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Hundeforum Der Hund
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Warum kaufen Leute Hunderassen, die Gesundheitsprobleme haben?

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Hier mal eine spannende Sozialwissenschaftliche Studie, zu der Frage, warum sich Leute Hunde kaufen, bei denen gesundheitliche Probleme zu erwarten sind.

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091

 

Ich fand diese Studie besonders spannend, weil die Frage, warum Leute solche Hunde kaufen, hier ja auch immer wieder auftaucht.

 

Befragt wurden Hundebesitzer:

-von Französischen Bulldoggen (als Vertreter von Rassen mit extremen Einschränkungen durch Zucht),

- Chihuahuas (als Vertreter von Rassen mit extremen Einschränkungen durch Zucht),

-Cavalier King Charles Spaniels (als Vertreter einer Rasse, die zwar häufig unter genetischen Erkrankungen leidet, die aber nicht auf dem Phänotyp beruhen)

-und dem Cairn Terrier (als Hunderasse mit einer durchschnittlichen Veranlagung für Erkrankungen)

 

Jeweils 750 dänische Besitzer wurden eingeladen, an dieser Studie teilzunehmen, am Ende nahmen insgesamt 846 teil.

 

Untersucht wurden:

- Die Planung des Erwerbs und der Erwerb des Hundes

- ob die Einschränkungen (gesundheitlich und im Verhalten) sich auf die Hund-Halter Beziehungen auswirkten

- ob die Einschränkungen (gesundheitlich und im Verhalten) sich auf die Motivation zu züchten auswirkten

 

Zitat

Our study aimed to answer the following questions: 1) Do motivations for acquiring a dog, and pre-purchase owner characteristics, differ between owners of the four breeds? 2) Do levels of expenditure on veterinary treatments and health and behavior problems experienced differ for owners of the four dog breeds? 3) Do motivations prior to acquisition, and owners’ experiences of health and behavior problems with their dogs, explain differences in the quality of the owner-dog relationship between the four breeds? 4) Do intentions of acquiring the same breed the next time a dog is to be procured change as a function of experienced health and behavior problems?

Das Ziel unserer Studie ist, folgende Fragen zu beantworten:

1) Unterscheiden sich die Motivationen einen Hund zu kaufen, und Eigenschaften des Käufers zwischen den einzelnen Hunderassen-Besitzern?

2) Unterscheidet sich das Niveau des Aufwandes für tierärztlichen Behandlungen und Gesundheits- und Verhaltensprobleme für die Besitzer der vier Rassen?

3) Erklären die Motivation der Anschaffung, und die Wahrnehmung der gesundheitlichen und Verhaltensprobleme ihrer Hunde, Unterschiede in der Besitzer-Hund Beziehung zwischen den vier Rassen?

4) Verändert sich die Intention, das nächste Mal einen Hund der selben Rasse anzuschaffen, wenn Gesundheits- und Verhaltensprobleme wahrgenommen werden?

 

Zitat

In the questionnaire, respondents were asked about socio-demographic details, whether he/she had had a pet earlier in life, descriptive details about the dog (e.g. breed, current age, purchase price), possible welfare problems, the choice of dog and breed, their expectations of a good dog, daily life with and care of the dog, expenses of the dog, owner-dog attachment, whether there were other dogs in the household and about intended future procurement of a dog

Inhaltlich übersetzt:

In der Befragung wurden die Hundebesitzer über folgende Punkte befragt:

Sozio-demographische Details,ob sie bereits früher ein Haustier hatten, eine Beschreibung des Hundes ( Rasse, Alter, Anschaffungspreis), mögliche Probleme des Wohlergehens, die Entscheidung für den Hund und die Rasse, ihre Erwartungen an einen guten Hund, Alltag mit dem Hund und Pflege des Hundes, Ausgaben für den Hund, Besitzer-Hund Verbundenheit, ob andere Hunde in dem Haushalt leben, ob der zukünftige Erwerb eines Hundes angestrebt wird.

