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Wie funktioniert ein Anti-Jagdtraining?

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Hat zwar nichts mit Antijagdtraining zu tun, aber ich weiß noch, dass mich mein Rüde damals mit ca. 15 Monaten am meisten gefordert hat. Gerade auch mit so Sachen wie einfach abhauen oder Ohren auf Durchzug stellen. Ich hab's "2. Pubertät" genannt. Die Zeit zwischen 1 und 2,5 Jahren fand ich am anstrengendsten, danach entspannte es sich. 

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vor 2 Minuten schrieb 2010:

Also dann ist das Problem ja sehr viel umfangreicher.

ich kann dir nur raten, entscheide mit kühlem Kopf, ob du den Hund behalten willst.

Wenn nicht, dann suche ihm ein gutes Zuhause, bei aktiven Leuten, Die Spaß an Hundetraining haben.

 

 

Wir sollten ja wenn den Hund zu den Vorbesitzern zurück bringen.

Aber, die Dame hat nun ihr Kind bekommen und sie wollen von dem Hund nichts mehr wissen.

So war die Aussage gewesen. Es kümmert sie nicht mehr.

 

Ich will ihn nicht weg geben eigentlich.

Er ist lieb und bringt auch einem zum lachen.

Er lernt auch unglaublich schnell.

Nur wenn man dann wieder nach Hause kommt und er wieder abgehauen ist, dann macht man sich natürlich seine Gedanken.

Zumal es bsp. am Montag diese Woche so gut funktioniert hatte, dass ich so stolz auf ihn war, das er nicht weg gerannt ist, obwohl er wollte, sondern sich hat abrufen lassen.

Und am nächsten Tag war das dann, dass er ne ganze Reh Bande aufgespürt hat und ich rücklings aufs Eis gefallen bin, weil ich die Schleppleine fest halten wollte :(

 

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vor 1 Minute schrieb NannyPlum:

Hat zwar nichts mit Antijagdtraining zu tun, aber ich weiß noch, dass mich mein Rüde damals mit ca. 15 Monaten am meisten gefordert hat. Gerade auch mit so Sachen wie einfach abhauen oder Ohren auf Durchzug stellen. Ich hab's "2. Pubertät" genannt. Die Zeit zwischen 1 und 2,5 Jahren fand ich am anstrengendsten, danach entspannte es sich. 

 

Na das macht einem ja wenigstens mal Hoffnung.

Ich bestätige auch jedes "zu mir schauen" was er mir anbietet auf den Spaziergängen mit dem Clicker und nem Leckerli.

Und manchmal kommt er auch einfach so zu mir, wo er dann seine Streicheleinheiten auch von mir bekommt und ich mich überschwänglich darüber freue.

 

Das größte Problem glaube ich ist, dass mein Mann mich bei der ganzen Sache einfach nicht unterstützt.

Das ärgert mich zusätzlich.

Wenn ich ihm dann sage, dass er am Wochenende mit unsrem Ersthund mal arbeiten soll mit den dummys als beispiel, kommt meist nur "Ja wie mache ich das. oder ich habe dazu keine lust".

Klar, er geht Vollzeit arbeiten, seit Wochen mit 10h Schichten, seine Mutter ist ins Pflegeheim gekommen er hat etliches zu erledigen.

 

Aber an mir geht das auch alles nicht dran vorbei. Mich belastet das auch alles.

Und dann soll ich beide Hundis auf einem Spaziergang fordern und fördern.

Statt das er mir mal mit hilft. Er meckert dann immer am meisten rum, wenn er abhaut.

Macht mir quasi gesehen Vorwürfe.

:(

Sorry, musste jetzt mal alles raus. Auch wenn es ziemlich am Thema vorbei geht.

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Sorry, wenn ich das jetzt schreibe, aber so wie du hier schreibst, klingt es einfach nur genervt und überfordert.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, habe hier selber zwei sehr trainingsintensive Hunde sitzen.

