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Hundeforum Der Hund
Mantana

Rudel und nur einen Hund mitnehmen

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Hallo, wir haben 3 Rüden. Leider ist einer davon ist leider nicht ganz einfach im Umgang sowohl was Hunde als auch Menschen angeht. Jedoch habe ich ihn gut im Griff und seine Attacken den anderen gegenüber ist auf ein Minimum reduziert. Er verteidigt sehr stark Resourcen egal ob es um Futter, Mensch oder Spielzeug geht. Dazu kommt das er ein Angsthund ist und sich nicht von anderen Menschen anfassen lässt. Ich arbeite von zu Hause aus und bin entsprechend die feste Bezugspersonen. Die anderen zwei sind hingegen absolut unauffällig. Nun muss ich aus beruflichen Gründen für 2-3 Wochen Mo bis Fr zu einem Training. Die anderen beiden Hunde können problemlos von meinen Eltern und meinem Mann versorgt werden da sie da absolut brav sind und auch unkompliziert. Ich hätte aber bedenken den dritten solange alleine zu lassen tagsüber mit den anderen ohne große Aufsicht. Ich habe die Möglichkeit einen Hund mitzunehmen in dieser Zeit. Ich bin aber unsicher was besser ist. Ihn einfach mitnehmen oder doch lieber daheim lassen mit dem Risiko das es eventuell zu Problemen kommen könnte. Kann es das Verhältnis zu den anderen Hunden verschlechtert  wenn er mitgeht? Wenn wir dann nach 5 Tagen heimkommen könnte es dann Probleme geben weil die anderen beide in der Zeit " Herren im Haus " waren? Der Problemhund ist im Rudel an zweiter Stelle. Könnte es von seiner Seite auch Probleme geben wenn er 5 Tage mit mir alleine war? Eventuell das er mich dann nicht mehr "teilen" möchte mit den anderen? Bin total unsicher was richtig und was falsch wäre. LG Anja 

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Wo wäre er denn dann tagsüber, wenn du am Training teilnimmst ?

Soll er dabei sein, oder lässt du ihn im Hotelzimmer?

Und wie würde er sich dort benehmen?

Ich wäre eher dafür ihn mitzunehmen. 

Die drei zusammen zu Hause zu  lassen ,wenn du als Hauptbezugsperson nicht da bist, wäre mir zu gefährlich.

 

Allerdings würde ich, wenn du nach 5 Tagen nach Hause kommst, nicht einfach mit ihm in die Wohnung kommen, sondern mich mit den anderen Beiden draußen, auf neutralem Gebiet , treffen.

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Danke für die Antwort. Er wäre tagsüber mit mir zusammen. Ich dürfte ihn auch mit ins Training nehmen. Solange keiner versucht ihn anzufassen ist es okay. Da ich die Vorgesetzte der Trainigsklasse bin würde er auch nicht direkt mittendrin sitzen sondern ich könnte mich ein wenig abseits setzten so dass er Freiraum hätte. 

 

Klar wäre auch das Stress für ihn aber ich versuche abzuwägen was für ihn und für die andere beiden besser und sicherer wäre. 

 

Meine Hauptbedenken sind halt nur im Bezug auf die anderen zwei und ob das nicht kontraproduktiv wäre sie für 5 Tage zu trennen. 

 

Da wir einen grossen Garten am Haus haben wäre die Zusammenführung hier dann wieder möglich.

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Mal ganz abgesehen von der akuten Situation, (mitnehmen oder nicht) hört sich das nach Dauerstress und sehr viel Arbeit an.

Sind die Hunde denn sonst nie mal getrennt?

Einen Tip kann ich dir nicht geben, das kann von ganz toll, bis wirklich blöd laufen.

Ich wünsche dir, daß du die beste Entscheidung für Euch triffst.  (Alle drei mitnehmen ist wohl keine Option?)

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Danke für die Antwort. Er wäre tagsüber mit mir zusammen. Ich dürfte ihn auch mit ins Training nehmen. Solange keiner versucht ihn anzufassen ist es okay. Da ich die Vorgesetzte der Trainigsklasse bin würde er auch nicht direkt mittendrin sitzen sondern ich könnte mich ein wenig abseits setzten so dass er Freiraum hätte. 

 

Klar wäre auch das Stress für ihn aber ich versuche abzuwägen was für ihn und für die andere beiden besser und sicherer wäre. 

 

Meine Hauptbedenken sind halt nur im Bezug auf die anderen zwei und ob das nicht kontraproduktiv wäre sie für 5 Tage zu trennen. 

 

Da wir einen grossen Garten am Haus haben wäre die Zusammenführung hier dann wieder möglich.

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Ich gehe getrennt spazieren also 2 und 1 und wechsle immer die Zusammenstellung so dass jeder mal alleine bleiben muss. Tagsüber sind sie verteilt im Haus. Immer mal im Wechsel liegt einer bei mir im Büro aber in dieser Zeit ist es meist ruhig. Zum Fressen sind alle getrennt um Stress zu vermeiden. Das grösste Problem ist, dass meine Eltern dann tagsüber auf sie aufpassen werden. Er misstraut aber in dieser Beziehung niemanden und für meinen Eltern (die bereits älter sind) ist das dann auch schwierig. Wenn wir mal einen Tag weg bin sind sie alle zusammen im Haus und meine Eltern lassen Sie in regelmässigen Abständen in den Garten. Das geht meist recht gut aber trotz allem ist mir nie ganz wohl dabei. Wenn er aus welchem Grund auch immer doch mal auf einen der anderen Hunde losgeht können sie das nicht händeln. Es kommt kaum noch vor wenn ich dabei bin da sie mich als Oberhaupt akzeptieren und selbst wenn kann ich sie sofort voneinander trennen. Aber 5 Tage sind schon  mal einen andere Hausnummer als mal ein Tag und er wird auch meist von Tag zu Tag schwieriger im Handling für andere. Das haben wir bereits festgestellt wenn wie tatsächlich mal 1 oder 2 Tage über Nacht weg waren. Deshalb jetzt der Gedanke ihn vielleicht lieber mitzunehmen. 

