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Hundeforum Der Hund
gast

Anfängerübungen Apport

Empfohlene Beiträge

@marcolino 

 

kennst du meine Trainerin? Genau so haben wir es auch gelernt und geübt.

Und es gibt unendlich viele tolle Variationen später, es wird nie langweilig für uns.

 

Danke dir für diesen tollen Beitrag.

 

PS.: Vielleicht noch ein Hinweis aus eigener Erfahrung. Mir hat sich das Apportieren am Anfang ( vor ca. 15 Jahre) nicht wirklich erschlossen, wir habe es halt mal gemacht mal in einem Kurs. o.K. ich schmeiß was weg, Hund holt es auf Kommando, schaut micht kurz vorher an, zu der Zeit dachte ich so, ist das jetzt wirklich von  großer Bedeutung?

 

Heute ist mir natürlich bewusst, dass man hier so viel Gutes verbindet und in so vielen Bereichen gearbeitet wird, dass es nicht nur Spaß machen kann, sondern eine Kommunikation der Partner so einfach erscheinen läßt. Wollte ich nur mal los werden, vielleicht geht es gerade anderen auch so wie mir früher, da man den ganzen Sinn und Zweck zu Beginn vielleicht noch nicht so sehen kann.

 

Wir bauen es eigentlich in fast jeder Freilaufrunde auch ein, mein Hund findet das als Anerkennung und Lob mitlerweile viel besser, als ein Leckerchen.

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Also beim Verharren habe ich zwei Fragen.

 

1. Wenn die ersten beiden Versuche so richtig schief gehen (Hund geht gar nicht hin oder nimmt das Teil gar nicht ins Maul), dann trotzdem nie wieder ohne Verharren? Oder sollen es zwei erfolgreiche Versuche sein, bevor man mit dem Verharren beginnt?

 

2. Ich werfe das Apportel unabhängig davon ob der Hund auch verharrt? So lange bis ers kann? Oder lernt der Hund dann "sie wirft es ja auch ohne dass ich verharre, also wozu"?

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Danke für den Leitfaden!!! :)

 

Ich hab eine Frage:

Das Signal fürs Verharren.... ist das ein Stopsignal? Was nehme ich dafür? “Stop“, “Halt“ oder so etwas? Oder ist es ein Belohnungssignal? Weil du Clicker schreibst. 

 

Bei uns ist der Stand: Er liegt im Platz (“Bleib“) und ich lege etwas (z.B. sein Spieltau) ein paar Meter entfernt hin (2-3m kommt hin). Auf die Freigabe (“Take it“) stürzt er hin, patscht mit den Pfoten drauf, nimmt es evtl ins Maul. Aber dann kommt er jedes Mal ohne zu mir, wenn ich ihn rufe. Wenn ich nichts sage, beschäftigt er sich damit. 

 

Ich glaube, er ist verwirrt, weil er auf die Frage “Wo ist...?“ etwas anzeigt und gelernt hat, es nicht direkt mit dem Maul aufzunehmen, sondern es liegen zu lassen. 

 

Was soll ich jetzt machen? :ph34r:

 

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Und ich sag immer: Bcs versauen einen...

 

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(bearbeitet)

Hab' das auch "falsch" gemacht. Spielzeugbeute mußte ich nie im Wert erhöhen. Zuerst hab' ich mit "Such" suchen lassen und wenn sie es dann aufgenommen hatte, habe ich Bring's gesagt, und dann Futter in Aussicht gestellt, woraufhin dann auch das Aus kein Problem mehr war- mit mehr Übung ist der Hund dann auch direkt zu mir gekommen und hat es nicht mit einem Fangspiel versucht. Liegt wahrscheinlich am Hundetyp. Mein Hund kommt sowieso immer zu mir.

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Die Videos sind zwar nicht neu, zeigen Minos und mich aber so, wie wir mit dem Dummy unterwegs sind.

Ich weiß, dass Minos den Dummy  eigentlich direkt bei mir abliefern sollte, aber ich persönlich freue mich, weil er sich so freut und deshalb lasse ich ihn erst mal hüpfen.  :)

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Naschkatze:

Also beim Verharren habe ich zwei Fragen.

 

1. Wenn die ersten beiden Versuche so richtig schief gehen (Hund geht gar nicht hin oder nimmt das Teil gar nicht ins Maul), dann trotzdem nie wieder ohne Verharren? Oder sollen es zwei erfolgreiche Versuche sein, bevor man mit dem Verharren beginnt?

 

2. Ich werfe das Apportel unabhängig davon ob der Hund auch verharrt? So lange bis ers kann? Oder lernt der Hund dann "sie wirft es ja auch ohne dass ich verharre, also wozu"?

