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Hundeforum Der Hund
BenMX

Sofort zum Australian Kelpie…

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Bei uns gibt es jegliche Aktion einfach nur aus der Ruhe heraus. füttern, Gassirunden, spielen... Das findet alles nur aus einer entspannten, gelassenen Grundsituation raus statt. 

Wenn die Kröte erstmal hochgefahren ist, geht sie stundenlang die Wände  hoch, bevor sie quasi umfällt und mehrere Stunden schläft. Das raus kommen aus so einer Überdrehten Stimmung hat sie noch gar nicht drauf.

 

Ich vermute es wird noch mindestens ein Jahr dauern, bevor ein runterkommen einigermaßen klappt. 

 

Nicht frustriert sein, wenn das dauert.

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@Holo wie alt ist denn 'die Kröte ', und was für ein Hund ist sie:)?

 

 

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Ein 10 Monate alter Multimix, Wahrscheinlich in der drölfzigsten Generation.  Wir kannten nur Fotos und dachten wir kaufen einen Jagdhund/ Terrier-Mix, sie benimmt sich aber eher wie ein Hüter. 

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Ja das klingt so, deswegen war ich neugierig :).

In dem Alter zwischen 8 und 18 Monaten war meine auch am anstrengensten... Aber es hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt, nicht zu verzweifeln und einfach dran zu bleiben. Aber ich wurde häufig auch von meiner Umgebung mit Unverständnis konfrontiert  und auch angegriffen (der braucht mal den A... voll; besorg dir nen teletac ; etc etc.... ). All die selbsternannten Experten, die nie einen Hund mit niedriger Reizschwelle, frustrationstoleranz und hoher Intelligenz hatten, und meinen, dass man mit leinenruck, anbrüllen und auf den Rücken drehen alle Probleme beheben könnte:huh:...  Das ist eigentlich auch die größte Herausforderung. Trotzdem auf sein Bauchgefühl zu hören und sich nicht von schlauen Leuten verunsichern lassen, die von dieser Sorte Hund keine Ahnung haben. (Edit: und scheinbar auch nicht von allgemeiner Hundeerziehung )

 

 

Danke @2010 für deine vielen tollen Erklärungen und Beiträge in diesem Forum, die Besitzern solcher Hunde einiges klarer sehen lassen...

Und auch an @KäptnKörk, der mir viel meiner Verunsicherung in den Anfangszeiten nehmen konnte durch seine angenehme und humorvolle Art zu schreiben:)..

 

 

 

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vor 12 Stunden schrieb 2010:

Meine Hund WELPEN, lernen von Beginn an, nicht immer mit mir in einem Raum zu sein. (Kindergitterchen).

Habe ich auch schon probiert. Nicht mal den Hauch einer Chance. Mein Kelpie war, mit Ausnahme seines Bruders, immer alleine im Gitter. Von Sekunde 1 an, seit dem ich ihn hatte, hat er studenlang durchgebellt, wenn ich weg war bzw. wenn er alleine ist. Muss ich aus dem Büro, steht er automatisch auf - egal wie müde er ist. Habe ich ihn dort an der Leine und gehe aus dem Sichtfeld, geht das Gebelle los. Erst wenn mein Kollege rein kommt, gibt er Ruhe, bleibt aber angespannt und schläft erst wieder, wenn ich da bin. Wichtig: Ich bin absolut nicht die einzige Bezugsperson. Fast schon das Gegenteil ist der Fall. Er ist lieber bei den Damen in der Konfektion (hat dort auch sein 2. Plätzchen)…

 

Ist er dann ausgeschlafen, merkt man richtig wie er hoch fährt (ich denke das ist normal). Dann will er rüber in die Konfektion und mit den Leuten spielen oder in der Halle rumrennen (auf Arbeit). Bekomme ihn dann außer an der Leine auch nicht mehr runter. Von alleine kommt er nicht mehr und legt sich hin. Wenn er die Leute länger anbellt (diese habe ich mittlerweile soweit bekommen, dass er bei anbellen ignoriert wird), hole ich ihn zu mir an die Leine. Wie weiter oben schon mal beschrieben, mault er dort dann rum, aber nach etwa 1-2 Minuten gibt er dann Ruhe und legt sich widerwillig hin. Im Allgemeinen ist es aber stark so, dass er, sobald aus dem Sichtfeld verschwunden und er alleine ist, man ihn nicht mehr zur Ruhe bekommt. Über Mittag ist er immer etwa 1 Stunde alleine. Habe das mal gestoppt: Maximal 15-20 Sekunden am Stück gibt er Ruhe, dann geht's wieder los. Bin also für alle Tipps sehr dankbar. Probiert habe ich schon: Raum verlassen und wieder kommen, ihn warten lassen wenn er bellt, das Auto als "großen Käfig" benutzt und ihn dort gefüttert und Türe Heckklappe geschlossen. Hat gestern das erste mal geklappt, dass er mich dann angeschaut hart und wieder weitergegessen hat :2_grimacing:

 

Ich möchte mich aber @nyan mal anschließen: Welche Tipps gibt es zum Thema Self-Runterfahring? ;)

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Eine Stunde in dem Alter ist auch viel zu lang. Man trainiert minutenweise, insbesondere wenn der Hund schon Probleme entwickelt hat.

