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Hundeforum Der Hund
Noraja

Hundekontakte ja oder nein?

Empfohlene Beiträge

@Noraja

Wenn dein Kind jedes Mal zuerst das andere Kind mit der Schöppe auf den Kopf haut, dann lässt du es aber ja auch nicht einfach hinrennen, sondern nimmst es an die Hand und gehst mit ihm zusammen hin. ;)

 

Man kann Hunde schon alles allein regeln lassen, aber dann gibt's auch oft Verlierer.

 

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Ich halte es ähnlich wie du: Bei freilaufenden Hunden lasse ich meine auch freilaufen und bei angeleinten Hunden leine ich meine an.

 

Ebenso lasse ich Kontakt an der Leine  zu (aber kein Spiel!), wenn der andere Hundehalter das auch möchte.

 

Meine nun 5-jährige Hündin ist dadurch kein wilder Tutnix geworden. Im Gegenteil konnte sie viele verschiedene Hunde kennenlernen und kann jetzt super gut entscheiden, ob sie einen Hund einfach ignorieren, mit ihm spielen oder weiß der Geier was machen möchte.

 

Mit unserer nun 4-5 Monate alten Hündin machen wir es genauso: Bei angeleinten Hunden wir sie angeleint, bei freilaufenden Hunden bleibt sie auch im Freilauf. Hundekontakte an der Leine ja, wenn der andere HH das auch möchte. Dann aber nur ein Kennenlern-Schnüffeln und gut ists - kein Spiel an der Leine.

 

 

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@benno0815 das ist schon eine interessante und auch irgendwie nachvollziehbare Sichtweise. 

Und die geschilderte Problematik erinnert mich jetzt schon etwas an meinen Hund...

 

@Freefalling das sehe ich allerdings genauso. So lange die Höflichkeitsformen eingehalten werden sehe ich keinen Grund einzugreifen. Wenn nicht dann schon. Und da regeln sich manche Dinge auch nicht einfach von alleine unter den Hunden.

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@benno0815

 

Ist es diese Formulierung, die deine Bedenken auslöst?

 

Zitat

Im Freilauf darf sie zu jedem frei laufenden Hund

 

Das liest sich tatsächlich so, als würde hier nur der Hund entscheiden.

 

Prinzipiell ist das bei meinen Hunden auch so - nur dass sie eben von Beginn an bei mir gelernt haben, meine Entscheidung wohlwollend zu berücksichtigen :)

 

Bitte ich sie darum zu warten - dann tun sie das.

 

Da gibt es tatsächlich nur eine Ausnahme, die ich aber befürworte: Wenn der andere Hund das Warten torpediert, indem er zu meinen Hunden hin rennt.

 

 

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Nein, Marcolina, in der gesamten Beschreibung empfinde ich, dass die Hundehalterin auf die Impulse des Hundes reagiert, statt agiert. ;)
Ich weiß ja nicht, ob das hier zutrifft, aber ich habe es hundertfach so erlebt, dass Welpen und Junghunde immer, zu jeder Zeit zu allen Hunden Kontakt haben sollen und dürfen und man ihnen damit unbewußt auch beibringt, dass das mehr oder weniger gewünscht ist.
Spätestens in der Pubertät, wenn der Mensch dann einschränkt, macht das oft Probleme, einfach weil der Hund mit diesem Frust nicht umgehen kann.
Wir haben immer mit den Welpen und auch mit den Junghunden bereits geübt, dass es auch O.K. ist, mal NICHT zu einem Hund hinzugehen, oder zuerst dran vorbei und hinterher begrüßen, damit sie es lernen, sich am Menschen zu orientieren und sich nicht wie schreiende Kinder an der Kasse aufführen, wenn sie mal nicht zu einem Kumpel hindürfen :D

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vor 15 Minuten schrieb benno0815:

Spätestens in der Pubertät, wenn der Mensch dann einschränkt, macht das oft Probleme, einfach weil der Hund mit diesem Frust nicht umgehen kann.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wodurch Probleme entstehen sollten, wenn es immer normal war, daß der Halter in die Kontaktaufnahme einbezogen wird- und zwar bei jedem Hund, weil mit jedem versucht wurde Kontakt herzustellen. Dann wird er nicht "auf einmal" zum Verbieter und Frustauslöser, weil der Hund ja durch Erfahrung kennengelernt hat, daß ein "der will nicht" bedeutet, daß mit diesem Hund eh kein Spaß zu erwarten ist, sondern es langweilig würde.