 

Mal meine Meinung dazu. Zuerst muss man immer fragen, erste Schritte, oder schon einiges verucht?

 

Ich würde zu Beginn die Anzahl noch nicht ganz so festzurren. Klar, Apportieren hat nichts mit weg werfen und hinterhechten zu tun.

 

Zu Beginn würde ich es auch recht nah legen, dann würde ich es direkt zeigen mit einer Handbewegung und apport, oder hol kombinieren, wenn der Hund nicht hinläuft oder drüber weg, gehe ich in Wettbewerb, hole es, bin freudig, halte es zur Seite, bin in Bewegung. Wenn der Hund es dann nimmt, freuen und "fein" sagen, ein Speil raus machen.

 

Ich habe es zu Beginn so erlernt, dass der Hund dann nach einiger Zeit das Appportel haben möchte, er sitzt, ich nehme die flache Hand zum bleib Signal, mache mich etwas kleiner und richte den Blick auf das Appoprtel, ich bringe Spannung da rein, boa, schau mal, aber ohne Worte, eher mit Gestik, sobald der Hund mich ansieht, löse ich es sofort auf, er darf hin, Kommando hols oder brings. Später kann man das ausbauen, die Spannung wieder raus nehmen und evtl. doch erst zu einem anderen Apportel schicken, dann noch viel später zwischendurch stoppen, doch erst zu einem anderen etc. Der Hund gewinnt ungemein an Aufmerksamkeit und lernt ohne Kommunikation auf mein Handzeichen auch zu regieren, es bildet sich eine Teamarbeit.

 

Ich muss also erst mal das Apportel auch Interressant machen, damit der Hund es haben will, zu Beginn laufen viele Hunde aber erst mal eine Runde weiter, ich mach mich also klein wie beim Abrufkomando, bei uns ist es honolululalalu, oder so in der Art, der Hund bringt es und wird belohnt.

 

Zu Beginn wahrscheinlich auch noch nicht in die Hand und ganz ruhig, ich würde hier einen Schritt nach dem anderen üben.

 

WEnn man so die Grundschritte hat, wird das Apportel nie geworfen wenn keine feste Stellung vorhanden ist, das lernt der Hund aber recht schnell, ich muss mich erst hinsetzten oder hinlegen, vorher fliegt hier gar nichts,

 

Die darus resultierenden Suchspiele wie im Video, Naseneinsatz, Fährte nachgehen, beim überwerfen des Hundes die Außenreitze (Impulskontrolle) trainieren ist alles in dem "Spiel" eingebunden und der Hund lernt spielerisch mit Freude so unglaublich viel. Ruhe, Aufmerksamkeit, Blickkontakt und und und.

 

Für mich immer ein sehr guter Ansatz und sehr gut zu üben für alle.

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(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Danke für den Leitfaden!!! :)

 

Ich hab eine Frage:

Das Signal fürs Verharren.... ist das ein Stopsignal? Was nehme ich dafür? “Stop“, “Halt“ oder so etwas? Oder ist es ein Belohnungssignal? Weil du Clicker schreibst. 

 

Bei uns ist der Stand: Er liegt im Platz (“Bleib“) und ich lege etwas (z.B. sein Spieltau) ein paar Meter entfernt hin (2-3m kommt hin). Auf die Freigabe (“Take it“) stürzt er hin, patscht mit den Pfoten drauf, nimmt es evtl ins Maul. Aber dann kommt er jedes Mal ohne zu mir, wenn ich ihn rufe. Wenn ich nichts sage, beschäftigt er sich damit. 

 

Ich glaube, er ist verwirrt, weil er auf die Frage “Wo ist...?“ etwas anzeigt und gelernt hat, es nicht direkt mit dem Maul aufzunehmen, sondern es liegen zu lassen. 

 

Was soll ich jetzt machen? :ph34r:

 

 

auch hier meine Meinng zu deiner Frage,

 

auf keinenfall stop. Stop ist Stop und sollte nur dafür verwendet werden. Eines der wichtigsten Kommandos die man nicht abnutzen sollte. Zwar haben auch wir dieses Signal beim Apportieren, aber nur, wenn es wirklich ein Stop sein soll, beim hinlaufen zum Apportel genau so wie beim bringen.

 

Meine Hündin erkennt die flache Hand als Bleib Signal, zu Beginn habe ich auch bleib gesagt, heute nicht mehr.

