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Hundeforum Der Hund
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Ständig kränklich und unterschiedliches Verhalten

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Hallo zusammen, 

 

ich bin bin neu hier und suche Rat von Menschen die mehr Erfahrung mit Hundehaltung haben als ich.

 

Kurz zu uns: Matti ist mein erster Hund, er kommt aus Spanien (Tierschutz) und ist ca ein Dreiviertel Jahr alt. Was genau drin ist weiß man nicht, vermutlich Boudegero/Dailmatiner Mix.

Er lebt seit 6 Wochen bei mir.

 

Wir leben in einer Mietwohnung und ich bin voll berufstätig (recht variabel in meiner Arbeitszeit, so kann ich mich ggf . auf besonderen Bedarf seiner Seits einstellen). 

Da er noch nicht alleine bleibt ist er am Tag in einer Hindebetreuung mit einem Rudel in einem großen eingezäunten Areal untergebracht, er mag das und es lastet ihn aus. 

Trotz allem sind wir dann Abend immer noch mal etwa 1h unterwegs. 

Am Wochenende steht Hundeschule und Abenteuerspaziergänge an. Hier bekommt er über den Tag verteilt etwa 4h Aktion mit kleinen Übungseinheiten zwischendrin, wir lernen ja noch.

da er sehr aktiv ist, benötigt er das auch um am Ende zur Ruhe kommen zu können.

 

Jedoch liegt ein kleiner Schatten über ihm.

Er kam mit Giardien, nach sechs Wochen ist endlich eine Besserung eingetreten aber gut ist es noch nicht. Ich werde am Donnerstag zum TA gehen weil er eine Art Warze hat die er sich ständig juckt und ich blutig kratzt und obendrein sondert er nun ein Sekret aus seinem Penis ab welches zwar weiß ist aber irgendwie mockt. 

Er ist bereits Kastriert.

Er macht so einen fiten eindruck aber ständig so Kleinigkeiten welche ihn Schwächen und mich verunsichern. Gibt es denn irgendwas natürliches womit ich sein Immunsystem unterstützen kann ohne ihn noch mehr zu belasten? Durch die Giardien ist sein Magen massiv angegriffen. 

 

Er sucht zur zur Zeit verstärkt Nähe, gerade nachts und fiept. Bis dato schlief er im Körbchen und das soll auch so bleiben. Jedoch irritiert mich das. Durch die Darmgeschichte müssen wir nachts oft raus (seit Wochen!!!) und er macht sich so eigentlich bemerkbar, neuerdings aber auf diese Art weil er ins Bett will. Auch hier gleich zwei weitere Fragen: wie schaffe ich es das er versteht er muss/soll nachts nicht raus (er tut es auch in Phasen wo der kot ok ist, aus Gewohnheit nehme ich an)? Und ist es ok wenn ich ihn ins Bett lasse weil ich glaube ihm geht es nicht gut wenn ich das aber grundsätzlich nicht will? Kann er den Unterschied verstehen? 

 

Zur info: gefüttert wird morgens zwischen 7 und 9 und Abends nach 19 Uhr, durch das späte füttern hat sich schon eine bessereung der nächtlichen Ausflüge eingestellt (statt 3x nur noch 1x).

 

wie bekomme ich einen Rhythmus rein der mich auch durchschlafen lässt. Ich muss tagsüber funktionieren und komme zunehmendes an meine Grenze. 

 

Außerdem mache ich mir sorgen weil er einfach nicht RICHTIG gesund wird! 

 

Über Ratschläge würde ich mich freuen! 

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Hallo und willkommen im Forum.

 

Meiner Meinung nach macht ihr viel zu viel mit dem Hund.

Er ist erst 6 Wochen bei euch. Laßt ihn doch erstmal ankommen.

Der Hund hat extrem viele Reize zu verarbeiten und dafür braucht er Ruhe, viel Ruhe.

 

Das Immunsystem kannst du mit Katzenkralle, Echinacea (ohne Alkohol), evtl. Propolis unterstützen.

 

Gegen die Gardine wird aber schon behandelt, oder?

 

Die Fütterungszeit am Abend würde ich noch noch etwas nach hinten verlegen, also 20 oder 21 Uhr. 

Vielleicht schafft er es dann nachts auszuhalten. Vorausgesetzt natürlich, dass er keinen Durchfall hat.

 

Meine Hündin hat mich am Anfang auch noch bis zu 3 x nachts rausgeholt. Nach Monaten habe ich dem Fiepen nicht mehr nachgegeben und wollte wissen was passiert.

Nichts ist passiert und seitdem hat sie mich auch nie mehr nachts geweckt. Es war einfach nur eine Angewohnheit.

