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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Fundstück im Wald - weiteres Vorgehen

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Michelle003:

 

Knochen für den Hund nie erhitzen. Die Splittern dann und können den Hund verletzen. 

 

Auch rohe Knochen splittern. 

M/Z empfiehlt gekochte Knochen und ich hab gestern Rippe von Schwein gekocht gegeben. Splittert kein bisschen mehr als rohe Lammrippe.

 

Einzig bei Gräten und ganz feinen Hühnerknochen wäre ich vorsichtig, aber das braucht es auch roh nicht.

Wer weiß wieviele Wölfe an Darmperforationen oder -Verschlüssen verenden.

 

 

Ich würde aber keine Kadaver geben, wer weiß, was da dran ist... auch nicht erhitzt.

 

 

 

@Nebelfrei

Darf man sagen, kann aber sein, dass es für den Hund nichts bringt, einfach Nein zu sagen.

 

 

 

@Zurimor

Ich hätte für diese Fälle gerade am Anfang was Tolles zum Tauschen dabei.

 

Nich bevor der Hund dran geht. Aufgebrochenes Wildschwein kann tödlich enden, zum Beispiel.

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Erstaunlicherweise sind meine an Resten von toten Tieren überhaupt nicht interessiert (außer Fisch - kann man sich gut drin wälzen).

 

Wer hier was aus dem Wald für sich mitnimmt bin ich. Immerhin habe ich einen ganzen Winter gewartet, bis der tote Fuchs so weit war, dass ich seinen Schädel unbedenklich mitnehmen konnte, die herausgefallenen Zähne habe ich mit Uhu wieder eingeklebt. Dann hat ihn entweder der Marder oder eines der Knochen nagenden Eichhörnchen hier auf einen Baum geschleppt und irgendwann war er ganz weg. Ebenso wie sich meine Seeschildkrötenrippen dezimieren. Auch die Abwurfstangen in den Blumentopfen haben intensive Nagespuren.

Meine Hunde rühren diese bei mir herumliegenden Knochen nicht an.

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vor einer Stunde schrieb beowoelfchen:

Für Tito sind schon Spielzeuge weg, die ich hinter meinem Rücken oder unter einer Decke verstecke. Er ist da einfacher gestrickt. Für ihn kann ich zaubern. :lol:

 

Der schwarze Shiba hier weiß Tage später noch, wo ich seine Sachen hinverbracht habe und hockt/liegt dann vor den jeweiligen Schränken mit seinem Hypnose-/Telekineseblick.

 

Draußen aber, wenn er keinen Bock mehr auf Spuelzeug hat, vergisst er nach 5 Metern schon, wo es war. Was ich schon verloren habe...

während er wochenlang Fundstellen von Dingen, die er entdeckt hat, im Kopf behält und sie abgeht. 

 

Ich würde Hunde nicht unterschätzen. Wenn es wichtig für sie ist, kann (!) da schon so eine - wie sagt @Juline - "Hirnverrenkung" stattfinden.

 

 

 

Der rote Shiba hingegen hat es nicht mit Ressourcen jeglicher Art. Dem ist das alles egal und es kümmert ihn deshalb auch nicht, wo es was zu finden gibt. Hauptsache rennen und schnuppern (Hunde, Hunde, Hunde). 

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vor 1 Stunde schrieb Nebelfrei:

 

Ja Spielzeug ist was anderes.

Aber irgendwelchen Abfall, den der Hund aufgelesen hat, schmeisst man am besten gleich weg. Sonst muss man am Ende ein eigenes Zimmer mit toten Ratten, Fuchsdreck und Fastfoodresten einrichten :D.dann erledigt sich aber auch das Problem mit den Nachbarn im Haus

stimmt :D aber sowas nimmt mein Hund auch nicht, wobei wir eine beachtliche Stock-Sammlung vor der Haustür haben. Die müssen aufgrund des Drecks den sie machen dann draußen bleiben und verschwinden dann von Zeit zu Zeit auch wieder ;) 

Aber das war halt zum Thema gemeint, ob für den Hund "aus den Augen" wirklich auch immer "aus dem Sinn " ist.

