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Umsetzung Anfängerübungen Apport - Praxisberichte und Fragen

Empfohlene Beiträge

gast   
vor 21 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Auch ein Wolf kann Nahrung suchen oder es klauen, genau das machen Hunde auch, wenn sie auf der Straße leben. Normalerweise wird das einer Beutejagd zum reinen Nahrungserwerb vorgezogen, da es eine energiesparendere (und ungefährlichere) Verfahrensweise ist.

 

Inwieweit widerspricht oder ergänzt das jetzt meine Ausführungen?

Ich sehe hier ehrlich gesagt keinen inhaltlichen Zusammenhang?

 

 

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gebemeinensenfdazu   

Hätte mehr zum anderen Thema gepaßt, widerlegt aber ebenso die These, daß Jagen auf einem Ernährungstrieb gründen würde.Irgendwo mußte ich das anmerken.;)

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gast   

Natürlich ist beim Raubtier die Notwendigkeit der Nahrungszufuhr ultimate Grundlage für den Beuteerwerb!

 

Dein Beispiel zeigt eigentlich nur, wie sehr sogar ein Wolf - der ja näher am Verhaltensinventar ist als Hunde - sein Jagdverhalten durch DENKEN beeinflussen kann.

Also nur ein weiterer Beleg dafür, dass Beuteerwerbsverhalten (das ist der korrekte, moderne und allgemeingültig anerkannte Begriff für Jagdverhalten) eben nicht heißt, dass ein Lebewesen diesem willenlos ausgeliefert ist.

 

 

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gebemeinensenfdazu   

Eben. Hunde als Haustiere jagen in erster Linie, weil es kickt, und nicht weil sie Hunger haben.

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gast   
(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb marcolino:

Der größte Unterschied besteht darin, dass dem Wolf die ultimate Ursache für Jagd, nämlich HUNGER, erhalten blieb. Dementsprechend erfüllt das Jagen des Wolfes einen ganz bestimmten Zweck: Den Lebenserhalt.

 

Dieser Zweck, die direkte Verbindung zwischen Beuteerwerb und Lebenserhalt existiert beim Hund nicht mehr. Trotzdem kann ein Hund immer noch, unter bestimmten Voraussetzungen, auf Beuteerwerb gehen um diese Beute anschließend zu fressen. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

 

Ich sehe jetzt zwar schon wieder nicht den Zusammenhang zu deinem Beispiel mit den Wölfen - aber genau das was du JETZT im Vorpost geschrieben hast, habe ich in meinem langen Text geschrieben und ERKLÄRT ... siehe mein Zitat...

 

:think:

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gast   

Vorhin hab ich auf dem Hundeplatz die Anregung umgesetzt, das Dummy mal in "Überkopfhöhe" aufzuhängen. Gewählt hab ich dazu einen kleinen rausstehenden Ast an einem Baumstamm hinten in der "Gerümpelecke". Leider hab ich doofe Nuss nicht daran gedacht, es zu filmen - es war sooo goldig und echt sehenswert! Zuerst ist der Krümel wie üblich rum, bis er meinte was in der Nase zu haben. Als er es trotz intensivem Schnüffeln am Boden nichts gefunden hat, kam er auf die Idee, dass ja daheim beim Suchen das Zeug manchmal auch auf dem Tisch oder im Regal liegt, oder sogar oben auf der Sofalehne... Also hat er sämtliche möglichen Ablageflächen in der Nähe gründlich untersucht - dann war er völlig verblüfft. Kann doch nicht sein, das Dummy ist zu riechen, aber liegt auch dort nirgends? Ein kurzer Moment der Ratlosigkeit, dann ist er noch mal mit erhobener Nase rum, am Baum vorbei, wieder zurück, Nase wieder in die Luft. Und plötzlich kam er drauf, hat sich am Baumstamm hochgestellt und so das dort "frei schwebende" Dummy runtergezogen. Als er es mir dann gebracht hat hatte er richtiggehend ein Grinsen im Gesicht, ganz nach dem Motto "hast du DAS gesehen?!?" :lol: Klar dass er dafür einen Jackpot bekommen hat! :D

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gast   

Danke für diesen schönen Bericht - ich kann mir das sehr gut vorstellen, weil es bei meinen Jungs zu Beginn ähnlich aussah. Deine Beobachtung ist da wirklich sehr detailliert - und auch das muss ein Mensch erst mal üben, um das wahrzunehmen.

