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Hundeforum Der Hund
BVBTom

wie kann man am besten einen Tipp geben?

Empfohlene Beiträge

Gerne würde ich zu folgendem Thema eure Meinung mal erfahren.

 

Viele Fragen stellen hier ja neue Mitglieder, die ein oder mehrere spezielle Fragen zu einem "Problem" haben.

 

Wie reagiert man nun richtig darauf. Klar, wir alle haben unsere Meinung, die ist natürlich auch nicht deckungsgleich, wie antworte ich jetzt recht neutral auf eine Frage,

die gestellt wird und wo man gerne Hilfe geben möchte.

 

Ein "so muss man das  machen" oder "so ist das nicht richtig"  oder "das ist falsch oder alte Ansichten" hilft den meisten ja nicht wirklich weiter. Ich gehe davon aus, dass die meisten Fragen ja von HH gestellt werden, die noch nicht so viel Erfahrung haben und oft sehr frustriert auch schon sind.

 

Kann man hier eine Art Leitfaden erstellen?

Oder geht es in der Tat nur individuell wenn man alle Informationen bekommen hat.

Oder geht das jetzt auch zu weit?

 

Wir benötigen ja auch erst mal viele Infos, erster Hund? Junger oder älterer Hund? Land oder Stadt? Verhaltensmuster, was schon erlernt oder versucht,  HH Infos, nervös, sicher, oder was auch immer.

 

Viele gehen ja auch zu einem Hundetrainer/schule (meine Meinung ist glaube ich bekannt dazu) aber auch hier sagt oft der eine so, der andere so!

 

Wie können wir also jetzt aus der Ferne jemanden mit "seinem Problem" am besten helfen, der seine Frage hier in das tolle Forum stellt?

 

Zu viele Antworten, logisch erfolgen die von jedem mit guter Absicht, können auch zu viel des Guten sein.

 

Mich würde einfach eure Meinung mal interessieren, auch um meinen eigenen Horizont zu erweitern und meine Einstellung auch immer zu hinterfragen.

 

 

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Ich finde erstmal, dass es kein "zu viel" an Antworten gibt. Man muss halt selber für sich rausfiltern was man von gegebenen Tips oder Ideen / Ratschlägen / Lösungsversuchen letztenendes annimmt. Manchmal lassen sich ja deutliche Tendenzen rauslesen, manche Themen (z.B. die "richtige" Fütterung) sind so weit gefächert was die verschiedenen Ansichten angeht, dass man dann halt für sich entscheiden muss, was man will oder worauf man sich einlassen möchte. 

 

Viele Antworten bieten viele Blickwinkel. Manchmal muss genauer nachgefragt werden, manchmal nicht. Manchmal weiß man halt gar nicht welche Infos wohl von Wichtigkeit sein könnten und durch das Nachfragen wird es dann spezifischer. So kann es ja durchaus sein, dass ein Verhalten halt krankheitsbedingt ist, worauf man halt als Hundehalter sonst nie gekommen wäre, hätte da nicht mal wer nachgefragt.

 

Im großen und ganzen läuft das hier wie ich finde total klasse und eigentlich auch immer freundlich und bedacht ab. 

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sehe ich auch so, dass viele Antworten aufzeigen, dass es unterschiedliche Lösungsansätze gibt.

Früher hat mich aber auch genau dies verwirrt :) ich war ernsthaft der Meinung es gibt ein Allgemeingültigkeit Lösungsansatz :) Später kannte ich Ausbildungsansätze mit seeehr viel Drill und die Gegenseite. In meinem Kopf war's derart wirr, dass der Hund nur an mir zweifeln konnte! 