 

Wenn dein Hund es aufnimmt und wieder ablegt nimm es selber auf, gehr in spielrische Konkurenz, halte es immer wieder hin oder lass es fallen, jedes mal wenn der HUnd es aufnimmt "fein". Wenn er es dann kurz fest hält würde ich versuchen mir geben zu lassen und es belohnen. Geht in der Regel recht schnell, denn was Frauchen oder Herrchen haben will und damit los rennt, ist doch toll, dass will ich auch.

 

Verwirrt ist er ja nur, weil er noch nicht weiss was gemacht werden soll.

 

Zu Beginn des Apportiertrainings sind viele sehr hektisch und nervös, genau das Gegenteil wo es mal enden soll, aber zu Beginn ist es recht viel auf einmal für den Hund und HH.

 

Ich soll es auslegen, es interessant machen, den HUnd aber eigentlich erst zur Ruhe bringen, dann soll er mich ansehen, dann soll er es freudig holen und sofort zu mir bringen, sich vor mich hinsetzten und es mir gerne geben oder tauschen. Ist halt ein recht komplexer Ablauf den ich in einzelnen Schritten üben würde.

 

Und immer, Apportieren ist fun für beide.

 

Später muss der Hund ja auch aufpassen, HH legt zwei aus, versteckt eins, ich soll erst das eine holen, dann das dritte erst, das zweite holt mein Herrchen Frauchen selber ab. Aufmerksamkeit ist wichtig, ich passe auf und lasse mich lenken, mit Hand oder und Kommando.Ein tolles Team schafft es jetzt am besten mit Teamarbeit, macht einfach nur Freude,

 

 

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Liegt wahrscheinlich am Hundetyp.

Es gibt viele Varianten, wie man das aufbauen kann. Nur wenn man sich einmal für eine Variante entschieden hat, diese funktioniert und zum Hund passt, dann sollte man m.E. den Ablauf nicht mehr verändern.

Persönlich fange ich mit dem an, womit beim Standardaufbau aufgehört wird. Also mit dem letzten Schritt, direkt aus dem Vorsitz:

vor 10 Stunden schrieb marcolino:

Der perfekte Vorsitz mit Ausgabe des Apportel auf das Kommando "Aus" ist - je nach Hund - 5 bis 50 Schritte in der Zukunft.

Detailliert beschrieben, mit Vorlauf den wir uns gespart haben (da eben direkt aus dem Vorsitz),

hier: http://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/ (Es wird auch darauf eingegangen, was zu welchen Typen warum passt)

 

"Aufbau mit dem Futterbeutel
Dies ist ein Aufbau “von hinten”. „Von hinten“ meint, dass man den Ablauf des Apportierens in Einzelschritte aufteilt und diese dem Hund mit dem letzten beginnend beibringt. Zum einen ist so ein sehr ruhiger, konzentrierter Aufbau möglich, zum anderen schafft man darüber eine Verhaltenskette, die es dem Hund ermöglicht, zu jedem Zeitpunkt genau zu wissen, was er tun soll. ....

 

Grundvoraussetzung dabei ist jedoch, dass der Hund den Vorsitz bereits kennt. In dem Fall wird der Hund zum Aufbau erst ohne Dummy in den Vorsitz gerufen, dann bekommt er dort das Dummy aus der Hand. Im nächsten Schritt hält man dem Hund das Dummy hin, während er sich setzt, dann kurz bevor er sich setzt. Wenn die Schritte klein genug gewählt sind, wird das Vorsitzen beim Bringen des Dummies so mit genügend Wiederholungen zu einem Automatismus."

 

Diese Variante "von hinten" (ausschliesslich mit dem Futterbeutel aufgebaut) habe ich gewählt, weil die Rassen und Mischlinge einerseits nicht die klassischen Apportierhunde gewesen sind, ungerne etwas mit sich herumschleppen, der JRT und die Beaucis zu sehr aufgedreht hätten, bereits Elemente der Impulskontrolle per Aufbau einbaut werden, und es andererseits für meine später leichter unterscheidbar machte, was sie wann tun sollen. Also apportieren oder nur suchen und melden (nichts mitbringen), oder auch nur spielen (beim Spiel bleibt es den Hunden überlassen, ob sie mir das Dinges zum Werfen bringen oder sich selbst damit beschäftigen).

 

Weiterer Vorteil (für mich bzw. meine Hundetypen): über den Futterbeutel (also Rückwärts) lässt sich der Apport auch dann noch aufbauen, wenn reines Suchen und Melden bereits antrainiert wurde. Man muss halt nur aufpassen, dass man die Begrifflichkeiten nicht durcheinander wirft. D.h. z.B., ein "Such" darf beim Apportieren nicht vorkommen, damit man sich das Suchen mit Melden nicht versaut.

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