 

Ist das nicht unglaublich, welche Wirkung eine eigentlich so kleine Veränderung bewirken kann?

 

Toll wird, wenn du in der nächsten Zeit feststellst, dass Sandor diese neue Erfahrung systematisch einbaut. Achte mal darauf - wenn er das Dummy beim nächsten Mal nicht sofort am Boden findet, aber von der Duftintensität her meint, es kann nicht weit sein - dann wird er an dem Baum hochspringen (auch wenn es ein anderer ist!) und dort eine "Duftprobe" nehmen.

 

Berichte mal :)

 

Mit meinem Amigo habe ich vor einigen Tagen auch etwas Neues ausprobiert: Der Weg lag ungefähr 1,5m tiefer als das derzeit mit Gras bewachsene Feld.

Der Anstieg war recht steil (aber ungefährlich), und ich habe Amigo dicht davor sitzen lassen. Beim Wurf des Dummy auf das Feld konnte er aus dieser Position ungefähr 1/3 der Flugbahn NICHT einsehen (ich habe mich selber hingehockt um zu sehen, was zu sehen ist, bevor ich geworfen habe).

 

Der Aufprall des Dummies war zu hören, und Amigo musste aus der Kombination "einzusehende Flugbahn und Aufprall" die Landungsstelle lokalisieren.

Er hat eine so enge Umkreissuche gemacht aus dieser Kombination, dass er ungefähr 2 Sekunden benötigt hat, um mit seiner Nase das Dummy aufzuspüren.

Die Entfernung betrug ungefähr 15m.

Ich fand das saugeil und richtiig gut - gerade für meinen kleinen Hormonbolzen Amigo ist es wichtig, seinen Grips einzuschalten, weil er dann nicht so hochfährt.

Die Variante muss ich mir merken.

 

Ach ja, ein kleiner Tipp: Achtet bitte beim Werfen auf tiefstehende Äste, die der Flugbahn des Dummy im Weg sein könnten. Da ist schon so manches Dummy unerreichbar für Hund und Mensch drin verreckt ... :whistle

 

 

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gast   

Eine tolle Leistung von Amigo, es ist schon irre was für ein räumliches Bewusstsein Hunde haben!

 

Von den Entfernungen her ist das bei uns natürlich alles deutlich näher. Einmal, weil der Hundeplatz so viel mehr nicht hergibt, aber natürlich auch, weil der Hund eben deutlich kleiner ist :lol: Aber was soll's, den Zweck erfüllt es trotzdem: Hund ist beschäftigt und glücklich.

 

vor 16 Minuten schrieb marcolino:

Toll wird, wenn du in der nächsten Zeit feststellst, dass Sandor diese neue Erfahrung systematisch einbaut.

 

Was das angeht mache ich mir keine Illusionen: Einmal bewusst durchdacht, das ist nun abgespeichert und wird künftig mit einkalkuliert. Bei so was ist der kleine Kerl echt auf Zack, und je mehr Lernerfahrung ein Hund schon hat, desto schneller wird auch neues integriert. Deshalb hab ich es auch so genossen, ihn ausnamsweise einmal wieder so richtig verblüffen zu können. :D (Denn wie beschrieben, den Transfer "kann auch auf erhöhten Flächen liegen" hat er von der Gegenstandssuche daheim zum Dummyapport auf dem Hundeplatz auch ruckzuck hingekriegt :rolleyes:)

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gast   

Wo darf ich mein AmyVideo hochladen?

Ist ja nicht mehr ganz Anfänger. 

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gast   

@Graustufe Mache es hier - daran kann doch auch gut auf die Unterschiede hingewiesen werden, die es zu den reinen Anfängen zu sehen gibt.

 

Ich bin mal gespannt :)

 

 

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