweise schauen ob sie spielen kann) IST das kein Jagdverhalten.

Diese Annahme ist mir einfach zu früh und zu unsicher zum jetzigen Zeitpunkt.

 

Ich suche ja immer nach dem ERSTEN Schritt, an den man anknüpfen kann... Wie wäre es mit LACHEN?

 

Im ersten Moment wo du feststellst, dass Luna wieder in dieser Verhaltenskette ist - lach sie an, teile ihr mit: "Süße, bist du wieder in deinem Tieferleg-Modus?"

 

Wenn sie sich tiefer legen will - dann lass sie das doch!

Aber nicht 5-8m davor (die Spannung, die sich auf dieser großen Distanz bis dahin aufbaut, bei ALLEN Beteiligten, wäre mir auch zu groß).

 

Sondern direkt wenn du merkst, dass sie mit dem Tieferlegen anfängt... :whistle

 

Verstärke das, indem du sie dann LACHEND aufforderst, ins Platz zugehen, evtl. sogar geführt mit einem Leckerchen.

 

Hast du dann den Fokus deiner Hündin mehr bei dir?

Dann mache daraus eine kleine Lektion: Platz-Sitz-Platz-Sitz im Wechsel.

 

In der Zeit kommt der andere Halter immer näher ran ... und diesen kannst du dann wahlweise bitten, euch im Bogen zu passieren, während du deine Luna mit dieser Übung möglichst bei dir behälst.

Oder ihr sprecht einen leinenlosen Kontakt ab.

Oder du knüpfst an diese Unterbrechung ihrer Verhaltenskette eine schon bekannte Vorgehensweise an (an den Wegrand stellen, z. B., oder Umkehren, oder ... )

 

Überrasche deine Hündin - ändere DEIN Verhalten!

Mit dem ersten Schritt fängt Alles an :)

 

Edit: Denk daran - es geht um 3!!!!! Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

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2010   

Ich kenne das nur zu gut, von meinem Border....

Bei ihm ist kommt es aus dem angeborenen Jagd-Verhalten( ;) ).  Und schlechte Prägungen und Vorerfahrungen. Er lässt halt potentielle Gefahr oder Gegner NIEMALS aus dem AUGE.

Bei deiner Hündin ist es dann so, dass sie wohl fiddlet bei Kontakt. Meiner beobachtet und reagiert: Aggressiv oder "dominant".

Ich würde mir ein fiddlen so sehr wünschen, aber man kann nicht alles haben.

In deinem Fall würde ich wohl durch Training eine andere Annäherungsweise für meinen Hund wünschen.

Also dem Hund Bögen laufen beibringen, Weggucken beibringen. (Hat bei meinem nicht 100% funktioniert, aber bei meiner Hündin).

Ich denke auch, dass es bei deinem rassebedingt aus dem Jagderbe/Verhalten kommt.

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BVBTom   
vor einer Stunde schrieb marcolino:

Da stehen 97% gegen, wo dich gar nix nervt

 

ist ja auch nichts dramatisches, ich möchte nur einen Ansatz finden und es verstehen wollen ;-)

 

vor einer Stunde schrieb marcolino:

Zunächst einmal signalisiert dir deine Luna mit diesem ungewöhnlichen Verhalten, dass irgendetwas an dieser Situation ein anderes Verhalten erfordert, als es normalerweise bei euch üblich ist.

 

:91_thumbsup:

 

vor einer Stunde schrieb marcolino:

Verstärke das, indem du sie dann LACHEND aufforderst, ins Platz zugehen, evtl. sogar geführt mit einem Leckerchen.

 

 

das werde ich ausprobieren

 

vor einer Stunde schrieb marcolino:

Edit: Denk daran - es geht um 3!!!!! Prozent.

 

da hast du recht.

 

Danke dir für die Zeilen, lese viele Ansätze daraus, werde es ausprobieren.

