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Hundeforum Der Hund
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Hundebegegnung , Hund legt sich hin

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Genau. Sie hat den Kopf erhoben, Ohrenspiel, zur Seite gelegte Hüfte, bewegliche Augen....

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Wenn ein Hund Blickfixiert, dann ist der ganze Hund nach vorne ausgerichtet. Auch die Ohren. Der Körper ist entweder starr oder sehr eingefroren in den Bewegungen, Er stakst oder legt sich, Der Blick ist starr.

Dein Hund ist komplett weich, der Körper weich gebogen, der Kopf wird gedreht, die Rute aufgestellt, gewedelt.

Ich sehe keine Drohung von diesem Hund ausgehend, auch wenn ich die Augen nicht sehen kann, spricht der Körper keine Drohung aus.

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Danke und genau, ihrer Anatomie ist es halt geschuldet, dass im Stand eben die Rute über den Rücken getragen wird und die Ohren grundsätzlich aufgerichtet in der Regel nach vorne stehen, aber ich finde in dem Video sieht man gut, dass sie nicht bedrohend ist.

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vor 1 Minute schrieb 2010:

Wenn Blickfixierung gemeint ist, dann merkt JEDER das. Und reagiert, nach Charackter darauf.

Da bin ich mir eben gar nicht so sicher, ob das wirklich JEDER merkt und es hierbei nur selten zu Missverständnissen (unter verschiedenen Rassen z.B.) kommt, kommen kann. Dagegen spricht m.E., dass es doch recht regelmässig zu solchen Missverständnissen kommt, wenn z.B. weder die HH noch der andere Hund richtig versteht (meine ausschliesslich Fremdhundekontakte) und sich trotzdem fröhlich frei in Spielabsicht einem mit (ernst gemeinter) Fixierung drohendem Hund nähert (passiert doch regelmässig, oder eher nicht?). Wird nicht gerade deswegen empfohlen, Welpen und jungen Hunden möglichst viel Sozialkontakt mit unterschiedlichen Charakteren zu bieten, auf dass sich die Gefahr kommunikativer Unterschiede mildert?

 

Beim Spiegeln bin ich mir eben auch noch sehr unsicher, also ob sie es überhaupt nicht tun. Denke jedoch, ohne mehr wissenschaftliche Beobachtungen zu diesem Thema (welches m.W.n. Stand heute nur vereinzelte Sequenzen streift), kommen wir hier nicht sehr weit. Man weiss, dass sie auch in der Kommunikation/Ausdruck etwas spiegeln und imitieren, aber wie weit das geht, k/A..

Kann nur darauf vermehrt achten, was ich sicherlich tun werde, anlässlich dieser verschiedenen Einschätzungen (wobei es eigentlich weniger ums Fixieren alleine ging, sondern um das Hinlegen ... ist aber für mich auch nur ein Kommunikationselement; deswegen egal).

 

 

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vor 21 Minuten schrieb Tyrshand:

Hunde kamen in der Ferne, Hündin hat sich hingelegt. Lauern oder nicht Lauern? Ich hätte dieses Liegen jetzt nicht als Lauern interpretier

So in etwa sieht das bei meinem auch aus (seine Einladung an Kleinere) ... Möchte er tatsächlich fixieren (als ernst gemeinte Drohung) oder lauern, dann liegt er nicht ab.

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Wir sprechen von unterschiedlichen  Fixierungen. Ich meine tatsächlich die, die ich am meisten sehe, die Drohfixierung aus der Jagdmotivation.

 

Die meisten dieser Aktionn verlaufen harmlos bis glimpflich.

Massnhaft konnte ich bisher beobachten, wie viele, viele nette Hunde mit fiddlen darauf reagieren.

 Sehr selten habe ich ernste Jagd daraus entstanden gesehen. Und auch hier wieder selten mit Bissen endend.

Aber auch schon mit Verletzungs und auch Tötungsabsicht.

 

Meine Strategie ist, dass ich meinen Hunden beibringe nicht wegzurennen, keine Beute zu sein.

Das können die.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Hoellenhunde:

Ich glaube nicht, dass deine Hündin das "nett" meint

Nett gemeintes ins Platz Legen habe ich neulich bei einer jungen Shibahündin gesehen. Ich weiß sicher, daß es nett gemeint war, weil sie sich ins Platz gelegt hatte nachdem unsere beiden Hunde und sie sich Bogen laufend kurz beschnuppert hatten. Wir hatten sie schon passiert und unsere Hunde setzten zum Weiterspielen/Weg Fortsetzen an-. Der Kopf war aufrecht dabei, immer mal zu der Halterin schielend, die weitergehen wollte, das wollte sie offensichtlich nicht. Sie wirkte jedenfalls neugierig und aufgeschlossen.

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Das war ja schon nach der Begrüßung. Nicht davor und nicht das Thema? 

 

Dass Shibas sich hinlegend auch protestieren nicht weiterzugehen, ist rassetypisch. :)

 

 

 

 

 

@Tyrshand

Was Sydney hier zeigt, ist Welpenverhalten. So super finde ich das nicht, schließlich wird sie bedrängt. Als Lösung natürlich nicht übel, als Begegnung nicht so optimal. 

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Am 9.2.2018 um 11:06 schrieb marcolino:

Bei so einer großen Distanz ist auch nicht eindeutig erkennbar, ob man sich jetzt frontal nähert, oder auf Ausweichkurs ist.

