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Hundeforum Der Hund
ygrimes

Allgemeine Ernährung eines Hundes

Empfohlene Beiträge

Guten Tag liebes Polar Hunde Forum,

ich habe einmal eine ganz allgemeine Frage an euch. Da ich bald selbstständig bin und von zuhause aus arbeiten kann, möchte ich mir als Wegbegleiter einen kleinen Welpen (Rodesian Ridgeback oder Golden Retriever). Leider habe ich noch relativ wenig Erfahrung mit Hunden. Ich kenne zwar ein paar Tipps und Tricks, um dem Kleinen von Beginn an ein schönes Umfeld zu gestalten. Jedoch habe ich in Bezug auf das Futter gar keine Ahnung. Welpen muss man doch in aller Regel anders ernähren als einen erwachsenen Hund, sehe ich das richtig? Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich bin dankbar über jeglichen Ratschlag zum Thema Hundefutter.

Viele Grüße

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Welpen brauchen eine andere Zusammensetzung von Nährstoffen und Proteinen im Futter (und dann unterscheidet sich das nochmal nach zu erwartender Endgröße).  Allgemein gibt es da sehr viele Meinungen zu.

Ich probiere mich mal an einen groben Faden, worauf man achten sollte: 

(Die die mehr wissen, dürfen gerne korrigieren; aber steinigt mich bitte nicht) 

 

Generell hast du die Auswahl zwischen Trockenfutter, Nassfutter und Barfen. Vom Barfen würde ich die als Einsteiger abraten; das ist für Welpen sowieso sehr schwer.

 

Am einfachsten machst du es dir mit einem qualitativ hochwertigem Fertigfutter. Du solltest darauf achten, dass  der Fleischanteil höher ist als der "tierischer Nebenerzeugnisse". Im besten Fall ist noch mal aufgeschlüsselt, was  diese tierischen Nebenerzeugnisse genau sind. Das kann beispielsweise so aussehen:

 

70% Huhn, tierische Nebenerzeugnisse ( Herz, Magen, Lunge, Leber) ....

Gegen Organe im Hundefutter ist nichts zu sagen, wenn da nur "tierische Nebenerzeugnisse " steht, ist immer ein bisschen Vorsicht geboten. Das sind nämlich auch Hufe, Knochen etc...

Generell sollte natürlich der Fleischanteil hoch sein.

Ein getreidefreies Futter kann sehr sinnvoll sein. Da scheiden sich aber die Geister dran. 

 

Trockenfutter ist am praktischsten zu handhaben und ist  häufig weniger geruchsintensiv als Barf oder Nassfutter. Es ist aber nunmal trocken, der Hund bekommt also relativ kleine Portionen, und es kann wenn nicht genug Wasser getrunken wird zu Nieren- und Blasenproblemen beitragen. Falls du dich für Trockenfutter entscheidest, lässt du es am besten vor dem Füttern in Wasser aufquellen. Es gibt diverse Sorten für sämtliche Bedürfnisse (von sensitiven,aktiven Riesen Junioren bis hin zum alten, weißen Sofahund Opa findet hier jeder sein passendes Futter).

 

Nassfutter kommt in Dosen (praktisch) riecht meistens nicht besonders gut und die meisten Hunde fressen es gerne. Es gibt gefühlt 120 Marken und (wie beim Trockenfutte übrigens auch) große Qualitätsunterschiede. Es gibt viel Auswahl (aber ich glaube nicht ganz so viel wie bei dem Trockenfutter).

 

Barfen ist toll für Hunde mit speziellen Bedürfnissen, aber man muss sich sehr einarbeiten. Leichter macht man es sich, wenn man sich einen Futterplan erstellen lässt.

 

Man kann alle 3 Optionen auch kombinieren, sollte aber darauf achten, dass Trockenfutter nicht zeitgleich mit den anderen Optionen zu füttern, weil es anders verdaut wird.

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Wenn du "Barfen" willst, dann muss du nicht den Welpen ANDERS füttern.

Dann bekommt der Hund immer ein Fressen mit den selben Komponenten, wie er als ausgewachsener Hund bekäme. Nur eben im Verhältnis zur Körpergrösse wesentlich mehr, was dann die passgenaue Versorgung mit Vitaminen und Mineralien ausmacht.

Mein jetzt 32 KG Hund bekam als Welpe 500 g Futter täglich und jetzt mit 6 Jahren immer noch....

 

Nur muss man sich bei dieser Fütterungsart eben mit Hundeernährung beschäftigen. Ich meine ja immer, wer mindestens die 6. Klasse erfolgreich abgeschlossen hat, sollte sich mit Hilfe von Fachliteratur (alles im Internet verfügbar) einen Barf Plan für einen gesunden Hund selbst erstellen können.

Wer sich das nicht zutraut, oder unsicher ist, kann eine der frei verfügbaren Exeltabellen nutzen um die Portionen mit drei Klicks ausgerechnet zu bekommen (frei im I-Net verfügbar)

 

 

Ansonsten halt Fertigfutter in allen Varianten..Nass, trocken nass und FLocken ect. pp.