Ausnahmslos kein Hund, der als Welpe/Junghund viel Kontakt haben durfte, hat sich bei uns in der Gegend zum Leinenpöbler entwickelt. Die Leinenpöbler sind hier ausnahmslos diejenigen, die von Anfang an stark reglementiert wurden.

Ich plädiere für Kontaktieren im Team. Beide binden ein, beide versuchen zu ermöglichen und beiden kann man nichts vorwerfen, wenn es nicht erwünscht ist. Und beide trösten sich darüber anderweitig.

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Da habe ich ganz andere Erfahrungen als Du ;)

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@gebemeinensenfdazu Ich sehe das so wie Du. Darum wollte ich auch nie Kontakt verhindern um eben keinen Leinenpöbler zu bekommen...

Nun habe ich zwar definitiv keinen Leinenpöbler, aber einen Hund der bei Hundesichtung sein eigenes Ding macht und mich ziemlich ignoriert... In dem anderen Thread hast Du es so toll beschrieben wie Du mit Deinem Hund gemeinsam agierst. Das fand ich sehr schön und da möchte ich auch gerne hin.

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@benno0815Du erläuterst aber damit nicht, die These, daß der Halter auf einmal als Verbotsgeber erscheint, wenn er auf bestehendes gemeinsames Wissen zuückgreift, indem er auf ein "der will nicht" verweist und stattdessen z.B. gemeinsames Spiel oder eine Suche oder einen anderen Artgenossen oder etwas Leckeres etc. vorschlägt.

Es kommt doch auch sehr auf den Hund an.

Bei meinem Hund erhöhe ich mit Verboten nur das Interesse und das Verlangen danach. Ganz viel lockert sich hier über Verfügbarkeit.

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Ich kenn nur 5 Typen von Pöbelhunden- Haltern (Achtung, nicht völlig ernstgemeint):

 

1. Den  "Der ist aus dem Tierschutz/ mal gebissen worden/ ein Angsthund/  als Welpe vom Wickeltisch gefallen!" -Typ :  Ich bin nicht immer sicher , ob das so stimmt oder was selber zusammen gereimtes ist, änderbar scheint es auch nicht zu sein (ob sie es nie probiert haben, oder alles durch haben, keine Ahnung) aber der Hund wird einigermaßen souverän vorbei geführt.

 

2.  Der "Huch!"-Typ: Man kommt sich entgegen, er führt den Hund sehr kurz an straffer Leine, ich mache mich fertig zum Ausweichen, der Hund guckt komisch und hat ne Bürste - plötzlich ist die Leine lang, der Hund da. Die Hunde Beschnüffeln sich, der fremde Hund motzt trotzdem los,  Halter ist völlig überrascht, und probiert seinen Hund weiter zu zerren.

 

3. Die, die jeden Hund zum Leinenpöbeln kriegen: Sehen sie mich mit dem Hund, ist die Anspannung schon da und wird über Rucken an der Leine und eine vorsorgliche Schimpftirade ( "Wenn du wieder....Dann werd ich dir... Wage dich ja nicht...") auf den Hund übertragen.

 

4. Die Kontrollfreaks:  Gerne mal Neuhunde Besitzer. Haben in der  Hundeschule eine Liste bekommen: "Dinge, die sein müssen, weil sonst..." Wir hatten auch mal eine Hundeschule mit so einer Liste... Da hieß es , der Hund darf nicht an der Leine zu anderen Hunden, sonst wird der nie vernünftig an der Leine laufen (der Zusammenhang ist mir nach wie vor schleierhaft, aber gut). Stöckchen kauen darf er auch nicht (Holz ist gefährlich), Länger als 15 Minuten spazieren gehen auch nicht, er darf nur schnüffeln wenn man als Halter zuerst stehen geblieben ist, er muss auch immer als letztes durch die Tür gehen ( sonst droht Größenwahn) und im Endeffekt muss man sich nicht wundern, wenn der irgendwann am Rad dreht.

 

5. Die, die ihren Hund zwangssozialisieren: Hund hat tatsächlich mal schlechte Erfahrungen gemacht und motzt jetzt aus Angst. Der einfühlsame Halter findet trotzdem, dass der 2-Kilo-Opa jetzt zum Sozialisieren mit dem 30 Kilo- Doggen-Junghund gehen sollte, "damit er seine  Angst ablegt". 

 

 

Im Endeffekt muss man das doch wieder sehr vom Einzelfall abhängig machen. Generell bin ich für "weniger (eingreifen) ist mehr", aber es gibt bestimmt auch Hunde, für die das  falsch ist.

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