 

@BVBTom Wenn ich all deine Informationen jetzt richtig zusammenfasse, dann sind das Situationen bei denen du Meter machst, und nicht Spaziergänge für deinen Hund?

 

Habe ich auf Spaziergängen (im Wald, wir haben da Strecken wo es mehrere hundert Meter geradeaus geht, also Entgegenkommende schon in sehr weiter Distanz wahrzunehmen sind) meine Jungs in solchen Situationen vor Augen, dann sehe ich dieses Verhalten: Die Entgegenkommenden werden sehr früh wahrgenommen, aber die Distanz wird nicht direkt und straight verkürzt, sondern es wird immer mal nach Vorne gegangen, dann der Grasbüschel rechts inspiziert, dann der Weg gequert, geschnüffelt, dann mal kurz stehen geblieben und beobachtet, Distanz verkürzen, wieder irgendwas am Wegrand inspizieren usw. 

 

Was ich nie sehe, ist direktes und vor Allem Frontales aufeinander Zugehen.

 

Würde ich das sehen, dann wüsste ich: Da ist irgendwas im Busche! 

 

Deine Hündin KANN in der geschilderten Situation nichts Anderes machen als deinem vorgegebenem "Kurs" folgen. Oben beschriebenes Verhalten als typische Signale an den Entgegenkommenden kann sie gar nicht zeigen, und das ist ihr Konflikt.

 

Du weißt, dass du den Entgegenkommenden nicht über den Haufen rennen willst - aber: Wirst DU Ausweichen, oder erwartest du dass der Entgegenkommende ausweicht?

Auch das ist noch einmal eine (unbewusste) inner Haltung, die du dir mal anschauen solltest.

 

Mir kam der Gedanke, Luna fehlt womöglich die Gewissheit in dieser Situation, ob ihr Ausweicht oder aber tatsächlich auf Konfrontation aus seid?

 

Von daher wäre mein Fokus, ihr tatsächlich begreiflich zu machen, dass diese straighte Distanzverkürzung nicht etwas ein "Konfrontationskurs" ist. Es ist ein völlig konfliktfreies Verhalten in diesen besonderen Momenten - aber das muss sie erst lernen, es als konfliktfrei einzuordnen.

 

Am Ende (also bei entsprechend verkürzter Distanz) muss also ein bogenförmiges Ausweichen stehen, auf welches sie lernt sich zu verlassen.

 

Bei der von @Estray so treffend als Ablenkung bezeichneten Vorgabe deines Trainers, sie über Ansprache und Blickkontakt frühzeitig aus diesem Verhalten rauszuholen, fehlt mir ehrlich gesagt diese "Botschaft" an deine Hündin, dass ihr nicht auf Konfrontation sondern auf Ausweichkurs seid.

 

Vielleicht reicht ja bei deiner Hündin diese freundliche Ablenkung, um bei ihr die Spannung rauszunehmen.

Dazu gehört aber auch zwingend die lockere und nicht kurz gehaltene Leine, nach der Estray auch fragte :ph34r:

 

Ich habe schon einige Videos gesehen, bei denen Hunde zuvor an der kurz gehaltenen Leine beim Passieren in defensive Abwehr gingen - und bei längerer Leine einfach vor dem Passieren die Seite wechselten (also vom "Fuß" einfach auf die rechte Seite ihres Menschen, als Beispiel), was einem deeskalierenden Bogen-Gehen gleichkommt, eine Art des deeskalierenden Ausweichens ist.

 

@Tyrshand Ich finde das Handeln deiner Hündin in dem Video ganz hervorragend :) Kannte sie die auf sie zustürmende Hundemeute?

Sie reagiert neugierig-verhalten, wodurch sie ihrerseits Alles tut, um dem allein durch die enorme Gruppendynamik bestehenden Konfliktpotential nicht noch ihrerseits "Zündstoff" hinzuzutun. Sie kontrolliert sich sehr, ohne aber dabei ängstlich zu wirken.

(Besonders süß: Ihr Bein-Hochheben, um dem sehr an ihrem Hinterteil interessierten weißen, kleinen Hund nicht versehentlich an- oder gar umzurempeln. Überlegter geht es eigentlich gar nicht in der Situation :wub:)

 

Ich vermute, der "Große" von @Rosilein hätte dort ruhig und mit deutlich anderer Präsenz im Sitzen (oder gar Stehen) abgewartet, und das Heranpreschen der Meute hätte etwas anders ausgesehen (wobei ich mir der Beschreibung von Rosilein nach auch durchaus eine deutliche Vorderkörpertiefstellung oder ein Hinlegen auf die Seite vorstellen kann, wenn ihr Großer die Hunde kennt und sich auf sie freut ;) ).

 

Edit: 

 

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vor 6 Stunden schrieb Hoellenhunde:

als Begegnung nicht so optimal.

 

Huch - sollte eigentlich im vorigen post editiert werden; Nun ja, dann eben separat.

 

Ohne jetzt weitere Informationen zu haben (etwaige Absprachen der Halter untereinander, oder dass die Hunde sich schon kannten, z. B.) finde ich diese Begegnung auch ganz pauschal nicht optimal. Würde ich bedenkenlos nicht so zulassen. Wobei ich solche Situationen auch schon hatte - gewollt. Aber da gab es auch Umfeldbedingungen, die das Konfliktpotential eindeutig im Vorfeld reduzierten.

 

 

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