 

Im Moment wenn ich das lese, ist mein Anspruch dann zu hoch, mein Problem also, wieder der Mensch ;-)

Ich möchte eher gar kein Kommando geben, kein Leckerchen, nur ein hey vielleicht, sie sollte, so wie sonst auch dann locker weiter gehen.

 

Das mit dere Entfernung und Einschätzung der Größe und der vielen Zeit ist sehr interesseant, könnte ein guter Ansatz sein.

 

Und ja, es gibt kein Problem, ich kann sie sitzen lassen, die Strassenseite wechseln, alles richtig, aber ich möchte es gerne verstehen.

 

Es gibt hier ja nie eine heikle Situation oder so.

 

Danke noch mal

 

Mein Hund darf ja auch Hund sein, wenn dies das einizige Problem ist was man so hat ;-)

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BVBTom   
vor 2 Stunden schrieb Estray:

Doch, sonst würde sie sich nicht so verhalten, sondern entspannt weiter laufen. 

 

@ Estray, vielen Dank, aber glaube mir, dem ist nicht so ;-)

 

vor 2 Stunden schrieb Estray:

Warum nicht? Noch nie? Habt ihr schlechte Erfahrungen mit Leinenkontakt? 

 

 

doch klar, ausprobiert, auch das wäre ein Weg, auch dann passiert nichts, wir haben keinerlei schlechte Erfahrungen mit Leinenkontakt, auch nicht mit an und ableinen.

Ich möchte es nicht, dass sie das Verhalten hier durchsetzt, deshalb bleibt sie dann sitzen. Und am Strassenrand mag ich Begrüßungen der Hunde an der Leine auch nicht, das signalisiere ich dem Hundehalter schon durch meine gestik, da kommen nicht so viele ;-)

vor 2 Stunden schrieb Estray:

Finde das Verhalten ohne Leine aber auch nicht super, ich würde auch das verbessern wollen.  Es zeigt, dass ihr Fokus extrem stark auf den anderen Hunden liegt und du in dem Moment keine Rolle spielst. Ihr bewältigt es nicht als Team, sondern sie hilft sich selbst, statt dich als ihren BodyGuard zu empfinden. 

 

kannst du mir das bitte erklären was du hier nicht gut findest? Sie ist auf der freien Wiese, darf Hund sein, muss nicht trainieren oder so. legt sich unterwürfig hin, läst andere Hunde Kontakt aufnehmen und dann können sie spielen. Ne, in dem Moment spiele ich keine Rolle, will ich ja auch gar nicht, der Hund kann jetzt mal Hund sein.

Oder verstehe ich dich hier falsch.?

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Estray   

Am besten filmst du das mal, dann gehen wir sicher, dass wir von der gleichen Sache schreiben.

 

Ein Hund ist immer ein Hund, auch wenn er auf seinen Menschen achtet. ;)

 

Das Hinlegen zeigt Unsicherheit, davon gehe ich aus. Souveräne Hunde tun das nicht.

 

 

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Nebelfrei   

Ich kenne ein ähnliches Verhalten von einem sehr netten Flat (immer ohne Leine). Der legt sich auch oft hin wenn wir entgegen kommen und wartet bis wir etwa auf seiner Höhe sind, dann kommt er begrüssen. Er möchte auch spielen, Wega lässt ihn aber nach der Begrüssung links liegen.

Wenn es dich stört, kannst du Luna nicht einfach aus der Situation holen, indem du sie ansprichst, ihr evtl einen Keks hinwirfst, damit sie andere nicht fixiert?

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Nebelfrei   
vor 5 Minuten schrieb Estray:

Das Hinlegen zeigt Unsicherheit, davon gehe ich aus. Souveräne Hunde tun das nicht.

 

Wenn ich jetzt an 'meine' Flat denke, ist es fast eher Höflichkeit, der weiss, dass Wega es nicht so mag,,wenn er auf sie zustürmt und aufdringlich wird, wie er es vorher gemacht hat.

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