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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Vegan-vegetarische Ernährung

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Michelle003:

Ich denke bei Fleisch aus der Dose ist das Problem das man die Zusammensetzung (Lunge, Magen, Muskelfleisch, Euter, etc) in einer Mischung bekommt.

Das sind ja Hermanns Reinfleischdosen Geflügel, da sind gar keine Innereien drin, was man bei den Zusätzen dringend berücksichtigen muß. Daran kann es also nicht liegen.

Das Fleisch in den Dosen ist doch gekocht- oder?

Fleisch Kochen oder Anbraten (roh mag sie gar nicht) mache ich auch nur, wenn der Hund krank ist, ich nehme für gewöhnlich auch diese Dosen.

Das mit demGeruch und der Zubereitung kann ich übrigens voll verstehen das fühlt sich für mich nach Sezieren und nicht nach Kochen an, den Geruch an der Kühltheke habe ich nie wirklich gemocht.

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Worüber ich ein wenig gestolpert bin: Geflügel ist nun auch nicht gleich Geflügel, gleiches gilt auch für Fisch. Hier sieht es zum Beispiel so aus, dass Sandor Ente und Stauß super verträgt, Huhn und Pute dagegen gar nicht. Seelachs geht problemlos, Lachs wird nicht vertragen. Nur so als Beispiele. Von daher wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du noch mal etwas genauer differenzieren würdest.

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vor 13 Stunden schrieb Freefalling:

Zum Fisch: Da habe ich bisher Kamut und Lachs getestet - beides hat er eher schlecht vertragen mit dem Magen.

OT

Kamut habe ich noch nicht verfüttert. Lachs ist für einen empfindlichen Hundemagen evtl. zu fett.

Ein magerer Fisch wird vlt. vertragen, nur ganz leicht angedünstet.

 

In Spanien gebe ich Enya 1x pro Woche mageren Fisch, angedünstet oder auch roh (bei Seefisch ist das okay), ohne Kopf aber mit Gräten (die Fische sind nur 20-25cm lang).

 

Hier in Deutschland leben wir nicht an der See, da ist es mit Fisch ziemlich schwierig. Und das, was ich bisher im Barf Bedarf geliefert bekommen habe, war nicht überzeugend.

 

PS: Lunderland bietet sehr gutes gekochtes Muskelfleisch in Dosen

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Was mir zum eckelthema rohes Fleisch gerade einfällt. 

Falls du das testest und er es verträgt, könnte man sich das nicht eventuell vom Metzger schon vorher kleinmachen / vorbereiten lassen ? Dann musst du da nicht mehr selber ran, wenn du das so schlimm findest. Dann packst du es dir daheim nur noch in den richtigen Portionen ab, musst aber selber gar nicht mehr daran herumhantieren. 

 

Nur so als Idee, ich weiß nicht ob Metzger sowas machen, könnte es mir aber vorstellen. 

 

Teetou bekommt ja u.a. ein Trockenfutter ausschließlich mit dem Protein aus Insekten. Falls das eine Alternative wäre - ist zwar Trockenfutter, könnte man aber ja auch einweichen und ordentlich matschig machen.

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Hallo,

 

