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Hundeforum Der Hund
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Bei einem 13-Jährigen Malteser Beinamputation?/Er hat es leider nicht geschafft

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So... ich hätte da mal eine Frage! Mich plagt etwas das schlechte Gewissen, obwohl ich eigentlich der Meinung bin offen und ehrlich kommuniziert zu haben.

Eine unserer Angestellten hat eine 13 jährige Malteser-Hündin. Bei dieser wurde Ende Januar Knochenkrebs festgestellt in der vorderen linken Pfote. 

Der erste TA sagte ihr, man solle es lassen und die Zeit geniessen. Der zweite TA zeigte Behandlungsmöglichkeiten auf. Sprich Biopsie wegen Streuung und dann Amputation. 

Dass man eine Zweitmeinung einholt versteh ich oll und ganz... was ich nicht verstehe, dass der Hündin nun morgen das Bein amputiert, nachdem die Biopsie einen negativen Befund zeigte!

Ich sprach mit der Angestellten und sagte halt direkt, dass ich es persönlich nicht machen würde. Ich würde mit dem Hund eine 3 Meinung einholen und die währe wohl auch, dass man es sein/gut lasse solle, die Zeit die er noch hat in vollsten Zügen geniessen.

Ich sagte ihr auch warum. Der Hund hat vielleicht noch 1-3 Lebensjahre im Durchschnitt, davon nimmt sie ihm mindestens ein halbes Jahr weg, welches die Hündin mit Schmerzen verbringt und sich umgewöhnen muss. Grundsätzlich ist das für einen Hund nicht das grösste Problem, die können sich schneller mit neuen Situationen arrangieren als wir Menschen. Aber ich denke, dass der Hund mit 13 viel mehr daran zu knabbern hat als einer mit vielleicht 5 Jahren.

 

Ich persönlich bin der Meinung, dass hier nur aus egoistischen Gründen operiert wird. Ich sagte ihr auch, dass jeder HH wenn er ehrlich mit sich selber ist beim Hund ab spätestens 12 Jahren, insgeheim guckt wenn der Hund nicht gerade beim Heimkommen zur Haustür stürmt, ihn schlafend vorfindet, schnauft er noch!? Weil ab dem Alter man sich eigentlich unbewusst auf den Abschied vorbereitet bzw. einem bewusst wird.. zeitnah wird dieser kommen. Wenn man und Gesicht mit der grauen Schnauze guckt und weiss: Er/sie ist nicht mehr jung! Und man Angst vor dem Moment hat, diesen weit von sich schiebt... was auch völlig ok ist!

 

Klar sagte ich ihr auch, dass es ihre Entscheidung sei. Sie kenne ihren Hund am besten! Was mich an ihrer Entscheidung schlussendlich störte war, dass sie eigentlich sagte, dass der hund nur schwer mit ungewohnten Situationen umgehen könne.

 

Jetzt meine Frage: Bin ich diesbezüglich zu hart eingestellt!?  Habe ich falsche Denkansätze!? Würdet ihr euren Hund operieren!? 

 

 

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Ich denke da genauso wie du; man muss dem Tier nicht alles zumuten. Dazu kommt noch, dass sie gar nicht verstehen, dass sie durch aktuelles Leiden später einen Gewinn haben werden. 

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Ich würde versuchen mich da gänzlich rauszuhalten und mir meinen Teil zu denken. Wenn ich gefragt werden würde, würde ich meine Meinung so schonend wie möglich kundtun (was bei persönlich hin und wieder schwierig ist, weil ich manchmal! etwas unsensibel wirke).

 

Ansonsten wäre meine Meinung dazu: Ich würde meinem 13 jährigen Hund kein Bein mehr amputieren lassen. Ich hätte aber auch unseren damaligen Lab (11 Jahre, Zeit seines Lebens diverse, teils behandelte Gelenk- und Bandscheibengeschichten) nicht mehr in Narkose gelegt, ins MRT geschoben und dann versucht an der Wirbelsäule zu operieren, wobei dann sowieso festgestellt wurde, dass man ihn lieber nicht mehr aufwachen lassen sollte.

Ich konnte aber diese Entscheidung meines Vaters respektieren, er brauchte es eben, auch wenn es ihm keine Zeit mehr geschenkt hat und die Realität einfach die Realität war.

ALLERDINGS kann ich hier auch groß Töne spucken und wenns bei meinem Tetsu jetzt so wäre, wer weiß, ob ich nicht doch anders handeln würde. Ist man unmittelbar von so einer Situation betroffen, kann man auch anders entscheiden als man denkt.

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@Holo Stimmt! Vor allem ist es wirklich ein Gewinn! Evtl. überlebt der Hund die Narkose nicht! In dem Alter auch nicht einfach so weg zu stecken.

Wer sagt, dass wirklich der ganze Krebs weg ist!? Vielleicht sind Ableger an anderen Orten!? 

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@Tyrshand Gbe ich Dir auch recht. Da ich aber um meine Meinung gefragt wurde teilte ich diese auch mit. So diplomatisch wie möglich. Ich kann  grundsätzlich nicht lügen.. da brabbelt mein Popes. Auch wenn es mich manchmal in Schwierigkeiten bringt, bis anhin bin ich damit eigentlich gut gefahren. 

Der erste Hund hatte einen Unfall und wäre gelähmt gewesen. Ich war damals 17 und der Hund gerade mal 5! Ich musste entscheiden. Ich liess ihn gehen. Denn ich wusste er wäre damit nicht zurecht gekommen. Der Bewegungsdrang war zu gross. Es viel schwer, aber war die richtige Entscheidung!

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Ich denke, dass es dich überhaupt nichts angeht. Und ich denke, dass du dir nicht anmaßen solltest, beurteilen zu wollen, ob die Hündin die gewonnene Zeit noch nutzen kann. Für mich wäre bereits 1 Jahr qualitativ schöne Zeit ein Grund es machen zu lassen. Für einen Hund der schon eine andere Erkrankung hat, würde die Entscheidung vielleicht anders aussehen. Ich meine das nicht böse...Aber ich finde, dass du nicht das Recht hast sie hier virtuell an den Pranger zu stellen. 

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Meine vorherige Hündin war mit 13 noch total fit und ich hätte sie bei solch einer Diagnose operieren zu lassen.

Kommt halt immer auf die Verfassung des jeweiligen Hundes an.

Ich verstehe nur nicht, warum bei negativem Biopsiebefund amputiert werden soll...

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@Sam1984 ich stelle niemanden an den Pranger! Und es kann niemanden einen Bezug auf sie nehmen. Und das wichtigste ich habe nicht gefragt: warum macht sie das FASCH! Ich habe gefragt: Sind MEINE Denkansätze falsch! Bin ich zu hart! 

Mich geht es was an, da ich von der HH um meine ehrliche Meinung geftagt wurde!

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@Bimbam ich eben auch nicht! Aber mir gings darum eure Meinungen zu lesen. Eure Meinungen wie würdet ihr das handhaben. Wollte wissen ob ich da komplett daneben liege! Ich verurteile sie nicht dafür dass sie es tut, aber ich beschönige das Thema nicht. 

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Wenn du sie gut kennst, umd wohl auch den Hund, finde ich schon, dass du deine Ansicht sagen darfst.

Vor allem, weil die TÄ ja auch verschiedener Meinung sind.

Einfach ein 'Ja, tu alles was möglich ist' finde ich nicht richtig.

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