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Hundeforum Der Hund
Estray

RessourcenSICHERUNG

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Mein Mudi hat Löcher gebuddelt und die dann verteidigt, das hat ihr Spass gemacht, das war für sie ein feines Spiel.

Und mein Border hat es nachdem sie es kapiert hatte auch als lustiges Spiel gesehen.

Das sah dann so aus:

Mudi "buddlebudbel", Loch angucken: Bellen (immer gut, sagte sich der Mudi) Arsch hoch...Border kam an....oh ein Loch...Bevor der Gedanke zuende gedacht war, hat der Mudi sich in Richtung Border gestürzt und wie Tarzan gebellt: "MEIN LOCH!"

 

Der Border hat dann umgelenkt und ist aussen rum und ran ans Loch, der Mudi hinterher, der Border wieder aussen rum, der Mudi hinterher, dann ans Loch: Bellen....MEIN LOCH...guckt es euch an....dann kann ich euch eine verpassen.

 

Der Border: "Ich gucke...." Der Mudi: "Boahhh, der guckt....gleich was auf die Schnauze geben."

Der Border: "Hähähäää, links ums Loch."

 

Mein Mudi hat auch mich als Resource genutzt. Was ich durch sie überhaupt erst kennengelernt habe. Das habe ich dann unterbunden mit "AB!"

Einen ernsten Resourcenverteidiger habe ich ein Glück nicht, wenn man von dem kontrollsüchtigen Border -Schnappkrokodil absieht, was einfach andere/fremde Hunde, die nicht Border sind, überflüssig findet.

 

Aber die Border sind so einfach zu durchschauen, dass es einfach ist, das zu unterbinden.

Mein Border Bub hält sich von alleine fern bei Ressourcenaggros. Da muss ich nur Hölle aufpassen, weil der als ehem. Balljuncky, in Berliner "Ballwerfgebieten" Bälle klaut.....Oder einfach mitspielt, egal wer da wirft, er meint: Kann nur für ihn sein.....

 

Ein Freundin hat ihrem Ressourcenheini immer ein Spielzeug gegeben, wenn ein anderer Hund ihm seins geklaut hat, die hatte immer mehrere Kaudinger bei.

Ein andere Freundin mit Border hat in den berliner Auslaufgebieten das Porblem, dass ein Border Hunde, die was im Maul hatten (Hütehundmässig angestarrt hat, um die rumgerannt ist...also was umgangssprachlich "anhüten" genannt wird.)

Die hat dann DIESEM Hund ans Halsband einen Ball gemacht, und dann haben die andern die Erlaubnis bekommen ihn "anzuhüten". Mit den Worten, da sieh dir an wie SCHei...das ist...gejagt zu werden....

Wie auch immer, es hat funtkioniert, denn plötzlich war der distanzlose Jäger der Gejagte, Border scheinen das sehr gut zu verstehen.

 

Mein Mudi ist 10 cm grösser geworden, wenn die was für mich tragen durfte. Die hat super gerne Brötchen vom Bäcker nach Hause getragen uns Zeitungen. Das hat sie Spoltz gemacht, da hat sie nicht nach rechts und nicht nach links geschaut.

 

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Femo nimmt sich gern einen Stock, lässt sich auch gern damit jagen. Ran lässt er allerdings nur seine besten Freunde, mit denen er dann zergelt und sich den Stock auch mal wegnehmen lässt. Andere Hunde werden angemessen weggeknurrt. Er legt sich gern mit einem Stock etwas weiter entfernt hin, wenn ihm die Gruppe zu anstrengend ist oder es Unstimmigkeiten gab. Das finde ich sehr gut. 

Es gab auch schon unschöne Situationen wegen Stöcken, aber nur, wenn die Stimmung eh schon schlecht war.

 

Anders ist das mit Bällen. Die klaut und sichert er für immer. Und lässt sich auch nicht anleinen. Deswegen vermeide ich, dass es so weit kommt. Die Idee, einfach viele Bälle ins Spiel zu bringen, ist einmal richtig schief gegangen. Er will dann alle Bälle sichern, gerät in furchtbaren Stress und es ist eskaliert, weil eine Hündin ähnlich drauf war wie er. 