ich selber habe keine Erfahrung mit der ausschließlich veganen Verfütterung bei Hunden und kann daher auch keine Erfahrungswerte teilen. jedoch habe ich schon davon gehört das es Besitzer gibt die Ihre Hunde vegetarisch oder vegan ernähren. Ohne das ich es besser weiß...sondern nur nach meiner eigenen Meinung halte ich die rein pflanzliche Ernährung bei Hunden als ein fragliches Plateau. Hunde sind im weitesten  Sinne  "Raubtiere" . Auch wenn sie durch viele Generationen hindurch nicht mehr im direkten Kreuzungsverfahren mit den Wölfen stehen, hat sich der Aufbau und Verwertungsapparat der Hunde nicht sehr verändert. So ist zum Beispiel der Zersetzungsmechanismus der Hunde immer noch auf Knochen ausgelegt ohne deren hohe Konzentration ein natürlichen Ausscheiden vermutlich nicht möglich wäre. Hinzu kommen die Fangzähne die für das Reißen der Beute verantwortlich ist und die starken Backenzähne zum zerkleinern der Knochen..etc...etc... Sie sind also natürliche Fleisch und Aasfresser, im Gegensatz zu uns Menschen. Insofern denke ich dass längerfristig eine ausschließliche Fütterung auf pflanzlicher Basis dem Hund mehr "schadet" als dass es nützt. Die Entscheidung als Vegetarier/Veganer zu leben trifft man bewusst( ein Hund kann das nicht) und auch wenn ich den damit verbundenen Ekel Fleisch gegenüber nachvollziehen kann so bin ich der Ansicht, dass man seinem Hund zuliebe ( egal aus welchen Gründen) seine natürliche Hauptnahrung nicht vorenthalten sollte. Beim Barfen z.B sehe ich auch ganz klar einen Vorteil darin, dass man selber die Kontrolle darüber hat was man dem Hund verfüttert, so wie jeder Mensch der sich bewusst ernährt auch die Kontrolle darüber haben möchte aus welchem Gebiet die Lebensmittel kommen und welche Inhaltsstoffe sie besitzen. Ich kann nicht sagen ob das Barfen das non plus ultra gegenüber allen Trocken-und Dosenfutter darstellt aber ich kann dadurch die Gesundheit meines Hundes ein bisschen mitsteuern. Bevor ich anfing zu barfen hatte meine Hündin epileptische Anfälle und trotz mehrfacher Umstellungen des Futters hat sich das nicht beruhigt. Nachdem ich die Empfehlung von einem Tierarzt erhielt sie artgerecht zu füttern hat sich ihr Zustand geändert. Sie lebt seit 6 Jahren ohne Anfälle und ist mit ihren 14j gut in Form. Wenn man sich also dazu entscheiden möchte seinen Hund so artgerecht wie möglich zu ernähren, sollte man seinen eigenen Ekel etwas zurückschrauben und dem Hund auch das Fleisch zugänglich machen. Mittlerweile gibt es auch schon gute Vertriebsstätten von Frischfleisch für Hunde die "Mundgerecht" vorbereitet sind. Das heißt man braucht es weder schneiden noch sonst irgendwie bearbeiten und kann es direkt in den Napf füllen. Meine bisherigen Erfahrungen was den Geruch angeht sind auch positiv. Selbst wenn die eigene Nase es trotzdem als störend empfinden sollte, so kann man sich ja für die kurze Dauer der Zubereitung ein Tuch vor s Gesicht wickeln. Vom Fleisch kochen würde ich evtl. abraten, denn den Geruch von gekochtem Fleisch hat man vermutlich in der ganzen Küche.

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vor 15 Stunden schrieb asti:

Ich verstehe das Problem durchaus. seitdem ich mich vegan ernähre, hat sich mein Geruchssinn ziemlich verändert. Gehe ich an einer Fleischtheke vorbei, riecht das für mich nach beginnender Verwesung. Früher habe ich den Geruch ganz anders wahrgenommen. Daher denke ich, sollte man das Argument schon auch gelten lassen.

 

Ich bin jetzt mal ganz direkt:

In der Pflege ist Ekel ein absolutes Luxusproblem. 

 

Natürlich verstehe ich das es einen vor Dingen ekeln kann, aber das darf einen nicht hindern Dinge zu tun die notwendig sind. 

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Die Notwendigkeit ist ja nicht gegeben, weil man den Hund ja so ernähren kann. Und vielleicht gehört er wirklich zu den Hunden, die vegetarisch besser vertragen.

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Ohne es aber auch nur zu probieren kann kein Mensch wissen was von beidem besser ist.

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@Dodger

Hast du den Ausgangspost gelesen? Mein Hund hat bisher omnivor gelebt, ich will ihn nicht aus ethischen Gründen vegan ernähren, sondern weil er sonst viel nicht verträgt. Andere Vorschläge nehme ich gern auch an.

Danke für deinen Post, aber das meiste deiner Argumentation trifft überhaupt nicht auf die Situation zu. Du drehst es so, als sei hier die Frage “Muss ich meinem Hund Fleisch geben, obwohl es mich ekelt?“ Das war nur ein kleiner Punkt in dem Thread. Ansonsten können wir gern mal eine Umfrage machen, wie viele Fleischesser gern Gänsehälse auf ihrer Arbeitsplatte zerkleinern. :D

 

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@Michelle003Pauschal geht das eh nicht, aber ich erinnere mal an @Sam1984 und Lia, der es unter vegetarischerErnährung besser ging, und die hoffentlich weiter fit bleibt.

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