Wenn er von sich aus  keine Lust mehr auf das Spielzeug hat und es netterweise einfach fallen lässt und weiter läuft :rolleyes:, besteht er daheim trotzdem darauf, dass ich es ihm zeige. Er scheint also schon auch irgendwie zu wissen, dass ich das schon einsammel und mitnehmen werde, auch wenn er es einfach im gehen fallen lässt und weiter geht.

edit: natürlich auch nicht bei allem, nur bei Sachen die ihm sehr wichtig sind. 
Bei Suhna geht es um etwas fressbares, kann ja für sie ebenso wichtig sein, wie für meinem sein Spielzeug 

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vor einer Stunde schrieb Hoellenhunde:

Ich würde Hunde nicht unterschätzen. Wenn es wichtig für sie ist, kann (!) da schon so eine - wie sagt @Juline - "Hirnverrenkung" stattfinden.

 

Aber auch wenn mein Hund diese Verrenkung fabrizieren würde, dann sähe ich es immer noch als mein Recht - sogar meine Pflicht! - an, ihm etwas vorzuenthalten, von dem ich weiß, dass es für ihn gefährlich / ungesund ist. Natürlich mit möglichst geringem oder besser gar keinem Verlustgefühl. Das gehört zum Alltag, das passiert mehrmals täglich und sollte doch nicht das Vertrauensverhältnis beeinträchtigen.

 

vor 3 Stunden schrieb Zurimor:

 möcht ihr Vertrauen in mich ja nicht erschüttern.

 

Vertrauen wird nicht dadurch genährt, dass der Hund alles für sich beanspruchen darf, was er möchte. Das ist mMn eine ganz andere Beziehungsebene. Sollte aber von Beginn an klargemacht und geübt werden, so dass es gar nicht erst zu diesem Verlust- und Konkurrenzdenken beim Hund kommt.

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Ich wäre mit diesen Aussagen einfach vorsichtig, denn das Tier entscheidet sehr viel mit, ob es das Vertrauen beschädigt oder nicht. 

 

Ich plädiere eher dafür, es dem Hund verständlich zu machen, dass es sich lohnt, es vorenthalten zu bekommen. 

 

Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass der Hund es als Vertrauensbruch sieht, der Gedankengang ist gar nicht so abwegig und spannend dazu. 

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vor 18 Minuten schrieb Hoellenhunde:

denn das Tier entscheidet sehr viel mit, ob es das Vertrauen beschädigt oder nicht

 

Das stimmt, wichtiger Gedanke.

So bleibt es nur, individuell zu entscheiden.

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Es sollten auf jeden Fall keine Kadaverreste aus dem Wald mitgenommen werden. Das kann aus gesundheitlichen Aspekten für Hund, Halter und ggf auch (beim Wegwerfen) für andere Tiere gefährlich sein. Vom Verschleppen der Schweinepest (momentan wieder großes Problem ) , Staupe oder anderen infektiösen Erkrankungen mal abgesehen, finde ich es auch aus persönlichen Hygieneaspekten zumindest auch eklig, Kadaverreste mit nach Hause zu nehmen ... :think::ph34r:

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Ich würde sie fürs Bringen und Abgeben hoch belohnen, es ein paar Meter mitnehmen und es dann unauffällig in einen Busch fallen lassen. So mache ich es mit gefundenen Bällen, wenn ich sie ertauschen konnte und sie nicht mitnehmen will. Ich stecke sie ein, dann sind sie “weg“. Er läuft weiter, schnüffelt irgendwo, der Ball fällt ins Gebüsch. Darf natürlich keinen großen Krach verursachen. 

 

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vor 3 Stunden schrieb Hoellenhunde:

@Zurimor

Ich hätte für diese Fälle gerade am Anfang was Tolles zum Tauschen dabei.

Ja, ich war froh, daß ich getrockneten Fisch dabei hatte, der war dann interessant genug, daß sie mal ankam.

 

Zum Thema Vertrauen, anfangs hab ich's ihr ja weggenommen und sie dafür mit Leckerlis zugeschmissen mit dem Erfolg, daß sie nun mit ihrem Fund vor mir weglief. Vielleicht waren die Leckerlis aus ihrer Sicht nicht hochwertig genug, aber offenbar fand sie tauschen aus ihrer Sicht nicht lohnend. Oder ich war dabei zu panisch, die Gesundheitsaspekte sind mir natürlich auch klar. ;) Suhna merkt sich Fundorte übrigens sehr gut, weiß noch Wochen später, wo sie mal was gefunden hat.

Ich werd wohl gleich zum Einkaufen fahren, ihr vorher einen Markknochen geben und die Überreste in etliche Schichten Plastik verpackt erstmal im Keller einlagern. Sollte sich rausstellen, daß das verschwinden lassen eine doofe Idee war, kann ich die dann notfalls immer noch vorweisen, ansonsten wandern die irgendwann endgültig in den Müll.

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