 

Ich werde nie verstehen, warum man die Hunde mit Spielzeug entertainen muss anstatt sie in Ruhe miteinander spielen zu lassen. Oft wird das ja als Motivation genutzt, wenn die Hunde keine Lust haben zu spielen. Ganz super Sache. Hey, du findest hier niemanden toll, wie wäre es, wenn du noch ein paar Objekte vor denen verteidigen musst? 

Ressourcen zu sichern ist ein normales Verhalten. Gerade bei Hunden, die mal genau darauf angewiesen waren zum Überleben. Hier wird es oft so dargestellt, als wäre es normal und erstrebenswert, dass der Hund jedem anderen Hund und jedem Menschen alles abgibt. Ohja, der beste Hunde ist der, der den Ball direkt in die Ballschleuder legt. Dann muss man sich nichtmal mehr bücken. Sorry, Triggerthema. :D

 

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vor 1 Stunde schrieb Freefalling:

Die Idee, einfach viele Bälle ins Spiel zu bringen, ist einmal richtig schief gegangen. Er will dann alle Bälle sichern, gerät in furchtbaren Stress und es ist eskaliert, weil eine Hündin ähnlich drauf war wie er.

 Die ultimative Lösung ist es bestimmt nicht (glaubst du, daß es vor allem an der "Konkurrenz" lag?), aber bei uns funktioniert es, weil das Spielen wichtiger ist als der Ball, vielleicht auch weil Bälle speziell eh nicht ganz so wichtig sind und ich bei so etwas mehrere Spielzeuge auspacke, zerrspielzeuge, Frisbee, Ball etc. mit denen man auch körpernah spielen kann. Gefundene Bälle sind die Besten, geklaute die Zweitbesten, aber es ist trotzdem möglich, diese im Spiel zu tauschen. Ich glaube sie nutzt das Klauen auch manchmal, um mich zum Spielen zu kriegen.

Aber wie gesagt- das passiert alles vergleichsweise selten, gespielt mit anderen wird im Normalfall ohne Spielzeuge.

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Ich glaube, bei einem Hund, der gern Bälle klaut, dem aber das gemeinsame Spiel wichtiger ist, ist das kein Problem (wenn kein anderer Hund ein Problem hat). Der Gedanke dahinter ist ja oft: Wir bringen so viele Bälle ins Spiel, dass der einzelne (und vor allem nicht der, den er gerade hat) so viel wert ist.

 

Es ist ein Thema für sich, das mich auch nervt...

Ja, es liegt definitiv an der Konkurrenz. Er liebt Bälle, bei anderem Spielzeug ist er da nicht so. Das klaut er vielleicht kurz, aber lässt es dann liegen.
Der beste Ball ist der fremde geklaute Ball. Nichts, wirklich nichts habe ich bisher gefunden, was er gern dagegen getauscht hätte. Gefundene Bälle ignoriere ich und hoffe, dass er die irgendwann ablegt oder tauscht. Wenn er einen Ball hat und Hunde in der Nähe sind, lässt er sich nicht anleinen, weil er Angst hat, dass ich den Ball wegnehme und ihn den anderen Hunden gebe (genau das passiert ja auch bei geklauten Bällen).

 

Sein eigener Ball ist nicht so wichtig wie der fremde, aber darf auch auf keinen Fall von einem anderen Hund weggenommen werden. Im Zweifel entscheidet er sich für den fremden Ball, wird aber zusehends nervöser, versucht beide Bälle aufzunehmen etc.

Der eigene Ball wird aber auch so lange behalten, bis kein anderer Hund mehr in der Nähe ist. Dann tauscht er evtl. gegen Leckerlies. Manchmal aber auch nicht, wenn er den Ball zu lange hatte. Wenn ich Richtung nach Hause gehe, kommt er in einigem Abstand mit und legt sich immer wieder mit dem Ball hin. Dass er mich nicht allein gehen lässt, ist das einzig positive.

 

Sein Ball ist bei uns Notfallrückrufbelohnung. Mittlerweile rufe ich, leine an und gebe ihm dann den Ball. Den darf er ne Minute tragen und dann tausche ich gegen Leckerlies und leine wieder ab. Das behagt mir selbst nicht so, weil ich ihn so zum Abgeben zwinge, aber dafür haben wir einen 1a-Rückruf (der mir ja sehr wichtig ist). Ball spielen an sich tun wir überhaupt nicht mehr. Drinnen hat er so nen Ball aus Tau, mit dem wir schonmal spielen, der ist aber nicht toller als das andere Spielzeug hier.