 

 

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Verstehe ich nicht ganz. Der Hund ist seit 6 Wochen bei dir. Von Beginn an Giardien, die er scheinbar immer noch hat. In der Zeit läuft er in einer Hundegruppe bei einem Sitter. Wäre ich einer der anderen HH, würde ich mich aber schwer bedanken. Die Frage ob du ihn ins Bett lassen sollst, ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Und mit einem 3/4 Jahr alt, ist er kastriert? Ich verstehe manches echt nicht.

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diese Sekrettropfen, auftretend am Penis des Rüdens, gelblich/grün ihhh, begleitet meinen Rüden auch .

 

ich müßte jetzt mal streng nach denken, aber wir haben es als o.K. abgebucht.

 

 

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Mich irritiert auch der Hinweis "Giardien und Hundegruppe".

 

Da tun sich auch etliche Fragen auf:

 

- der Hund ist erst 6 Wochen da und muss eine mMn viel zu große Reizüberflutung bewältigen. 

- ist der Hund tatsächlich giardienfrei, oder besteht die Gefahr einer immer-wiederkehrenden Ansteckung durch die Hundebetreuung?

- weiß die Hundebetreuung überhaupt von dem Giardienbefall?

- was wurde bisher für eine Darmsanierung unternommen? Schau mal hier, nur mal als Überblick: Pro- und Prebiotika zur Darmsanierung beim Hund

 

Dieser verstärkte Kotabsatz kann

 

- ein Hinweis auf eine gestörte Darmflora sein

- ein Hinweis auf noch vorhandene Giardien sein

- ein Hinweis auf sehr schlechte Futterverwertung sein

- ein Hinweis auf Dauerstress (Cortisolwirkung) sein

- ein Zusammenspiel zweier bis zu ALLER genannten Faktoren sein

 

Ich finde es total Klasse, dass du für eine Betreuung gesorgt hast. Auch deine Flexibilität hinsichtlich deiner Arbeitszeiten ist sicher ein Faktor, der deinem Hund und dir positiv zugute kommt. 

 

Allerdings habe ich große Fragezeichen hinsichtlich eines "ruhigen Ankommens" für deinen Hund in seinem neuen Leben.

Sowohl medizinisch als auch verhaltenstechnisch würde ich dir eine kompetente Betreuung vor Ort empfehlen (Tierarzt mit verhaltenstherapeutischen Kenntnissen), der dir ein für euch passendes Gesamtpaket zusammenstellt. Eines, welches du bei deinen Umfeldbedingungen auch stemmen kannst (das halte ich für möglich, bei entsprechender Sachkenntnis und kompetenter Unterstützung).

 

Zur Frühkastration deines Hundes sage ich jetzt mal besser nichts, gebe dir aber einen Tipp mit auf euren Weg: Achte bei deinem Jungspund darauf, ihn "stark" zu machen, neugierig, mutig, selbstbewusst (NICHT dominant - das hat mit Selbstbewusstsein erst mal wenig zu tun. DU bist die Stütze, die ihm Sicherheit gibt, um zu lernen sich in dieser neuen Welt auch angstfrei zu bewegen). Er benötigt einen Ausgleich für das nun in seiner Entwicklung fehlende Testosteron.

 

Hier mal eine erste Adresse für dich für die Suche nach geeigneten Ansprechpartnern: GTVMT Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie

 

 

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Vielen Dank für einige der Informationen. 

Vorab, die Hundebetreuung ist über den Giardienbefall informiert und die betreuende Aufsichtperson ist eine ausgebildete Tierärztin mit einem IHK Zerrifikat bezüglich des Hundetrainings. 

Auch hatte ich auf die kastration keinen Einfluss! Der Hund kommt aus einem Tierheim in Spanien lieber Gerhard. Deine unproduktive Antwort war sicherlich die geringste Hilfe! Wenn ich es besser Wüsste, würde ich nicht um Hilfe fragen!

Matti ist ein sehr gut sozialisierter Hund in Hinsicht auf andere Hunde, gesundes Selbstbewusstsein und hohe emphatie ist vorhanden, das ist es was er auf der Straße gelernt hat.

natürlich ist er wg der Giardien in Behandlung. Und nach TA Wechsel geht es auch stätig bergauf! 

Vielleicht ist es ja echt alles etwas viel für ihn, er macht aber bis auf diese ständige Kränklichkeit und das stete nächtliche rausmüssen einen wirklich guten und entspannten Eindruck. Halt noch unerzogen aber auch da lernt er schnell. 