(Auf Seite 7 von 25 des PDFs findet man eine Tabelle mit genaueren Angaben)

 

Zitat

Owners of Chihuahuas were different from the other dog owners on several factors associated with pre-purchase characteristics (Table 4). A higher proportion of Chihuahua owners reported that there “wasn’t really any planning” before the acquisition, and that the “choice of dog was incidental”. Also, owners of Chihuahuas reported being significantly less inclined than owners of Cavalier King Charles Spaniels and French Bulldogs to acquire knowledge from books and professionals about dogs before the purchase decision. Owners of Cairn Terriers appeared to be less inclined to acquire knowledge from books and professionals than owners of Cavalier King Charles Spaniels and French Bulldogs (results from poisson regression where Cairn Terriers were set to reference value). Conversely, owners of Cairn Terriers seemed to rely on prior experience with this breed to a much greater extent (45.9%) than was the case with owners of other breeds. Owners of Cairn terriers and Cavalier King Charles Spaniels were significantly more likely to have obtained their dog as a puppy directly from a breeder, while owners of Chihuahuas and, to some extent, French Bulldogs tended to acquire their dogs from a previous owner.

Besitzer von Chihuahuas unterschieden sich von den Besitzern der anderen Hunderassen in einigen Faktoren verbunden mit Charakteristiken vor dem Kauf. Ein größerer Anteil der Chihuahua Besitzer gab an, dass es "nicht wirklich einen Plan gab"  vor der Anschaffung, und dass "die Wahl des Hundes zufällig war". Außerdem waren Chihuahua-Besitzer deutlich weniger geneigt als Besitzer von Cavalier King Charles Spaniels und Französischen Bulldoggen, sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten vor der Kaufentscheidung an zu eignen. Besitzer von Cairn Terriern erschienen weniger geneigt sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten anzu eignen als Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen (Ergebnisse von einer Poisson-Verteilung, bei der Cairn Terrier als Referenzwert gesetzt wurden). Umgekehrt schienen Besitzer von Cairn Terriern deutlich stärker auf vorherige Erfahrungen mit dieser Rasse zu vertrauen, als es mit den Besitzern der anderen Rassen der Fall war. Bei Besitzern von Cairn Terriern und Cavalier King Charles Spanieln war es wahrscheinlicher, dass sie ihren Hund als  Welpen direkt von einem Züchter erworben hatten, während Besitzer von Chihuahuas, und in einem gewissen Maß  Besitzer Französischer Bulldoggen dazu tendierten, den Hund von einem Vorbesitzer übernommen zu haben.

 

 

Zitat

Based on owners’ responses to the 23 LAPS items, there were statistically significant differences across breeds in the quality of the owner-dog relationship (Table 9). Owners of Cavalier King Charles Spaniels and French Bulldogs showed similar levels of attachment to their dogs. Owners of Chihuahuas experienced the highest level of attachment, whilst owners of Cairn terriers experienced the lowest level of attachment. When we investigated these breed differences further, we found many differences at the single question item level from the LAPS. For example, 61% of Chihuahua owners “strongly agreed” that “Dogs deserve just as much respect as humans do”, compared with 50% of French Bulldog owners, 47% of Cavalier King Charles Spaniel owners, and 35% of Cairn Terrier owners. Also, 70% of Chihuahua owners “strongly agreed” that “I would do almost anything to take care of my dog”. This compares with 62% of French Bulldog owners, 56% of Cavalier King Charles Spaniel owners, and 43% of Cairn Terrier owners.

 

Basierend auf den Aussagen des Besitzer zu den 23 Laps-items, ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Rassen in der Qualität der Halter-Hund Beziehung. Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen zeigten ein ähnliches Niveau von Verbundenheit zu ihrem Hund. Besitzer von Chihuahuas zeigten das höchste Niveau von Verbundenheit, während Besitzer von Cairn Terriern das niedrigste Niveau zeigten.