Hunde füttern kommt heute daher wie eine Wissenschaft. Das Angebot an Alleinfuttermittteln für Tiere/Hunde ist grösser, als da für Menschen :)

 

Mit einem guten hochwertigen Fertigfutter, evt. noch darauf geachtet, dass die verwendeten Schlachttiere ein würdiges Leben hatten, das Futter nicht unbeding 5 mal um den Globus verschickt wurde, bevor es per Versandhandel an den Endkäufer oder Futterhaus im Regal ankommt.....

 

:)  viel Spass beim Welpen aussuchen und gute Nerven beim "Futter aussuchen" ( das ist viel "schwieriger" ;)  )

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Mein Hund kriegt alles, Trockenfutter zum Belohnen und Suchen unterwegs (ich hab' immer so 3-4 Sorten da), manchmal Nasskomplettfutter oderhäufiger Reinfleischdose gemischt mit kleingeraspeltem Gemüse, Obst und Kohlenhydratzugabe (Getreide oder Pseudogetreide), Tischreste und selten auch extra gekocht. Nur roh mag sie nicht gerne.

Wie kamst du auf diese beiden doch sehr unterschiedlichen Rassen? Das würde mich echt interessieren.:)

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Beim Welpen vom Züchter würde ich zu allererst das Füttern, was der Welpe vom Züchter bekommen hat.

 

Danach empfinde ich es auch am allerbesten, wenn man immer alles füttern kann. Mal Trocken, im Urlaub Nassfutterdose, zuhause rohes Fleisch mit Gemüse und Kohlehydraten und Pülverchen und Öl. Essensreste, wenn etwas übrig ist.

Wenn der Hund es so verträgt.

 

Meine Hunde füttere ich seit 23 Jahren so, Effie wurde gesunde 16.

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Meine "Barf" Hunde fressen alles.

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vor 8 Stunden schrieb ygrimes:

Guten Tag liebes Polar Hunde Forum,

ich habe einmal eine ganz allgemeine Frage an euch. Da ich bald selbstständig bin und von zuhause aus arbeiten kann, möchte ich mir als Wegbegleiter einen kleinen Welpen (Rodesian Ridgeback oder Golden Retriever). Leider habe ich noch relativ wenig Erfahrung mit Hunden. Ich kenne zwar ein paar Tipps und Tricks, um dem Kleinen von Beginn an ein schönes Umfeld zu gestalten. Jedoch habe ich in Bezug auf das Futter gar keine Ahnung. Welpen muss man doch in aller Regel anders ernähren als einen erwachsenen Hund, sehe ich das richtig? Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich bin dankbar über jeglichen Ratschlag zum Thema Hundefutter.

Viele Grüße

Hundefutter  ist eins der größten Streitthemen in der Hundewelt.

Wahrscheinlich wirst  du hier sooo  viele  verschiedenen Meinungen bekommen,  dass du am Ende  gar nicht  mehr weisst, was nun richtig oder falsch ist...

 

Ich persönlich  bin ein Fan von Frischfutter,  in der Hundewelt  bekannt als BARF, aber auch  da gibt  es  unterschiedliche  Möglichkeiten zu füttern. Mit Kohlehydrate, ohne -mit Gemüse,ohne - mit Zusatzmittelchen, ohne  usw  usw.

Grundsätzlich  kriegt der Welpe  da  genau  das  gleiche wie es auch ein erwachsener Hund  kriegen würde,  nur  halt  andere  Mengen. Literaturempfehlung: Swanie Simon- BARF  für  Welpen  /https://www.drei-hunde-nacht.de/)

und  Nadine  Wolf. Das  Barfbuch    (http://mashanga-burhani.blogspot.de )

 

 

 

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Hey.

ein Hund kann bei der Arbeit helfen. Wir haben im Büro auch einen Hund und der heitert die Stimmung immer wieder auf. Aber beim Futter muss man wirklich auf einige Sachen achten. Da gibt es so viel Auswahl und verschiedene Marken. Ich denke auch das jede Hunderasse auch anderes Hundefutter isst. Denn Hund ist natürlich auch nicht gleich Hund. Ich würde das ganze Online bestellen, denn dann wird es nachhause geliefert. Ich persönlich bestelle sowieso alles online. Ich denke auf Amazon findet man da schon was. Aber einen guten Vergleich findest du auf folgender Seite. Da gibt es auch so eine Tabelle die dir beim vergleichen hilft. 

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Wow danke für eure ganzen Kommentare und Tipps. So wie ich das jetzt heraus gelesen habe ist Abwechslung das beste. Das ist ja bei der Ernährung bei Menschen genauso wichtig. Also mal Trockenfutter, mal Nassfutter usw. Ich habe jetzt auch gelernt das man auf den Fleischanteil achten muss, damit der Hund nicht nur Abfall zu essen bekommt. Das mit den ganzen Nebenprodukten ist schon sehr eklig. Aber ich werde mich mal auf der Seite die hier gepostet wurde umschauen und nach dem perfekten Futter suchen. Ohne euch wäre das eine reinste Katastrophe geworden. Aber jetzt fühle ich mich schon besser vorbereitet. 

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Ich füttere gemischt (frisch/roh, Essensreste, Fertigfutter) - hauptsächlich koche ich. Und ich halte den Fleischanteil gering.

 

Am Ende kommt es auf den individuellen (!) Bedarf des einzelnen Hundes an. 

 

https://www.amazon.de/Hunde-richtig-füttern-Jürgen-Zentek/dp/3800159600

 

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