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Du musst es halt ausprobieren. 

Wie schon erwähnt wurde, kann das klappen oder es gibt Ärger, wenn er nach fünf Tagen wieder auftaucht.

 

Meine persönlichen Gedanken:

Offensichtlich ist es zwischen den Hunden bei euch zuhause nicht wirklich harmonisch? Der Stress geht von dem Kandidaten aus, den du nun mitnimmst? Und du musst oft eingreifen damit es nicht knallt? 

Oder klingt das jetzt nur so und deine Bedenken beziehen sich eher auf die Menschen?

 

Bei ersterem sind die "daheimbleiber" wohl einfach froh, dass der Stresser weg ist. Und da kann es, je mach Konstellation und Gemüt der Hunde bei Rückkehr knallen (vlt nicht mal sofort) weil Frust aufkommen kann usw.

 

Wenn die Hunde untereinander eigentlich gut eingespielt sind und du ihn eher mitnimmst, weil du ihn nicht mit deinen Eltern allein lassen willst, kann ne Rückkehr weit unproblematischer sein.

Garantien gibt es aber nicht.

 

Ich würde mir eher Gedanken  machen, einen ängstlichen, mit Menschen problematischen Hund mit in ein Seminar/Training zu nehmen, wo zwangsläufig viele Fremde Menschen auf ihn einwirken (durch pure Anwesenheit/Gucken/versehentliche Annäherung)

Das wird stressig für euch beide; aber das wirst du besser einschätzen können als jeder hier im Forum. 

 

Ich drücke euch die Daumen, dass es beim Training nicht zu unschönen Szenen kommt.

 

Bei der Heimkehr kann man ein erstes Treffen auf neutralem Boden machen (wurde schon angesprochen) und das wäre eben nicht der Garten.

Oder du machst es einfach hauruck und lässt sie direkt zusammen. 

Muss nicht schlechter sein.

 

Nur aus der Ferne, ohne die Hunde und Verhältnisse zu kennen, kann man kaum was konkretes raten.

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Hört sich angespannt an unter deinen Hunden. Hatte ich leider auch einige Zeit so. 

 

Ich würde den schwierigen Hund auf jeden Fall mitnehmen da ich keine Ruhe hätte bei dem Gedanken dass es zuhause unter den Hunden Ärger gibt den keiner der anwesenden Menschen in den Griff bekommt. Auch mit der Befürchtung, dass es bei der Rückkehr Probleme gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die zwei Hunde zuhause dann signalisieren, er braucht hier gar nicht mehr rein oder dass der der dabei war deutlich macht dass er jetzt ganz dein Hund ist. Ob da der Garten als neutraler Boden reicht?

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Meine persönliche Meinung wäre wirklich: nimm ihn mit! Da du als Seminar-Leiterin klar die Regeln aufstellst, kann er mal komplett neue Situationen erleben ohne gestresst zu sein, weil Leute ihn berühren. So hat er Abstand und kann beobachten, viele Hunde lernen aus solchen Situationen und er genießt bestimmt auch die Mehr-Zeit mit dir. Bei uns ist es nie ein Problem, wenn einer vom Rudel einige Zeit weg war und dann wieder ins Rudel kommt. Du musst dem "Problem"-Hund aber dann auch klar mitteilen, dass du auch die anderen dann streicheln und beachten möchtest, falls er dann versucht seine "Sonderstellung" auszunutzen. (was ich aber nicht denke)

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 Vielen Dank für die Anregungen. Ja mittlerweile denke ich es ist für ihn besser mit zukommen. Er war bereits schon mal mit in einem Urlaub und solange ihn keiner Versucht zubedrängen geht es auch mit Menschenkontakt. Das denke ich kann ich gut kontollieren während des Trainings. Für ihn ist meist wichtig das ich da bin. Zwecks Zusammenführung werde ich mit meinem Mann absprechen, das wir uns ausserhalb treffen und erst einmal zusammen  Gassi gehen mit allen 3 bevor wir dann wieder heimgehen. Noch sind 3 Wochen Zeit bis zum Training und ich werde versuchen alles bestmöglich zu organisieren bis dahin. Er ist meist nur dem einem gegenüber aggressiver. Der andere ist am ranghöchsten. Bei diesem beiden kommt es mal zu einem Kommentkampf aber meist ist es sofort auch schon wieder vorbei. Er geht meist aufgrund einer Resource auf den anderen los und beisst dann grundsätzlich in die Schwachstellen wie Lefze oder Hinterbeine und schüttelt dann auch. Wenn ich bemerke das was nicht stimmt spreche ich ihn an. Das Kommando "Lieb" kennt er mittlerweile und nimmt sich dann auch zurück. Ich rufe ihn dann zusätzlich zu mir um einen Auseinanderserzung zu vermeiden. Wenn ich es natürlich nicht mitbekomme dann passiert es eher. Dann hilft nur noch dazwischen gehen und trennen. Wir arbeiten weiterhin an seinen Aggressionen und haben bereits doch einige Besserungen erreichen können. Das es nie einfach werden wird ist uns bewusst aber wir werden versuchen das bestmögliche Ergebnis hinzubekommen für alle Seiten. 

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