Als wir diese Unterschiede zwischen den Rassen weiter untersuchten, fanden wir starke Unterschiede an einem einzigen Frage-Item der Umfrage [LAPS]. Zum Beispiel stimmten 61% der Chihuahua Besitzer mit der Aussage,  "Hunde verdienen genauso viel Respekt wie Menschen", "stark überein".  Im Vergleich stimmten 50% der Französischen Bulldoggen Besitzer, 47% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer und 35% der Cairn Terrier Besitzer "stark überein". Auch stimmten 70% der Chihuahua Besitzer "stark überein", mit der Aussage, " Ich würde beinahe alles tun, um meinen Hund zu versorgen". Diese Meinung teilten 62% der Frazösischen Bulldoggen Besitzer, 56% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer, und 43% der Cairn Terrier Besitzer.

 

Zitat

Owners of French Bulldogs had a clearly higher propensity to plan to acquire the same breed next time a dog was to be procured (29.2%) (Table 11) compared to owners of the three other dog breeds: Cavalier King Charles Spaniel (22.3%), Cairn Terrier (20.1%) and Chihuahua (17.5%)

Besitzer von Französischen Bulldoggen waren eher geneigt, sich bei der nächsten Anschaffung eines Hundes die selbe Rasse zu wählen (29,9%).  Verglichen mit Besitzern der anderen drei  Hunderassen: Cavalier King Charles Spaniel (22,3%), Cairn Terrier (20,1%) und Chihuahua (17,5%).

 

 

Zitat

The motivations that Danish people had prior to acquiring a dog, reported retrospectively, were found to differ across owners of the four breeds examined in this study (Chihuahuas, French Bulldogs, Cavalier King Charles Spaniels, and Cairn Terriers). While owners of one breed (Cairn Terriers) were mainly concerned about breed attributes, such as health, when acquiring a dog, owners of two of the other breeds did not seem to be much concerned about the health of the dog prior to acquisition. They were mainly interested in the dog’s distinctive appearance and personality (French Bulldogs) or seemed to prioritize that it was an easy dog to find and obtain (Chihuahuas). Owners of Cavalier King Charles Spaniels, in contrast, were motivated by the dog’s distinctive appearance when acquiring the dog, but also considered personality and other breed attributes, such as behavior and health. So, while potential owners of two of the studied breeds (Cairn Terriers and Cavalier King Charles Spaniels) may be interested in information about the health of the breed they plan to acquire, the potential owners of at least two other breeds appear to be less interested in this.

sehr frei übersetzt:

Die Motivation dänischer Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes, sind unterschiedlich zwischen den vier hier untersuchten Rassen. Während Besitzer von Cairn Terriern sich besonders Gedanken über  rassetypische Attribute machen, wie zum Beispiel Gesundheit, wenn sie sich einen Hund anschaffen, schienen Besitzer von zwei der anderen Rassen vor der Anschaffung des Hundes  nicht besonders besorgt über die Gesundheit des Hundes zu sein. Sie waren hauptsächlich interessiert an der speziellen Erscheinung und Persönlichkeit des  Hundes (Französische Bulldogge) oder schienen  die Einfachheit der Beschaffung des Hundes zu priorisieren (Chihuahua).

Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln waren im Kontrast  besonder stark von der speziellen Erscheinung des Hundes angesprochen, zogen aber auch Persönlichkeit und andere rassetypische Attribute, wie Gesundheit oder Verhalten, in Betracht.

Während potentielle Besitzer von zwei der untersuchten Rassen ( Cairn Terrier und Cavalier King Charles Spaniel) sich eventuell für  Informationen über die Gesundheit der Rasse, die sie erwerben wollen interessieren, erscheinen die potentiellen Besitzer der anderen zwei Rassen weniger interessiert daran zu sein.

 

 

Zitat

In all, this study prompts the conclusion that the apparent paradox of people who love their dogs continuing to acquire dogs from breeds with breed-related welfare problems may not be perceived as a paradox from the point of view of prospective owners of breeds such as Chihuahuas and French Bulldogs. Thus apparently available information about the problems in these two breeds has not served to prevent their growing popularity because fundamental emotional responses to the phenotypic attributes of these breeds are highly effective positive motivators. These findings illustrate the need to find better ways to motivate prospective owners to demand dogs that do not suffer from welfare problems related to extreme conformation and inbreeding.