Ich erhoffte mir hier Infos über die Stärkung des Immunsystems und ggf. Tipps zur Umstellung bezüglich des nächtlichen austretens. 

Danke für die wirklich hilfreichen tips und Danke für die die sich ohne jegliches Hintergrundwissen nicht gleich auf die vermeintlichen falschen Sachen stürzen.

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Lies es dir in Ruhe noch mal ALLES durch.

 

Du kannst nicht einfach die Dinge ausblenden, die dir gerade nicht in den Kram passen. Du willst die Probleme, die du hast, lösen. Du wirst sicherlich davon gehört haben, dass Psyche und Körper bei Lebewesen zusammenhängt. Dann mach dir bitte Gedanken, ob es auch an den anderen Sachen, wie z.B. Überforderung des jungen, gerade erst angekommenen Hundes liegt. Wenn so etwas von mehreren Seiten angedeutet wird, kannst du es nicht einfach verwerfen. Sein Immunsystem kann sich durchaus stabilisieren, wenn der Hund mal zur Ruhe kommt.

Gerade wenn Hunde nachts nicht durchschlafen, ist Überforderung zumeist der Grund - außer natürlich Durchfall. Ist ein Hund ausgeglichen und müde, schläft er. Ist er aufgedreht und müde, schläft er nicht.

Und nein - ein Giardienhund käme mir auch nicht ins Bett.

 

Erwähntest du in deinem ersten Text nicht, dass du wenig Erfahrung mit der Hundehaltung hast?

Dem stehen hier Texte von Menschen mit sehr viel Erfahrung gegenüber.

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Ich blende die Ratschläge doch gar nicht aus und habe mich dafür bedankt und denke darüber nach. 

vor 4 Stunden schrieb Gerhard:

Verstehe ich nicht ganz. Der Hund ist seit 6 Wochen bei dir. Von Beginn an Giardien, die er scheinbar immer noch hat. In der Zeit läuft er in einer Hundegruppe bei einem Sitter. Wäre ich einer der anderen HH, würde ich mich aber schwer bedanken. Die Frage ob du ihn ins Bett lassen sollst, ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Und mit einem 3/4 Jahr alt, ist er kastriert? Ich verstehe manches echt nicht.

Das ist aber nicht hilfreich! 

Für Tipps und Ansätze bin ich aber grundlegend offen. Das war der Grund warum ich hier in dieser Gruppe gefragt habe. 

Soll ich den Hund denn in die Wohnung sperren und vor Panik alles kaputtmachen lassen nur damit er nicht Reizüberflutet ist? Ist das besser? 

Er kann halt nicht alleine bleiben, somit ist eine Alternative zur Pansion nicht gegeben wenn ich ihn nicht quälen will. Wir üben das fleißig. 

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vor 6 Stunden schrieb Bodi:

Da er noch nicht alleine bleibt ist er am Tag in einer Hindebetreuung mit einem Rudel in einem großen eingezäunten Areal untergebracht, er mag das und es lastet ihn aus. 

Trotz allem sind wir dann Abend immer noch mal etwa 1h unterwegs. 

Am Wochenende steht Hundeschule und Abenteuerspaziergänge an. Hier bekommt er über den Tag verteilt etwa 4h Aktion mit kleinen Übungseinheiten zwischendrin, wir lernen ja noch.

da er sehr aktiv ist, benötigt er das auch um am Ende zur Ruhe kommen zu können.

 

 

 

Das mit der Betreuung machst du doch richtig. Würde hier jeder zu raten.

Nur ist ein Hunderudel, welches sich frei auf einem Gelände bewegt, ständig in Bewegung, ein einzelner Hund kommt nicht zur Ruhe. Zumal man immer davon ausgehen muss, dass die Zusammensetzung immer wieder geändert wird, das ist auch sozialer Stress.

 

Dann noch 1 Stunde mit Dir.

Und am Wochenende..... Aktion mit kleinen Übungseinheiten über 4 Stunden!!!

Dein Hund dreht am Rad!

 

Der letzte Satz - da wiedersprichst du dir selbst: er kommt nämlich nicht zur Ruhe, wie deine Nächte zeigen.

 

Es ist wie mit hyperaktiven Kindern: da muss man auch nicht mehr machen, sondern weniger.

 

Ganz einfach:

Mach einmal sehr viel weniger.

Und schau, was passiert.

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Wie die andern auch schon geschrieben haben, er wird reizüberflutet. Das bedeutet Stress und das bedeutet, dass das Immunsystem gestört wird.

Man nur noch ganz ruhige Sachen mit ihm, lass am WE mal die Hundeschule weg, und lass ihn ankommen und seine vielen Infekte in Ruhe auskurieren.

 

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