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Hundeforum Der Hund
Fluffy10705

Erfahrungen mit dem Kastrieren

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Welchen Körperbau haben deine Hunde?

 

Zwischen 50 und 74 cm Schulterhöhe. Drei der Hunde sind langbeinige Jäger (leider). Ansonsten HSH-Mix, Schäferhund-Mix und undefinierbare Straßenmixe.

 

Ich habe mich noch nie wirklich mit irgendwelchen Statistiken zur Kastration beschäftigt, da es bei mir noch nie die Frage gestellt hat.  Für mich sind aber die Erfahrungen  meiner Mutter und auch meiner drei vorigen kastrierten Hunde durchaus interessant. Da kann man nicht von einem Einzelfall reden wenn die Hunde keine Probleme durch die Kastration haben.

 

Mit unkastrierten Hündinnen habe ich selbst wenig Erfahrung. Eine gute Freundin und jahrelange Mitarbeiterin in meinem Haus hat eine, damals unkastrierte Goldi-Hündin. Diese konnte wenn sie nicht läufig war immer mit zur Arbeit kommen. Während der Läufigkeiten ging das nicht und sie saß dann länger alleine zuhause bzw. stundenlang im Auto. Selbst mit meinen zwei Katraten damals wäre das in dieser Zeit zusammen nicht möglich gewesen. Mit 8 Jahren hatte sie dann eine vereiterte Gebärmutter die der behandelnde Arzt lange nicht erkannt hat und diese letztlich mit einer teuren Not OP entfernt wurde. Ob es für die Hündin in der Summe wirklich besser war nicht kastriert zu sein habe ich manchmal bezweifelt.      

 

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(bearbeitet)

Niemand muß eine läufige Hündin zuhause einsperren, wir haben noch nicht einmal die Schleppleine gebraucht. Die Pyometrasymptome muß man im Auge behalten- das stimmt. Das geht glücklicherweise auch und ein TIERARZT, der das nicht erkennt, bzw. nicht wenigstens bei Ratlosigkeit in der Scheinträchtigkeits bzw. Scheinmutterschaftsphase! das Blut untersuchen läßt, sollte wohl den Beruf wechseln.

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Das zuhause einsperren galt doch nur für die Zeit in der die Halterin bei mir arbeiten war. Die hatte das draußen beim Spazieren gehen gut im Griff mit den lästigen Rüden. Trotzdem nicht schön und sicherlich nicht verständlich für den Hund warum sie erst monatelang mit zur Arbeit konnte und dann einen Monat zuhause bleiben musste.  

 

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Für so etwas gibt es dann doch Gassigeher, Freunde manchmal sogar "Lady"- Einrichtungen, females only. Und genaugenommen sind da nur die Stehtage wichtig, mit Sicherheitspuffereinkalkulierung ist das maximal eine Woche.

Wegen des Körperbaus hatte ich nachgefragt, weil bestimmte Körperbautypen anatomisch besonders prädisponiert sind, Dobermänner und Rottweiler zum Beispiel, da ist die durchschnittliche Inzidenz um Einiges höher.

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Bei uns hier am Land gibt es so etwas wie professionelle Gassigeher nicht. Und ob ich der Schülerin von nebenan die läufige Hündin mit geben würde? Wohl eher nicht.

 

Die Rüden riechen die Läufigkeit ca. 4 Wochen. Daher geht's nicht nur um die Stehtage.

 

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Ich hätte gern einen intakten statt eines frühkastrierten Rüden. Eben wegen genannter Gründe: nicht erwachsen werde, fehlende Stressresistenz und nicht ernstgenommen werden.

Ob das jetzt in der Frühkastration begründet ist, weiß ich nicht. Aber hilfreich sind die fehlenden Hormone definitiv nicht. 

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vor 1 Stunde schrieb Zenta:

Ob es für die Hündin in der Summe wirklich besser war nicht kastriert zu sein habe ich manchmal bezweifelt.      

 

Das ist für mich die Kernaussage beim Thema Kastration!

 

Eine Summe ergibt sich aus vielen Additoren (Fakten, die die Gesamtsumme ergeben), und diese Fakten sind auch abhängig von den Umfeldbedingungen, unter denen der jeweilige Hund lebt - und damit auch von dem Menschen, in dessen Betreuung sich der Hund befindet.

 

Ich bin Kastrationsgegnerin, weil mich vor Allem EINES an den immer wiederkehrenden Diskussionen stört: Die Selbstverständlichkeit, mit der (oftmals) geflissentlich über den Tatbestand hinweggesehen wird, dass es sich um die Entnahme eines INTAKTEN Organes handelt - nur zum Zwecke der besseren Händelbarkeit für den Menschen.

 

 

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vor 48 Minuten schrieb Freefalling:

Ich hätte gern einen intakten statt eines frühkastrierten Rüden. Eben wegen genannter Gründe: nicht erwachsen werde, fehlende Stressresistenz und nicht ernstgenommen werden.

Ob das jetzt in der Frühkastration begründet ist, weiß ich nicht. Aber hilfreich sind die fehlenden Hormone definitiv nicht. 

 

Geht mir auch so. Akuma ist zwar erwachsen im Kopf (wurde mit 1 Jahr kastriert) und er zeigt sogar Werbungsverhalten, das er sich von Yoma (intakt) abgeschaut hat, aber er ist durch die Kastration unsicher geworden... und immer aggressiver.

 

Auch hat er ein schwaches Bindegewebe und nimmt sehr schnell zu. 

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vor 2 Stunden schrieb Zenta:

Das zuhause einsperren galt doch nur für die Zeit in der die Halterin bei mir arbeiten war. Die hatte das draußen beim Spazieren gehen gut im Griff mit den lästigen Rüden. Trotzdem nicht schön und sicherlich nicht verständlich für den Hund warum sie erst monatelang mit zur Arbeit konnte und dann einen Monat zuhause bleiben musste.  

 

 

Ich weiß, das ist gerade nicht das Thema daher OT! : 

 

Wenn beim Gassigehen intakte Rüden einer läufigen Hündin lästig fallen, ist der Besitzer lästig und nicht der Rüde...weil es nun einmal sein Job ist, den intakten Rüden verantwortungsvoll zu führen. 

 

OT Ende

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vor 5 Stunden schrieb Zenta:

Das hatte einfach damit zu tun dass sie zu wenig kennen gelernt hatte in ihrem bisherigen Leben. Inzwischen ist sie ganz normal, trotz frühkastriert.

An dem Satz stoße ich mich, denn für sie "normal" wäre, wenn sie nicht kastriert worden wäre. Sie zeigt vielleicht keine Verhaltensauffälligkeiten, ist ja auch in Ordnung,  das ist aber nicht ihre eigentliche Normalität. Das Normale für jedes Tier ist erstmal unkastriert zu leben, so wie es auch auf die Welt gekommen ist. Deswegen mag ich den Begriff "normal" in dem Zusammenhang überhaupt nicht, denn normal ist es nicht.

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