 Insgesamt veranlasst diese Studie zu dem Schluss, dass das offensichtliche Paradoxon von Menschen, die ihren Hund lieben, aber trotzdem weiterhin Hunde aus Rassen mit Rasse bedingten Wohlergehens Problematiken kaufen, aus der Sicht der Besitzer von Chihuahuas oder Französischen Bulldoggen gar nicht als Paradoxon wahrgenommen wird. Anscheinend tragen die verfügbaren Informationen über die Probleme dieser zwei Rassen nicht dazu bei, ihre wachsende Popularität einzugrenzen, da tiefliegende emotionale Reaktionen auf die phänotypischen Attribute dieser Rassen sehr effektive, positive Motivatoren [zur Anschaffung] sind.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bessere Wege zu finden um zukünftige Hundebesitzer dazu zu bringen, Hunde nach zu fragen, deren Wohlergehen nicht unter den Problemen extremer Anpassung und Inzucht leiden.

 

Quelle:http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091

Why do people buy dogs with potential welfare problems related to extreme conformation and inherited disease? A representative study of Danish owners of four small dog breeds

P. Sandøe , S. V. Kondrup, P. C. Bennett, B. Forkman, I Meyer, H. F. Proschowsky, J. A. Serpell, T. B. Lund

Published: February 24, 2017

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0172091

 

 

 

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"Thus apparently available information about the problems in these two breeds has not served to prevent their growing popularity because fundamental emotional responses to the phenotypic attributes of these breeds are highly effective positive motivators. These findings illustrate the need to find better ways to motivate prospective owners to demand dogs that do not suffer from welfare problems related to extreme conformation and inbreeding."

 

(Hab mal nachgeschlagen: conformation = körperliche Zuchtmerkmale passt hier wohl besser.)

 

Fazit für die Threadfrage wäre dann ja: Chihuahuas sind einfach so wahnsinnig niedlich, dass Käufer sich keinen Kopf mehr machen um die Zuchtbedingungen und Krankheiten. Da hebelt der Babyeffekt beim Primaten einfach die Vernunft komplett aus. Wer hätte das geahnt. :)

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Könnte man im Threadtitel "am Beispiel von 4 Kleinhundrassen" bzw. "die an Brachycephalie leiden" einfügen?

Die Rassewahl beim Kauf setzt ja je nach Rasse mehr oder weniger Überlegung voraus. Wenn ich unbedingt einen Ca de Bestiar will, dann weiß ich garantiert mehr um die rassespezifischen Eigenschaften, Quellen, Gesundheit etc. weil er sehr viel seltener ist , weniger erhältlich, nicht als Werbeträger dient etc. als wenn ich einen Labrador will, weil er so oft als Familienhund empfohlen wird.

 

Eine Rasse, die aufgrund züchterischen Anatomiestrebens fast ausnahmslos erkrankt (Französische Bulldogge) bzw. deren Käufer ist hinsichtlich der Beweggründe des Kaufes anders zu bewerten, als eine Rasse, die sich krankheitsmäßig stark in Linien unterscheidet. Da gibt es nämlich starke Kaufentwicklung in Richtung gesunder Linien, bzw. unterscheiden sich die Käuder eben krass in gesundheitsbewußt und arglos.

Die Überschrift finde ich so etwas zu pauschal.

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Danke Laikas, das ist definitiv besser, ich werde das nachher anpassen :B)

 

Ich hab den Titel bewusst kurz gehalten( lange finde ich doof)und wie groß die Rasse ist, ist ja für die Studie nicht so wahnsinnig relevant ( wären Boxer oder etwas in der Größe gerade total in Mode, wäre die Studie wahrscheinlich mit großen Hunden gemacht worden). 