Hh die eh schon am Rad drehen, weil nichts mehr gut läuft, brauchen nebst viel Verständniss einen Plan, einen guten Plan. Leider lässt sich dieser an dieser Stelle oftmals schwer erkennen, auch " wer man selbst ist" ( klingt komisch) . Ich bin der der Meinung, dass egal welche Trauningsmethode erst ganz tief in einem verstanden und auch akzeptiert werden muss. Sonst wirkt es nur aufgesetzt und ich Bild mir ein er Hund merkt es :) 

Den Blickwinkel erweitern, daher finde ich das mitlesen in Foren schon klasse. Lösungsansätze aussuchen hinter denen man dann auch wirklich steht!

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vor 57 Minuten schrieb BVBTom:

Zu viele Antworten, logisch erfolgen die von jedem mit guter Absicht, können auch zu viel des Guten sein.

 

Ich habe bei so manchem Problem, das ich in Foren schilderte, aus etlichen, teil ausschweifenden Antworten nur einen einzigen Satz gebraucht, der mir die Augen geöffnet und mich letztendlich weitergebracht hat.

Und dieser eine Satz ist dann wirklich hochgradig individuell.

 

Deshalb von mir ein klares Ja zu Meinungsvielfalt und "Eigenartigkeit" von Problemen und ein klares Nein zu starren Leitfäden.

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vor 42 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

Ich finde erstmal, dass es kein "zu viel" an Antworten gibt. Man muss halt selber für sich rausfiltern was man von gegebenen Tips oder Ideen / Ratschlägen / Lösungsversuchen letztenendes annimmt. Manchmal lassen sich ja deutliche Tendenzen rauslesen, manche Themen (z.B. die "richtige" Fütterung) sind so weit gefächert was die verschiedenen Ansichten angeht, dass man dann halt für sich entscheiden muss, was man will oder worauf man sich einlassen möchte. 

 

 

 

Ich denke ein zu viel an Information kann erdrücken. Ein Laie soll sich aus all den Informationen die "Richtigen" dann raus suchen. Wie soll das gehen?

 

Beim Thema Futter kann ich noch folgen.

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Ich finds wichtig, dass man deutlich macht, dass man sein gegenüber nicht für dumm hält und seine Beweggründe für irgendwas für nachvollziehbar hält. Dazu braucht man natürlich Empathie...

Außerdem denke ich, dass es günstig ist, wenn man seine Informationen sprachlich zugänglich gestaltet. "Triebig" zum Beispiel ist für Hundeleute ein Begriff, ein Reiter würden da aber von einem besonders faulem Tier das viel motiviert werden muss sprechen - und stellt euch jetzt mal ein Gespräch zwischen einem Reiter und einem Hundehalter vor die über triebige Tiere reden ohne jemals den Begriff zu definieren.

Authentisch sollte man natürlich trotzdem noch sein. 

 

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vor einer Stunde schrieb Riko:

Ich denke ein zu viel an Information kann erdrücken. Ein Laie soll sich aus all den Informationen die "Richtigen" dann raus suchen. Wie soll das gehen?

 

Beim Thema Futter kann ich noch 

ich kann dir sagen wie ich das mache. 

Ich lese mir alles durch, oftmals gibt es eine tendenzielle Mehrheit zu einer Sache, aber auch wenn es keine gibt lese ich erstmal alles. Denn ein "das ist der einzige weg" gibt es halt oft nicht.

 

Danach kommt der Teil wo man filtert ob dies und jenes so ohne weiteres für einen umsetzbar ist, ob man sowas eventuell schon genauso aber eben nicht zielbringend versucht hat (das muss man dann ja nicht nochmal genauso testen, es sei denn man erkennt das man da eventuell noch ein bisschen anders was tun kann, als man bereits gemacht hat).

 

Wenn ich dann durch nachfragen irgendwelche Methoden vielleicht nochmal genauer erklärt bekomme, kann ich wieder abwägen.

Wenn jemand einfach nur erzählt wie er das bei seinem Hund mal gemacht hat usw. Kann das mitunter auch helfen, je mehr wissen je größer der Pool aus dem man schöpfen kann, je mehr besteht die Chance dass man vielleicht auch an ganz anderer Stelle irgendwann mal darauf zurück kommt. 