Was aber auf gar keinen Fall funktioniert ist mit dieser Gemütsstimmung einen Hund zu trainieren.

Du musst lernen ruhig und geduldig zu bleiben. Dein Hund spiegelt dein Inneres und wenn du genervt bist, wird es nicht funktionieren.

An Tagen, an denen ich genervt war, blieben die Hunde an der Schlepp. Habe ich MICH dann wieder unter Kontrolle gehabt, habe ich weiter trainiert. Dass das Problem aber in ein paar Wochen gelöst ist, kannst du knicken.

Mit unserem Jäger habe ich jetzt ein Jahr gearbeitet, bis jetzt wirklich tolle Erfolge erzielt wurden.

Meine Hündin hatte sehr viel mehr Baustellen und da hat es bis zum durchschlagenden Erfolg ca. zwei Jahre gedauert.

Bist du dazu nicht bereit, rate ich auch zir Abgabe.

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Erfahrungsgemäß erzählen Vorbesitzer nicht immer alles, oder nicht die Wahrheit.

Sie wollen den Hund ja loswerden.

 

Für mich hört sich das alles so an, als ob er bisher bereits gelernt hat, dass er sein Ding durchziehen kann, wenn ihm danach ist.

Er reagiert auf euch,wenn gerade nichts Spannenderes geboten ist.

Das zu korrigieren ist zeitaufwendig !!

 

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Das Jagen gehen ist das größte Problem.

 

Marley hat noch zig mehr Baustellen.

Woran wir ebenfalls arbeiten.

 

Klar sollte ich ruhiger werden, aber mir fehlt der Anstoß, wie ich das Problem angehe.

Was soll ich an der Schleppleine üben? Den Rückruf? Kann er ...

Ohne Schleppleine, kann er den auch, bis er dann was aufnimmt an ner Spur.

Er lässt sich sogar aus dem Spiel abrufen mit anderen Hunden, wohingegen unser Ersthund da nicht zuverlässig hört.

Was kann ich noch machen an der Schleppleine?

Was soll ich machen, wenn an dieser Leine alles funktioniert und ohne zu 50% auch?!

Ich kann ja nicht hingehen und mir Rehe bestellen, damit ich den Rückruf üben kann.

Das kommt ja mehr oder weniger per Zufall in der freien Natur vor.

Ebenso, weiß ich nicht was er riecht. So ne gute Nase habe ich einfach nicht.

Es gibt ebenso keinerlei Anzeichen dafür, dass er in dem Moment XY gleich durchstartet.

Ja er verändert ja nicht mal seine Körperhaltung bevor es los geht. Kein fixieren auf nen bestimmten Punkt, kein hektisches schnüffeln auf einmal oder sonstiges.

Er zeigt mir einfach nicht, wann es denn gleich wieder soweit ist.

Und genau das ist das Problem.

Und was es dann eben für Lösungsansätze geben könnte.

 

Und irgendwann wird man müde mit der ganzen Sache. Man wälzt sich durch Videos durch und die Leute dort sagen "ja jetzt nimmt er gerade ne Fährte auf, weil er dies und jenes macht". Ja das macht unsrer aber einfach nicht. Es geht einfach irgendwann los...

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@2010 hat dir doch schon Dummytraining empfohlen. Probier es doch mal aus.

 

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vor 3 Minuten schrieb Bimbam:

@2010 hat dir doch schon Dummytraining empfohlen. Probier es doch mal aus.

 

 

Wie gesagt, wir haben diese Woche damit angefangen.

Behebt aber nicht das Jagdproblem.

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Sicher nicht innerhalb einer Woche...

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Ist es wirklich Jagen oder nimmt er eventuell die Spuren von läufigen Hündinnen auf?

Wobei , du schreibst ja auch von Rehen.....

Anstatt Rückruf könntest du es mit einem Stopp Signal versuchen, klappt bei vielen Hunden

besser als der Rückruf.

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