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Erfahrungen mit dem Kastrieren

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benno0815   

Ich weiß nicht, ob ich hier richtig liege, aber ich hatte das Gefühl, dass Susi vielleicht noch ein ganz junger Mensch ist, die sich auf den ersten Hund freut und schon im Vorfeld versucht, möglichst viel über das Thema Hund in Erfahrung zu bringen?
Vielleicht hat ihr jemand erzählt, dass man einen Hund unbedingt kastrieren muss?
@Fluffy10705: Susi: Klärst Du und auf? :)

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Holo   

Ich bin ja auch nicht völlig pro Kastration, und ich weiß was du meinst @gebemeinensenfdazu, aber ich halte so vorwurfsvolle Aussagen wie "dann schaff dir keinen Hund an " für völlig kontraproduktiv.  Das sorgt ja nicht dafür, dass sich jemand keinen Hund anschafft oder seine Meinung über denkt, sondern dafür, dass er sich nicht weiter mit den auch gebrachten sinnvollen Argumenten auseinander setzt.

 

Unsere wird zum Beispiel auch kastriert werden. Wir sind beruflich viel unterwegs und oft wochenlang im ländlichen Raum tätig. Wenn der Hund mit kann, ist das reine Kulanz ; eine läufige Hündin (sterilisiert oder nicht) wäre mit den ganzen Hofhunden definitiv ein Problem. Und ich kenne diesen Hund und glaube, dass sie mehrere Wochen in der Hundepension mehr leiden würde als wenn sie kastriert wird. Ist das ideal? Nein ist es nicht. Aber dafür darf sie dann 12 Stunden am Tag rund um die Uhr mit ihren Menschen draußen verbringen, dass ist ja auch was. Und wer die perfekte Hunde Haltung hat, der werfe den ersten Knochen...

Das jemand anders jetzt sagt: "für mich wäre das nichts/ meinem Hund würde ich das nicht zumuten" ist völlig legitim - aber man kann das definitiv anders ausdrücken als in "dann halte halt keinen Hund". 

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gebemeinensenfdazu   
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Ja, den Punkt verstehe ich völlig.

Gleichzeitig wäre es aber auch konstruktiver von seiten der Erstellerin, nicht sofort mit einer Setzung einzusteigen, sondern die Überlegung mit einem kurzen Satz zu erläutern.

So klingt es eben etwas, als läge die größte Sorge im Fellwachstum.

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Meins   

Manchmal lohnt es sich einfach nachzufragen , warum? Weshalb? 

Es gibt Themen in Foren die gleichen dem zünden einer Zündschnur :) Zum Thema Kastration gibt es soviele gedankliche  Ansätze. Z.B. Hat eine Bekannte ihre Hündin durch eine Gesäugetumor verloren, die nächste Hündin wurde zügig kastriert. Der nächste HH kastriert sein Rüde , weil er gehört hat dass die im Alter nicht inkontinent werden. Auch irre Gründe habe ich schon gehört zum Thema Frühkastration, de bleiben dann immer nett wie Welpen eben. Kann man nicht alles verstehen, oder?

 

Aufklärung von erfahrenen Hundehalter (die man hier vermutet ) wäre doch klasse, oder? 

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gebemeinensenfdazu   
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Das kam doch auch hier in einigen Beitragen und natürlich dem Rückert-Link - und in Milliarden anderer Threads, die die Suche ausspuckt.

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Hoellenhunde   
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@Holo

Hast du schon probiert, ob es ein Problem sein wird? 

 

Aber abgesehen davon: Hier schreibt ein Mensch, dass er den Hund auf jeden Fall kastrieren wird und will wissen, wie sich das Fell ändert. Warum? Wenns doch eh "nötig" ist, den Hund zu kastrieren, ist das Fell Echt Nebensache. 

 

Ich bin da schon eher bei @Mixery. Wer einen Hund schon von Vornherein kastrieren will, der wägt nicht einmal ab und sollte sich die Hundehaltung gut überlegen...

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Kobold_JayJay   
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Bei Eurasiern kenn ich mich überhaupt nicht aus...  Bei Äve (AmStaff) wurde nichtsdestotzotz nix geschnippselt.... aaaaber mit knapp 11 Jahren hatte er den 2 Frühling... statt schnippeln entschieden wir uns für die Spritze... die hält ca. 6 Monate... danach war ok und wir mussten keine 2te setzen oder schnippeln. 