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Eine Stunde in dem Alter ist auch viel zu lang. Man trainiert minutenweise, insbesondere wenn der Hund schon Probleme entwickelt hat.

Ging leider nicht anders. 

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Tipps zum selbst runterfahren ist schwierig. Es ist deutlich leichter, dass nicht so schnell hochfahren zu üben, und irgendwie ist das auch eine Vorraussetzung um das runterfahren zu üben. Wer nur entspannen kann, wenn er völlig erschöpft zusammen klappt, kann sich auch selber nicht entspannen.

 

Um runter zufahren, muss Anspannung/ Aufregung/Erwartung  umgeleitet werden. Das ist schwierig. Wenn du das üben willst, brauchst du erstmal eine relativ reizarme Umgebung, in der du für ein wenig Aufregung sorgt (zum Beispiel durch ein sehr kurzes, relativ ruhiges Spiel). Wenn er da schon nicht von alleine wieder runterkommt, dann kannst du probieren ihn sanft fest zuhalten. Damit meine ich nicht ihn mit Gewalt zu umklammern und nie wieder los zu lassen, sondern ihn zum Beispiel sanft streicheln und bei dir zu halten. Dazu kannst du ihm ein kauspielzeug geben, kauen  baut Stress ab.Dabei solltest du ihm auf gar keinen Fall weitere Reize durch Ansprache oder schnelle Bewegungen geben. Eventuell kann es sinnvoll sein, eine direkte Kontaktaufnahme über augenkontakt zu vermeiden. 

Im Endeffekt steigerst du das dann langsam. 

Wenn er dir Verhalten anbietet, dass ihm beim runterkommen hilft, dann unterstütze das. Sammi trägt zum Beispiel gerne Sachen durch die Gegend, wenn sie probiert runter zu kommen. Aber bis man raus hat, was für den Hund funktioniert (und bis der Hund selber raus findet, was hilft) muss man sich ein bisschen behelfen. 

 

Du kannst auch einzelne Aspekte wie die Impulskontrolle üben. 

 

Das mit dem alleine bleiben ist schwierig. Eigentlich wäre die Lösung für einen Hund in dem Alter, der nicht so lange alleine bleibt, ihn nicht so lange allein zu lassen sondern langsam sich Minute für Minute ran zu Tasten. 

Sammi toleriert mittlerweile ungefähr 40 Minuten alleine ohne Stress zu haben. Ich unterstütze das, indem ich, wenn ich sie alleine lasse mit tollen Sachen überhäufe, die sie sonst nicht so verfügbar hat. Ein gefüllter leckerchen Ball, ein Kong mit Kokosfett, getrocknete fischhaut, pferdesehnen, getrocknete Lammhaut und Hirsch Ohren liegen dann plötzlich als Berg im Wohnzimmer. Das ist dann so eine Auswahl an tollen Sachen die gesichert und gefressen werden muss, dass sie das weggehen normalerweise gar nicht bemerkt, und beim wiederkommen noch lange nicht fertig damit ist. 

Ich habe das mittlerweile soweit ritualisiert, dass sie sich freut wenn ich angezogen mit Tasche in die Küche gehe, weil sie weiß, dass die jetzt diese tollen Sachen bekommt (und dadurch tritt das negative "Frauchen geht und ich muss bleiben " in den Hintergrund).

Eventuell ist das auch ein Trick für euch? 

 

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vor 2 Stunden schrieb Holo:

Das ist dann so eine Auswahl an tollen Sachen die gesichert und gefressen werden muss, dass sie das weggehen normalerweise gar nicht bemerkt, und beim wiederkommen noch lange nicht fertig damit ist. 

Ich habe das mittlerweile soweit ritualisiert, dass sie sich freut wenn ich angezogen mit Tasche in die Küche gehe, weil sie weiß, dass die jetzt diese tollen Sachen bekommt (und dadurch tritt das negative "Frauchen geht und ich muss bleiben " in den Hintergrund).

Eventuell ist das auch ein Trick für euch? 

Das habe ich auch schon versucht, damit ich im Keller wenigstens mal Wäsche machen kann. Da reicht dann ein Rinderohr, das ich aber auch wieder weg nehme, wenn ich dann etwa 10 Minuten wieder da bin. Ich habe hier allerdings immer die Angst, dass er es dadurch nicht lernt, dass er alleine ist. Er bekommt es ja so gar nicht mit, oder denke ich da falsch?

Ich möchte ja schon, dass er merkt, dass ich weg bin, es aber kein Problem ist, weil ich wiederkomme und ihm nichts passiert. Habe vorhin wieder ein Versuch gestartet und ihn angeleint. Bin dann (nur um die Ecke!) aus dem Sichtfeld verschwunden. Er hat sich in Sekundenschnelle vom Tiefschlaf in eine Bell-Attacke verwandelt.

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vor 20 Stunden schrieb Myri:

 

Danke @2010 für deine vielen tollen Erklärungen und Beiträge in diesem Forum, die Besitzern solcher Hunde einiges klarer sehen lassen...

 

Das Lob bedeutet mir sehr viel! Danke dafür!

 

vor 20 Stunden schrieb Myri:

Und auch an @KäptnKörk, der mir viel meiner Verunsicherung in den Anfangszeiten nehmen konnte durch seine angenehme und humorvolle Art zu schreiben:)..

 

Dito!

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