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Erfahrungen mit dem Kastrieren

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KleinEmma   

Emma wurde kastriert und das auch med. Gründen. Sie ist selbstbewusster/ selbstvertrauter geworden und kann vor allem wieder Rüden leiden. Für sie war es echt schlimm, wenn hier zig Rüden aus dem Nichts auftauchten und kein normaler Spaziergang möglich war.

Am Fell hat sich nichts verändert, aber am Fressverhalten: Sie frisst seitdem gut, was vorher nicht der Fall war. Hat natürlich auch zugenommen und das ist bei ihr ebenfalls gut.

 

Emma bekam alles rausgenommen, weil es halt nicht anders ging (veränderte und vergrößerte Gebärmutter und Eierstöcke).

 

vor einer Stunde schrieb marcolino:

Ich bin Kastrationsgegnerin, weil mich vor Allem EINES an den immer wiederkehrenden Diskussionen stört: Die Selbstverständlichkeit, mit der (oftmals) geflissentlich über den Tatbestand hinweggesehen wird, dass es sich um die Entnahme eines INTAKTEN Organes handelt - nur zum Zwecke der besseren Händelbarkeit für den Menschen.

 

Lili werden wir auch kastrieren lassen. Wir haben unser Leben verändert und leben nun wieder im umgebauten LKW. Die Erfahrung haben wir schon hinter uns, wie das so mit intakter Hündin ist, wenn während der Läufigkeit herrenlose oder zumindest streunende Rüden vorm Wohnmobil stehen (wir haben schon einmal über 7 Jahre im Bus gelebt, mit intakter Hündin). Das müssen und wollen wir nicht wiederholen.

Wir haben aber nun hier einen Tierarzt, der dies per Laparoskopie macht, wobei die Gebärmutter nicht herausgenommen wird (wenn das med. nicht notwendig ist).

 

D.h. @marcolino, bei uns geht es jetzt auch um bessere Händelbarkeit. Das ist nämlich sehr unlustig, auch für die Hündin, wenn man keinen Schritt mehr ohne geile Rüden gehen kann. Man fängt also schon beim Hinausgehen mit Verscheuchen an, anders gehts nicht. Es ist dann auch nicht möglich, draußen zu sitzen - oder man sperrt die Hündin ein, was auch keine schöne Lösung ist.

 

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Lemmy   
vor 12 Stunden schrieb Kobold_JayJay:

Aber die Kastration soll vor dem 4ten Lebensjahr stattfinden. Später ist mir das Risiko von Prostataoroblemen oder Dergleichen zu gross!

 

Hast du mal darüber nachgedacht, nur den versteckten Hoden entfernen zu lassen? Ist ja eigentlich doch unnötig, beide zu entfernen wenn nur einer "oben" geblieben ist. Oder besteht die erhöhte Gefahr dass der "unten"-Hoden dennoch entartet?

 

 

 

Mein alter Hund war mit 6 Jahren kastriert worden. Prostataprobleme hatte er nie - die kamen wohl beim unkastrierten Hund allerdings ;)  Und Lemmy wurde 16 Jahre alt, allerdings starb er (fit wie eine Fiedel bis dahin) an einem geplatzten Milztumor, dem "Klassiker" bei kastrierten Rüden,. Selbst meine Tierärztin, die generell kein großes Problem damit hat Hunde zu kastrieren wenn die besitzer es wollen meinte "das ist häufig der Fall, bei kastrierten Rüden".

 

Wenn selbst ihr das auffällt, dann gehe ich mal von mehr als einer kleinen Anekdote aus.

 


Zur Themenstellerin: ich hab auch so gedacht früher :)

"Auf jeden Fall wird der Hund kastriert wenn er zu sehr den Mädels nachstellt, und wenn es eine Hündin wird wird sie eh kastriert". Inzwischen denke ich da anders, und würde wohl immer einen unkastrierten Hund vorziehen. Da wohl auch die nächsten Hunde aus dem Tierschutz oder als "gebraucht" zu mir kommen werden, bin ich da ein wenig einflusslos, aber wenn ich die Wahl hätte: unkastriert.

 

 

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fifu   
(bearbeitet)

Ich fänds ja schön, wenn sich die Themenerstellerin @Fluffy10705 nochmals zu Wort melden würde. Gerne würde ich ihre persönlichen Beweggründe

bezüglich Kastration in Erfahrung bringen. :)

 

Ich habe Zazas 1.Läufigkeit sehr positiv erlebt. Sie hat in dieser Zeit eine verblüffende Entwicklung durchgemacht die ich

nicht missen möchte. Aktuell warte ich auf die 2.Läufigkeit und freue mich, einen weiteren Entwicklungsschritt miterleben zu dürfen.

