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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Hundebegegnung , Hund legt sich hin

Empfohlene Beiträge

vor 49 Minuten schrieb pixelstall:

Fernab von menschlich moralischer Bewertung kann man wohl dem bsher geschriebenen entnehmen,

 

Dieser und auch der vorausgehende Beitrag entspringt DEINER menschlichen und moralischen Bewertung ;)

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Belauern kann eine Reaktion auf den anderen Hund sein (der drohend ankommt, z.B.), deshalb finde ich es noch wichtiger deeskalierende Handlungsalternativen zu erarbeiten.

 

Wenn ein Hund in einer überschäumenden Situation sich deeskalierend hinlegt (Self-Handicap) ist das was anderes. Aber das war in all den gezeigten Beispielen meiner Meinjng nach nicht der Fall.

Auch habf ich beim prophylaktischen Hinlehen bei Frontalbegegnungen beim "Lauerer" noch die Beschwichtigungen oder eine einladende Mimik gesehen. Auch bei dem Videos und Bildern nicht. Frontal ausgerichtet zu sein, ist per se nicht deeskalierend.

 

Natürlich könnt ihr es auch laufen lassen. Ist nur ein Denkanstoß, mehr nicht. :)

 

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Ich klinke mich mal unverschämt ein @BVBTom. Hab den Thread jetzt die letzten Tage interessiert verfolgt, da mir hier bei meinem Jungspund im Freilauf schon länger etwas auffällt. Bevor ich dazu einen neuen Thread eröffne, hoffe ich, dass es OK ist, wenn ich direkt hier schreibe. Wenn nicht, bitte Info - dann eröffne ich eigenen Thread. 

 

Wenn entgegen kommende Hunde noch in größerer Distanz sind, verharrt er oft kurz, manchmal bewegt er sich dann sehr angespannt kurz ein Stück nach vorne, um wieder zu verharren und zu fixieren. In dem Moment ist er auch nicht mehr ansprechbar, kurz drauf rast er dann frontal los. Nachdem er dann ein paar mal von erwachsenen Hunden in Grenzen gewiesen wurde, rennt er meist zumindest nicht mehr bis zum Kontakt frontal sondern läuft kurz vorher einen kleinen Bogen und kommt eher seitlich, was für mich schon ein Fortschritt ist. Trotzdem gefällt mir das ganze nicht so ganz da er dabei auch mal eine Distanz von über 100m zurücklegt und somit außerhalb meiner Reichweite ist, um notfalls einzugreifen. Nur: wie gehe ich am besten damit um? Möchte bei einem 8 Monate alten Hund, der hündische Interaktion ja noch lernen muss, auch nichts überbewerten. 

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Ich würde, wie bei d

Hinlegen, dem Hund helfen, ausweichen zu lernen. Können sie das gut, können sie in der Regel besser solche Dinge alleine meistern.

 

Ausweichen heißt nicht, dass der Kontakt komplett vermieden werden soll. Die Frontalbegegnungen sollte aber in ein "wir gehen auf Abstand gemeinsam" umgewandelt werden. 

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Vorhinhatte ich den direkten Vergleich bei Frontalbegegnungen.

erste Begegnung: WSS Hündin, haben wir sehr lange nicht mehr getroffen und auch vorher eher selten.

Legte sich ins Hundeplatz Platz mit aufrechter Kopfhaltung.

Meine schaute erst, bewegte sich dann mit gesenktem Kopf offensichtlich schnuppernd , Ohren auf halbhoch gestellt, langsam seitlich auf sie zu, ließ mich überholen, damit ich das schonmal abchecke. Sie ist hingegangen weil sie sich dann doch an sie erinnert hatte.

Die Hündin scheinbar erstmal nicht so, sie preschte los und verbellte kurz, hat sich aber dann doch erinnert.

Vielleicht gibt es ein Geruchshandicap beim Liegen? Meine "verfolgte "den Geruch mit der Brise und wußte definitiv vorher, um welchen Hund es sich handelt. Sie adressierte dann weniger die Hündin als deren Halter.

 

 

zweite Begegnung: Chowhündin im Freilauf (hatten wir noch nie vorher getroffen)

Beide Hunde liefen auf einer langen geraden Straße- sahen einander schon früh und bewegten sich im Schrittempo, aber recht unbefangen beiläufig umherschnüffelnd, beschritten kleine Höflichkeitsbögen, beschnüffelten sich und luden wechselseitig zum Spielen ein. Meine drehte spontan auf und ihr Interesse galt primär der Hündin, die zwar etwas überrascht ob der Intensität des Aufdrehens aber trotzdem sehr neugierig -wohlgesonnen war.

 

 

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@Hoellenhunde zwei Probleme: 

1. ich dringe nicht mehr zu ihm durch. hatte die letzten Male versucht, die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Ein einziges Mal ist es mir gelungen, dass er nochmal zu mir zurück schaute und dann sogar zu mir lief. Reagiere ich jedes mal schon, wenn in der Ferne ein Hund auftaucht, entsteht ein recht langer Zeitraum „Anspannung lösen“, der ihn meiner Ansicht nach noch überfordert bzw. bestärke ich die Situation „anderer Hund“ ja dann entsprechend auch eher noch als besonders aufmerksamswürdig?