 

Ich weiß nicht ob das mit den Linienbewussten Käufern so stimmt. Es gibt ja auch Leute die Skisprung-Schanzen Schäferhunde kaufen, und alles was "blau" ist, ist gerade auch voll im Trend.

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Gerade bei den DSH läßt sich das mit den Linien besonders beobachten, Fließheck und HD hängen nicht zwangsläufig zusammen. Scheinbar ist das Wissen um die HD Problematik beim DSH wegen der abfallenden Rückenlinie verbreiterter als beim Labrador, der mittlerweile ähnliche, wenn nicht rößere Probleme mit HD hat. Beim Dobermann ist es tendenziell auch so: Schönheitszucht legt im Durchschnitt viel weniger Wert auf Gesundheit und Ahnenvielfalt , die Linien unterscheiden sich zudem stark.

Eigentlich gilt das für alle Rassen mit Show- bzw. Leistungszuchtlinien.

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Wenn ich mir so überlege... gibtsehr viele Hunderassen mit angezüchteten Gesundheitsproblemen. ha jetzt keine Lust die Rauszusuchen, z.B.Mops, auch andere Kleinhunde. Beim DSH, der "Froschhund" stimmt einfach die Statik nicht. die Pfoten liegen eben nicht unter dem Körper (da sah das bei den DDR Linien besser aus). HD ist meist genetisch festgelegt, kann sich aber auch entwickeln. Auf HD kann ja genetisch untersucht werden.

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vor 33 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Gerade bei den DSH läßt sich das mit den Linien besonders beobachten, Fließheck und HD hängen nicht zwangsläufig zusammen. Scheinbar ist das Wissen um die HD Problematik beim DSH wegen der abfallenden Rückenlinie verbreiterter als beim Labrador, der mittlerweile ähnliche, wenn nicht rößere Probleme mit HD hat. Beim Dobermann ist es tendenziell auch so: Schönheitszucht legt im Durchschnitt viel weniger Wert auf Gesundheit und Ahnenvielfalt , die Linien unterscheiden sich zudem stark.

Eigentlich gilt das für alle Rassen mit Show- bzw. Leistungszuchtlinien.

Fällt  mir auch besonders bei den Schäferhunden auf.

 

 

Die Leistungslinie ist kleiner, gerader und gesünder. Eben leistungsfähiger.

 

Aber  es folgen ja in guter Tradition auch andere Rassen dem Beispiel.

 

So wie es gmsdazu schon schrieb.

 

 

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Es erklärt auch sehr schön, warum die Leute, wenn man sie darauf anspricht, warum sie sich nicht für die Gesundheit "ihrer" Rasse einsetzen wollen, mit Abwehr reagieren.

 

Auch mein Satz von den verengten Nasenlöchern wird abgetan, dass sie sich nur mal ganz leicht die Nase zuhalten müssen (gerne von "Retro"Hundebesitzern, die ihre Hubde als "gesund" sehen), um zu merken, dass das eben nicht so toll ist.

 

Als "Beweis" wird dann immer ein Rennbild des kurzköpfigen Hundes vorgelegt, ein Video einzustellen wird stets abgelehnt.

 

Auch wird dann gerne auf andere Rassen gezeigt oder aber gar noch auf meine Hunde, obwohl sie zu den gesündesten Rassen überhaupt zählen.

 

Das ist so absurd, aber hier schön dargelegt, finde ich. 

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Gut. Also wenn es die Menschen halt nicht erkennen KÖNNEN, dann ist es meiner Meinung nach daran dem rechtlich  (tierschutzrechtlich) Einhalt zu gebieten.

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vor 5 Stunden schrieb Hoellenhunde:

gerne von "Retro"Hundebesitzern, die ihre Hubde als "gesund" sehen)

Bin ich die Einzige, die einen gesunden Retromops bisher gesehen hat (hier im Forum hatte doch auch eine einen)? Der stand in Agilität tatsächlich einem Jack Russell Terrier nichts nach. Oder ist das eine Ausnahme?

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