Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Fellknäuel30

Umstellung erleichtern

Empfohlene Beiträge

hallo ihr lieben!

 

ich war schon lang nicht mehr hier, ich weiß, aber nun muss ich euch um Rat fragen.

Musztarda ist nun zwei einhalb Jahre alt. Mein kleiner Senfhund hält mich ziemlich auf Trab. In den letzten Monaten waren wir bei verschiedenen Ärzten, da Musztarda immer dünner wurde, obwohl er normal fraß. Dann stellte sich Erbrechen, Durchfall ein. Ich war ratlos. Beim 6. (!) Arzt stellte der TA nun die Diagnose auf Diabetes Mellitus. Die Tests waren nicht schön für meinen Senfhund. 

 

Ich mache mir monströse Vorwürfe. Es kann ja nur an mir und meiner Entscheidung bezüglich des Futters gewesen sein, das ihn krank gemacht hat. 

Ich koche ihm nun selbst Hühnchen Fleisch und Reis, aber das ist auf Dauer doch keine Lösung? 

Getreidefreies Diabetes Futter wächst nicht an Bäumen. Kann ich einen Hund mit DM eventuell Barfen? 

Hat jemand von euch da Erfahrungen gemacht und kann mir helfen? 

 

Liebe Grüße von Musztarda und mir

 

 

Musztarda 3.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So jung und schon Diabetes? Mein Beileid! Das muss für euch alle ein ziemlicher Schock gewesen sein, oder? 

Mit einer Ernährung, die für Diabetikerhunde geeignet ist, kenne ich mich leider nicht aus, da unsere drei Terrier alle gesund sind (KLOPF AUF HOLZ). Wir ernähren die aber generell mit BARF und der TA bestätigt regelmäßig, dass das den Rackern gut tut. 

Für einen DM Hund würde ich auf das Obst im Barf verzichten. Auch haben viele Gemüse sehr viele Kohlenhydrate... ich denke, das wird auf eine sehr einseitige Ernährung hinaus laufen. Musst du mit dem TA abklären natürlich. 
Eventuell könnten Barf Dosen ein Mittelweg sein? Gerade wenn du dir unsicher bist wegen Mangelerscheinungen und Ausgewogenheit der Ernährung. Es gibt übrigens auch Fertigbarf, falls das ein Kompromiss für dich sein könnte: https://www.juni-barf.de/
Viele TÄ sagen, man solle einen DM Hund nicht barfen wegen der Bauchspeicheldrüse. Das Fleisch sollte immer fettfei sein. Das schwierige ist ja, Musztardas Werte konstant zu halten... wenn du dich da gar nicht auskennst, ist das kein Leichtes. 

Zuckerhunde brauchen viel Aufmerksamkeit. Ich wünsch euch viel Glück! Vielleicht meldest du dich noch mal, wenn du weißt, was der TA gesagt hat. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Stunden schrieb Fellknäuel30:

Musztarda ist nun zwei einhalb Jahre alt. Mein kleiner Senfhund hält mich ziemlich auf Trab. In den letzten Monaten waren wir bei verschiedenen Ärzten, da Musztarda immer dünner wurde, obwohl er normal fraß. Dann stellte sich Erbrechen, Durchfall ein. Ich war ratlos. Beim 6. (!) Arzt stellte der TA nun die Diagnose auf Diabetes Mellitus. Die Tests waren nicht schön für meinen Senfhund.

 

Das finde ich ja heftig.

Diabetis ist doch recht einfach zu diagnostizieren.

 

Meine Hündin hat Diabetis....Hier aber war die HEILUNG! einfach. Es ist wohl ( @Nahttante korrigier mich, falls ich Müll erzähle) hormonell gewesen und sie dann tatsächlich geheilt nachdem sie kastriert wurde. Das ist nun 2 oder 3 Jahre her.

Ich würde mir Barfen nicht ohne weiteres zutrauen, beim Diabetiker Hund. (ich barfe seit 2 Jahrzehnten, ich hätte meiner Hündin aber erstmal ein Fertigfutter gekauft und nicht gebarft...)

Das Problem ist ja die Unterzuckerung, die frühzeitig erkannt werden muss, wenn man Insulin spritzen muss.....Und dann noch die ständigen BZ Messungen.

Ich denke beim Hund würde ich auf ein Fertigfutter setzen und gut ist.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke auch, dass BARF wahrscheinlich die beste Lösung ist. Da es mit der Gemüse-Zugabe so eine Sache ist, würde ich dir GrafBarf (www.garfbarf.de) empfehlen, da die alle Pansen und Blättermagen drinlassen, ist eine Gemüsezugabe nicht erforderlich, es hat alles drin, was der Hund braucht. Und die machen gewürfeltes Barf, kein so einen Brei. (falls du Interesse hast, ich habe noch einen Gutscheincode für eine Versandkostenfreie Bestellung dort, schreibe mir einfach eine Nachricht)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Um welche Diabetes Form handelt es sich überhaupt?

Reden wir von einem "einfachen" Typ 2 Diabetes oder ein DM der sekundär durch andere Stoffwechselerkrankungen (zb Cushing) entstehen kann?

Da müsste man die Grunderkrankung therapieren und die Diabetes würde sich "erledigen" bzw bedürfe sehr wahrscheinlich keiner weiteren Achtsamkeit bzgl der Ernährung.

 

Diabetes M. an sich ist ja wirklich nicht schwer zu diagnostizieren, weil die Symptomatik schon recht eindeutige Hinweise liefert. Das lässt mich hier nun auch stutzen.

 

Ideal ist, wenn man sich selber unsicher ist, mit dem Tierarzt seines Vertrauens die Diagnose genau (!) besprechen und zusammen einen Futterplan erarbeiten.

