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Hundeforum Der Hund
gast

Umsetzung Anfängerübungen Apport - Praxisberichte und Fragen

Empfohlene Beiträge

@Freefalling Da habt ihr schon ganz schön was geleistet, ich finde da hast du jeden Grund stolz zu sein! :)

 

Ich bin schon sehr gespannt, was @marcolino dazu sagt. Von der Dummyarbeit hab ich zugegeben nicht viel Ahnung, deshalb nur ganz allgemein gesprochen: Ich persönlich sehe das Stimmkommando fürs Apportieren immer eher wie eine Freigabe, nicht wie eine Aufforderung - vielleicht hilft dir diese Sichtweise ja auch. Du schreibst (und man sieht es auch im Clip), dass er nur auf das Handzeichen reagiert. Das könnte zwei Gründe haben. Entweder er ist beschäftigt mit dem Warteauftrag, dass er schlicht nicht sicher ist ob er nun wirklich starten darf. Oder es hat sich schlicht eine Reizüberschattung gebildet: Er hat sich völlig auf das Handzeichen eingeschossen und nimmt das Stimmsignal gar nicht als relevant wahr. In diesem Fall macht es Sinn, das Stimmsignal immer zuerst zu geben und direkt danach das Sichtzeichen. So kündigt dann irgendwann zuverlässig das Stimmsignal die Schicksequenz an. Und da die meisten Hunde, zumindest wenn sie motiviert sind, gerne "abkürzen", wird er mit etwas Glück dann anfangen, schon auf das Stimmsignal hin zu starten.

 

Aber wie gesagt, das jetzt unter Vorbehalt. Mal gucken, wie die Profimeinung dazu aussieht! :D

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@Freefalling 

 

tolle Entwicklung ist das doch schon mal, supi

 

ich habe irgendwann mal zwei Videos gemacht, evtl. ist da was hilfreiches dabei. Ich beginne eigentlich zu Beginn mit dem Abgabe des Apportel.

Wir haben das mit tauschen gelernt zu Beginn.

 

Schön zu sehen, bei dem zweiten Video ist ein typischer Fehler drin, den ich da selber gemacht habe, aber zur Anschauung gerne drin gelassen habe.

Der Hund kommt, hat das Apportel und ich habe das Leckerchen schon in der Hand. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Hund das Apportel dann vorher fallen lässt.

 

Vielleicht hilft der Tip jdir und anderen für weitere Vorgehensweisen und Ideen.

 

Im Normalfall wird natürlich nicht so viel gesabbelt dabei, wollte es an dieser Stelle einfach mal so zeigen um anderen evtl. den Beginn zu erleichtern.

 

 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb Silkies:

Er hat sich völlig auf das Handzeichen eingeschossen und nimmt das Stimmsignal gar nicht als relevant wahr

 

eine gute Anmerkung, deshalb bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich das veröndern möchte.

 

Wir hatten ja schon gelernt :D, dass wir den Hund nur mit der Hand zu dem passenden Apportel schicken sollen. Darüber überlege ich schon eine ganze Weile.

 

Für die Richtungsanzeige ist das bestimmt genau richtig, für das Training mit der Stimme und für den Fun wäre es für mich im Moment eher unpassend.

 

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vor 11 Minuten schrieb BVBTom:

Wir hatten ja schon gelernt :D, dass wir den Hund nur mit der Hand zu dem passenden Apportel schicken sollen.

 

Ich stehe glaub ich gerade auf dem Schlauch?

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@Silkies 

 

;-)

 

Marcolino hat ja geschrieben, dass wir gerade stehen sollen, den Blick in Richtung des Apportel geben sollen und mit der Hand dann voraus schicken.

 

Ich mache das ja immer mit freudiger Stimme dazu und wahrscheinlich zu viel des Ganzen.

 

An dieser Stelle bin ich mir halt noch völlig unsicher, ob ich es so belasse wie immer, oder ob wir uns verändern wollen :-)

 

Komischer Weise mach ich das bei mehreren Apportel auch so, also sehr konzentriert in die Richtung schauen und auch stellen. Beim Einzelapport arbeite ich wohl dann recht schlampig :o

 

Ich freue mich sehr über weitere Infos, schade das es nicht mehr hier wohl gibt die Ihre Erfahrungen oder Fragen mitteilen.