 

Früher hatten wir mal ein "soll ich nochmal werfen?" und ich durfte den Ball wegnehmen und nochmal werfen, getauscht wurde nur am Ende. Irgendwann wollte er aber nicht mehr, dass geworfen wird, sondern er wollte nur noch haben.

 

Wenn du einen Ausweg siehst - her damit. :D Bisher sieht es so aus, dass wir Hunde meiden, die mit Bällen spielen. Wenn wir auf eine Hundewiese gehen, leine ich kurz an, erkläre das und leine erst ab, wenn alle versprechen, keinen Ball zu werfen.

Wenn er lossprintet zum Klauen, lässt er sich noch abrufen. Hat er den Ball einmal, ists vorbei.

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Eine Tendenz zu "mein Schatz, mein Schatz" hat sie schon auch, aber die Neugier ist stärker, da setze ich an und bemühe mich das auszubauen. Ich versuche daher, abwechslungsreich mit den Sachen zu spielen, mal Suchen zu lassen, Spielzeuge doppelt zu haben, um den Tausch zu erleichtern, Impulskontrollmomente einzubauen, um andere Dynamiken reinzukriegen und den Radius zu verändern (mit Anlauf Abjagen) usw.

Bei uns hilft wirklich verläßliche Verfügbarkeit am besten, das nimmt den Stress um das einzelne Ding raus. Auch daß sie weiß, wie sie mich zum Spielen kriegt, oder daß die Chance an manchen Orten steigt. Spielabbruch ist bei uns negative Strafe und das, was sie am meisten versucht zu vermeiden. Deshalb spielen wir nicht dauernd, aber sie kann sich darauf verlassen, daß irgendwann am Tag ein paar Minuten dafür da sind und daß sie das auch beeinflussen kann.

 

Bei den Bällen gibt es für siestarke Qualitätsunterschiede.Neue Bälle sind zwar immer gut, aber hohle Bälle mag sie lieber. Das darauf Herumknatschenkönnen ist wichtig. Und sie dürfen deshalb auch nicht zu hart sein. Vielleicht hat er auch diese Qualitätskriterien? Diese orange-blauen Naturkautschuk- Bälle mag sie sehr gerne, die gibt es auch mit Schnur zwecks abwechslungsreicherem Spiel.

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Mein Border würde bei vielen Bällen auch eher mehr durchdrehen.

Aber er will die nicht besitzen, keine Rescource!, der will nur jagen.....und die Bälle Leuten vor die Füsse kloppen und die anstarren, bis sie werfen....Adrenalinjunckey halt...aber auch ätzend, weil er dann in seinem Film ist. (Müsste ich üben, aber hier tritt das nicht auf....weil hier keine Bälle wirft...)

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Hab' ich schon oft so bei Hunden gesehen- so ködert sie aber nicht zum spielen, ihr geht es gar nicht besonders ums Werfen. Meist läßt sie das Spielzeug irgendwo fallen, bzw. oft sucht sie richtiggehend ein Versteck, dann tut sie so, als würde sie irgendwo schnüffeln und schnellt dann empor, wenn man es aufsammeln will. Oder sie läuft Fuß und hält einem dabei den Ball entgegen- selbst mit einem Ball kann man zerren. Abjagen mit Ablenkungsmoment (und gerne mehreren Personen) ist das Größte, "verlorene Sachen Wiederfinden" demonstriert sie ebenfalls stolz und oft. Außerdem verlängert es den Spaziergang.;)

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vor 34 Minuten schrieb 2010:

Mein Border würde bei vielen Bällen auch eher mehr durchdrehen.

Aber er will die nicht besitzen, keine Rescource!, der will nur jagen.....und die Bälle Leuten vor die Füsse kloppen und die anstarren, bis sie werfen....Adrenalinjunckey halt...aber auch ätzend, weil er dann in seinem Film ist. (Müsste ich üben, aber hier tritt das nicht auf....weil hier keine Bälle wirft...)

Ja, Beutefangverhalten eben. Und dazu noch rassebedingt schön der Selbstbelohnungscocktail im Hirn. Der Hund versteht hervorrangend, dass er (irgend)jemanden braucht, (der die Beute wirft) um an seinen "Stoff im Hirn" zu kommen. Gibt auch Hunde, die irgendwelche Schrägen in der Umwelt nutzen, den Ball darunterkullern und sich so pushen.

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