 

Alternativ fällt mir mal wieder Dr. Fritz ein. Napfcheck.de. Ernährungsberatung für Haustiere. Zu Kostet und Nutzen kann ich nichts sagen, da ich das selber noch nicht in Anspruch nahm. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Stunden schrieb 2010:

Hier aber war die HEILUNG! einfach. Es ist wohl ( @Nahttante korrigier mich, falls ich Müll erzähle) hormonell gewesen und sie dann tatsächlich geheilt nachdem sie kastriert wurde. Das ist nun 2 oder 3 Jahre her.

 

Ja, gibt so Fälle.

Wichtig ist jedoch wie Acerino geschrieben hat erst mal den genauen Typ zu bestimmen.

Diabetes Mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung , die grob in 2 Formen ( Typ1 und Typ2) einzuteilen ist.

 

Am 7.3.2018 um 10:49 schrieb Fellknäuel30:

Ich mache mir monströse Vorwürfe. Es kann ja nur an mir und meiner Entscheidung bezüglich des Futters gewesen sein, das ihn krank gemacht hat. 

 

Wenn dein Hund nicht eine völlig andere Figur hatte wie auf dem Foto.... Nein !

Ausserdem...

Bei Typ1 liegt ein Mangel an Insulin vor. Als Ursache liegt häufig eine Erkrankung im Bereich der Bauchspeicheldrüse vor. ( beim Hund der häufigere Typ)

Bei Typ 2  ist eine gestörte Insulinwirkung auf die Zellen die Ursache. Das heißt, die Zellen reagieren schlecht oder gar nicht auf das ausgeschüttete Insulin.

Hier KANN Ernährung  ( genau genommen massives Übergewicht) eine Ursache sein, es gibt jedoch viele Auslöser.

 

Übrigens ist es beim Hund (sehr hoher Anteil an Typ 1 Erkrankungen)  genau anders rum wie bei der Katze oder dem Menschen. Bei der Katze / beim Mensch ist Typ 2 viel häufiger als Typ 1 zu finden.

 

Ist die Diagnose gestellt kann ich (zusätzlich zur medikamentösen Behandlung) den Körper mit entsprechender vom Tierarzt auf diesen Hund abgestimmten Ernährung unterstützen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Umstellung von Schonkost auf normale Nahrung- Rückfall?

      Hallo, ich lese schon seit einer Weile hier mit und fand viele Threads sehr interessant und/oder lehrreich. Ich hoffe das Thema ist jetzt keine Doppelung, aber ich habe nichts gefunden, was genau "das" beschreibt. Ich war jetzt auch nicht ganz sicher in welches Unterforum es am besten passt ( da die aktuelle Tierärztliche Deutung zu einem Infekt tendiert, dachte ich, dass ich mich danach richte).   Mein Freund und ich haben vor zwei Monaten eine kleine Hündin (zur Zeit ca. 50cm un

      in Hundekrankheiten

    • Umstellung auf HTTPS / SSL

      Der Polar ist nun vollständig über eine verschlüsselte Verbindung erreichbar.   Problematisch war, dass hunderttausende Bilder und smilies seit dem Jahre 2005 von externen Seiten eingebunden wurden, sodass etliche Seiten nicht 100% valide waren, da diese selbst vielfach nicht über HTTPS erreichbar waren. Ein Problem aller Foren, dass soweit ich mir das angesehen habe, in anderen Hundeforen nicht gelöst wurde.   Hier existiert das Problem nicht mehr. Es dürften nun alle Seiten

      in Aktuelles zum Hundeforum

    • Umstellung der Fütterung auf RFK,Trockenfleisch und - innereien mit Trockenfutter

      Bisher bekam unser Rüde (26kg, 2 Jahre alt, sportliche Figur, viel Bewegung) Trockenfutter, industrielle Leckerlies und etwas vom Tisch, weil er sonst das Trockenfutter nicht ausreichend annahm und um ihm differenziertere Gescackserlebnisse zu bieten. Er produzierte häufig weichen Kot im zu großer Menge.   Dann haben wir ihm frische rohe fleischig-fettige Kalbsknochen vom Metzger gegeben. Bis auf Knochenkot bei zu intensivem Konsum gab es eine sehr positive Entwicklung: Die Kotmen

      in BARF - Rohfütterung

    • Barf Umstellung Welpe 8 Wochen

      Hallo ihr, nächste Woche hole ich unsere 2 Welpen ab. Ich möchte dann auch wieder barfen. Jetzt bekommen sie Trockenfutter erst eingeweicht zum Abholzeitpunkt auch trocken. Ich frage mich nun wie ich optimal auf Barf umstellen kann ohne mir selbst Schwierigkeiten ran zu füttern. Ich las etwas von Hungertuch und dann direkt starten. Aber bei einem Welpen kann man doch keinen Hungertag einlegen? Oder sehe ich das falsch?

      in BARF - Rohfütterung

    • Umstellung von Trocken- auf Nassfutter

      Hallo, Ich schreibe den Thread eher für mich selbst, quasi als Tagebuch, so dass ich ggf nochmal zurückblättern und gucken kann. Aber wer zufällig liest und einen schlauen Kommentar hinterlassen mag, ist herzlich Willkommen Ihr dürft aber auch einfach ignorieren, was ich hier so von mir gebe. Ausgangslage: Oliver wird nach knapp drei Jahren vorrangig TroFu (und seeeehr gelegentlich mal TischResten oder 2x jährlich Dose) auf Nassfutter umgestellt. BARF wird bis auf Weiteres ausgeschlossen.

      in Hundefutter


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.