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gast   
vor 21 Minuten schrieb KleinEmma:

bei uns geht es jetzt auch um bessere Händelbarkeit.

 

Wirklich? 

Genau hier fangen die Missverständnisse an ...

 

Ich habe doch von "vielen Fakten" gesprochen, die in der Summe zu einer Verbesserung der Lebensqualität DES HUNDES führen sollen, und nicht nur für eine bessere Händelbarkeit für den Menschen.

vor 21 Minuten schrieb KleinEmma:

 

 

Das ist nämlich sehr unlustig, auch für die Hündin, wenn man keinen Schritt mehr ohne geile Rüden gehen kann.

 

Deine Emma hatte eine deutliche Verbesserung in der Lebensqualität durch die Kastration.

 

Eure Lebensumstände waren sicher ein Bestandteil der Summe, die letztendlich FÜR eine Kastration gesprochen haben.

In der Summe war die Kastration eine Verbesserung für Emma. Ihr seid nur Nutznießer in Bezug auf die auch für euch nun leichtere Händelbarkeit.

 

Ist verständlich, was ich meine? :)

 

 

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KleinEmma   

Bei Emma lag die Entscheidung für die Kastration an der Veränderung und Vergrößerung von Gebärmutter und Eierstöcken. Sie hatte immer schon Probleme mit Läufigkeit, Scheinträchtigkeit, Scheinmutterschaft und letztlich war die OP med. notwendig. 

Zu der Zeit haben wir noch im Haus mit umzäunten Garten gewohnt ... wobei sich die Rüden natürlich unter den Zaun gebuddelt hatten. 

 

Bei Lili werden wir das ohne med. Notwendigkeit machen lassen, weil wir diesem Desaster aus dem Weg gehen wollen - für die Hündin, aber auch für uns. Durch die erste Läufigkeit werden wir durchgehen und hoffen, dass wir dann irgendwo sein werden, wo wir uns zurückziehen können. 

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Freefalling   

@KleinEmma

Bei euch sind die Verhältnisse aber auch sehr besonders. Ihr seht ja in der ersten Läufigkeit, wie die Rüden auf sie reagieren. Es soll Hündinnen geben, die gar nicht so spannend riechen. Keine Ahnung, ob das so ist. 

Ich finde das in eurem Fall verständlich. Da laufen ja zig Rüden frei rum. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Das hat vorrangig mit Straßenhundpopulation und weniger mit Wagenwohnen zu tun. Ich habe einige Freunde aus der Wagenszene mit unkastrierten Hunden, meistens Rüden, aber auch Hündinnen.

Was ich noch hinzufügen wollte: Eigentlich geht es meist wirklich nur um die Stehtage. Bisher haben alle Hündinnen die Rüden an den anderen Tagen selbsttätig verscheucht. @Julinemuß gänzlich  wenig einschreiten während der Läufigkeit ihrer Hündin, wenn ich mich richtig erinnere.

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black jack   

Ich hab immer Kastraten ,TS ,Arvid wegen Hodenhochstand.

Ohne wirklich auf das rauf und runtergekaute Thema einzugehen....

ich habe bei noch keinem Inkontinenz usw. erlebt.

Dh nicht ,kastriert alle Hunde ,aber die Dramatisierung stört mich auch.

Vielleicht weil ich eigentlich von Pferden komme .

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gast   

Ich bin sehr davon überzeugt, gerade KleinEmma gehört zu den Menschen, die sehr wohl berücksichtigen, dass es sich um eine Organentnahme bei der Kastration handelt.

 

@KleinEmma Ich finde es großartig von dir, trotz der überaus schlechten Vorerfahrungen mit Emma die erste Läufigkeit mit Lili "irgendwie durchzustehen", und drücke fest die Daumen für deutlich weniger Komplikationen als ihr mit Emma hattet :knuddel

 

 

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Hoellenhunde   
vor 40 Minuten schrieb black jack:

Ich hab immer Kastraten ,TS ,Arvid wegen Hodenhochstand.

Ohne wirklich auf das rauf und runtergekaute Thema einzugehen....

ich habe bei noch keinem Inkontinenz usw. erlebt.

Dh nicht ,kastriert alle Hunde ,aber die Dramatisierung stört mich auch.

Vielleicht weil ich eigentlich von Pferden komme .

 

Ich kenne da doch einige Hunde.

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