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@BVBTom

Danke für deine Anmerkung. Auch ohne Leckerchen schmeißt er mir das vor die Füße. Wir sind noch nicht so weit. ;) Er bringt es sowieso erst seit Kurzem wirklich zu mir und nicht nur in die Nähe. 

 

@Silkies

Generell reagiert er auf Sichtzeichen sehr viel besser als auf Hörzeichen. Ist es denn notwendig, dass er nur das Hörzeichen bekommt bzw darauf besser reagiert? 

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(bearbeitet)

Nur mal kurz - ichlebe noch, hatte aber viel um die Ohren und komme gerade frisch vom Zahnarzt...

 

Bei Einzelapportel wIrd die Hand nicht benötigt, wenn der Hund das Apportel sieht oder gesehen hat wo es gelandet ist.

Die Hand wird benötigt wenn dem Hund die Richtung angezeigt werden soll oder auch muss.

 

Insofern ist es kontraproduktiv, wenn die richtungsweisende hand auch gleichzeitig das Startsignal ist.

 

@BVBTom mit der Stimme freudig schicken ist okay - du sollst nur nicht selber freudig so viel rumzappeln :D

 

Ich melde mich am Abend mal genauer.

 

@Silkies Genau - DREI Signale: 

 

Eines für die Markierung (= hund hat das Apportel gesehen und weiß wo es liegt)

Eines für das Blindapportel = Hund verlässt sich darauf, dass in GENAU DER RICHTUNG in die die Hand weist ein Apportel ist.

Eines, um dem Hund dann zu sagen: JETZT ist die Stelle; an der du Suchen musst.

 

Dshalb ist die ruhig stehende Hand wichtig; weil sie die Richtung angibt die vom Hund eingehalten werden muss.

 

 

 

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Wenn der Hund kein Bock mehr hat :D

 

seht ihr zum Schluß auf dem Video  ;-), wollte heute bei der Mittagsrunde mal ein paar Übungen filmen, mein Hund zeigt eindeutig nach dem sechsten oder zehnten  mal,

Teampartner, jetzt ist mal gut hier mit üben :D:P

 

obwohl, auf dem Video kann man auch gut sehen, dass sie mir das schon ganz zu Beginn anzeigt, da war sie schon nicht mehr so ganz bei der Sache, da gähnte sie ja schon  :-)

 

 

 

 

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Zum letzten Video, die letzte Sequenz zuerst: Tu was!

 

Geh in die Hocke, muntere sie freudig auf, zu dir zu kommen - mit dem Stimmsignal "Appoert " (Erinnerung: Nimm auf und BRING)!

 

Ganz geduldig, freundlich-freudig, aber HARTNÄCKIG die Übung BEENDEN!

 

Dann ein Superleckerlie und Lob - und DANN die 1. Anfängerübung: Spielerische Motivierung AUF das Apportel

 

 

DAMIT hörst du dann auf ... :whistle

 

Immer, wirklich IMMER mit einem guten Abschluss aufhören...

 

Aus dem Pferde-Springsport: In einem Turnier ist es erlaubt, wenn nach mehrfacher Verweigerung die Prüfung abgebrochen wird, NACH dem Abbruch vor Verlassen des Turnierplatzes noch einen "Gehorsamssprung" mit dem Pferd zu machen. Sinn ist hier NICHT die Abfrage von "Gehorsam", es wird ein kleinerer, einfacherer Sprung gemeinsam mit dem Pferd absolviert, um NICHT mit einem unbewältigtem Sprung die Prüfung zu beenden. Dafür gibt es dann Lob für das Pferd - und mit diesem Lob wird der Platz verlassen. 

 

Es geht um ERHALT der Motivation - und das Letzte was gemacht wird nach einer Übungssequenz ist DAS, was im Kopf bleibt für die NÄCHSTE Übungssequenz.

 

Immer mit einem Lob abschließen ...

 

Ich LIEBE diese erste (Vor-)Übung für das Apportieren, weil diese absolut spielerische Intention ohne irgendeine Schwierigkeitsstufe für den Hund einfach nur Spaß macht.

Spaß ist oberstes Gebot; Alles was Hund an gemeinsamer Aktion mit dem Menschen Spaß macht, fördert Teamarbeit und Kooperationsbereitschaft ... und sorgt für positive Momente hinsichtlich Bindung und Beziehung!

