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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Hundebegegnung , Hund legt sich hin

Empfohlene Beiträge

vor 11 Minuten schrieb Amaterasu:

Ich würde mir etwas weniger Zynismus wünschen. 

 

 

Möchtest du wirklich aussagen, dass ein Verhalten für dich erst dann unerwünscht ist, wenn die Fetzen fliegen? Oder missverstehe ich dich?

 

Übrigens: es könnte ja auch der eigene Hund sein, der daraufhin angegriffen wird. 

 

Kann nicht mehr editieren: unerwünscht / problematisch passt besser

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vor 1 Stunde schrieb Herdifreund:

Klein, also liegend: keine Bedrohung - Groß, also stehend und vielleicht noch Schwanz hoch: Bedrohung.

Das ist aber sehr menschlich verkürzt.

Gerade wenn der Hund liegt, kann der andere nicht ermessen, wie groß er ist. Wichtige Kommunikationsmittel, die der Hund auch auf Entfernung erkennen kann (Gang, Ohrenspiel, Rutenhaltung), weil Hunde sich dabei bewegen, werden damit verborgen.

Liegend, abwartend hält Information zurück.

Es heißt eben nicht automatisch "klein und ungefährlich", sondern erstmal "Tarnhaltung".

Wollte der Hund sich "klein machen", könnte er sich ja auch relaxt auf die Seite hauen, vielleicht ein bißchen auf dem Boden kugeln oder wenigstens alle Beine zur Seite legen - den Kopf abwendend.So treffen wir liegende Hunde fast nie- meist liegen sie im Hundeplatz "Platz" frontal zum Hund.

Und dann ist es meiner Meinung nach kein Wunder, wenn diese Haltung Mißtrauen schürt. Oft genug ist es mit einem Lospreschen ohne vorherige Begrüßung verbunden.

 

Fremde Hunde schüchtert das meist ein und die meisten Hunde, die das machen, tun das eben genau deswegen.

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Ich persönlich finde es einen großen Unterschied ob Hunde das mit bekannten Spielkumpeln machen die sich verstehen und damit umgehen können,

oder ob sie wirklich auch fremden Hunden am Boden duckend auflauern und plötzlich vorpreschen.

 

Letzteres würde ich persönlich als Hundeführer bei meinem Hund unterbinden.

Denn das finde ich weder lustig noch ungefährlich - selbst wenn der "nur spielen" will ...

 

 

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vor 28 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Fremde Hunde schüchtert das meist ein und die meisten Hunde, die das machen, tun das eben genau deswegen.

 

Sehe ich auch so:

früher, bei meiner 63cm/32kg - Schäfi haben das übrigens so gut wie nie fremde Hunde gemacht, sondern eben nur ihre Hundekumpel beim Spielen.

 

Auf meine 38cm/14 kg Beageline kamen, als sie noch jünger war, dann häufiger genau solche Hunde zugeschossen (die sich was zum Einschüchtern suchten). Häufig haben die dabei sogar noch einen dezenten Bogen um mein Schäfi-Tier gemacht um zur Beaglemaus hin zu preschen. Ich habe dann ziemlich schnell gelernt, solche Exemplare möglichst noch im Anflug zu stoppen ...

(nicht selten rief dann der Besitzer: "der tut doch nix!" ... :rolleyes: )

 

(Edit:

diese Hunde haben sich aber längst nicht immer vorher hingelegt ... )

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vor 2 Stunden schrieb Schnüffelmaus:

Ich persönlich finde es einen großen Unterschied ob Hunde das mit bekannten Spielkumpeln machen die sich verstehen und damit umgehen können,

 

Scheinbar ist es für Hunde trotzdem nicht so schön, wenn sie daraufhin einen Bogen laufen.

 

 

@Herdifreund

Dann sind wirklich alle Hunde, die ich sehe, dumm und wissen nicht, dass der Hund sich ganz harmlos klein macht (die, die sich prophylaktisch, zum Hund ausrichtend hinlegen...), denn sie beschwichtigen, weichen aus oder fiddeln darauf hin.

Wollte der Hund sich "kleinmachen" aka beschwichtigen, sollte er vielleicht den Körper und den Blick abwenden? 