Bei JayJay werden wir leider nicht drum rum kommen. Er hat einen Hodenhochstand. Der eine kam mit knapp 12 Monaten noch runter, der andere ist noch oben und nicht tastbar. Da wir ihn 2 Mal schon ultraschallen liessen deswegen wissen wir wo er liegt. Zu hoch um runter zu holen. Ich entschied, dass eine Kastration vor 2.5-3 Jahren nicht in Frage kommt wenn das Teil nicht durch ein 2tes Wunder runterkommt.  Weil erst ab dem Alter sind MBT's "erwachsen". Aber die Kastration soll vor dem 4ten Lebensjahr stattfinden. Später ist mir das Risiko von Prostataoroblemen oder Dergleichen zu gross!

Meiner Meinung nach soll es jeder so händeln wie er es für richtig hält.

 

Ich petsönlich  finde zwar zu frühe Kastrationen nicht toll, denn der Hund hat keine Chance sich zu entwickeln. Wenns bei JayJay nötig gewesen wäre weil Gefahr von irgendwas, dann hätte ich eine "Unterentwicklung" auch in Kauf genommen. Da aber nicht sofort nötig, wird es verschoben!

 

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Zenta   
vor 10 Stunden schrieb Hoellenhunde:

 

Kastrieren kann enorme medizinische (Schilddrüsenunterfunktion, Inkontinenz, usw) oder psychische (Unsicherheiten, Gemütsschwankungen, evtl durch die mögliche SDU begünstigt, etc.) Folgen haben.

 

Sind das deine Erfahrungen mit kastrierten Hunden? Nach diesen wurde hier gefragt.

 

Bei mir leben 9 kastrierte Hunde. Keiner hat eine dieser Probleme. Da alle aus dem Tierschutz kommen und keiner als Welpe bei mir eingezogen ist waren die meisten schon kastriert. Hätte ich nur einen oder zwei gleichgeschlechtliche Hunde würde ich nicht kastrieren. Ich könnte aber auch sicherstellen, dass keiner meiner Hunde entkommt und gedeckt wird. Da ich aber in den letzten Jahren einige Menschen kennengelernt habe die das nicht auf die Reihe bekommen haben und dann UPS-Würfe entstanden sind rate ich diesen wirklich zur Kastration. Bei gemischter Mehrhundehaltung kommt für mich auch nichts anderes in Frage.

 

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen wenn es hier immer wieder heißt kastrierte Hunde hätten zu wenig Selbstbewusstsein. Meine Hunde sind alle Persönlichkeiten. Eine Hündin war anfangs sehr ängstlich als sie mit knapp einem Jahr zu mir gekommen ist. Das hatte einfach damit zu tun dass sie zu wenig kennen gelernt hatte in ihrem bisherigen Leben. Inzwischen ist sie ganz normal, trotz frühkastriert.

 

Eine meiner Hündinnen war vor einigen Jahren plötzlich inkontinent. Für den normalen Haus-TA war klar, das kommt vor bei kastrierten Hündinnen und ich soll Tabletten dagegen geben. Habe ich nicht gegeben sondern herausgefunden dass die Inkontinenz durch den Zusammenstoß mit  einem Fremdhund gekommen ist. War nach alternativer Behandlung innerhalb weniger Tage behoben. Gleiche Situation gabs dann ca. 1 Jahr später nochmals. Jetzt passiert das nicht mehr dass Fremdhunde in uns reinknallen und alles ist gut. Für diesen Haus-TA ist mein Hund sicherlich immer noch eine Bestätigung dass kastrierte Hündinnen leichter inkontinent werden.   

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gebemeinensenfdazu   
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vor 41 Minuten schrieb Zenta:

Sind das deine Erfahrungen mit kastrierten Hunden? Nach diesen wurde hier gefragt.

Nein, es wurde nach den Erfahrungen mit der Fellentwicklung und -pflege gefragt.

Meine alte Pflegehündin würde nach der Kastration wegen Pyometra dann inkontinent. Welchen Körperbau haben deine Hunde?Deine Erfahrungen - mit Ausnahme deiner Erklärung der Inkontinenz, die eine echte Ausnahme und keinen Ratschlag darstellt -lassen sich auch aus wissenschaftlichen Metastudien ablesen, denn diese erheben Daten über gesteigerte Risiken

.Auch wenn man von ihnen bisher im Einzelfall verschont blieb, gibt es sie leider (auch beim Menschen im Übrigen)- für einigermaßen solide Erhebungen braucht es ein angemessenes Studiendesign und eine angemessene Studiengroesse.

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