 

Es kann immer mal passieren, dass eine Übungseinheit zu lang ausfällt.

 

In dem Moment ABBRECHEN gibt die Gelegenheit für den Hund, den Gedanken auszubilden: Ich (der Hund) kann bestimmen, wann etwas beendet ist.

 

Soviel ich auch von Selbstbestimmung beim Hund halte - ICH baue lieber beim Hund den Gedanken auf, dass Kooperation mit mir sich jederzeit für den Hund LOHNT.

 

Zu dem, was du im Video ansonsten gezeigt hast:

 

Ich hatte den Eindruck, das Gähnen deiner Luna zu Beginn war dem ungewohnten Gequatsche geschuldet ... :D

Interpretiere da nicht zu viel rein - denn das, was Luna dann "gezeigt" hat ...

 

... hat bei mir zu einem ganz spontanen Klatschen und Daumen-Hoch geführt!

 

Das Apportel ÜBER den Hund hinweg werfen - MEGA!

 

Auch sehr schön: Luna dann zunächst in eine andere Richtung zu DIR holen - einfach nur GEIL!

 

Eine Übung, die für die meisten Anfänger zu schwierig sein dürfte (nur mal als Hinweis an Mitleser :) ) - es GIBT Hunde, die diesen "Gehorsam" von sich aus anbieten und für die das keine großartige "Leistung" ist. Die sind aber eher selten - vor Allem, weil Hunde nicht darüber nachdenken KÖNNEN, was der Mensch da eigentlich erwartet.

 

Der eine Hund denkt: "Oh toll - ich soll jetzt erst zu meinem Menschen kommen!" - und kommt sofort, in freudiger Erwartung dessen, was danach kommt.

Der andere Hund denkt: "Oh toll - ich soll jetzt zu meinem Menschen kommen - dann mache ich mal eben schnell den Schlenker und bringe direkt das Apportel mit - da freut er sich doppelt!"

Noch ein anderer Hund denkt: "So was Blödes - ich hab keinen Bock zu Kommen und hole jetzt erst mal das Apportel ... SO!" ****

 

:D 

;)

 

Im Prinzip wissen wir nicht, was der Hund sich dabei denkt ...

 

Ein kleiner Tipp: Luna kommt zu dir, und du schickst sie dann zum Apportel.

Dabei steht Lund vor dir, seitlich zum Apportel und sie folgt im Bogen deinem schlenkernden Arm.

 

Wenn du Richtungsweisung auf Blindapportel üben willst, dann mach das bitte immer so:

Luna zu dir an die Seite holen, ihr steht BEIDE in Richtung des Apportel.

Da nur EIN Apportel zur Auswahl steht, benötigst du die Hand nicht. Schick sie einfach mit dem Apportsignal los, und bleibe dabei selber ganz ruhig stehen.

(Vermutlich wird Luna zu Beginn etwas irritiert sein, weil ihr deine Herumzappelei fehlt. Hau also ruhig ein sehr freudiges "Brings" oder "Apport" raus - aber mit deiner Stimme, NICHT mit deinem Körper unterstützt ;) ).

 

Mit einem zappelnden Körper geben wir einen Bewegungsimpuls an den Hund - und weil wir Zappeln, verwackeln wir die Richtung.

Das ist kein Problem, wenn der Hund das SEHEN bei der Richtungswahl mit einsetzen kann (Sehen steuert die Richtung).

Es wird zu einem Problem, wenn der Hund auf ein Blindapportel geschickt wird - denn dann KENNT er die Richtung NICHT.

Diese wird ihm von der Hand GEZEIGT, und diese Richtung MUSS der Hund einhalten, um zielgerichtet das Apportel aufspüren zu können. 

Je nach Entfernung zum Apportel bedeutet eine geringe Abweichung in der Richtung eine größere Abweichung von der Ablagestelle. 

Da hilft dann auch nicht das Suchen-Signal, wenn der Hund 10 oder mehr Meter vom tatsächlichen Ablageort des Apportel entfernt ist.

 

Das Suchen-Signal: 

 

Es gibt ein Stimm-Signal für die Aufgabe SUCHE. Die meisten Hundehalter nutzen automatisch das Wort "Such" für eine Suchenaufgabe, bei der der Hund ein bestimmtes Areal absuchen soll, um ein Apportel zu finden. 