Es wird nicht als Beschwichtigung verstanden, nein, der andere wird damit ins Beschwichtigen "gezwungen". Genau das ist das Problem dabei. 

 

Frontalbegegnungen mit Fremdhunden sind generell schwierig, auch wenn unsere Hunde tagtäglich da durch müssen und sich deshalb Taktiken überlegen. Ich habe noch keinen erwachsenen Hund gesehen, der es mag.

 

Witzigerweise wird sich im Forum regelmäßig über Tutnixe aufgeregt, die angeprescht kämen, in die eigenen Hunde reinrennen und keine Hundesprache sprechen würden... dabei ist das eine der Konfliktstrategien bei Frontalbegegnungen. 

In uns rennen kaum solche Hunde rein. Wenn ich ausweiche, Bögen laufe mit Hund, und uns abwende, etc. - laufen die ohne "Hallo zu sagen" weiter. So von wegen, die können keine Hundesprache... ;)

 

Die meisten Hunde werden von kleinauf auf Sozialkontakt getrimmt - vom Besitzer gefördert. Ist doch klar, dass sie später weiterhin nicht ausweichen können...

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*fiddeln = "spielen". 

 

 

Ich hab sie eh schon eingestellt. Scheinbar ist Yoma schlichtweg blöd, dass er das nicht als beschwichtigendes Kleinmachen erkennt. ;)

 

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Yoma ist eigentlich ein defensives, ruhiges und sehr verträgliches Kerlchen. ;)

 

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vor 38 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Scheinbar ist es für Hunde trotzdem nicht so schön, wenn sie daraufhin einen Bogen laufen.

 

davon hatte ich aber nichts geschrieben ... (nur weil Du mich in diesem Zusammenhang zitierst)

 

Meine Schäfi hatte sich mit jenen Kumpels damals wirklich gut verstanden und die Renn-Spiele beruhten auf Gegenseitigkeit ...

wüsste wirklich nicht warum da jemand hätte eingreifen sollen. ;) 

 

 

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Ich dachte, es wäre auf das Video bezogen.

 

In einem Spiel sieht das ja sowieso anders aus.

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Ich habe ja nun mit Ayumi schon die ein oder andere Vergesellschaftung gemacht - noch nie hat sich weder Ayumi, noch der andere Hund beschwichtigend hingelegt, Blickkontakt gesucht / aufrecht erhalten, oder sich dabei frontal genähert. Das wollte nie auch nur einer von beiden Hunden. 

 

Frontale Begegnungen sind sowieso für viele Hunde schwierig, das dürfte hier im Forum ja eigentlich auch bekannt sein. 

 

Mein Rüde hatte sich bei Hundebegegnungen auch hingelegt anfangs, und dann ein "Spiel" gestartet. Ich fand das Hinlegen nicht "normal" und fragte mich, warum er das tue. (Fand aber dennoch, dass er daraufhin "spielen" würde! Er lag im Platz, ganz lange, Blick immer auf den anderen Hund, und schoss dann unvermittelt auf ihn zu - der eine Hund geigte ihm die Meinung, der andere erstarrte und der nächste "spielte mit", aufgelöst wurde das immer mit simplen weiter gehen seitens der Besitzer und mir)

 

Das Hinlegen und "Spielen" könnte Unsicherheit und Beschwichtigung sein, sagte man mir. Ich ließ ihn dann öfters bei mir absitzen und die Hunde an uns vorbei ziehen, er durfte ihnen hinterher sehen und schnüffeln. Im Sitz schoss er nicht einfach auf den Hund zu, dazu hatte er gar nicht das Bedürfnis. Ich habe die Begegnungen positiv belegt und er legte sich dann auch im Freilauf nicht mehr hin. Die Spaziergänge wurden angenehmer.

 

Ich konnte Hunde anfangs einfach noch nicht so gut lesen; ich sah zwar ihre Reaktionen, dachte aber nicht weiter darüber nach.

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Am 24.7.2018 um 14:35 schrieb Amaterasu:

Möchtest du wirklich aussagen, dass ein Verhalten für dich erst dann unerwünscht ist, wenn die Fetzen fliegen? Oder missverstehe ich dich?

 

Übrigens: es könnte ja auch der eigene Hund sein, der daraufhin angegriffen wird. 