 

Also wenn ich jetzt 6 Meinungen zum "an den maulkorb" gewöhnen bekomme, dann denke ich wird jeder in der Lage sein, egal ob Anfänger in der Hundehaltung oder ober Profi, für und seinen Hund den besten weg rauszufiltern (nur als Beispiel) und wenn es halt durch versuchen ist :)

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Eine direkte Antwort auf die Frage habe ich spontan nicht, aber einen eigenen Eindruck möchte ich dennoch gern loswerden.

 

Ich habe in den 1980'er bis 2000'er Jahren bereits zwei Hunde gehabt. Damals gab es zum Thema Hund einige Magazine im Zeitschriftenhandel und es gab diverse Bücher im Buchladen, von denen man sich letztlich eine kleine Auswahl besorgte. In meinem Fall waren das am Ende hauptsächlich die Bücher des damals sehr bekannten Kynologen Eberhard Trumler, den ich sogar persönlich kennen lernen konnte. Aus diesen überschaubaren Informationen hat man sein Wissen bezogen und sein Handeln gestaltet.

 

Heutzutage gibt es das Internet, Bücher bestellt man sich zuhauf bei Amazon, und weil einem das immer noch nicht reicht, ergooglet man sich Tag für Tag Informationen in einer schier nicht mehr fassbaren Fülle. DAS kann auch schnell nach hinten losgehen. Und hat zumindest bei mir die - jenseits der Vernunft angesiedelte - Befürchtung ausgelöst: du kannst und wirst am Ende soundso alles nur falsch machen.

 

Klar wird nun nicht jeder so reagieren wie ich, aber ein Überfluss an Informationen kann auch lähmen. Und so grabe ich mich auch hier im Forum nicht (mehr) durch alles und jedes durch sondern lese sehr selektiv mit und gehe mittlerweile gelassener mit dem "sich verrückt machen" um.

 

Was mir hier im Forum sehr gefällt: es gibt doch immer wieder mal Themenstarter, die so oder so ähnlich schreiben "eigentlich habe ich mich nicht getraut" oder "ich habe lange gezögert" und die dann doch den Mut finden, ihr Problem zu schildern. Und solange Diejenigen sich trauen und sich unterstützt fühlen, ist alles auf dem richtigen Weg ... finde ich.

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Ich finde auch, der einzige wirklich recht allgemeingültige Ratschlag, zumindest was das Zusammenleben mit dem eigenen Hund betrifft ist: auf sein Bauchgefühl hören.

 

Viel lesen hilft, sich darüber klar zu werden wo die Tendenz hingeht, aber funktionieren tut es gewöhnlich auch nur wenn man dahinter steht. 

Stumpf einfach nachmachen was andere einem vorkauen führt selten zum gewünschten Erfolg.

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Hmmm....ich bin seit etwas über vier Jahren Hundehalterin. Davor war ich immer der Meinung, dass Hunde ohnehin nur Befehlsempfänger sind und nur gezeigt kriegen müssen, wer die Hosen an hat, dann würde das schon klappen.

 

Als das Thema "Hund" in der Familie bzw. bei mir selbst immer öfter zur Sprache kam, habe ich begonnen, mich im Internet zu informieren. Da wurden mir ganz schön die Augen geöffnet. Viel geholfen hat mir auch der enge Kontakt zu "meiner" Züchterin. Über sie habe ich dann weitere Malamutbesitzer / Züchter kennengelernt und die besonders bei rassespezifischen Fragen ohne Ende gelöchert.

 

Aber ja, ich denke, ein "Zuviel" an Antworten kann es gar nicht geben.....klar ist man als Anfänger damit oft überfordert oder erschlagen, aber je mehr man sich mit Hunden beschäftigt, desto eher kann man dann auch hilfreiche Antworten rausfiltern.

 

Ich fand übrigens als Anfängerlektüre das Buch "Das andere Ende der Leine" hervorragend......auch das hat mir nochmal einen anderen Blick auf Hunde gegeben.

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