Dieses Stimmsignal wird NICHT genutzt, um einem Hund beim Aufspüren eines Blindapportel, zu dem er gezielt GESCHICKT wurde, anzuzeigen: Ab DA musst du deine Nase einsetzen, weil dort das Apportel irgendwo liegt.

 

Warum unterscheidet sich das das Stimmsignal für eine Suchen-Aufgabe von dem Suchen-Signal bei einem gezielten Schicken zu einem blind ausgelegten Apportel?

 

Ganz einfach: Bei einer Suchen-Aufgabe muss der Hund seinen Geruchssinn konzentriert nutzen, um ein größeres Areal auf Duftspuren zu untersuchen.

 

Das Suchen-Signal HÄLT dagegen den Hund an einer bestimmten, sehr begrenzten Stelle innerhalb eines Areals FEST, damit er das Apportel genau dort sucht.

 

Hm ... :think:

Also ICH habe dabei bestimmte Bilder im Kopf und bin mir gerade nicht sicher, ob ich den Unterschied verständlich für euch transportieren konnte - deshalb: Fragt bitte NACH, wenn euch das jetzt immer noch unklar ist :) 

 

Bei mir ist das Suchen-Signal eine ganz bestimmte Tonfolge auf der Pfeife (eine Dreierkombination von kurzen Pfiffen, bei der der letzte Ton etwas abfallend ist ... ich habe eine Ein-Ton Pfeife, mit der ich unterschiedliche Töne "machen" kann ... :whistle- unter Anderem auch einen Triller, und schrille und weniger schrille Töne; Für meinen Hausgebrauch reicht das :) ). Anmerkung: In Prüfungen ist meines Wissens nach KEIN Stimmsignal für dieses Suchen-Signal erlaubt, da ist die Pfeife Vorschrift. 

 

Wie das Suchen-Signal etabliert und mit der Beute verknüpft wird, beschreibe ich nachher in dem Thread "Anfängerübungen Apport".

 

Dazu mal eine leichte Aufgabe für Fortgeschrittene (Fortgeschrittene sind diejenigen, die sich schon sicher bei ihrem Hund darauf verlassen können, dass der Hund die RICHTUNGSWEISUNG der Hand annimmt):

 

Auf einem Feld- oder Waldweg, auf dem ihr ganz alleine seid, lasst ihr für den Hund völlig unbemerkt ein Apportel unmittelbar am Wegrand fallen. Dabei soll das Apportel nicht mehr zu sehen sein - etwas Grünbewuchs ist also nötig, damit das Apportel für den Hund blind bleibt.

Dann geht ihr weiter (zu Beginn erst mal nur 10m, bei Alwine (Silkies) würde ich sogar noch weniger vorschlagen für die ersten Versuche :) ), ruft euren Hund zu euch, lasst ihn neben euch absitzen, BLEIBT aber mit dem Rücken zum Blindapportel stehen - und werft dann ein weiteres Apportel in eure Laufrichtung (also genau entgegengesetzt zum Blindapportel).

DANN dreht ihr euch um und weist den Hund auf das Blindapportel ein ... :whistle

 

Wenn ihr das noch NIE mit eurem Hund gemacht habt, und der Hund die RICHTUNGSWEISENDE Hand noch nicht wirklich verinnerlicht hat ... dann wird euer Hund maximal 2-3 m in die angegebene Richtung laufen, sichtlich irritiert - und sich dann umdrehen und das geworfene Apportel holen ... wenn er genügend Motivation auf Beute hat.

 

Das könnte bei Luna der Fall sein - bei Sandor glaube ich eher, dass er ganz irritiert @Silkies ansehen wird, weil er unglaublich viel Spaß an DER AUFGABE an sich hat und weniger beuteorientiert ist. Ihn dürfte eher irritieren, dass er keine Aufgabe sieht und deshalb nachfragen ;)

 

Zwei Tipps: Es geht ja um den ERFOLG, durch den der Hund LERNT und MOTIVIERT wird.

Tipp 1: Wenn ihr so wie beschrieben ein Apportel blind auslegt, macht das an einer für euch markanten Stelle! IHR müsst genau wissen, wo das Apportel liegt, um dem Hund mitteilen zu können, ab wo er seine Vorwärtsbewegung eindämmen und ab da seine Nase einsetzen soll.