 

Vorab: Ich bin nicht zynisch, sondern bestenfalls provokant. Und zwar immer dann, wenn ich in einer Reihe durchlaufender Posts stereotype Aussagen lese, die alle Hunde ungeachtet ihrer Rasse und ihres Charakters, nach Schema "F" über einen Kamm scheren. "Ein Hund der sich hinlegt, will angreifen"... MEIN HUND macht das auch so." Ein Hund der die Hand eines Halters ins Maul nimmt ist dominant"... Mein Hund .... "Ein Hund der sich quer vor seinen Halter stellt ist auch dominant." Mein Hund.... Ich verdiene zwar ganz gut dadurch, bzw. mit den daraus entstehenden Problemen und deren Lösung, aber mir geht es eigentlich um die Hunde. 

 

Und Ich denke mal Du missverstehst mich. Man muss schon um 1000 Ecken denken um meinen Text derart umzuinterpretieren. Eigentlich gehe ich immer davon aus, dass ein Halter seinen Hund / seine Hunde sehr genau kennt und WEISS was ihr Verhalten bedeutet. Wenn ich als Halter also WEISS, dass mein Hund mit einem solchen Verhalten eben defensiv ist, wo sollten dann bitte die Fetzen fliegen und warum sollte ich das unterbinden? Wenn ich als Halter weiss, dass mein Hund das in aggressiver Absicht tut, habe ich das natürlich zu unterbinden. Denn dann stellt mein Hund für andere eine Gefahr dar. Aber dann würde ich das von vornherein unterbinden und sich gar nicht erst aufschaukeln lassen.

 

Da ich recht massige Hunde habe (Komondorok und Mioritic) und mit immer mindestens 2 bis 4 gleichzeitig unterwegs bin, muss ich Dein "Übrigens" tatsächlich verneinen. Das könnte nicht passieren.  Bzw. müsste der andere schon hochaggressiv und lebensmüde sein. Das wiederum würde aber bedeuten, dass er nicht nur in Lauerstellung gefährlich und angriffsbereit ist sondern eigentlich immer. Mal abgesehen davon, man einen solchen Hund relativ schnell erkennt, erwarte ich von seinem Halter natürlich eine entsprechende Sicherung des Hundes. Genau so, wie sie andere von mir erwarten können, wenn einer meiner Hunde aggressiv wäre. 

 Und es gibt ja auch immer mehrere Optionen. Ich schaue mir den anderen Hund UND dessen Halter, bzw. deren Verhalten genau an und entscheide dann, davon auszugehen, dass das Verhalten friedlich ist und gehe einfach weiter oder ich entscheide mich dagegen und weiche aus. Ist man sich nicht sicher oder will man auf "sein Recht" pochen, hilft in der Regel eine Frage beim anderen Halter und evtl. auch die Bitte den Hund zurückzurufen.

 

Mir ist durchaus bewusst das es eine zunehmende Zahl von Hundehaltern gibt, deren scheinbares Ziel von Hunderunden ist, sich größtmöglich aufzuregen, selbst eine gewisse Leinenaggression zu entwickeln, unschöne Situationen eher zu provozieren, statt zu vermeiden und den ausgeleierten Spruch "Mein Hund mag keine anderen Hunde." eher aus seiner eigenen Einstellung gegenüber anderen Hundhaltern oder Menschen im allgemeinen zu generieren, als das es tatsächlich auf ihren Hund zutrifft. Aber dann muss man damit eben leben. 

 

Grundsätzlich gehe ICH von zwei Dingen aus:

1. Ein Halter kennt seinen Hund so gut, dass seine Handlungen mit ihm einen fundierten Hintergrund haben. D.h. er weiß wann er seinen Hund heranrufen oder anleinen oder eben frei laufen lassen kann.

 

2. Der Hintergrund mit dem Hund auf eine Hunderunde zu gehen ist NICHT, möglichst viel Schaden anzurichten, andere zu verärgern oder sich selbst das Leben so schwer wie möglich zu machen. Ich gehe davon aus, dass man das tut um für Hund und Halter den größtmöglichen Spaß zu erzielen. 

 

Beide Punkte wären nicht zu erreichen, wenn jemand so dämlich wäre, einem Hund der anderen gegenüber agressiv ist, freie Hand, bzw. Pfote zu gewähren.

 

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