2. er sieht derzeit noch fast jeden anderen Hund erst mal als potenziellen Spielkameraden - schafft es auch, den größten Muffel zu animieren. Bin mir eben aber nicht sicher, ob es sich sozusagen verwächst oder daraus eine sehr blöde Angewohnheit entsteht. Zurückhaltend war er schon als Welpe nicht. 

 

Derzeit ist meine Taktik erstmal, einen Weg zu finden zu ihm durchzudringen :blush: mein langfristiges Ziel wäre eben, dass er gemeinsam mit mir sich nähert also dabei in meiner Nähe bleibt statt voraus zu preschen. Aber vielleicht ist es halt einfach noch normal in diesem Alter? 

 

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Ach so... Schleppleine dran. :)

 

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Ja, der Hund ist ein Killer. Quatsch natürlich jeder. Weshalb sie sie ja auch als unsoziale und mordende  Tiere gelten.  Weder sind sie individuell, noch haben sie eigene unterschiedliche Charaktere. Darum liegt ja jedem Hund immer auch eine Bedienungsanleitung bei.  Ach so: Und  natürlich ist jeder andere Hund (also zighunderttrausende) auch immer genau so, wie der eigene Hund einer völlig anderen Rasse, mit anderer Erziehung und anderem Charakter.

 

Ich halte und bilde Hunde jetzt seit über 35 Jahren aus. Und was ich bei alle den vielen, verschiedenen Hunden mit denen ich zu tun hatten und aktuell noch habe,  gelernt habe ist, dass eine Handlung bei einem Hund  nicht  automatisch das  Gleiche beim anderen Hund bedeutet und das man solche Handlungen schon bei verschiedenen Rassen,  besonders noch bei speziellen Charaktereigenschaften oft unterschiedlich interpretieren muss. Das sich ein ausgesprochener Jagdhund beim Anschleichen oder Ausspähen duckt, ergibt sich schon aus seiner dann aktuellen Tätigkeit: Der Jagd. Einen Feind den man sieht, ist kein Feind. Zumindest nicht für ausgesprochene Fluchttiere. Das sich Räuber beim Jagen so klein wie möglich machen, liegt in der Natur der Sache. Und wenn es sich nicht um einen Treibhund handelt, würde ein anderes Verhalten für einen Jagdhund keinen Sinn ergeben. Aber schon der nächste Hunde verbindet hier sowohl die instinktbehaftete Beobachtung/Fixierung einer möglichen herannahenden Bedrohung, mit einer aus Hundesicht sozial beschwichtigenden Körperhaltung und dem Signal: Ich bin keine Gefahr. Klein, also liegend: keine Bedrohung - Groß, also stehend und vielleicht noch Schwanz hoch: Bedrohung.  Einfach mal nicht nur den eigenen, sondern mal andere Hunde beobachten (die Spielaufforderung wäre gut geeignet). Hier kann man wunderbar sehen, dass sich Hunde die zum Spielen auffordern (und zwar unabhängig vom Alter), möglichst klein machen. 

 

Ich kenne auch viele Shelties auf der Insel, die beim Hüten genau dieses Verhalten zeigen. Ausführen eines Kommandos, danach ablegen und Beobachten. Das gleiche Verhalten kann man dann auch bei vielen Hundebegegnungen untereinander beobachten.  Keiner von denen  hat dabei die Absicht, einen Anriff zu starten. Hunde intellektualisieren ihr Verhalten nicht (auch wenn man den Eindruck haben kann, dass viele HH genau das glauben). Sie handeln vorrangig instinktiv und verbinden so verschiedene Handlungen zu einer. 

 

Was auffällig ist: Hunde untereinander verstehen das aufgrund IHRER feinen Wahrnehmung und (wenn erfolgt) Sozialisation meist sehr gut, während Mensch selbst mit solchen einfachen Verhaltensweisen schwer tut. Statt hier teils völlig weit hergeholte Theorien zum benannten Verhalten und zu einem fremden Hund aufzustellen, sollte der TO seinen Hund einfach beobachten. Und da es wohl so häufig aufgetreten ist, dass er hier darüber schreibt, sollte er wissen, wie sein Hund letztendlich, also abschließend reagiert (und so wie ich das lese ist das ja auch so).  Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, warum man so ein Verhalten unterbinden soll, wenn es letztendlich nicht zu einem Angriff auf den anderen Hund führt, wäre ich überrascht. Es sei denn er könnte mir stichhaltig erklären, warum Hunde IMMER dominant und aggressiv sein müssen, statt auch zurückhaltend und auch vorausschauend beschwichtigend(aus Sicht vieler enttäuschter oder besorgterHalter scheinbar unterwürfig). 

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Ich würde mir etwas weniger Zynismus wünschen. 

 

vor 52 Minuten schrieb Herdifreund:

Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, warum man so ein Verhalten unterbinden soll, wenn es letztendlich nicht zu einem Angriff auf den anderen Hund führt, wäre ich überrascht.

 

Möchtest du wirklich aussagen, dass ein Verhalten für dich erst dann unerwünscht ist, wenn die Fetzen fliegen? Oder missverstehe ich dich?

 

Übrigens: es könnte ja auch der eigene Hund sein, der daraufhin angegriffen wird. 

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Ich kann halt nur für meinen Hund sprechen. Der weigert sich konsequent, sich einem fremden Hund zu nähern, der sich hinlegt. Im besten Fall wird er ignoriert, manchmal aber auch angeknurrt.  Ich dachte auch immer, mein Hund ist doof, der andere ist doch so lieb. Deshalb finde ich das Thema sehr spannend.

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