 

Dabei geht es nicht um Perfektion (auch wenn sich das für Manchen so liest) - es geht um KONZENTRATION, um die Motivation, KONZENTRIERT unter Mitwirkung des Menschen gezielt an einer Aufgabe zu arbeiten.

 

Tipp 2: Bevor ihr diese Aufgabe nachmacht - legt bitte zwei oder drei Mal VORHER ein Apportel blind auf dem Weg aus. So hat der Hund zumindest schon mal im Kopf, dass ein Apportel da liegen KANN. Damit macht ihr es eurem Hund etwas leichter, denn ansonsten ist die Ablenkung durch das später geworfene Apportel zu groß. 

 

Kurz vor der Stelle, an der das Apportel liegt, gebt ihr das Suchen-Signal. 

 

Eine kleine, persönliche Anmerkung: Auch meine Hunde nehmen nicht perfekt die richtungsweisende Hand an... ;) 

Dazu müsste ich das mehr und gezielt Üben :D 

So professionell bin ich nicht :ph34r:

Ich seh nur immer viel... (und nicht bei mir selber; dafür brauche ich auch Andere :D )

 

 

 

 

 

 

****wer mir jetzt bei einem Hund, der nicht sofort kommt sondern erst das Apportel holt sagen kann, woran zu erkennen ist, ob der Hund dabei Variante 2 oder 3 denkt ... dem schicke ich ein Kiste Sekt :)

ICH erkenne das nämlich NICHT - weshalb ich den Hund bei diesem "Fehler" weder unterbreche, noch meckere, sondern ihn kurz lobe (nicht überschwänglich - ich weiß ja nicht WAS ich da lobe) wenn er dann mit dem Apportel KOMMT und mir GIBT - und mir dann Gedanken mache, wie ich die Aufgabe gestalten muss damit der Hund lernt, zuerst zu mir zu kommen OHNE vorher das Apportel zu holen.

Dass der Hund mir eine Beute BRINGT, ist IMMER erfreulich (und Grund für ein Lob, denn das BRINGEN will ich mir erhalten).

 

 

 

 

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@marcolino Zuerst und vorneweg: Zahnarzt hört sich nach aua an, ich hoffe es geht dir so weit gut?!

 

Mit den verschiedenen Signalen bin ich mir noch nicht ganz sicher. Eines hast du also für den einfachen Apport: Sieht der Hund, gibt nur eines, wird geschickt - ohne Hand. Oder schon mit Hand, nur nicht so zwingend nötig? Immerhin braucht man das ja im Zweifel auch für die Unterscheidung, wenn mehrere offene Gegenstände rumliegen?

 

Für die anderen beiden hab ich das so verstanden, dass die zwingend zusammen gehören. Also erst die einweisende Hand mit einem Signal für das Dummy, das der Hund nicht sieht und auch vorher nicht gesehen hat. Dann, wenn er da ist, ein Suchsignal. (Stoppt man den Hund vorher, oder kommt das Suchsignal direkt in den Lauf rein? Wie groß ist denn dann der Radius, in dem der Hund suchen soll? Und wie führt man den ein?)

 

Ich glaube, mir würde da ein Clip sehr helfen. (Muss auch nicht unbedingt von euch sein, einer aus youtube tut es auch, Hauptsache ich krieg mal ein Bild was gemeint ist.) Denn irgendwie müsste ich das ja dann noch mit den bekannten Elementen kombinieren bzw. vielleicht auch Kleinigkeiten umstellen, und da wüsste ich gerne was ich tue bevor ich den Krümel am Ende noch verwirre. Das kann er nämlich gar nicht gut ab.

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An einen Baum, einen Pfahl ... oder an einen Erdhaken.   Dann geht der Halter zurück zum Hund, löst ihn von der Leine und schickt ihn mit dem Kommando "Apport"  ("Brings") zum Apportel.   Notfalls nach dem Ableinen den Hund durch Halten am Halsband oder Geschirr daran hindern, loszupreschen ohne das Stimmsignal abzuwarten. Bei manchen Hunden reicht es auch, wenn man neben ihnen leicht in die Knie geht und eine Hand sanft vor den Brustkorb hält. Die Freigabe des Hundes erfolgt sofort beim Geben des Stimmsignals.   3. 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