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Hundeforum Der Hund
Renegade

Platzverweis wegen Giardien

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keine Symptome - keine Untersuchung

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Silkies:

Kurze Zwischenfrage: Gehört bei euch (womit ich jetzt die Mehrheit der Hundehalter hier meine) der Test auch auf Giardien denn nicht mit zum ganz normalen jährlichen "TÜV"? Verblüfft mich gerade etwas, weil ich das regelhaft zusammen mit den üblichen Parasitentests mit untersuchen lasse, die Leute in meinen Hundeplatzgruppen auch.

 

Bei mir gibt's weder für Mensch noch für die Tiere irgendwelche Untersuchungen solange uns nichts fehlt. Wozu auch? Bei den Parasiten geben diese Test doch am aller wenigsten Sicherheit wenn sich der Hund am Tag nach dem Test anstecken kann.

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Das machen wir auch nicht, aber wir sind auch nicht auf dem Hundeplatz. 

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Läuft hier auch nicht so. In sämtlichen Vereinen gab es auch keine Giardienseuchen.

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vor 7 Stunden schrieb Silkies:

Wer das macht? Nun, wie gesagt bei uns im Verein zumindest so ziemlich jeder. Gehört einfach zur normalen Untersuchung auf Darmparasiten mit dazu.

 

Es macht einfach keinen Sinn.

Giardien sind NUR ausschliesslich ein Grund für Durchfall. Ansonsten sind sie seit eben eh fast überall. Auch in Menschen....Ich habe noch nie einen Test auf Giardien bei mir oder meiner Familie machen lassen.

Nur bei Symptomen, die nicht mit herkömmliche Hausmittelchen nicht verschwinden, sucht der Arzt weiter. NIE! Wirklich NIE prophylaktisch.

Das ist rausgeschmissenes Geld und bringt absolut nichts, dann man behandelt symptomlose Giardien gewöhnlicher weise nicht.

Das einzige was dann passiert ist das was wir überall haben: Antiparasitenmittel werden so häufig eingesetzt, dass die Parasiten sich anpassen.....

 

Zitat

Aber auch hier gilt wieder: Eine symptomatische Erkrankung bekommen nur sehr wenige von denen, die sich mit Giardien infizieren. In den gemäßigten Zonen (also auch hierzulande) sind zu jedem Zeitpunkt etwa 10 Prozent der Erwachsenen und mindestens 25 Prozent der Kinder mit Giardien infiziert und scheiden diese auch aus. Wissen die wenigsten und kratzt auch keinen! In deutschen Kindergärten wurden schon Infektionsraten von bis zu 60 Prozent gefunden. Ebenso sind 15 bis 20 Prozent aller Hunde, die da draußen rumlaufen (und damit natürlich auch ihre Kothaufen) mit Giardien infiziert. Schaut man sich nur Jungtiere an, kommen manche Untersuchungen auf eine Infektionsrate von 100 Prozent.

 

Zitat

Giardien waren und sind also allgegenwärtig. Heute finden wir sie nur leichter als früher. Es macht dementsprechend keinen Sinn, wild in der Gegend rumzutesten und rumzutherapieren. Wer viel misst, misst viel Mist!

 

Zitat

-Wann und wen behandeln wir? Ich bin nicht allein mit der Auffassung, dass nur Hunde und Katzen, die Symptome (also Durchfall) zeigen, behandelt werden sollten. Einzige Ausnahme wäre der oben schon erwähnte Haushalt mit mehr als einem positiv getesteten Tier, wo ich auch einen symptomlosen Ausscheider mit aufs Korn nehmen würde.

 Sowohl das Testen als auch die Behandlung eines symptomlosen Tieres sind unsinnig!

Alle Zitate aus der Quelle: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19372

 

Das ist gängiges Verfahren von Humanmedizinern. Bei Sypmptomen wirde getestet...ansonsten nicht. Oder hat sich jemand von euch schon mal auf den Weg zum Hausarzt mit einem Stuhlpröbchen gemacht, um herauszufinden, ober sich da Giardien tummeln, einfach so, um das mal geklärt zu haben?

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Ich habe es schonmal untersuchen lassen. Nicht weil es eindeutige Symptome gab sondern weil das Tier das ich aufgenommen habe einen schlechten Allgemeinzustand hatte (immer etwas kränklich aber immer was anderes). Schlussendlich hat der Allroundcheck (Blut Kot Parasiten ....) Kleinigkeiten ergeben die man Stück für Stück behandeln konnte. Im Endeffekt ist das Tier jetzt weniger anfällig und einfach etwas robuster. Obwohl er immer anfälliger sein wird als die anderen aber momentan geht's im gut.

 

Ich kann daher gut nachvollziehen wenn Silkies diese Untersuchungen bei ihrem "Montagsmodell" machen lässt. Das ist ein wenig nach dem Motto "Kleinvieh macht auch misst", Tiere die einfach anfälliger sind können mit der Summe an kleinen Belastungen nicht gut umgehen. Daher finde ich es von Silkies gut so drauf zu achten. 

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@Michelle003 Dazu ist etwas aus dem Link, den ich eingestellt hatte unter G.4.2 zu lesen. Die Giardien werden mit der Behandlung auf ein Normalmaß zurückgedrängt, die Gardiose ist überwunden aber der Erreger noch nachweisbar.

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vor 3 Minuten schrieb Michelle003:

Ich kann daher gut nachvollziehen wenn Silkies diese Untersuchungen bei ihrem "Montagsmodell" machen lässt. Das ist ein wenig nach dem Motto "Kleinvieh macht auch misst", Tiere die einfach anfälliger sind können mit der Summe an kleinen Belastungen nicht gut umgehen. Daher finde ich es von Silkies gut so drauf zu achten.

 

Ja, das kann ich auch nachvollziehen.

 

Weshalb das aber ein ganzer Verein macht, verstehe ich nicht wirklich. Was soll damit erreicht werden?

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vor 13 Minuten schrieb 2010:

Was soll damit erreicht werden?

 

Eine gewisse Qualitätssicherung des Gesundheitszustands ihrere Vierbeiner? Keine Ahnung ich bin da nicht Mitglied. :D 

 

Manchmal macht man auch Dinge die das Umfeld auch so macht.

Wenn ich regelmäßig mit Menschen zusammen bin die ärztliche Voruntersuchungen (Krebsvorsorge, Mammographie, Blutbild, Blutdruck, Gewicht, ....) machen lässt, regelmäßig zum Zahnarzt geht, regelmäßig weiß ich nicht was dann ist man doch auch eher jemand der das dann auch macht. Einfach weil es einem normal erscheint. Ist es aber nicht für alle.

 

Ich kenn mich schon ein wenig mit Giardien aus und habe auch den Rückert-Artikel bereits zweimal komplett gelesen. Mir ging es damals darum das diese Kränklichkeit/Anfälligkeit einfach gemindert werden sollte. Nicht das man ständig Symptome bekämpft und die Ursache/die Ursachen bleiben unangetastet.  Obwohl die Symptomatik nicht zu Giardien im speziellen gepasst hat wollte ich es abgeklärt haben. Den anderen Link werde ich mir bei Zeiten durchlesen, finde ihn gerade nicht. :)

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Giardien zu behandeln, die keine Symptome machen, ist unnsinn bis gesundheitsschädlich. Das Mittel gegen Giardien zerstört die Darmflora und somit das Immunsystem. Dann wirds erst richtig "lustig". 

 

Ich halte eine jährliche Blutuntersuchung ebenso für Quatsch und würde das auch nicht verlangen beim jungen, gesunden Hund. 

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